#41  (Permalink
Alt 20.04.2020, 14:39
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Kabel für DSL: LAN- besser als ISDN-Kabel?

Zitat:
Zitat von dark_rider Beitrag anzeigen
Seit der Hochschaltung auf DSLAM-seitige 250 MBit/s rutscht die Störabstandsmarge plötzlich immer mal wieder, bevorzugt abends von ca. 19-22 Uhr, empfangsseitig unter 6 dB, was dann relativ zahlreiche "Sekunden mit Fehlern" in der Fritzbox verursacht. Ist das normal, wenn die Leitung fast bis an die maximale Kapazität hin ausgenutzt wird?
Je weiter ein Anschluss am Limit läuft, desto empfindlicher wird er fuer Störungen, so weit so normal. Leitungen mit solch sich taeglich wiederholenden Fehlerbildern sind gute Kandidaten fuer einen Eingriff des Telekom DLM-Systems, welches dann z.B. den mindest SNR Hochsetzt, oder direkt den maximalen Sync beschraenkt (was im Effekt auch die SNR-Margin anhebt), beide Massnahmen sollten die Fehlerwahrscheinlichkeit reduzieren.
Nicht alle Eingriffe des DLM Systems muss man als Mensch nachvollziehen koennen/wollen, aber dafuer gibt es hier den DLM Thread im Forum.

Gruss
P.
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  #42  (Permalink
Alt 20.04.2020, 18:56
dark_rider dark_rider ist offline
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Standard AW: Kabel für DSL: LAN- besser als ISDN-Kabel?

Zitat:
Zitat von Maringouin Beitrag anzeigen
Weil du eben irgendenein Nullachtfuffzehn Netzwerkkabel verlegt hast, statt dass du mal auf die Leute hörst, die wirklich Ahnung haben.
Das richtige, von der Telekom zertifizierte Kabel ist eben vom Widerstandswert und deren Parametern - ideal - .
Ich kann nur auf das zurückgreifen, was mir damals beim Hausbau verlegt worden ist, tut mit leid. Die Netzwerk-Verlegekabel sind immerhin CAT.7 S/FTP, das Patchfeld CAT.6. Dazu nun noch CAT.8 vom APL zum Patchfeld und das original AVM DSL-Kabel von der Dose zur Fritzbox. Das scheint immer noch besser zu sein als das o.g. Telefonkabel (https://www.onlinekosten.de/forum/sh...70#post2518870), das eigentlich seitens der Elektroinstallateure für das DSL-Signal vorgesehen war.

Zitat:
Zitat von dark_rider Beitrag anzeigen
Wenn ich in Kürze im Keller die Zuleitung vom APL zum Patchfeld im Schaltschrank noch durch ein LAN-Kabel ersetze (ca. 7,5 m) und das DSL-Signal dann inhouse bis auf das original AVM-DSL-Kabel von der LAN-Dose im 1. OG zum Router (hier brachte der Ersatz durch ein LAN-Kabel ja keinen Unterschied) komplett über LAN-Kabel läuft, dürfte die Leitungskapazität hoffentlich wie im kürzlichen Test mit provisorischem Kabel quer durch den Technikraum wieder auf knapp 280 MBit/s ansteigen.
Heute erledigt, tatsächlich sind es nun 272/52 MBit/s Leitungskapazität. Die kürzlich mit einem zunächst provisorisch quer durch den Raum geführten CAT.6-Kabel mit nur 3 m Länge erreichten knapp 280 MBit/s werden wohl nicht ganz erreicht, weil das nun ordentlicher durch den Kabelkanal verlegte CAT.8-Kabel 7,5 m lang ist.

Die Fritzbox direkt an den APL im Keller zu hängen hätte nach weiterer Überlegung noch mehr Nachteile: Da ich den analogen Telefonausgang der Fritzbox für ein Faxgerät und den s0-Bus für eine alte Fritzcard verwende, müsste ich diese Ausgänge dann ja auch wieder extra nach oben führen. Und die DECT-Basis verwende ich auch, also wäre wohl ein zusätzlicher DECT-Repeater erforderlich, weil das Signal aus dem Stahlbetonkeller kaum bis ins 1. OG reichen dürfte. Auch wenn die deutlich verkürzte Leitung vermutlich weitere 50 MBit/s bringen würde (wenn man mal die o.g. -8 MBit/s wegen des 7,5- statt 3-m-Kabels hochrechnet), verzichte ich daher darauf.

Wie hoch ist denn nun eigentlich die DSLAM-Bandbreiten-Stufe zwischen 250 und 292 MBit/s, die die Telekom scheinbar noch verwendet?
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Geändert von dark_rider (20.04.2020 um 19:04 Uhr)
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  #43  (Permalink
Alt 20.04.2020, 20:44
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von dark_rider Beitrag anzeigen
[...]
Die Fritzbox direkt an den APL im Keller zu hängen hätte nach weiterer Überlegung noch mehr Nachteile: Da ich den analogen Telefonausgang der Fritzbox für ein Faxgerät und den s0-Bus für eine alte Fritzcard verwende, müsste ich diese Ausgänge dann ja auch wieder extra nach oben führen. Und die DECT-Basis verwende ich auch, also wäre wohl ein zusätzlicher DECT-Repeater erforderlich, weil das Signal aus dem Stahlbetonkeller kaum bis ins 1. OG reichen dürfte. Auch wenn die deutlich verkürzte Leitung vermutlich weitere 50 MBit/s bringen würde (wenn man mal die o.g. -8 MBit/s wegen des 7,5- statt 3-m-Kabels hochrechnet), verzichte ich daher darauf.
[...]
Das ganze ist natürlich Dein Netz und Deine Entscheidung. Aber schon mal darueber nachgedacht im Keller nur ein Modem zu installieren (z.B. DrayTek Vigor 165) und dann per Ethernet auf die Fritzbox (mit einem der LAN-Ports als konfigurierter WAN-Port) zu gehen? Das erfuellt, bis auf die Kosten?, die meisten Deiner Wuensche...

Gruss
P.

P.S.: Alternativ die existierende FB im Keller aufbauen, und die Telephonie, mit allem einer zweiten FB uebergeben, die am internen Netz haengt.
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  #44  (Permalink
Alt 20.04.2020, 21:04
eifelman eifelman ist offline
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Zitat:
Zitat von dark_rider Beitrag anzeigen
Wie hoch ist denn nun eigentlich die DSLAM-Bandbreiten-Stufe zwischen 250 und 292 MBit/s, die die Telekom scheinbar noch verwendet?
Wohl das 265er Profil. Zwischen 265 und 292 hab ich noch keins gesehen.
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  #45  (Permalink
Alt 20.04.2020, 21:50
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von eifelman Beitrag anzeigen
Wohl das 265er Profil. Zwischen 265 und 292 hab ich noch keins gesehen.
Eigentlich strategisch ungünstig. Wegen der breitbandmessung.de & Zefaco-Tests mit Angabe der prozentualen Provisionierung und der BNetzA Netto-Interpretation, sollte man meinen dass die Telekom zumindest ein "Punktlandungs-Profil" vorhielte, also:
VDSL2/PTM/VLAN7/PPPoE/IPv6/TCP:
250 * 65/64 * ((1500+26)/(1500-8-40-20)) = 270.573280377 Mbps

Die Wege der Telekom sind unergründlich....


Gruss
P.
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Alt 21.04.2020, 07:21
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Aber schon mal darueber nachgedacht im Keller nur ein Modem zu installieren (z.B. DrayTek Vigor 165) und dann per Ethernet auf die Fritzbox (mit einem der LAN-Ports als konfigurierter WAN-Port) zu gehen? Das erfuellt, bis auf die Kosten?, die meisten Deiner Wuensche...

Gruss
P.

P.S.: Alternativ die existierende FB im Keller aufbauen, und die Telephonie, mit allem einer zweiten FB uebergeben, die am internen Netz haengt.
Das ginge natürlich auch, danke! Aber dann hätte ich ein weiteres Gerät, das ja nicht nur kostet, sondern auch Strom verbraucht. Bei geschätzten 10 Watt (braucht die FB 7590, zum Vigor 165 fand ich nichts konkretes) wären das immerhin 25 Euro extra im Jahr.

Hier übrigens mal Fotos vom ganz oben beschriebenen Telefonkabel, das das DSL-Signal leider deutlich verschlechterte:


Es hat scheinbar sogar eine Folienschirmung. Kann damit vielleicht noch jemand ganz konkret den Kabeltyp erkennen?
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Geändert von dark_rider (21.04.2020 um 07:31 Uhr)
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Alt 21.04.2020, 08:05
eifelman eifelman ist offline
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Das ist wie vermutet der Standard-Mist, den man im Baumarkt oder von den Elektrikern bekommt.

http://bedienungsanleitung.elektrono...danz.html#ysty

Kein Wunder, dass die Werte damit schlechter waren.
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  #48  (Permalink
Alt 22.04.2020, 02:11
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Maringouin Maringouin ist offline
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Genau. Ist Mist, reicht für Telefonie.

Das Doofe:

Elektriker wissens nicht und verbauen den Ramsch immer noch.

Das richtige wäre das hier:

https://www.voelkner.de/products/704...Meterware.html

Lektüre:

https://telekomhilft.telekom.de/t5/T...e/ta-p/3499089
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Alt 24.04.2020, 13:27
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Zitat:
Zitat von dark_rider Beitrag anzeigen
Hier übrigens mal Fotos vom ganz oben beschriebenen Telefonkabel, das das DSL-Signal leider deutlich verschlechterte:


Es hat scheinbar sogar eine Folienschirmung. Kann damit vielleicht noch jemand ganz konkret den Kabeltyp erkennen?
Das ist keine Fernmeldeleitung, sondern Klingelleitung. Klar kann man darüber auch mit der Türsprechstelle telefonieren (heutige Standardanwendung von Klingeldraht), aber schon bei Videoübertragung wird es schwierig. Für VDSL eignet sich sowas natürlich erst recht nicht.
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  #50  (Permalink
Alt 24.04.2020, 13:48
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Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Das ist keine Fernmeldeleitung, sondern Klingelleitung.
Sicher? Von der Farbkodierung sieht es wie ein 6x2 J-Y(St)Y aus. Die einzelnen Adernpaare sind aber zerpflückt, so dass man etwas abmanteln müsste, um die zusammengehörenden Doppeladern wieder korrekt zu identifizieren.
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