#1  (Permalink
Alt 08.06.2017, 10:57
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Andi316 Andi316 ist offline
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Standard Neubau - Hausanschluss

Ich baue gerade ein neues Haus.

Bei uns im Ort gibt es einen regionalen Glasfaseranbieter. Dieser legt die Glasfaser auch zu mir bis ins Haus.

Da ich den Gedanken von nur einem einzigen Anbieter abhängig zu sein nicht gerade toll finde, überlege ich ob ich zusätzlich noch die Telekom beauftragen soll.

Wird mir beim Bauherren-Service grundsätzlich nur eine Kupferleitung angeboten oder kann ich dort auch einen FTTH-Anschluss bestellen?

Sind die Kosten in Höhe von 799,95€ (für die Kupferleitung) ein Pauschalbetrag oder wird später dann nach Aufwand abgerechnet?
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  #2  (Permalink
Alt 08.06.2017, 11:04
hitzumirt hitzumirt ist offline
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

FTTH von der Telekom gibt es in deinem Falle dann nicht. Die Kupferleitung würde ich mir heutzutage nicht mehr ins Haus legen lassen, sofern eine Alternative zur Verfügung steht (FTTH oder HFC).

Das ist ein Pauschalbetrag. Ich durfte auch 800 Euro statt 600 Euro bezahlen weil der kooperierende Stromversorger es verpennt hat den Vorgang rechtzeitig an die Telekom zu melden. Lustig ne? Zwei arbeiten zusammen und wenn einer einen Fehler macht darf ein Dritter haften!
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  #3  (Permalink
Alt 08.06.2017, 11:24
Silver2 Silver2 ist gerade online
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

Und denk an den Kabelanschluss... Wer weiß, wie lange es TV über Satelliten noch gibt?
Aber Ironie mal beiseite. Ich würde mir auch keinen Kupferanschluss mehr legen lassen und dafür noch teuer Geld bezahlen.

Hier in der Gegend gibts auch Glasfaser von den örtlichen Stadtwerken. Läuft sehr gut, ist recht günstig, und hat Bandbreiten, wo man über die Kupferdrähtchen nur lachen kann. Wenn ich die maximale Bandbreite unserer Stadtwerke mit den 100 Mbit von Kupfer in Beziehung setze und den Preis dazu nehme, liegt der FTTH-Anschluss auch finanziell um Welten vorne.
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  #4  (Permalink
Alt 08.06.2017, 11:37
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Interessant wird es aber dann, wenn der kleine Anbieter pleite geht.
Die Telekom wird aufgrund ihres Kundenstamms immer in irgend einer Form weiterleben. Ich kann das schon nachvollziehen.
__________________
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  #5  (Permalink
Alt 08.06.2017, 11:48
wellmann wellmann ist offline
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Zitat:
Zitat von hitzumirt Beitrag anzeigen
FTTH von der Telekom gibt es in deinem Falle dann nicht.
Wäre mir nicht sicher, ob das so pauschal richtig ist. Ein Neubaugebiet kann auch von mehreren Anbietern erschlossen werden. Ob die Telekom in diesem Gebiet Glasfaser, Kupfer oder gar nichts anbietet, müßte er erfragen.

Zitat:
Zitat von hitzumirt Beitrag anzeigen
Die Kupferleitung würde ich mir heutzutage nicht mehr ins Haus legen lassen, sofern eine Alternative zur Verfügung steht (FTTH oder HFC).
Ich würde es möglicherweise machen. Alternativen zu haben, schadet nie. Teilweise sind die FTTH-Angebote von Regionalen auch sehr unattraktiv, teils sogar langsamer als Vectoring-Angebote. Dann man solange DSL oder Kabel nutzen, bis der FTTH-Anbieter nachgebessert hat. Oder bei technischen Problemen (oder der angesprochenen Insolvenz) kurzfristig auf etwas anderes umsatteln.
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  #6  (Permalink
Alt 08.06.2017, 11:54
Mettwurscht Mettwurscht ist offline
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Dann kann aber immer noch ein Hausanschluss bei der Telekom beauftragt werden. Zumindest, wenn deren Trasse am Haus vorbei läuft.
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  #7  (Permalink
Alt 08.06.2017, 12:07
Benutzerbild von Andi316
Andi316 Andi316 ist offline
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

Ich muss noch sagen, dass es nicht um ein Neubaugebiet handelt. Es ist einfach eine Baulücke im Ort.

Am Ort selbst gibt es nur VDSL über den Hauptverteiler, keinerlei Outdoor-Ausbauten oder dergleichen. Ich selbst würde nur DSL 16.000 bei der Telekom bekommen.

Der regionale FTTH-Anbieter bietet auch 1.000 Mbit an, allerdings für 200€/Monat.

Kabelanschluss gibt es hier ebenfalls gar nicht.
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  #8  (Permalink
Alt 08.06.2017, 12:47
Silver2 Silver2 ist gerade online
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

Eben, dann liegt Kupfer ja ohnehin VOR dem Haus, sprich: Es wird in 5 oder 10 Jahren wahrscheinlich auch kaum teurer sein, dann bei Bedarf noch Kupfer ins Haus zu bekommen.
Oder, wenn die Telekom extrem schnell ist, kommen sie in 10 oder 15 Jahren sowieso an und wollen noch ihre eigene Glasfaser ins Haus legen...
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  #9  (Permalink
Alt 08.06.2017, 13:02
wellmann wellmann ist offline
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

Zitat:
Zitat von Mettwurscht Beitrag anzeigen
Dann kann aber immer noch ein Hausanschluss bei der Telekom beauftragt werden. Zumindest, wenn deren Trasse am Haus vorbei läuft.
Dauert dann aber gerne mal ein paar Monate. Aber gut, wenn eh nur max. DSL16.000 anliegen würden, würde ich mir das auch überlegen oder abwarten, ob sich da in Sachen FTTC/Vectoring noch etwas tut.

Auf jeden Fall Leerrohr verbuddeln.
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  #10  (Permalink
Alt 08.06.2017, 13:27
hitzumirt hitzumirt ist offline
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Standard AW: Neubau - Hausanschluss

Ja, das ist auch mein Tipp. Lass den Telefonanschluss erstmal weg aber leg ein Rohr mit rein. Das kannst du selbst beim Baumarkt besorgen und von den Bauarbeitern bei der Verlegung des Strom- oder Glasfaseranschlusses gegen eine Brotzeit mit rein legen lassen.
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