#21  (Permalink
Alt 21.12.2019, 11:11
hotte hotte ist offline
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Standard AW: Glasfaserausbau [FTTB] [Breitbandausbau] Landkreis Vechta

Bei Einfamilienhäusern ist B ( Building) und H (Home) das gleiche. Der Unterschied entsteht bei Mehrfamilienhäusern, Glasfaser bis in den Keller oder bis in die Wohnung.
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  #22  (Permalink
Alt 21.12.2019, 12:50
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: Glasfaserausbau [FTTB] [Breitbandausbau] Landkreis Vechta

Nein, das stimmt so nicht. Bei FTTB erfolgt immer noch eine Umsetzung auf eine (herkömmliche) Kupfertechnologie, über die dann das Signal bereitgestellt wird, z.B. VDSL, DOCSIS, oder jetzt G.Fast. Unabhängig davon, ob die Kupferleitungen noch durch das ganze Haus laufen oder nur 1 m lang sind.

Auch bei EFH gibt es beides, FTTH und FTTB. Ich habe hier trotz EFH nur FTTB, mit Umsetzung auf G.Fast, bis vor kurzem auf VDSL. FTTH mit einem ONT ist vom Anbieter nicht zu bekommen.

Aber wie gesagt, das wird oft falsch verwendet, so dass ich davon ausgehen würde, dass in diesem Fall nicht nur FTTB gebaut wird.
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  #23  (Permalink
Alt 21.12.2019, 13:53
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Nein, das stimmt so nicht. Bei FTTB erfolgt immer noch eine Umsetzung auf eine (herkömmliche) Kupfertechnologie, über die dann das Signal bereitgestellt wird, z.B. VDSL, DOCSIS, oder jetzt G.Fast. Unabhängig davon, ob die Kupferleitungen noch durch das ganze Haus laufen oder nur 1 m lang sind.

Auch bei EFH gibt es beides, FTTH und FTTB. Ich habe hier trotz EFH nur FTTB, mit Umsetzung auf G.Fast, bis vor kurzem auf VDSL. FTTH mit einem ONT ist vom Anbieter nicht zu bekommen.

Aber wie gesagt, das wird oft falsch verwendet, so dass ich davon ausgehen würde, dass in diesem Fall nicht nur FTTB gebaut wird.
Die in-haus Kupfertechnologie kann bei FTTB allerdings auch Ethernet sein... was FTTB immer noch nicht in echtes FTTH ueberfuehrt, allerdings duerfte Kupferethernet fuer die meisten Nutzer auch das sein was bei echtem FTTH fuer die interne Verteilung zum Zuge kommt (wenn es nicht bei 802.11/wlan bleibt).

Gruss
P.

P.S.: Unbefriedigend ist wenn der ISP in einem EFH auf Umsetzung auf VDSL2 bestehen sollte (wuerde ich aber trotzdem VDSL2 per FTTN vorziehen).
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  #24  (Permalink
Alt 21.12.2019, 17:38
phonefux phonefux ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Die in-haus Kupfertechnologie kann bei FTTB allerdings auch Ethernet sein...
Wie soll das dann konkret technisch aussehen? Gibt es einen Anbieter, der das so macht? Macht ja eigentlich gar keinen Sinn, weil man dann auch gleich Glas, also FTTH verlegen kann.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
P.S.: Unbefriedigend ist wenn der ISP in einem EFH auf Umsetzung auf VDSL2 bestehen sollte (wuerde ich aber trotzdem VDSL2 per FTTN vorziehen).
So ist es hier (nur dass es jetzt zusätzlich auch G.Fast gibt). Einen Grund von FTTC-VDSL zu wechseln gibt es dabei für mich aber nicht, im Gegenteil. KVz-TAL ist 80 m lang, der Anschluss ist sehr stabil und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besser. Ich würde trotzdem sofort auf FTTH wechseln, aber die FTTB-only-Politik boykottiere ich.
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  #25  (Permalink
Alt 21.12.2019, 17:50
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Wie soll das dann konkret technisch aussehen? Gibt es einen Anbieter, der das so macht? Macht ja eigentlich gar keinen Sinn, weil man dann auch gleich Glas, also FTTH verlegen kann.
Im Prinzip ist GPON mit Zwangs-ONT genau das, als FTTH verbrämtes FTTB . Da gibte es momentan einige die per Routerzwang FTTH nach FTTB Downgraden.
Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen


So ist es hier (nur dass es jetzt zusätzlich auch G.Fast gibt).
G.fast waere ja schon ein grosser Schritt in die richtige Richtung, wenn da nicht einfach VDSL2 Tarife nachgebildet werden, weniger Asymmetrie waere schoen.
Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen

Einen Grund von FTTC-VDSL zu wechseln gibt es dabei für mich aber nicht, im Gegenteil. KVz-TAL ist 80 m lang, der Anschluss ist sehr stabil und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besser. Ich würde trotzdem sofort auf FTTH wechseln, aber die FTTB-only-Politik boykottiere ich.
Mmh, wuerde gerne kategorisch sagen, dass ich das anders sehe, aber ich wuerde halt auch auf die Details achten und wuerde mich nicht wundern, wenn ich zur selben Bewertung/Handlung kaeme.
(Ich habe auch Familie die bei NetAachen in aehnlicher Situation steckt, nur da GF zum MFH und da Umsetzung auf VDSL2 und Kabelfernsehen ueber Coaxial-Kabel. Die sind allerdings nicht wirklich unzufrieden und denken nicht daran zur T zu wechseln).


Gruss
P.
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  #26  (Permalink
Alt 21.12.2019, 19:08
hotte hotte ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Nein, das stimmt so nicht. Bei FTTB erfolgt immer noch eine Umsetzung auf eine (herkömmliche) Kupfertechnologie, über die dann das Signal bereitgestellt wird, z.B. VDSL, DOCSIS, oder jetzt G.Fast. Unabhängig davon, ob die Kupferleitungen noch durch das ganze Haus laufen oder nur 1 m lang sind.

Auch bei EFH gibt es beides, FTTH und FTTB. Ich habe hier trotz EFH nur FTTB, mit Umsetzung auf G.Fast, bis vor kurzem auf VDSL. FTTH mit einem ONT ist vom Anbieter nicht zu bekommen.

Aber wie gesagt, das wird oft falsch verwendet, so dass ich davon ausgehen würde, dass in diesem Fall nicht nur FTTB gebaut wird.
Ok, du bist der Experte, aber dann verstehe ich etwas nicht. DG wirbt hier mit FTTH, also HÜP, NT und dann per Kupfer zum Router.
Bei FTTB wird doch nach dem HÜP und NT per Kupfer auf die Nutzer (Mieter) verteilt, aber Kupfer kommt doch in jeder der beiden Varianten ins Spiel. Es sei denn es gibt Router die FTTH vom NT mit Glasfaser bedient werden.
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  #27  (Permalink
Alt 21.12.2019, 19:36
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
G.fast waere ja schon ein grosser Schritt in die richtige Richtung, wenn da nicht einfach VDSL2 Tarife nachgebildet werden, weniger Asymmetrie waere schoen.
Genau das tun sie hier. Ich könnte für 50 € 250/50 bekommen. Das krieg ich günstiger von o2 per FTTC oder von Unitymedia 400/40 für 48 €. So kann man den GF-Vorteil auch verspielen.

Zitat:
Zitat von hotte Beitrag anzeigen
Ok, du bist der Experte, aber dann verstehe ich etwas nicht. DG wirbt hier mit FTTH, also HÜP, NT und dann per Kupfer zum Router.
Bei FTTB wird doch nach dem HÜP und NT per Kupfer auf die Nutzer (Mieter) verteilt, aber Kupfer kommt doch in jeder der beiden Varianten ins Spiel. Es sei denn es gibt Router die FTTH vom NT mit Glasfaser bedient werden.
Der Knackpunkt ist, dass im Fall von FTTH das Kupfer erst nach dem Netzabschluss kommt, bei FTTB schon davor. Bei FTTB wird dem Kunden ein VDSL- oder G.Fast-Signal an der TAE übergeben. Genauso wie bei FTTC oder FTTdp.
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  #28  (Permalink
Alt 21.12.2019, 20:02
hotte hotte ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Der Knackpunkt ist, dass im Fall von FTTH das Kupfer erst nach dem Netzabschluss kommt, bei FTTB schon davor. Bei FTTB wird dem Kunden ein VDSL- oder G.Fast-Signal an der TAE übergeben. Genauso wie bei FTTC oder FTTdp.
Demnach wird die Übergabe des Signal vom Glasfaser auf den Kunden bei den beiden Verfahren mit unterschiedlichen Techniken (Hardware) gewährleistet?
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  #29  (Permalink
Alt 21.12.2019, 20:23
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Ja, ich habe hier eine DPU im Keller, also ein Mini-DSLAM, der das VDSL- bzw. G.Fast-Signal produziert. Von da geht es zum APL und dann ganz normal zur TAE. Sprich die Umwandlung auf Kupfer passiert noch innerhalb des Netzes. Für den Kunden macht das also (abgesehen von der Leitungslänge) keinen Unterschied im Vergleich zu einem DSLAM außerhalb des Gebäudes.
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  #30  (Permalink
Alt 21.12.2019, 21:17
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Für den Kunden macht das also (abgesehen von der Leitungslänge) keinen Unterschied im Vergleich zu einem DSLAM außerhalb des Gebäudes.
Als Vorteil könnte man sehen, dass der Kunde die DPU bei Problemen kurz stromlos schalten und danach neustarten kann. Musste Pornstar bei seinem FTTB-Anschluss anfangs machen, bevor das Problem per Update gefixt wurde.
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