#1921  (Permalink
Alt 17.11.2019, 11:00
xdjbx xdjbx ist offline
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Zitat:
Zitat von almightyloaf Beitrag anzeigen
Überhöhte Kosten können für einen kleinen Anbieter oder eine Start-up existenzbedrohlich sein. .
Das ist Quatsch und immer gerne vorgeschobenes Argument.
In der Realität müssen solche Traffic-Kosten im Businessplan einkalkuliert sein.
Zu jedem Businessplan gehört ein Liquiditätsplan. Darin sind alle Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens gelistet.
Wenn ich das planerisch nicht drauf habe, dann geht mein Unternehmen (korrekterweise) irgendwann vor die Hunde.
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  #1922  (Permalink
Alt 17.11.2019, 14:21
blubblubb blubblubb ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Das ist Quatsch und immer gerne vorgeschobenes Argument.
In der Realität müssen solche Traffic-Kosten im Businessplan einkalkuliert sein.
Zu jedem Businessplan gehört ein Liquiditätsplan. Darin sind alle Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens gelistet.
Wenn ich das planerisch nicht drauf habe, dann geht mein Unternehmen (korrekterweise) irgendwann vor die Hunde.
Klar da steht dann in der Bilianz von jedem furz Startup aus den USA:
Deutsche Telekom Premium Traffic - 1000$

Wenn wir hier nicht gerade von Bandbreiten starken super Erfolgreichen Unternehmen reden ist es ja wohl etwas dumm anzunehmen, dass jedes Unternehmen sich um die Anbindung Ihrer Kunden bei jedem ISPs in allen Ländern der Erde kümmern soll.
Und ganz ehrlich genau das ist es auch was das Internet aus macht und was die Telekom kaputt macht.


Die Startups kaufen sich bei Hoster XYZ, Cloud Anbieter XYZ, CDN XYZ Ihr Internet, wie wir auch.
Und wenn Hoster XYZ z.B. ein regionaler Anbieter in den USA ist hat er evtl. überhaupt gar keine Möglichkeit einer Anbindung an die Telekom, sondern ist z.B. auf AT&T/Verizon/Level3/Cogent angewiesen.

Und es ist ja nicht so als wäre AWS und Azure als Cloud Anbieter und so ziemlich ALLE CDNs noch nicht betroffen gewesen...


Ich als Telekom Kunde fordere Daten an von Unternehmen XYZ über das Internet und die Telekom hat diese zu liefern und keinerlei Recht Unternehmen XYZ zu erpressen weil sie Ihre Kunden als Geißel nimmt.
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  #1923  (Permalink
Alt 17.11.2019, 14:38
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von blubblubb Beitrag anzeigen
[...]

Ich als Telekom Kunde fordere Daten an von Unternehmen XYZ über das Internet und die Telekom hat diese zu liefern und keinerlei Recht Unternehmen XYZ zu erpressen weil sie Ihre Kunden als Geißel nimmt.
xdjbx akzeptiert ja, dass die Telekom ihre zahlenden Endkunden bewusst mit Minderleistung belastet, aber argumentiert, dass solange sich die Kunden das bieten lassen und nicht den ISP wechseln, solange waere das quasi von der Kundschaft akzeptiert. Ich glaube, dass er da dem BWL-er Misglauben erliegt, alles was nicht explizit verboten sei, "fair-game" im Geschaeftsleben sei; da er diesen Wechselunwille nicht als objektive Tatsache zu betrachten scheint sondern als Rechtfertigung fuer das Telekomverhalten. Das kein Endkunde daran Interesse haben kann, da Inhalteanbieter die erhöhten Kosten wohl weitergeben werden ignoriert er geflissentlich.
IMHO, ist es halt so, dass wenn die Telekom ein Stueckchen vom lukrativen Inhalteumsatz abbekommen moechte, sie halt in die Hufe kommen muss und attraktive Inhalte anbieten sollte... Aber technisch ist es halt einfacher zu versuchen fuer die Leistung die man sowie so erbringt (und fuer die man bereits von den Endkunden bezahlt wird) nochmal zu vergolden.


Gruss
P.
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  #1924  (Permalink
Alt 17.11.2019, 16:32
xdjbx xdjbx ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
xdjbx akzeptiert ja, dass die Telekom ihre zahlenden Endkunden bewusst mit Minderleistung belastet, aber argumentiert, dass solange sich die Kunden das bieten lassen und nicht den ISP wechseln, solange waere das quasi von der Kundschaft akzeptiert.
Genau, ich akzeptiere dass die Telekom (einige) zahlende Endkunden als Resultat der fehlenden Investitionsbereitschaft der Inhalteanbieter mit eine Minderleistung beliefert. Allerdings sehe ich hier eben nicht die Telekom in der Bringschuld sondern den Inhalteanbieter. Und da (offensichtlich) nicht alle betroffen sind und der Telekom auch nicht die Kunden in Schaaren davonlaufen, sage ich: Alles richtig gemacht. Wer das als Betroffener nicht akzeptiert, soll kündigen, das ist das einzige (betriebswirtschaftlich) wirksame Mittel. Als nicht Betroffener ist es eh egal.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Das kein Endkunde daran Interesse haben kann, da Inhalteanbieter die erhöhten Kosten wohl weitergeben werden ignoriert er geflissentlich.
Im Gegeteil: Ich bin sogar dafür, dass die Inhalteanbieter die Kosten einkalkulieren und die an die Kunden weitergeben, was in der Praxis übrigens auch gemacht wird, denn dann ist es wenigstens "verursachergerecht".


Schaue Dir beispielsweise die Netflix-Preise mal international an.


Also warum sollte ich als Telekom Kunde für den Traffic und Kapazitäten aufkommen, obwohl ich kein Konsument bin? Dann soll doch der Netflix Gucker, das über sein Abo zahlen.


Es gibt Märkte, die sind eben teurer zu beliefern, und das wissen die Inhalteanbieter auch und kalkulieren entsprechend.
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  #1925  (Permalink
Alt 17.11.2019, 18:06
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Genau, ich akzeptiere dass die Telekom (einige) zahlende Endkunden als Resultat der fehlenden Investitionsbereitschaft der Inhalteanbieter mit eine Minderleistung beliefert. Allerdings sehe ich hier eben nicht die Telekom in der Bringschuld sondern den Inhalteanbieter. Und da (offensichtlich) nicht alle betroffen sind und der Telekom auch nicht die Kunden in Schaaren davonlaufen, sage ich: Alles richtig gemacht. Wer das als Betroffener nicht akzeptiert, soll kündigen, das ist das einzige (betriebswirtschaftlich) wirksame Mittel. Als nicht Betroffener ist es eh egal.


Im Gegeteil: Ich bin sogar dafür, dass die Inhalteanbieter die Kosten einkalkulieren und die an die Kunden weitergeben, was in der Praxis übrigens auch gemacht wird, denn dann ist es wenigstens "verursachergerecht".


Schaue Dir beispielsweise die Netflix-Preise mal international an.


Also warum sollte ich als Telekom Kunde für den Traffic und Kapazitäten aufkommen, obwohl ich kein Konsument bin? Dann soll doch der Netflix Gucker, das über sein Abo zahlen.


Es gibt Märkte, die sind eben teurer zu beliefern, und das wissen die Inhalteanbieter auch und kalkulieren entsprechend.
Ich glaube nicht, dass die Telekom das so sieht wie Du. Der ultimativ "gerechteste" Tarif wäre nach Deiner Logik ein komplett nutzungsabhaengiger Tarif, also z.B. Volumen mal Geschwindigkeits-Faktor (GF) (mit GF16 < GF50< GF100 , GF 250 , ...) da dieser dem Trafficverursacherprinzip am besten entspräche (Volumen deckt Grundlast ab, GF die Lastspitzen). Alle ISPs sind freiwillig zu Flat-Rate-Tarifen gewechselt, da das Trafficverursacherprinzip die tatsächlichen Kosten fuer die Erbringung von Internetzugangsdiensten nur schlecht abdeckt (die Infrastruktur erzeugt relativ hohe feste Kosten, der Traffic selber vergleichsweise nur Peanuts) und auch fuer das Finanzierungsmodel von ISPs sub-optimal ist (Investoren bevorzugen besser vorhersehbare Einnahmen, z.B. durch Flatrate-Verträge mit relativ langer Laufzeit).

Der Grund der selektiven Unter-Peeringstrategie der Telekom ist nicht darin begründet, dass die Einnahmen aus dem Endkundengeschaeft de Kosten nicht decken oder keinen Überschuss erzeugen würden, sondern IMHO darin, dass BWL-"Fuzzies" Umsatz/Gewinn der anderen immer auch als "anzapfbar" ansehen. Auch wenn das Peering-Gebaren der Telekom keineswegs illegal ist, funktioniert letztlich Schutzgelderpressung nach dem selben Prinzip wenn auch klar jenseits des Zulässigen.


Gruss
P.

P.S.: Die Antwort auf Deine Frage ist, "weil die Telekom Endkunden die Leistung Internetzugang gebucht haben und bezahlen, und nicht selektiven Internetzugang". Die erwartete Leistung wird bereits bezahlt und sollte daher auch erbracht werden. Das Argument, die Kunden koennen ja wechseln wenn ihnen das nicht passt, hat IMHO 2 Probleme: 1) ein Grossteil der von den "künstlichen" Engpaessen betroffenen Kunden dürften sich der Ursache dieses Umstandes nicht bewusst sein (und die Telekom kommuniziert ja keineswegs klar an die Endkunden, "Youtube hakt gerade, weil Google nicht bereit ist extra zu zahlen"). 2) nur weil man mit etwas durchkommt, heisst das noch lange nicht, dass das eine gute langfristige Strategie ist, einmal vergrätzte Kunden haben ein langes Gedächtnis....

Geändert von pufferueberlauf (17.11.2019 um 18:12 Uhr)
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  #1926  (Permalink
Alt 17.11.2019, 19:29
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht, dass die Telekom das so sieht wie Du.


Gruss
P.
doch ich glaube, dass die Telekom das genauso sieht.

Zitat:
Hinzu kam zuletzt das "Drosselkom"-Debakel. Obermanns Ankündigung, einer kleinen Gruppe von Internet-Intensivnutzern zusätzliche Kosten aufzuerlegen, sorgte für gewaltige Proteststürme der Netzgemeinde. Manche fürchten sogar um die Freiheit des Webs. "Die Alternative wäre", sagt Obermann am Donnerstagmorgen in der Kölner Lanxess-Arena, "dass das Netz für alle langsamer oder für alle teurer wird. Ich finde das nicht in Ordnung."
Die ewige Unzufriedenheit der Aktionäre

Überhaupt sei es schlichtweg "absurd", von der Telekom zu erwarten, dass sie ihr Netz immer weiter ausbaue, stetig investiere und zugleich die Preise für ihre Produkte reduziere. "Das funktioniert nicht", so Obermann. Deshalb sei es notwenig gewesen, diese unpopuläre Debatte anzustoßen, auch wenn sie vielen als "Frevel" erscheine.

Die Flat-Anschlüsse sind eine Mischkalkulation und decken die Bedürfnisse der Masse ab.
Die wenigen Intensivnutzer, wegen denen die Kapazitäten erweitert werden müssen, sollten schon mal verursachergerecht belastet werden, das war allerdnigs nicht so populär (weil die wenigen Freaks eben auch online-affin sind und es geschafft haben auch die breite unwissende Masse auf ihre Seite zu ziehen, bzw. auch die Mainstream-Presse drauf angesprungen ist...)


Am unteren Ende gibt es mittlerweile einen Volumentarif und auch im Mobilfunk sind Volumentarife üblich.
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  #1927  (Permalink
Alt 17.11.2019, 20:15
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
doch ich glaube, dass die Telekom das genauso sieht.

Und deshalb bietet die Telekom quasi ausschliesslich Fatrate-Tarife an statt Volumenbasierter Tarife, wie man es erwarten koennte wenn Du recht haettest? Traeum' weiter....
Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen


Die Flat-Anschlüsse sind eine Mischkalkulation und decken die Bedürfnisse der Masse ab.
Das stimmt, aber der dicke Brocken ist Infrastruktur, nicht Traffic-Kosten (zumindest nicht die Kosten um die es hier geht). D.h. der Obermann hat versucht eine Neid-Debatte anzufachen, aber das ist ja bekanntlich gescheitert. Und wie herauskam waren schon damals das Hauptziel keineswegs die "Internet-Intensivnutzern" unter den eigenen Kunden, schon damals ging es staerker darum Inhalteanbietern Zero-Rating zu verkaufen, also letztlich nicht anderes als jetzt. Waere es tatsaechlich um gewaltige Kosten durch Internet-Intensivnutzern gegangen haette sich die Telekom gar nicht leisten koennen die Drosselung letztlich nicht einzufuehren (es wurde auch soweit ich weiss nicht quantitativ Internet-Intensivnutzern gekuendigt); das war halt ein gescheiterter Versuch den Gewinn zu maximieren. Das Du da jeden Schmarrn fuer bare Muenze nimmst der von Vorstand und/oder PR-Abteilung kommt kann ich eigentlich nicht glauben, aber immer und immer wieder bringst Du solche Zitate als waeren die glaubwuerdig/ernst zu nehmen....
Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen


Die wenigen Intensivnutzer, wegen denen die Kapazitäten erweitert werden müssen, sollten schon mal verursachergerecht belastet werden, das war allerdnigs nicht so populär (weil die wenigen Freaks eben auch online-affin sind und es geschafft haben auch die breite unwissende Masse auf ihre Seite zu ziehen, bzw. auch die Mainstream-Presse drauf angesprungen ist...)
Wie gesagt, dass bisschen Extra von den Kunden die entweder den teureren ungedrosselten Tarif (der in der DUskussion war) gebucht haetten oder von Kunden die "SpeedOn" Equivalente im Festnetz gekauft haetten, haette die Telekom schon auch eingesteckt, aber das Ziel war klar wie im MobilfunkbereicheZero-Rating an Inhalteanbieter verkaufen zu koennen.
Und nichmal "verursachergerecht" waeren komplett nutzungssabhaengige Tarife (vielleicht noch nach "Laenge" des Netzwerkpfades gestaffelt) aber das hat die Telekom eben nicht vorgeschlagen, d.h. Deine Interpretation scheint sich nicht mit der Realitaet zu decken.
Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen

Am unteren Ende gibt es mittlerweile einen Volumentarif und auch im Mobilfunk sind Volumentarife üblich.
Die Frage ist wieviele Kunden buchen den Volumentarif und ist dieser moeglicherweise von der BNetzA so vorgeschrieben? Und zum Mobilfunk, das hat sich historisch so entwickelt, aber interessanterweise gibt es in D kaum echte Volumentarif, das meiste sind Flatrates mit begrenztem "High-Speed-Volumen", gut mit 32 Kbps ist eigentlich kein Staat mehr zu mahen, aber es ist halt auch kein reiner Volumentarif. Das ist so etwas was sixh die Telekom vorgestellt hat, hohe "Grudgebuehren" und zusätzlich noch Volumenabhaengige Boni fuer die Telekom... Wie gesagt, die Tatsache, dass die Telekom sich weiterhin im Endkundengeschaeft betaetigt und auch weiter ausbaut zeigt, dass Obermanns Argument letztlich halt P war.

Gruss
P.

P.S.: Der Artikel is 6 Jahre alt und scheint mir nur bedingt relevant zu sein die heutige Position der Telekom zu beschreiben....
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  #1928  (Permalink
Alt 17.11.2019, 20:24
eifelman eifelman ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
gut mit 32 Kbps ist eigentlich kein Staat mehr zu mahen
Mit 56 kBit ist es aber "funktional".

https://www.golem.de/news/internetan...11-145016.html
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  #1929  (Permalink
Alt 17.11.2019, 20:32
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Zitat:
Zitat von eifelman Beitrag anzeigen
Mit 56 kBit ist es aber "funktional".

https://www.golem.de/news/internetan...11-145016.html
Im Download lag V90/92 wohl bei 56Kbps aber im Upload reichte es nur 33.6Kbps. Wobei IMHO der Knaller bei ISDN gar nicht mal 64/64 statt 56/33 war, sondern der schnelle Verbindungsaufbau der "On-Demand-Dialing" akzeptabel machte...
Aber ich bi da spaet eingestiegen, hier gibt es bestimmt noch die Generation die sich aktiv an 300baud Akustikkoppler erinnert


Gruss
P.
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  #1930  (Permalink
Alt 17.11.2019, 21:23
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Zitat:
Genau, ich akzeptiere dass die Telekom (einige) zahlende Endkunden als Resultat der fehlenden Investitionsbereitschaft der Inhalteanbieter mit eine Minderleistung beliefert.
Die fehlende Investitionsbereitschaft der Inhalteanbieter????

Sag mal glaubst du eigentlich wirklich was du schreibst?
Die Inhalteanbieter liefern Ihre Daten in Deutschland an der Tür der Telekom ab und haben IHRE Schuldigkeit vollständig erledigt, die Telekom weigert sich IHREN Teil zu erledigen nämlich Ports bereitzustellen ohne exorbitante Schutzgeld Erpressung, wohlgemerkt während ICH als KUNDE der Telekom diese Daten anfordere, die Telekom hat damit eine PFLICHT mir gegenüber mir diese Daten auch zu liefern und das Verhalten hat rein GAR NICHTS mit Infrastruktur Kosten zu tun, diese Illusion kannst du niemandem erzählen.
Für das Geld was 1 MSAN kostet (und da werden für 30 Kunden welche gebaut....) könnte man sich auch mehrere 100GBit Links aufsetzen und diese Probleme aus der Welt schaffen.

Ich habe auch keinerlei Option meinem Provider irgendwie zu überreden, es gibt schlicht keine Zusatzoption, das ich über DECIX geroutet werde.

Ich halte das Verhalten der Telekom asozial und aufs zu tiefste verwerflich, wenn ich als Kunde missbraucht werde.
Die Telekom ist ein Mega Konzern der Milliarden verdient und hier wird argumentiert, dass die böse Verlustschreibenden Content Anbieter die Telekom missbrauchen
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