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Alt 23.04.2020, 09:45
phonefux phonefux ist offline
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Es gibt Anbieter mit monatlicher Kündigungsfrist. Geförderte Ausbauten haben einen langen Vorlauf, da hat jeder Zeit genug den Anbieter vorher noch zu wechseln, wenn er punktgenau mit dem Highspeed starten will. Dann muss man halt mit weniger Neukundenrabatten leben.
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Alt 23.04.2020, 11:44
SebastianG SebastianG ist offline
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Das hängt ja aber auch stark vom Netzbetreiber ab. Bei uns wird auch gerade im ganzen Ort FTTH ausgebaut (Gemeinde baut und verpachtet dann das Netz). Der Netzbetreiber bietet an dass man sofort einen Anschluss bestellen kann der auch geschaltet wird (nur Internet, keine Telefonie), während der Laufzeit des Altvertrages (bis zu 23 Monate) braucht man nichts zu zahlen. Erst wenn der Altvertrag ausgelaufen ist und dann die Rufnummer portiert wird beginnt die eigentliche Vertragslaufzeit beim neuen Anbieter.
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Alt 23.04.2020, 11:45
wellmann wellmann ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Es gibt Anbieter mit monatlicher Kündigungsfrist.
Aber auch nicht flächendeckend bzw. nicht immer praktikabel. Wer z.B. über die Telekom nur 2 Mbit/s-DSL haben kann, wird vielleicht Hybrid mit 24 Monaten Laufzeit buchen. Dazu regionale Anbieter (< 30 Mbit/s), die keine kurzen Laufzeiten bieten.
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  #4  (Permalink
Alt 23.04.2020, 12:19
phonefux phonefux ist offline
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Zitat:
Zitat von SebastianG Beitrag anzeigen
Das hängt ja aber auch stark vom Netzbetreiber ab. Bei uns wird auch gerade im ganzen Ort FTTH ausgebaut (Gemeinde baut und verpachtet dann das Netz). Der Netzbetreiber bietet an dass man sofort einen Anschluss bestellen kann der auch geschaltet wird (nur Internet, keine Telefonie), während der Laufzeit des Altvertrages (bis zu 23 Monate) braucht man nichts zu zahlen. Erst wenn der Altvertrag ausgelaufen ist und dann die Rufnummer portiert wird beginnt die eigentliche Vertragslaufzeit beim neuen Anbieter.
Exakt, das ist ein weiterer Grund, warum man hier nicht per Gesetz in die Vertragsfreiheit eingreifen muss. Wenn im Fall eines FTTH-Ausbaus der Kunde nicht sofort wechseln kann, ohne doppelt zu zahlen, liegt es nicht am bisherigen Anbieter, sondern am Neuen, der eben dieses Angebot nicht macht. Da sollte also MeckPomm lieber mal Druck ausüben auf die Anbieter, denen sie das Fördergeld geben, genau so ein Angebot zu machen. Telekom z.B., die da viele Landkreise ausbauen.

Zitat:
Zitat von wellmann Beitrag anzeigen
Aber auch nicht flächendeckend bzw. nicht immer praktikabel. Wer z.B. über die Telekom nur 2 Mbit/s-DSL haben kann, wird vielleicht Hybrid mit 24 Monaten Laufzeit buchen. Dazu regionale Anbieter (< 30 Mbit/s), die keine kurzen Laufzeiten bieten.
Hybrid ist ein Argument, regionale FTTC-Sparausbauten auch, das stimmt. Aber da greift dann wieder der obige Punkt (wenn es ein FTTH-Ausbau ist).
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  #5  (Permalink
Alt 02.06.2020, 13:56
h00bi h00bi ist offline
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[QUOTE=phonefux;2520459der Kunde nicht sofort wechseln kann, ohne doppelt zu zahlen[/QUOTE]

wenn er doppelt zahlt ist es kein "Wechsel".
Ich halte es für richtig und wichtig dass wenn der alte ISP schon nicht selbst ausbaut, er die Kunden nicht hindern darf ein Angebot durch einen (geförderten) Ausbau wahrzunehmen.
Das ist ein erster Schritt dass man ADSL endlich mal los wird.

Die ausbauenden Firmen sind ja auf Neukunden angewiesen um ihre Investition wieder rein zu holen. Der Normalo zahlt sicher nicht doppelt.
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  #6  (Permalink
Alt 02.06.2020, 14:55
phonefux phonefux ist offline
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Verträge sind einzuhalten. Ist doch klar, was dann passiert. Dann schließen die Kunden da noch schön 24-Monats-Verträge ab mit Sonderkonditionen oder sogar Auszahlung und kommen da im nächsten Moment wieder raus.

Sinnvoller fände ich dann eine generelle Änderung der Regelung zu Laufzeitverträgen, die auch diskutiert wird, nämlich dass sich Verträge nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nur noch jeweils um einen Monat verlängern dürfen. Dann hätte man beide Punkte gelöst. Gewährte Sonderkonditionen während der MVLZ wären geschützt, aber alle in der passiven Verlängerung (das dürften die meisten der Kunden sein), könnten sofort wechseln.
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  #7  (Permalink
Alt 02.06.2020, 15:26
Benutzerbild von thom53281
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Sagen wir es mal so, ausgebaut wird ja meist nicht ohne Grund. Die meisten dürften in so einem Fall einen Vertrag mit bis zu 16 MBit/s haben. Den wird man ja sowieso mit Breitbandmessung und der 90%-Klausel mittlerweile recht schnell los, wenn weniger ankommt und man sich etwas Mühe gibt. Ansonsten sehe ich ebenfalls keinen Grund, ein Sonderkündigungsrecht für erfüllte Verträge einzuräumen. Ein bisschen mitdenken muss der mündige Bürger dann doch noch.
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  #8  (Permalink
Alt 02.06.2020, 19:41
Der Kellner Der Kellner ist offline
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Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Sagen wir es mal so, ausgebaut wird ja meist nicht ohne Grund. Die meisten dürften in so einem Fall einen Vertrag mit bis zu 16 MBit/s haben. Den wird man ja sowieso mit Breitbandmessung und der 90%-Klausel mittlerweile recht schnell los, wenn weniger ankommt und man sich etwas Mühe gibt.
Wie kommst Du denn darauf? Die Telekom weist in den Auftragsbestätigungen immer die zu erwartende Bandbreite aus. Diese kann auch bei 2MBit liegen, auch wenn der Tarif "bis zu 16MBit" sagt.
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  #9  (Permalink
Alt 02.06.2020, 19:49
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Zitat:
Zitat von Der Kellner Beitrag anzeigen
Wie kommst Du denn darauf? Die Telekom weist in den Auftragsbestätigungen immer die zu erwartende Bandbreite aus. Diese kann auch bei 2MBit liegen, auch wenn der Tarif "bis zu 16MBit" sagt.
Die BNetzA hat aber festgelegt, dass in einer Messkampagne mindestens 1x 90% der maximalen = beworbenen Datenrate erreicht werden müssen, damit eine vertragskonforme Leistung vorliegt. Also App von www.breitbandmessung.de herunterladen, Messkampagne durchführen und sich ggf. eine nicht vertragskonforme Leistung bestätigen lassen.
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