#11  (Permalink
Alt 02.09.2019, 20:40
Andreas Wilke Andreas Wilke ist offline
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Oder man hat Glück, dass am eigentlichen APL Stifte frei sind und man einfach umbuchen kann.
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  #12  (Permalink
Alt 02.09.2019, 22:44
xdjbx xdjbx ist offline
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Ok Stifte frei heißt was genau? Die fiktiven Nachbar 1 und 2 haben je eine Doppelhaushälfte mit eigenem APL und je 6 DA wovon vermutlich dann je 2 DA zum KVZ durchverbunden sind..
warum werden nicht alle Adern zum KVZ durchverbunden? Macht das tatsächlich so einen Preisunterschied bei der Kabeldicke zwischen KVZ und Muffe/APL? Wäre es nicht sinnvoller zwischen APL und KVZ alle Adern potentiell nutzen zu können ? Dann bräuchte man doch viel seltener graben... auch bei SDSL / oder moderneren Verfahren wie Copper /VDSL Bonding ...

Ob die Adern dann im KVZ an den MFG oder HVT durchverbunden werden kann man ja abhängig von der Kapazität machen aber bei den kurzen Strecken zwischen KVZ und APL verstehe ich es nicht, oder gibt es noch andere Gründe hier zu sparen?
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  #13  (Permalink
Alt 02.09.2019, 23:14
A1B2C3D4 A1B2C3D4 ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Macht das tatsächlich so einen Preisunterschied bei der Kabeldicke zwischen KVZ und Muffe/APL?
Ja.
Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wäre es nicht sinnvoller zwischen APL und KVZ alle Adern potentiell nutzen zu können ? Dann bräuchte man doch viel seltener graben... auch bei SDSL / oder moderneren Verfahren wie Copper /VDSL Bonding ...
Beschwer dich bei der Deutschen Bundespost.
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  #14  (Permalink
Alt 02.09.2019, 23:29
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Die wenigsten Einfamilienhäuser brauchten in den letzten Jahrzehnten mehr als eine DA. Und wenn mal wirklich 2-3DA nicht reichten (aus welchen Gründen auch immer), gab es ja die Ausgleichsschaltungen. Da diese heutzutage nicht mehr neu gespleißt werden, muss man demtentsprechend mit mehr Reserven planen. Trotzdem werden auch hier nun in den seltensten Fällen alle DA durchverbunden. Im Bestandsnetz bleiben sie weiterhin drin, eben weil mit weniger Adern geplant wurde. Nicht vergessen: An so Späße wie Bonding mehrerer VDSL/SDSL dachte vor zwei Jahrzehnten noch keiner.

Und ja, es macht einen erheblichen Unterschied, ob Du nun alle Adern eines 6DA-Kabels spleißt oder nicht. Gehen wir nun von einem normalen Endverschluss im KVz mit 100DA aus. Mit 2DA pro Haus kann man damit dann 50 Häuser erschließen. Das sind mal so grob zwei Straßenzüge. Nehmen wir mal an, der KVz versorgt die angrenzenden sechs Straßenzüge, macht also grob drei Enverschlüsse je 100DA und zwei Endverschlüsse je 100DA vom Hauptkabel (160-180DA zu HVt Minimum).

Wenn Du nun jedem Haus alle DA durchverbindest, so benötigst Du plötzlich ein Kabel mit 300DA abgehend vom KVz - oder anders ausgedrückt: Drei Endverschlüsse je 100DA. Für alle Straßenzüge im Beispiel sind das dann neun Endverschlüsse nur Vzk -> der KVz ist proppenvoll.

Noch dazu musst Du in sämtlichen Muffen statt der 100DA dann 300DA durchverbinden (sofern es keine Anschnitte auf das Kabel sind - das macht bei so großen Kabeln aber auch keinen Spaß). Das Handling von so großen Kabeln macht auch deutlich weniger Freude, selbst für kleinere Längen muss man schon mit dem Trommelanhänger kommen. Auch benötigt man für alles größere Muffen - mit dem Problem, dass die dünnen Hausanschlusskabel beim Schrumpfen von so großen Muffen wiederum dazu neigen, zu schmelden.

-> Summa summarum macht das einfach keinen Sinn.
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  #15  (Permalink
Alt 03.09.2019, 00:41
xdjbx xdjbx ist offline
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Ok danke wieder was gelernt
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