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Alt 24.07.2019, 09:49
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Standard AW: Frage zu Aufbau eines Glasfasernetzes.

In der Regel belegt man einen Port am OLT nicht mit 32 Anschlüssen, sondern versucht eher eine sinnige Aufteilung zu erzielen.
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Alt 24.07.2019, 09:51
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Standard AW: Frage zu Aufbau eines Glasfasernetzes.

Was bedeutet?

Meinem Verständnis nach werden die 32 also nicht "ums Verrecken" vollgemacht. Wie würde man das in diesem Fall lösen? Jedes MFH auf einen eigenen Port oder nur zwei davon und das dritte dann wieder einen Port?
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Alt 24.07.2019, 10:36
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Standard AW: Frage zu Aufbau eines Glasfasernetzes.

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
So haben wir uns in der Firma den Anschluss auf ein handelsübliches SFP+ Modul legen lassen. Geschwindigkeit und Umfang der Leistungen sind ja definiert. Die zweite Faser haben wir uns als Darkfiber zu einer Außenstelle legen lassen. Alles kein Problem, wenn die Faser dediziert zum Endkunden geht.
Hier sind wir aber bei FTTH (Privatkunden).
Bei den "richtigen" Geschäftskundentarifen legt die Telekom auch PtP/AON.
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  #24  (Permalink
Alt 24.07.2019, 15:53
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Standard AW: Frage zu Aufbau eines Glasfasernetzes.

Zitat:
Zitat von Mettwurscht Beitrag anzeigen
Wie ist das eigentlich bei MFH wenn 3 MFH an den NVt angeschlossen werden und jedes MFH 12 Wohnungen hat? Dann kommen die ersten beiden MFH auf einen Port und vom dritten MFH 8 Wohnungen mit dazu und 4 Wohnungen auf einen eigenen?
Genau.

Zitat:
Zitat von schlueti Beitrag anzeigen
In der Regel belegt man einen Port am OLT nicht mit 32 Anschlüssen, sondern versucht eher eine sinnige Aufteilung zu erzielen.
Absichtlich teilweise leer gelassene Koppler sind mir bisher nicht begegnet. Außer man zählt die (geförderten) Gewerbegebiete dazu, wo ein Haus mit einer Firma halt einen AP für 8 Anschlüsse bekommt.
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Alt 24.07.2019, 16:37
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Standard AW: Frage zu Aufbau eines Glasfasernetzes.

Zitat:
Zitat von brainDotExe Beitrag anzeigen
Hier sind wir aber bei FTTH (Privatkunden).
Bei den "richtigen" Geschäftskundentarifen legt die Telekom auch PtP/AON.
Ja, unsere Stadtwerke machen das aber auch so mal. Üblicherweise wird auf ein Abschluss von BKTEL, meist der XON1300.SC installiert. Bedeutet: 2 Fasern rein (eine für Internet und Telefonie, eine für CATV). Daran sind 4 Ethernet Ports, sowie eine Koax-Anschluss für TV.

Da die Routerfreiheit damit aber im engeren Sinne (passiver Netzabschluss) nicht erfüllt ist, kann man zur Not auch einen XON1300.P installieren lassen. Zwei Fasern rein und zwei SC/LC-Steckplätze für das eigene Endgerät (SFP+ Modul oder sowas...)
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  #26  (Permalink
Alt 24.07.2019, 20:10
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
[...] wo ein Haus mit einer Firma halt einen AP für 8 Anschlüsse bekommt.
Gutes Stichwort. Wie wird das bei Privatkunden gehandhabt, die aus welchen Gründen auch immer, einen zweiten Anschluss dazu buchen wollen?
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Alt 24.07.2019, 20:56
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Zitat:
Zitat von Mettwurscht Beitrag anzeigen
Gutes Stichwort. Wie wird das bei Privatkunden gehandhabt, die aus welchen Gründen auch immer, einen zweiten Anschluss dazu buchen wollen?
Gute Frage. Wenn du Glück hast ist der AP überdimensioniert (Haus mit 5 WE bspw. bekommt einen Kasten von 5...8 WE), aber wie das mit einem 2. ONT aussieht, gerade wenn das Inhouse-Kabel nur 1 Faser hat, weiß ich nicht.
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Alt 24.07.2019, 22:05
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Wenn keine Fasern mehr frei sind, lässt sich das zur Not bestimmt später noch umbauen - bspw. 1:4 Koppler ins Haus und das Gebäude dafür im GF-NVt auf einen 1:8 Koppler legen.

Wie eine APL-Erweiterung bei der Kupfertechnik, wenn aus einem EFH ein MFH wurde.
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Alt 24.07.2019, 22:35
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Zitat:
Zitat von eifelman Beitrag anzeigen
Wenn keine Fasern mehr frei sind, lässt sich das zur Not bestimmt später noch umbauen - bspw. 1:4 Koppler ins Haus und das Gebäude dafür im GF-NVt auf einen 1:8 Koppler legen.
Umbauen lässt sich das natürlich, den Weg gibts immer. Wobei eine Umlegung auf einen anderen Koppler und damit einen anderen OLT-Port auf mich immer wie Bitschubserei wirkt. Sowohl bei Telekom als auch bei anderen GPON-Anbietern können das nur super-spezielle Leute/Abteilungen und der/die Kunden sind währenddessen auch mal 1-3 Stunden offline.

Die Frage der NE4 find ich da spannender.
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Alt 24.07.2019, 22:44
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Umbauen lässt sich das natürlich, den Weg gibts immer. Wobei eine Umlegung auf einen anderen Koppler und damit einen anderen OLT-Port auf mich immer wie Bitschubserei wirkt. Sowohl bei Telekom als auch bei anderen GPON-Anbietern können das nur super-spezielle Leute/Abteilungen und der/die Kunden sind währenddessen auch mal 1-3 Stunden offline.
Warum machen die das denn so umständlich? Beim Kabel ist es egal, wo der Kunde sein Kabelmodem dranhängt, solange der einen gültigen Vertrag mit seinem Kabelmodem verknüpft, läuft das in jedem Segment, ganz ohne manuelle Eingriffe durch "Spezialisten". Kann man GPON nicht auch so unkompliziert betreiben?

Positiv betrachtet kann man sagen, die Telekom hat schon die Prozesse für einen Umstieg auf PtP-Glasfaser vorbereitet. Negativ betrachtet hat die Telekom die Nachteile von dedizierten Leitungen (exakte Leitungsführung muss durchgebucht werden, was umfangreiche Datenbankinformationen erfordert und jede Änderung sehr aufwändig macht) und shared medium (geteilte Bandbreite, aufwändigere Endgeräte, die verwaltet und provisioniert werden müssen) miteinander kombiniert.
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