#21  (Permalink
Alt 08.06.2013, 11:28
Andreas Wilke Andreas Wilke ist offline
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Steht doch im Internet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Speedport
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  #22  (Permalink
Alt 08.06.2013, 11:29
Mokelet Mokelet ist offline
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Zitat:
Zitat von Zwenni Beitrag anzeigen
Von welchem Hersteller ist eigentlich der Speedport W724V?
Typ A ist von Huawei
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  #23  (Permalink
Alt 08.06.2013, 15:33
NokDar NokDar ist offline
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Früher gab es ja u.a. im IP-Phone-Forum immer umfangreiche Threads bei neuer Hardware von AVM oder der Telekom (zuletzt beim W921V) aber diesmal scheint beim W724V ruhe zu sein...

Mich würde mal das Innenleben des W724V interessieren (von Typ A, B und C natürlich), kennt jemand ein Thread oder Forum wo der neue W724V dahingehend behandelt wird?

Geändert von NokDar (08.06.2013 um 15:37 Uhr) Grund: Bezeichnung korrigiert
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  #24  (Permalink
Alt 08.06.2013, 17:17
pers pers ist offline
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Wie man auf den Screenshots sehen kann basiert der Typ A offensichtlich auf einem Broadcom DSL-Chipsatz.
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  #25  (Permalink
Alt 08.06.2013, 20:45
NokDar NokDar ist offline
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Zitat:
Zitat von pers Beitrag anzeigen
Wie man auf den Screenshots sehen kann basiert der Typ A offensichtlich auf einem Broadcom DSL-Chipsatz.
Hmm, warum setzt denn eigentlich kein Hersteller mehr auf Ikanos-Chipsätze?

Als Chipsatz kommt beim Typ A wohl nur der BCM6368 in Frage, dieser hat einen MIPS32 DualCore mit 400MHz integriert, jedenfalls müsste er mindestens so leistungsfähig sein wie ein MIPS32-34Kc mit 500Hz da der W724V ja auch für FTTH-Anschlüsse gedacht sein soll und somit min. 200MBit/s mit PPPoE + Reserve für IPTV schaffen sollte...


Ach ja, zumindest möchte ich noch anmerken dass die Firmware der Huawei-Geräte (SP LTE, W723V und W724V jeweils Typ A) bei mir immer einen ganz ordentlichen Eindruck (vor allem gegenüber der proprietären Arcadyan Firmware welche wohl auf SMX-RTOS (vormals SuperTask!) basiert) hinterlassen hat.
In der Vergangenheit (wenn ich mich jetzt nicht täusche) sind die Huawei-Speedports auch noch nicht wegen irgendwelcher WLAN-Sicherheitslücken, VoIP-Problemen o.ä (wie die Arcadyan-Geräte) aufgefallen oder?

Allerdings ist die Qualität der Arcadyan-Hardware (Firmware außen vor gelassen) als imho hochwertig zu betrachten, zumindest wenn ich mir den W921V (von innen) anschaue macht dieser von den verbauten Elementen sowie der Schirmung her einen guten Eindruck.
Wobei die FritzBoxen meiner Erfahrung/Einschätzung nach i.d.R. höherwertige PCB's sowie saubere Lötstellen besitzen (bei den Lötstellen sehen die Arcadyan-Geräte nicht immer gut aus) aber imho schirmungstechnisch sieht es bei den AVM-Boxen wiederum nicht besonders gut aus...
Huawei-Geräte habe ich noch nicht nicht von innen betrachten dürfen...

Einem W921V konnte ich schon durch Neuverlöten der Verbindungspunkte zu den internen WLAN und DECT-Antennen von seinen enormen WLAN-Problemen (nur innerhalb von max. 2-3m Luftlinie Verbindung möglich gewesen) befreien, diese kalten Lötstellen waren wohl der (scheinbar mangelhaften) Qualitätskontrolle entgangen...
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  #26  (Permalink
Alt 09.06.2013, 23:02
danielthesleepw danielthesleepw ist offline
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Zitat:
Zitat von nsm Beitrag anzeigen
wieviele jahrzehnte das wohl diesmal dauern wird?
Ja, das wäre wirklich mal wünschenswert, wenn die Telekom in der Richtung etwas lockerer wird. Vielleicht ja im Zuge der Einführung von Vectoring.
__________________
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  #27  (Permalink
Alt 10.06.2013, 01:29
Slowking Slowking ist offline
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Zitat:
Zitat von Zwenni Beitrag anzeigen
Linux als Betriebssystem klingt interessant.
Wieso klingt das interessant? Praktisch alle Router basieren auf Linux.
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  #28  (Permalink
Alt 10.06.2013, 05:40
NokDar NokDar ist offline
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Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Wieso klingt das interessant? Praktisch alle Router basieren auf Linux.
Woher hast du diese "Information"?

Gerade bei den Telekom Speedports klingt das eben doch interessant, ich zitiere mich mal (um dies noch einmal zu verdeutlichen, da dir das anscheinend entgangen zu sein scheint ) selber:

Zitat:
Zitat von NokDar Beitrag anzeigen
Ach ja, zumindest möchte ich noch anmerken dass die Firmware der Huawei-Geräte (SP LTE, W723V und W724V jeweils Typ A) bei mir immer einen ganz ordentlichen Eindruck (vor allem gegenüber der proprietären Arcadyan Firmware welche wohl auf SMX-RTOS (vormals SuperTask!) basiert) hinterlassen hat.
Man kann also, aufgrund z.B. der mittlerweile starken Verbreitung von Arcadyan-Geräten bei der Telekom, das vorhanden sein einer auf dem Linux Kernel basierenden Firmware durchaus als interessant empfinden...

Ach ja, Arcadyan stellt nicht nur für die Telekom Router/IAD's her sondern u.a. auch für Vodafone. Arcadyan ist durch seine OEM-Geräte durchaus sehr verbreitet.

Und nicht nur Arcadyan-Router basieren auf proprietärer Software, ein bekanntes Beispiel sind z.B. auch Lancom-Geräte mit LCOS (LANCOM Operating System).

Auch viele einfache/billige WLAN-Router basieren auf proprietärer Firmware, sehr bekannt ist dafür z.B. VxWorks (sogar einige neuere Hardware Revisionen des legendären Linksys WRT54G, der ja ursprünglich gerade durch seine Linux-Firmware bekannt geworden ist, laufen mit VxWorks!).

Selbstverständlich basieren mittlerweile viele Router-Firmwares auf einem Linux-Kernel, aber ganz sicher nicht "Praktisch alle", wie meine Beispiele zeigen sollen...

PS:
Ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht auf was die Firmware der Draytek-Geräte basiert, weiß das zufälligerweise jemand (hab gerade keine Lust zu suchen )?
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  #29  (Permalink
Alt 10.06.2013, 09:46
Slowking Slowking ist offline
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Okay dann ändern wir das in "der großteil aller Router basieren auf Linux".
Selbst bei der Telekom waren die Arcadyan Router ja nur eine zeitweilige Erscheinung, denn früher waren die Speedports ja Fritzboxen und die basieren auch auf Linux.

Ansonsten haben eben die meisten Router Linux unter der Haube. Ist ja auch verständlich. Es ist kostenlos und benötigt in der richtigen Konfiguration kaum Resourcen.
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  #30  (Permalink
Alt 10.06.2013, 14:38
NokDar NokDar ist offline
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Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Okay dann ändern wir das in "der großteil aller Router basieren auf Linux".
Einverstanden

Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Selbst bei der Telekom waren die Arcadyan Router ja nur eine zeitweilige Erscheinung, denn früher waren die Speedports ja Fritzboxen und die basieren auch auf Linux.
Nicht einverstanden...

Niemals waren alle Speedports (auch nicht früher!) von AVM. Bei der Telekom waren mittlerweile eher die AVM-Geräte eine zeitweilige "Erscheinung" und nach wie vor bzw. mittlerweile sind die Arcadyan-Speedports die mit am häufigsten vertretenen (u.a. auch wegen dem W921V). Arcadyan Speedports gibt es übrigens schon länger als die AVM Speedports (früher hießen die Siemens/Arcadyan ), auch der erste Speedport mit WLAN war ein Siemens/Arcadyan und somit ist Arcadyan der am meisten genutzte Hardware-Partner der Telekom!

Auch den W724V gibt es als Typ B von Arcadyan (der natürlich nicht auf einer Linux-Firmware basiert). Wie das beim Typ C aussieht (SerComm) ist scheinbar noch unbekannt da dies wohl der erste Speedport von dieser Firma ist...

Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Ansonsten haben eben die meisten Router Linux unter der Haube. Ist ja auch verständlich. Es ist kostenlos und benötigt in der richtigen Konfiguration kaum Resourcen.
Dummerweise scheint genau dies der Vorteil der gängigen proprietären Alternativen zu sein, geringerer Ressourcen-Verbrauch...
Interessanterweise kommen Router die auf VxWorks basieren i.d.R. mit dem halben Flash- und Arbeitsspeicher gegenüber ähnlichen Geräten mit Linux-Kernel aus, auch die Firmware der Arcadyan-Geräte scheint Ressourcenschonender zu sein als vergleichbare Geräte mit Linux-Kernel...

Der Vorteil eines Linux-Kernels ist dass man keine Lizenzkosten bezahlen muss und Sicherheitsupdates/Features anscheinend schneller behoben bzw. nachgerüstet werden und der Linux-Kernel mittlerweile auch als ausgereift und äußerst umfangreich zu betrachten ist gegenüber proprietärer Software. Dafür hat der Routerhersteller wiederum einen größeren Aufwand bei der Programmierung/Entwicklung und höhere Herstellungskosten (aufgrund größerem Flash- und Arbeitsspeicherbedarf).

EDIT:
Früher basierten nur wenige Router auf einer Linux-Firmware aufgrund der höheren Hardwareanforderungen, mittlerweile hat aber der Linux-Kernel aufgrund der immer leistungsfähigeren Hardware die "Nase vorn".

Geändert von NokDar (10.06.2013 um 14:43 Uhr)
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