#61  (Permalink
Alt 07.12.2018, 14:00
Hobbyperte Hobbyperte ist offline
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Ausrufezeichen AW: Netcom Kassel - IP-Adressen und allgemeine Probleme

Bei der Info-Veranstaltung wurde man nicht müde wiederholt darauf hinzuweisen wie Konkurrenzfähig man doch sei und das Angebotene Produkt gleichwertig "leistungsfähig" sei wie die Angebote der Konkurrenz ... Da musste ich mir das Lachen schon verkneifen, bei 45 Euro für 50 MBit/s (Sterntaler-Tarif) und wenn man hier im Thread nun noch liest welche Probleme bzw. Einschränkungen diese private IP mit sich bringt ... Man muss bloß DSL-Vergleich in eine Websuche Eingeben um drauf zu kommen wie man über den Tisch gezogen wird. Da gibt es 50/10 MBit/s inkl. Allnet-Flat schon für 30 Euro, 100/40 MBit/s inkl. Allnet-Flat für 35 Euro ... klar das sind Kampfpreise und die Verfügbarkeit ist sicher stark begrenzt. Und bei anderen ISP ist schließlich auch nicht alles Gold was glänzt. Aber 40 Euro für rd. 100 MBit/s mit Festnetz-Flat sind in Urbanen Zentren ein Richtwert, entlang der Leitungswege bekommt man von UnitiyMedia teils sogar im ländlichen Raum diese Leistung zu diesem Preis!

Irgendwie ist es verrückt, wenn nun Ausgerechnet wieder Kunden in Ausbaugebieten Abgezockt werden, also die Gleichen die schon über zwanzig Jahre überteuerte Preise für veraltete Technik zahlen. Und das wo die neuen Leitungen massiv vom Steuerzahler, also auch diesen Kunden selbst, Subventioniert wurden! Und die Glasfaser bei den meisten nicht mal direkt bis ins Haus gelegt wird...

Da wartet noch viel, sehr viel Arbeit auf Politik und Netzagentur, bis das gewünschte Preis-Leistungsverhältnis in vernünftiger Qualität bei den Kunden in der Fläche ankommt. Und man hinsichtlich dieser abstrakten "Digitalisierung" von der Neuerdings alle reden, wirklich von "gleichen" Bedingen überall sprechen kann. Zu den gleichen Bedingen gehört nach meinem Verständnis nämlich auch das Preis-Niveau ... was im übrigen natürlich auch für Mieten in Ballungsräumen gilt. Die ebenfalls nicht ohne gewisse Gründe derart aus dem Ruder gelaufen sind...

Bis wir mal wieder eine richtige Regierung haben, bleibt wohl weiterhin nur ggf. den Wohnort gemäß dem gewünschten Internet-Produkt Auszusuchen ... wer das denn überhaupt so "einfach" kann ... aber demnächst haben wir ja immer mehr Rentner. Und mal sehen ob die überwiegend auf's Land Umziehen oder doch eher in den Städten bleiben wollen? Die Bundesregierung verfolgt ja immer noch den Plan, dafür zu sorgen das es noch mehr Pendler geben soll, damit unsere "Hightech"-Autoindustrie noch mehr von ihren Blechmonstern verkaufen kann ... diese Leute haben alle noch lange nicht begriffen, was mit Fortschritt gemeint ist! Die denken immer noch in Quartalszahlen und rein monetärem Profit. Naja - zum Glück ist ja demnächst "künstliche Intelligenz" Angesagt, mal sehen wie lange es dauert bis die uns regiert und ob die dann wenigstens etwas intelligenter sein wird
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  #62  (Permalink
Alt 07.12.2018, 14:32
Peter13779 Peter13779 ist offline
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Gute Zusammenfassung!

Will man hier vom Regionalversager das gleiche Produkt wie "Magenta Zuhause L", wird man mit 70 Euro im Monat von DNS:NET abgezockt. Und da ist dann noch kein IPv6 dabei ... also externen Tunnel muss man bei Bedarf dann auch noch einrichten ...
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  #63  (Permalink
Alt 07.12.2018, 17:03
Nash Nash ist offline
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Traurig ja, aber es freut mich, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin...
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Alt 10.12.2018, 12:46
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Na mal gucken, wie lang es den Laden so noch gibt bevor sie pleite sind. Ich bleib dabei, die haben sich sehr stark übernommen mit dem Vorhaben.
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Alt 11.12.2018, 10:03
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Das zeigt mal wieder, worauf das Hauptaugenmerk liegt. Billig, billig, billig. Die haben wohl das ‚beste‘ (günstigste im Fall von Kosten, oder teuerste im Fall der Mietzahlung an BNG) Angebot gemacht. Ob die das können, ist nebensächlich. Hauptsache, der Vertrag ist wasserdicht. Deswegen sitzen in so Verhandlungen mehr Anwälte und Kaufleute als Techniker.
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  #66  (Permalink
Alt 12.12.2018, 10:07
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Zitat:
Zitat von Hobbyperte Beitrag anzeigen
Okay, der Telekom-Support fand tatsächlich den Auftrag zur Erstellung eines Neuanschlusses! Echt dreist von der Netcom!
Wieso kündigst du nicht einfach deinen Telekom Vertrag aufgrund von unzureichender Leistung innerhalb von 14 Tagen per Sonderkündigung?

Breitbandmessung.de
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  #67  (Permalink
Alt 14.12.2018, 09:22
Hobbyperte Hobbyperte ist offline
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"Kündigung wegen unzureichender Leistung" ?? Das dürft nicht so simpel sein, wie es klingt. Vertrag bietet laut Leistungsbeschreibung "bis zu" 6 MBit, was im Durchschnitt mit Fünfkomma ... MBit/s auch Eingehalten wird.

Bezug nehmend auf meinen Eintrittspost hier ging es nun wie folgt weiter:

Zunächst leider keine Reaktion von Netcom auf den Widerruf. Am Tag der Tage, Mittwoch (12.12.) klingelte es dann gegen halbelf und der von der Telekom Beauftragte Techniker stand vor der Tür! Der kannte diese Spielchen schon, meinte das die meisten Netcom-Kunden zu den Terminen gar nicht zu Hause wären, weil die ihre Benachrichtigung erst nach dem Termin bekommen! Er war gar nicht Unglücklich, das ich ihn unverrichteter Dinge weggeschickt habe, nahm es locker, bekommt sein Geld vermutlich so oder so.

Nach diesem Auftritt, rief ich dann mal bei der offiziellen Hotline an um Nachzufragen was denn nun mit dem Widerruf wäre. Da es sich jedoch nur um ein Beauftragtes Callcenter handelt, waren die Zugriffsmöglichkeiten des Mitarbeiters Eingeschränkt und Entscheidungsbefugnisse hat er sowieso keine ... er versprach mein Anliegen nochmals an "die zuständige Abteilung" bei Netcom weiterzuleiten und empfahl mir allen ernstes, das ich nochmal per Post, so ganz antiquiert, einen Brief an die Netcom im Hause der Stadtwerke Kassel Schreiben sollte. Erst auf Nachfrage rückte er noch mit der der Möglichkeit heraus, an den kundenservice@netcom-kassel.de zu Schreiben, statt an die laut Widerrufbelehrung geforderte Adresse info@netcom-kassel.de.


Was mir an dem Gespräch allerdings mißfiel! Der Mitarbeiter meinte zunächst die Widerrufs-Frist sei ja eigentlich Abgelaufen, da der Auftrag vom 4.9. stamme. Dem ist allerdings nicht so! Was sich bei genauem Lesen aus der Widerrufbelehrung ergibt, läuft der Widerruf "frühestens" ab Erteilung des Auftrages, jedoch erst wenn konkret eine Dienstleistung erbracht wird (Benachrichtigung zur Leitungsschaltung) oder Ware Zugesandt wird (der Router, falls bestellt).

So schilderte ich mein "Anliegen" nochmals an die Kundenservice Mail-Adresse und druckte den Quark aus, da ich am 13. zufällig einen anderen Termin in der Kasseler Innenstadt hatte, passte das ja, habe also auch den Brief zusätzlich abgegeben. (einen Briefkasten haben die scheinbar nicht, muss man zu den Öffnungszeiten der Stadtwerke, an deren Info-Schalter gehen und kann die Post für Netcom dort Abgeben...

So gegen 11 Uhr gab ich den Brief persönlich ab. Kaum wieder zu Hause, gegen 15 Uhr kam ein Anruf, von keiner mir bekannten Netcom-Rufnummer. Sondern von der internen Abteilung, welche die Leitungen bei der Telekom Beauftragt. Die Mitarbeiterin meinte der Anruf gelte der Widerruf-eMail, wusste angeblich noch nichts von dem Brief ... na wer weiß? Das Problem konnte in soweit geklärt werden, sie wollte wissen, ob ich den Auftrag insgesamt storniert haben will, oder ob der Wechselwunsch zum September 2019 bestehen bliebe. Sie erklärte weiterhin, das der Aquisor, welcher hier vor Ort war, in den Unterlagen kein Datum zum Vertragsende notiert habe und es wegen der fehlenden Portierung zu diesem Mißverständnis kam. Mit Kosten habe ich nun erst einmal nicht zu rechnen ... was ich denen auch geraten haben will ... aber mal Abwarten.

Nun scheint es mir ein generelles Problem in der Branche zu sein, das die alle nicht wirklich zwischen Neu-Anschluß-Aufträgen und solchen zum ISP-Wechsel Unterscheiden? Allerdings war mein Vor-Vertragspartner Telekom auf dem Auftrag sehr wohl vermerkt und ich ginge eigentlich davon aus, das der neue ISP anhand des Auftrages sich automatisch beim bisherigen ISP über die Kündigungsfrist und das reguläre Vertragsende informieren würde? Kann doch nicht sein, das man da ins Blaue hinein irgendwelche Aufträge erteilt und sich dann wundert, das das nicht im Sinne des Kunden war ... sehr seltsame Praktiken
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Geändert von Hobbyperte (14.12.2018 um 09:29 Uhr)
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  #68  (Permalink
Alt 14.12.2018, 20:43
Benutzerbild von revoluzzer
revoluzzer revoluzzer ist offline
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Zitat:
Zitat von Pornstar Beitrag anzeigen
Wieso kündigst du nicht einfach deinen Telekom Vertrag aufgrund von unzureichender Leistung innerhalb von 14 Tagen per Sonderkündigung?
Diese Minderleistung ist doch vertraglich fixiert und auch abgesichert. Die Telekom kann es sich halt erlauben, dieses "friß oder stirb"-Spielchen aufgrund ihrer Monopolstellung mit dem Kunden in beliebigen Variationen schon seit Jahrzehnten zu spielen.

Normalerweise müsste es für Minderleistung von Seiten des Providers finanzielle Abschläge geben. Z.B. das der Kunde nur 6 MBit, der im 16 MBit-Tarif inkludiert ist, dann auch nur 6/16 (= 37 %) des Preises vom 16 MBit dafür zahlt. Denn kein Autoanbieter würde z.B. auf die Idee kommen, für ein Auto, das nur 37 % der Höchstgeschwindigkeit eines gleichen Modells denselben Preis zu verlangen.

Dan wäre auch mal wirklich ein Anreiz geschaffen (wenn dies gesetzlich geregelt wäre), daß die Telekom endlich einmal die physikalisch mögliche Geschwindigkeit schaltet (Stichwort "RAM"-Schaltung), und den Anschluß nicht noch künstlich durch irgendwelche theoretischen Dämpfungsgrenzenberechnungen zusätzlich drosselt.
__________________
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Geändert von revoluzzer (14.12.2018 um 20:58 Uhr)
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