Zurück   onlinekosten.de Forum > onlinekosten.de > Newskommentare
Newsticker

Kommentar zum Artikel: Google droht Australien mit Abschalten der Suchmaschine
Müssen australische Internetnutzer bald ohne Googles Suchmaschine auskommen? Der US-Internetkonzern will sich vom australischen Markt verabschieden, wenn ein neues Mediengesetz in Kraft treten sollte. Das steckt dahinter.
Artikel lesenAlle Kommentare zu diesem Artikel anzeigen

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
  #1  (Permalink
Alt 24.01.2021, 13:03
Yoshi2001 Yoshi2001 ist offline
Mitglied
 
Registriert seit: 01.09.2001
Ort: Leer
Alter: 51
Beiträge: 344
Provider: Telekom
Bandbreite: Magen Regio VDSL 100
Standard Als wenn es in Australien nur Google als Suchmaschine gibt!

Selbst, wenn die in Australien die Suchmaschine Abschalten sollten gibt es genug Alternative Suchmaschinen.
Teilweise sind die sogar besser als Google.
Mit Zitat antworten
  #2  (Permalink
Alt 25.01.2021, 00:45
blubblubb blubblubb ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 30.03.2004
Beiträge: 1.101
Provider: Telekom Intranet FTTH
Standard AW: Als wenn es in Australien nur Google als Suchmaschine gibt!

Das Problem ist ein anderes.
Das Gesetz trifft ja nicht nur auf Google zu.
Das ganze ist das australische äquivalent zu unserem grandios gescheitertem Leistungsschutzrecht, wo mittlerweile ALLE Verlage Google eine kostenlose Nutzung eingeräumt haben, einige erst nachdem Ihnen fast der gesamten Traffics weggeknickt ist nachdem keinerlei Snippets mehr angezeigt wurden.

Das Australische Gesetz versucht es aber noch noch dümmer. Denn Google darf dort nicht einfach aufhören die Verlage anzuzeigen in den Suchresultaten.
Man will also Suchmaschinen zwingen Dinge anzuzeigen UND mit jeder News Quelle (wobei das so vage definiert ist, dass auch ein Blog dazu zählt) Verhandlungen aufnehmen zu müssen über die Vergütung.

Dabei soll aber kein normales Verhandlungsverfahren ablaufen wo man sich einigt, sondern eine Schlichtung wo der Schlichter nur zwischen Googles "Final Pick" und dem Final Pick des Verlages entscheidet.

Und Google hat schon gezeigt, dass sie es Ernst meinen mit Dienst einstellen.
In Spanien sollte Google zu etwas ähnlichem gezwungen werden.
Nachrichten MÜSSEN angezeigt werden und es MUSS dafür bezahlt werden.
-> Google News Spain ist daraufhin geschlossen worden
Man wollte Google sogar danach noch zwingen Google News weiter bereitzustellen....

Die Verlage haben sich das anders vorgestellt und kotzen der Reihe nach, weil Ihnen hohe zweistellige %te des Traffic (und damit Werbeerlöse) weggeknickt sind...
Gerade die kleineren Verlage haben dabei massiv Traffic verloren und die großen Verlage (also sowas wie Bild/Spiegel Online hier in Deutschland) sind jetzt zu den zentralen Anlaufstellen geworden.
Das ist auch nicht Sinn der Sache...das schöne am Netz ist ja gerade die Vielfältigkeit.

Denn was die Verlage immer wieder gerne vergessen ist, dass der meiste Traffic eben auch durch Google etc. kommt und damit auch die Werbeeinnahmen indirekt dadurch kommen, von diesem Geld will aber z.B. gerade Google nichts (außer der Verlag nutzt eben Google/Doubleclick für Banner)

Denn ganz wichtig auf Google News schaltet Google KEINE Werbung! Der Vorwurf Google würde sich durch anderen Content bereichern ist damit einfach Unsinn.

Am Ende ist es einfach nur wieder Neid auf die Gewinne von Google/Facebook.

Zeitungen haben in den letzten 20 Jahren im Internet kein funktionierendes Geschäftsmodell zusammenbekommen und heulen, dass sie kein Geld verdienen.
Banner haben anfangs noch toll funktioniert, aber mittlerweile helfen selbst 80% der Bildfläche nicht mehr um echten Journalismus zu finanzieren.
Dann kamen hunderte Tracker um die Daten zu verkaufen -> bringt auch kein Geld mehr
Momentan versucht man es mit Paywalls -> Niemand schließt die überteuerten auf ein Medium beschränkten Subscriptions ab
Oder man fixiert sich auf Amazon Referal Artikel ala "Der beste Entsafter für den Shutdown!!"

Die Musikindustrie hat auch 15 Jahre gebraucht ein Geschäftsmodell zu finden, jeden Ansatz im Keim erstmal erstickt und juristisch verfolgt und nun? Die verdient prächtiger als sie es jemals in der Geschichte mit CDs getan haben am Streaming durch Spotify/Apple Music/Tidal/Youtube Premium/Deezer oder was auch immer....

Gebt mir eine vernünftige News Flatrate für alle gepaywallte scheiße (ich werde mich NIEMALS auf ein Medium festlegen!) und ich zahle das sogar wenn es im Rahmen ist. Das Geld verteilt Ihr später über irgendeine Tracking kacke an die Organisationen deren Artikel ich auch gelesen hab basierend auf den Metriken von den 800 Trackern die Ihr mir immer aufzuhalsen versucht, damit gute Artikel, die man 20min ließt weitaus mehr generieren als Buzzfeed style Clickbait Artikel.
Mit Flattr gibt/gab es ja mal so einen Ansatz, da hat man monatlich Geld reinbezahlt und das Geld wurde dann anhand von "Flattrs" verteilt. Dies eben mit einer festen monatlichen Gebühr und semi automatisch (eine hier bitte extra Geld Option wie einen "Like" kann man ja weiterhin haben)
Mit Zitat antworten
 
Anzeige
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Na wenn das nicht mal für Apple in Australien teuer wird misterdj Newskommentare 0 09.12.2011 13:58
Auf Google News gibt es keine Werbung Tolleswetter Newskommentare 0 15.09.2009 10:32
Es gibt Sachen die gibt es nicht BlinderWaechter Festnetz: Anbieter und deren Tarife 14 20.01.2005 18:08
Suchmaschine kläuschen Software 0 02.02.2001 07:20


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 13:26 Uhr.


Basiert auf vBulletin®
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.