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Alt 23.01.2021, 13:18
mucki_1 mucki_1 ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
SVDSL wäre verfügbar, aber bei >300m zum MFG, welcher dummerweise am anderen Ende der Straße steht, wäre wohl kein Vollsync drin. Kommt für mich aber sowieso nicht in Frage, denn ich will ja den Wettbewerbsdruck für die Telekom aufrecht erhalten, damit die mal mit etwas besserem als DSL um die Ecke kommt...
Witzig - hier genau das gleiche
SVDSL wird hier gerade ausgebaut und bei mir sind es ebenfalls mehr als 300 Meter. Vollsync wäre bei mir auf gar keinen Fall drin.

Als jetzt noch gleichzeitiger VDSL50 Kunde mit einer Leitungslänge von >700m sind mit auch Begrifflichkeiten wie zB garantierte Mindestgeschwindigkeit durchaus bekannt

Nein, ich glaube ich kann einfach nicht zurück - derzeit zeigt ein Speedtest 911/47.

Nachtrag:
Mmmh... 911... das muss ein Zeichen sein :-)

Geändert von mucki_1 (23.01.2021 um 13:20 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 23.01.2021, 13:19
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Zitat:
Zitat von mucki_1 Beitrag anzeigen
Mit der Frage zur Störungsmeldung hatte ich wirklich nur im Hinterkopf, ob damit vielleicht der Ausbau beschleunigt wird. Schade das dem scheinbar nicht so ist.
Es ist auch nicht klar, ob Vodafone Kabel nicht ausbauen will, oder nicht kann. Eigentlich sollte so ein Nodesplit mit GigaHFC innerhalb von kürzester Zeit möglich sein, da kein Tiefbau erforderlich. Passiert aber nicht. Vielleicht sind pandemiebedingt die Remote-PHYs oder die HF-Overlay-Komponenten nicht lieferbar? Oder vielleicht ist bei mir ja auch ein "klassischer" Fibernode-Ausbau ohne Remote-PHY geplant, und dann müssten eben doch erst die Glasfasern verlegt werden. Und wenn Vodafone Kabel gar so (über?)ambitioniert sein sollte, bei der Gelegenheit auch gleich die von der Telekom gemieteten Erdrohre verlassen zu wollen, dann wäre das richtig handfester Tiefbau, über mehrere Kilometer durch die Stadt, mit entsprechend notwendigen Genehmigungsverfahren...
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  #233  (Permalink
Alt 23.01.2021, 14:41
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Hallo zusammen,

Zitat:
Zitat von PaIn Beitrag anzeigen
Es ist die art und weise wie dieses QoS funktioniert.
Es ist nicht einfach eine Priorisierung auf dem normalen Best Effort REQ/Grant Service Flow. Es wird ein eigener Service Flow mit einer ganz anderen art der Zeitschlitz Zuweisung benutzt und zwar ganz ohne Requests. Das CMTS schickt dir einfach in festen Abständen ohne das du nachfragst die Zeitschlitze zu.
Ja, damit kann die Kabel-eigene Telefonie Vorfahrt gegenüber dem normalen Best-Effort-Verkehr bekommen. Dem leitungsorientierten, isochronen Charakter der Telefonie dürfte dies theoretisch sogar noch mehr entgegenkommen, als eine Priorisierung der Telefonie auf VLAN-Basis, wie sie bei den DSL-Providern (teilweise) stattfindet. Denn mit den Service-Flows über DOCSIS kann man durch das Prinzip mit Zeitschlitzen eher einen Takt nachbilden, als mit DSL (Ethernet / IP).

Mit dem separaten Service Flow müßte noch eine störungsfreie Kabel-Telefonie möglich sein, auch wenn Drittanbieter-VoIP bereits unter einem vollen Segment leidet. Ich weiß nicht, ob einer der Nutzer mit überlastetem Segment hier die Kabel-eigene Telefonie von Vodafone nutzt? Funktioniert die denn einwandfrei, auch wenn der sonstige Datenvekehr langsam ist?

Gerade vor diesem Hintergrund habe ich mich ja gewundert (vgl. meine früheren Postings in diesem Thread), warum ich bei einem Anruf aus dem KBW/UM-Netz neulich mehrfach "Sprünge" im Takt hatte (normalerweise ca. alle 20 ms ein eingehendes RTP-Paket, bei diesem Anruf kamen aber manche VoIP-Pakete verspätet, sprich gemeinsam mit darauffolgenden Paketen an, also auf einen 20 ms-Takt bezogen statt z.B. 0 - 20 - 40 - 60 -80 sowas wie 0 - 20 - 60 - 61 - 80). Paketverluste gab es da keine, was Übertragungsfehler eher ausschließen würde. Da würde ich eher vermuten, daß die Zeitschlitze vom CMTS nicht rechtzeitig / passend zugeteilt wurden.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Tun sie auch. Laut Planauskunft gibt es hier sogar nicht nur in der Straße einen Rohrverbund, das Kabel ist bis zur Hauswand in einem Erdrohr verlegt! Von den Gegebenheiten her sollte eine FTTH-Erschließung hier schnell & kostengünstig machbar sein.
Das sind in der Tat eigentlich gute Bedingungen. Wohnst Du denn in der Nähe des mutmaßlichen Fiber Node-Standorts im HVt? Die Frage ist ja, ob die Leerrohre, etc. durchgängig auf der ganzen Strecke zur Verfügung stehen oder ob das eher ein Stückwerk ist, bei dem die Situation alle paar hundert Meter anders ist.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Das CMTS muss ja die Zuteilungen der Upstream-Zeitschlitze an alle Kabelmodems im Segment schicken, entsprechend sind diese DOCSIS MAP-Nachrichten einfach aus dem Downstream zu empfangen, und da werden bei mir natürlich auch beide Upstream-Segmente zugeteilt
Ich muß da nochmal nachhaken - wenn ich Dich recht verstehe siehst Du den Traffic wie folgt:

- vor dem Upstream-Split:
Download-Traffic (inkl. MAP-Zuweisungen) von allen 1000 Modems
Upload-Traffic von allen 1000 Modems

- nach dem Upstream-Split:
Download-Traffic (inkl. MAP-Zuweisungen) von weiterhin allen 1000 Modems
Upload-Traffic von nur noch 600 Modems

Um sehen zu können, daß in Deinem Upstream-Segment "nur" noch 600 Modems unterwegs sind, mußtest Du doch schauen, wieviele verschiedene MAC-Absenderadressen (und damit verschiedene Kabelmodems) in den Upstream-Kanälen zu sehen sind? Oder wie kann man sonst diese Zahl ermitteln? Der Downstream richtet sich ja weiterhin an alle 1000 Modems insgesamt, also tauchen dort auch für alle 1000 Modems die MAP-Zuteilungen auf?

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Topologisch gestaltet sich das übrigens so, dass sich beide Upstream-Segmente am HVT-Standort treffen. Prinzipiell müsste sich also problemlos das Downstream-Segment an gleicher Stelle trennen lassen - aber wie man sieht, würde das nicht viel bringen, weil der Upstream am Limit ist. Und eine weitere Trennung meines Upstream-Segments wäre dann wohl nicht mehr direkt im HVT-Standort möglich...
Das klingt so, als ob (mindestens) zwei A-Linien früher ein gemeinsames Segment im Down- und Upstream waren und jetzt halt noch im Downstream gekoppelt sind (im Upstream aber "eigenständig" sind).

Wenn es aber bislang noch nicht mal notwendig war, alle A-Linien voneinander zu segmentieren, ist es nachvollziehbar, daß Vodafone da bislang die NE3 nicht aufgetrennt (und teilweise mit LWL überbaut hat). Der wesentliche Nutzungstreiber dürfte ja bislang der Downstream gewesen sein und dort hätte man sogar noch einen Segmentierungsschritt "in Reserve" gehabt (Trennung des 1.000er Segments auch im Downstream).

Ich hätte eigentlich gedacht, daß die Telekom-Nachfolge-KNBs zumindest diese Art der Segmentierung (auf Basis des A-Linien) inzwischen großflächig einsetzen. In Foren wie dem inoffiziellen VF-Forum wurde früher schon spekuliert, daß die KNBs (im Rahmen des Ausbaus auf bis zu 862 MHz hoch) bereits einen Teil der Koax-NE3 durch LWL ausgetauscht hätten, tatsächlich ist die Realität aber offenbar oftmals noch ein gutes Stück davon entfernt.

cu talk
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  #234  (Permalink
Alt 23.01.2021, 15:14
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Kommt für mich aber sowieso nicht in Frage, denn ich will ja den Wettbewerbsdruck für die Telekom aufrecht erhalten, damit die mal mit etwas besserem als DSL um die Ecke kommt...
Du könntest natürlich dadurch auch den Wettbewerbsdruck auf VF erhöhen, damit die mit was besserem als überlasteten Segmenten um die Ecke kommen

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Es ist auch nicht klar, ob Vodafone Kabel nicht ausbauen will, oder nicht kann. Eigentlich sollte so ein Nodesplit mit GigaHFC innerhalb von kürzester Zeit möglich sein, da kein Tiefbau erforderlich.
Spekulation: Wenn die kürzeste Zeit aufgrund von Planung/Aktivtechnik halt trotzdem mehrere Monate sind dann ist dem halt so

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Oder vielleicht ist bei mir ja auch ein "klassischer" Fibernode-Ausbau ohne Remote-PHY geplant,
Vielleicht auch ein "klassischer" Fibernode mit Remote-PHY?

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Und wenn Vodafone Kabel gar so (über?)ambitioniert sein sollte, bei der Gelegenheit auch gleich die von der Telekom gemieteten Erdrohre verlassen zu wollen, dann wäre das richtig handfester Tiefbau, über mehrere Kilometer durch die Stadt, mit entsprechend notwendigen Genehmigungsverfahren...
Schau mal auf den Gehweg nach Kabelschächten mit VF- oder KDG-Logo. Müsste es in Berlin definitiv öfters geben. Gerade hier in Bayern ist das teilweise durchaus beeindruckend.

Das die überlasteten FN halt gerne mal in dicht bebauten Wohnsiedlungen stehen, wo Gf dann doch selten ist, ist nix neues, aber mehrere Kilometer durch die Stadt hatte ich bis jetzt noch nicht.
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"Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme (Ende 2024) mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt." (LK SLF-RU)

Also Ende 2024 noch knapp 20% der Anschlüsse unter 100 MBit/s. Geil.
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Alt 23.01.2021, 15:26
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Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
In Foren wie dem inoffiziellen VF-Forum wurde früher schon spekuliert, daß die KNBs (im Rahmen des Ausbaus auf bis zu 862 MHz hoch) bereits einen Teil der Koax-NE3 durch LWL ausgetauscht hätten, tatsächlich ist die Realität aber offenbar oftmals noch ein gutes Stück davon entfernt.
So 2011/2012 gabs da bei mir durchaus mal ein Schub via MediaBroadcast/Telekom, aber seitdem war es bei recht ruhig, bis dann letztes Jahr die Vorhaben für FN im VF-Gf-Netz losgingen. Da ich aber sehr selten direkt für KDG arbeite ists wahrscheinlich, das da zwischenzeitlich durchaus was passiert ist.

Letztes Jahr meinten aber selbst KDG-Techniker, das der FTTC-Ausbau bei denen in letzter Zeit recht ruhig war. Und auch wenn das KDG-Gf-Netz in einer Stadt wie Nürnberg beachtlich ist war die Anzahl der FN für die Größe der Stadt schon noch ausbaufähig.
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  #236  (Permalink
Alt 23.01.2021, 19:52
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Wenn es schlimm wird, schalte ich einfach auf die Telekom Leitung um, geht ganz schnell mit dem Unifi Gateway.
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Alt 23.01.2021, 22:52
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Ich muß da nochmal nachhaken - wenn ich Dich recht verstehe siehst Du den Traffic wie folgt:

- vor dem Upstream-Split:
Download-Traffic (inkl. MAP-Zuweisungen) von allen 1000 Modems
Upload-Traffic von allen 1000 Modems

- nach dem Upstream-Split:
Download-Traffic (inkl. MAP-Zuweisungen) von weiterhin allen 1000 Modems
Upload-Traffic von nur noch 600 Modems
Nein, nein. Ein "vor dem Upstream-Split" gab es in meinen Beobachtungen nie. Als ich 2016 anfing, mich damit zu beschäftigen, war der bereits da.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Um sehen zu können, daß in Deinem Upstream-Segment "nur" noch 600 Modems unterwegs sind, mußtest Du doch schauen, wieviele verschiedene MAC-Absenderadressen (und damit verschiedene Kabelmodems) in den Upstream-Kanälen zu sehen sind? Oder wie kann man sonst diese Zahl ermitteln? Der Downstream richtet sich ja weiterhin an alle 1000 Modems insgesamt, also tauchen dort auch für alle 1000 Modems die MAP-Zuteilungen auf?
Also mal ausführlicher: Das CMTS sendet Upstream Channel Descriptors für 8 Upstream-Kanäle, mit den UCIDs 1-8. Dabei haben 1 & 5, 2 & 6, 3 & 7 sowie 4 & 8 dieselben Frequenzen. Sprich: UCIDs 1-4 beschreiben die Upstream-Kanäle in einem Upstream-Segment (meinem) 5-8 im anderen.

In den MAP-Nachrichten werden Zeitschlitze (u.a.) für Ranging an SIDs vergeben. Da Ranging nur von Kabelmodems durchgeführt wird, müssen diese SIDs welche von Kabelmodems sein (es gibt auch SIDs für Geräte hinter dem Modem, wenn es im Bridge-Betrieb läuft, also gibt es mehr unterschiedliche SIDs als Kabelmodems).

Dann zähle ich pro UCID, wie vielen unterschiedlichen SIDs - über einen gewissen Zeitraum - Zeitschlitze für Ranging zugewiesen werden. Dann wird getrennt für UCIDs 1-4 und 5-8 aufaddiert, wie viele unterschiedliche SIDs das waren, wobei noch die Kanalbündelung zu berücksichtigen ist, was Raum für eine gewisse Fehlerqouote lässt. Ich habe das unter den Annahmen gemacht, dass Kabelmodems, die alle 4 Kanäle bündeln auf allen 4 auch dieselbe SID haben, und dass (DOCSIS 2.0) Kabelmodems, die nur einen Kanal verwenden, eine SID bekommen, die nicht auf einem anderen Kanal für ein anderes Kabelmodem verwendet wird. Bei der ersten Annahme bin ich mir recht sicher, dass sie stimmt (durch den Vergleich mit der Anzahl der unterschiedlichen MAC-Adressen im Downstream), bei der zweiten nicht so, aber bei nur noch 23 DOCSIS 2.0 Kabelmodems im Segment würde das einen vernachlässigbaren Fehler ausmachen.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Das klingt so, als ob (mindestens) zwei A-Linien früher ein gemeinsames Segment im Down- und Upstream waren und jetzt halt noch im Downstream gekoppelt sind (im Upstream aber "eigenständig" sind).
Die Historie kenne ich nicht, aber ich würde den Status Quo so ausdrücken, dass sich zwei vom HVT abgehende A-Linien einen Downstream teilen, aber im Upstream getrennt sind.

Übrigens macht das auch nur einen "Sektor" von ca. 135° des Umkreises des HVT aus. Ich gehe davon aus, dass noch 2-3 weitere A-Linien Paare von diesem HVT in andere Himmelsrichtungen abgehen.

Notiz am Rande: Auf der Telekom-Ausbaukarte ist (nur) das Gebäude, in dem sich der HVT befindet, ein einsamer FTTH-Fleck, da ist also ein OLT drin. An dem dürfte auch der nächste FTTH-Fleck, ein NBG mit 9 Häuschen, weiter weg vom HVT als ich, angeschlossen sein. Kann sogar gut sein, dass die zuführenden Glasfasern ein gutes Stück in meiner Straße liegen...

Geändert von robert_s (23.01.2021 um 22:57 Uhr)
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  #238  (Permalink
Alt 23.01.2021, 23:06
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Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Vielleicht auch ein "klassischer" Fibernode mit Remote-PHY?
Ein "klassischer" Fibernode hat eine RFoG-Zuführung und kann entsprechend kein Remote-PHY sein.

Soweit ich weiß, verwendet Vodafone Kabel keine Remote-PHY Lösung auf Basis ihrer "klassischen" CMTS. D.h. es gibt entweder einen "klassischen" Fibernode am bisherigen CMTS, oder einen Umschwenk auf ein virtuelles CMTS, an dem dann GigaHFC und Remote-PHY betrieben werden kann.

Ich weiß nicht, was ich bevorzugen würde. Das "klassische" CMTS ist derzeit noch ausgereifter als die virtuelle CMTS-Lösung, die noch so ihre Kinderkrankheiten hat. Und auch im Hinblick auf Low Latency DOCSIS würde ich von der die "klassischen" Lösung frühere/bessere Ergebnisse erwarten. Andererseits erscheint Remote-PHY schon fortschrittlicher, aber nichts schlägt die Latenz einer analogen Übertragung...
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  #239  (Permalink
Alt 23.01.2021, 23:17
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Notiz am Rande: Auf der Telekom-Ausbaukarte ist (nur) das Gebäude, in dem sich der HVT befindet, ein einsamer FTTH-Fleck, da ist also ein OLT drin.
Die Herleitung finde ich recht wagemutig. In Berlin mit seinen (vermutlich) recht kurzen Strecken zwischen Vermittlungsstellen kann ich mir auch gut vorstellen, das nicht jedes Amt einen OLT bekommt.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Ein "klassischer" Fibernode hat eine RFoG-Zuführung und kann entsprechend kein Remote-PHY sein.
"Fibernode" heißt in meinem Verständnis, das der Kasten eine eigene Gf-Anbindung hat. Ob darüber dann RFoG oder 10G läuft ist mir persönlich recht egal
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Andererseits erscheint Remote-PHY schon fortschrittlicher, aber nichts schlägt die Latenz einer analogen Übertragung...
An deiner Stelle würde ich solche Gedankenspiele auf die ganz lange Bank schieben, besonders bei deiner Segmentüberlastung
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  #240  (Permalink
Alt 23.01.2021, 23:27
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Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Die Herleitung finde ich recht wagemutig. In Berlin mit seinen (vermutlich) recht kurzen Strecken zwischen Vermittlungsstellen kann ich mir auch gut vorstellen, das nicht jedes Amt einen OLT bekommt.
Naja, da das der HVT ist, der das Gebiet, in dem der NBG-FTTH-Fleck liegt, versorgt, und dieser HVT einst zwei APE mit versorgte, halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass der ein OLT-Standort ist.

Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
"Fibernode" heißt in meinem Verständnis, das der Kasten eine eigene Gf-Anbindung hat. Ob darüber dann RFoG oder 10G läuft ist mir persönlich recht egal
Ich schrieb aber "klassischer" Fibernode, und das meint eben die einzige Variante, die es vor Remote-PHY gab
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