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Kommentar zum Artikel: Telekom: Glasfaser für 10 Millionen Haushalte bis Ende 2024
Die Deutsche Telekom will in den kommenden Jahren verstärkt in den reinen Glasfaserausbau (FTTH/B) investieren. Bis 2024 soll die Zahl der Glasfaseranschlüsse kräftig steigen. Bis 2030 peilt die Telekom eine flächendeckende Glasfaserversorgung in Deutschland an.
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  #11  (Permalink
Alt 27.02.2021, 14:30
Nenunikat Nenunikat ist offline
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Solche Ankündigungen und Ziele kann man aus der Erfahrung der Vergangenheit gelassen zur Kenntnis nehmen, denn:
- Wie viele Festnetz-Anschlüsse sind immer noch auf dem Niveau einer DSL-Verbindung unter einem MBit oder auch nur wenig darüber?
- Wie viele (ländliche oder Stadtrand-) Gebiete werden von dem Versprechen "alle Haushalte" direkt mit Glasfaser versorgen zu wollen, wieder ausgeschlossen, wenn keine Förderung für Abhilfe gesorgt hat?
- Bei wie vielen Haushalten wurde in den vergangene Jahren schon bis ins Haus gehende Glasfaser (beispielsweise von der HYTAS-Technik) durch Kupfer überbaut und die Glasfaser aus Betrieb genommen (also vorhandene Glasfaser-Möglichkeiten nicht genutzt)?
- Was wird dann passieren, wenn man mal wieder zugeben muss, dass das Ziel nicht erreicht wird? Wird dann die Schuld einfach wieder auf die Konkurrenz geschoben?
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  #12  (Permalink
Alt 27.02.2021, 14:33
Speedy² Speedy² ist offline
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Ich änderte meine Einstellung erst mit IP-Zwang ab 2016. Davor war nichts am Preis zu drehen, wollte ich ISDN mit VDSL50 behalten, musste ich Liste zahlen. Habe ich auch. Wahrscheinlich wäre ich mit IP noch bei Vodafone, wenn mein Anschluss die Geschwindigkeit gehabt hätte, die ich auch gebucht. Wenn Magenta ab 25. Monat 5€ mehr will, ist das ja ein Trick. Lass ich weiterlaufen, geht's 12 Monate in die Verlängerung, stören mich die 5€ und ich kündige gibt das bei VVL wieder 24 Monate MVLZ.

Im Gegensatz zu @rezzler war ich nie bei o2, denn die machen gleich gar nichts mit Glasfaser, mieten sich viel lieber in die Netze von Telekom und Vodafone ein.

Ein MBfm Angebot habe ich bisher nicht eingeholt. Aber selbst Vodafone hat ja zugunsten Telekom Glasfaserausbau sein eigenes Glasfaserprojekt für Privatkunden schon zurückgefahren. Scheint die Nachfrage nach derartigen Anschlüssen nicht so groß gewesen zu sein.
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  #13  (Permalink
Alt 27.02.2021, 14:33
Benutzerbild von rezzler
rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von Nenunikat Beitrag anzeigen
- Wie viele Festnetz-Anschlüsse sind immer noch auf dem Niveau einer DSL-Verbindung unter einem MBit oder auch nur wenig darüber?
Zuviele.

Zitat:
Zitat von Nenunikat Beitrag anzeigen
- Was wird dann passieren, wenn man mal wieder zugeben muss, dass das Ziel nicht erreicht wird? Wird dann die Schuld einfach wieder auf die Konkurrenz geschoben?
Irgendeinen Schuldigen gibts immer (ganz unironisch).
__________________
"Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme (Ende 2024) mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt." (LK SLF-RU)

Also Ende 2024 noch knapp 20% der Anschlüsse unter 100 MBit/s. Geil.
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  #14  (Permalink
Alt 27.02.2021, 16:29
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Nenunikat Beitrag anzeigen
Solche Ankündigungen und Ziele kann man aus der Erfahrung der Vergangenheit gelassen zur Kenntnis nehmen, denn:
- Wie viele Festnetz-Anschlüsse sind immer noch auf dem Niveau einer DSL-Verbindung unter einem MBit oder auch nur wenig darüber?
- Wie viele (ländliche oder Stadtrand-) Gebiete werden von dem Versprechen "alle Haushalte" direkt mit Glasfaser versorgen zu wollen, wieder ausgeschlossen, wenn keine Förderung für Abhilfe gesorgt hat?
- Bei wie vielen Haushalten wurde in den vergangene Jahren schon bis ins Haus gehende Glasfaser (beispielsweise von der HYTAS-Technik) durch Kupfer überbaut und die Glasfaser aus Betrieb genommen (also vorhandene Glasfaser-Möglichkeiten nicht genutzt)?
- Was wird dann passieren, wenn man mal wieder zugeben muss, dass das Ziel nicht erreicht wird? Wird dann die Schuld einfach wieder auf die Konkurrenz geschoben?
Erm, das erklaerte Ziel ist doch ca. 2 Millionen TALs per Annum zu verglasen, nach Adam Ries sind das bis 2030 ~ (2030 -2021)* 2 + 2 = 20 Millionen TALs. Die Telekom verbinde ihre eigene Ausbauankuendigung mit einem Aufruf an die Mitbewerber da ebenfalls aktiv zu werden, und der alleinige eigenfinanzierte Vollausbau ist nicht der Plan der Telekom.

"Auf lange Sicht verfolgen die Bonner das Ziel, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland mit Glasfaser versorgt werden können - ob die Verbraucher dies nutzen und Verträge abschließen, ist ihre Sache. Die Komplettabdeckung will die Telekom nicht allein stemmen, sondern zusammen mit Wettbewerbern. "


Soll heissen, das eigentlich Ziel an dem Du die T messen darfst sind in etwa die 20 Millionen GF-Anschluesse bis Ende 2030. Aber auch das muss die T erstmal gebacken kriegen.

Gruss
P.
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  #15  (Permalink
Alt 27.02.2021, 17:26
Nenunikat Nenunikat ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
...

Soll heissen, das eigentlich Ziel an dem Du die T messen darfst sind in etwa die 20 Millionen GF-Anschluesse bis Ende 2030. Aber auch das muss die T erstmal gebacken kriegen.

Gruss
P.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn "man" sich da wieder auf die Gegenden "stürzt", die allgemein als interessant/bevorzugt angesehen werden.
Die anderen Gebiete können ja die anderen ausbauen ... womit sie liegen bleiben: wieder nichts mit Vollausbau.
(Aber wir wissen ja inzwischen, was wir von solchen Ankündigungen zu halten haben.)
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  #16  (Permalink
Alt 27.02.2021, 17:32
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Nenunikat Beitrag anzeigen
Es wäre nicht verwunderlich, wenn "man" sich da wieder auf die Gegenden "stürzt", die allgemein als interessant/bevorzugt angesehen werden.
Die anderen Gebiete können ja die anderen ausbauen ... womit sie liegen bleiben: wieder nichts mit Vollausbau.
(Aber wir wissen ja inzwischen, was wir von solchen Ankündigungen zu halten haben.)
Auch da war Hoettges explizit:

""Wir werden uns Gebiete angucken, wo wir niedrige Marktanteile haben", sagte Höttges. In manchen Gegenden sei man nur die Nummer 3 - dort gedenke man zu investieren. Man wolle "Marktanteile aus den Metropolen rausholen". Auf dem Land werde man dort ausbauen, wo man die dort übliche staatliche Förderung bekomme."

Das ist kein Versprechen eines eigenfinanzierten Vollausbaus...

Gruss
P.
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  #17  (Permalink
Alt 27.02.2021, 17:55
Nenunikat Nenunikat ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Auch da war Hoettges explizit:

""Wir werden uns Gebiete angucken, wo wir niedrige Marktanteile haben", sagte Höttges. In manchen Gegenden sei man nur die Nummer 3 - dort gedenke man zu investieren. Man wolle "Marktanteile aus den Metropolen rausholen". Auf dem Land werde man dort ausbauen, wo man die dort übliche staatliche Förderung bekomme."

Das ist kein Versprechen eines eigenfinanzierten Vollausbaus...

Gruss
P.
Eben. Deswegen - speziell wegen dem Satz zur Förderung - ist die 2030er Ankündigung ja so daneben.
(Das die Telekom dort, wo sie viele Kunden verloren hat, aufholen will, ist/war ja zu erwarten.)
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  #18  (Permalink
Alt 28.02.2021, 01:03
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robert_s robert_s ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Erm, das erklaerte Ziel ist doch ca. 2 Millionen TALs per Annum zu verglasen, nach Adam Ries sind das bis 2030 ~ (2030 -2021)* 2 + 2 = 20 Millionen TALs.
Du hast das letzte Update verpasst, was Herr Höttges dabei auch gleich verkündet hat: Jetzt ist davon die Rede, bis 2024 auf 2,5 Mio pro Jahr zu kommen und Ende 2024 10 Mio geschafft zu haben. Sollte es dann so weitergehen, wäre man Ende 2029 bei 22,5 Mio und Ende 2030 bei 25 Mio - die Anzahl Haushalte, welche Vodafone per DOCSIS erreicht.

Würde doch passen: Wenn die anderen niemand ausbaut, bleibt's da halt beim Telefonstrippen-Monopol. Aus Telekom-Sicht auch gut.
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  #19  (Permalink
Alt 28.02.2021, 12:32
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Du hast das letzte Update verpasst, was Herr Höttges dabei auch gleich verkündet hat: Jetzt ist davon die Rede, bis 2024 auf 2,5 Mio pro Jahr zu kommen und Ende 2024 10 Mio geschafft zu haben. Sollte es dann so weitergehen, wäre man Ende 2029 bei 22,5 Mio und Ende 2030 bei 25 Mio - die Anzahl Haushalte, welche Vodafone per DOCSIS erreicht.

Würde doch passen: Wenn die anderen niemand ausbaut, bleibt's da halt beim Telefonstrippen-Monopol. Aus Telekom-Sicht auch gut.
Naja Stand heute ~2.2 Millionen (M) GF-TALs, angekuendigt, ab 2021 im Mittel 2 M neue GF-TALs/Jahre, aber 2021 nur 1.5 M, Anfang 2021 bis Ende 2024 ~ 4 Jahre
-> 2.2 + 4 * 2 = 10.2 ~ 10 M.
Das ist alles noch im Rahmen des bisher versprochenen, aber gut wenn es ab 2024 mit >= 2.5 M/Jahr weiter geht, waere das ja etwas gutes, gerade wo die grossen bundesweiten Mitbewerber den GF-Ausbau DG, T, und regionalen Playern zu ueberlassen scheinen.

VF befindet sich in der guten Situation ein Kupfernetz zu haben, das mit relativ geringen Invetitionen fuer die naechsten 10 Jahre durchaus kompetitiv bleiben wird (ob VF die Hoechstgescheindigkeitskrone behalten wird ist IMHO wahrscheinlich und irrelevant, solange die Konkurrenz keine 10GB Tarife anbietet, bleibt 1000/50 fuer ~50 EUR attraktiv).

Gruss
P.

P.S.: Ich finde es gut dass sie T jetzt etwas offensiver ihre Ausbauplaene kommuniziert, das duerfte den Konzern dann auch binden (nicht auf die exakte Zahl, aber die Groessenordnung, soll heissen, wenn es bis 2024 "nur" 9M Anschluesse werden halte ich das fuer okay, "nur" 5M hingegen waere jetzt ein "Versagen").
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  #20  (Permalink
Alt 28.02.2021, 22:59
h275 h275 ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Würde doch passen: Wenn die anderen niemand ausbaut, bleibt's da halt beim Telefonstrippen-Monopol. Aus Telekom-Sicht auch gut.
Ich denke das wird so nicht passieren: DG und auch Neueinsteiger UGG (und vielleicht andere) werden sich bei ihrem Ausbau hauptsächlich auf FTTC-Gebiete ohne Kabel konzentrieren. Für die Telekom heißt das mMn: auch wenn sie natürlich eine Motivation hat FTTH in Konkurrenz zu Kabel auszubauen wird sie die nicht-Kabel-Gebiete auch nicht komplett vernachlässigen (können).
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