#1  (Permalink
Alt 01.12.2020, 12:15
Wisi Wisi ist offline
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Hallo zusammen,

den Fall hatte ich noch nicht, daher die Frage: wenn der Anschlussinhaber verstirbt und man mit der Todesurkunde den Anschluss kündigt, kann dann trotzdem eine/mehrere Rufnummer/n aus dem Vertrag portiert werden? Hintergrund ist, dass der Anschluss innerhalb des Mehrfamilienhauses von mehreren Personen genutzt wurde und die Rufnummern natürlich behalten werden sollen.

Problem ist ja, dass man normal mit dem Namen des Inhabers die Rufnummern portiert und der ist ja nicht mehr da...

Klar könnte man auch theoretisch den gesamten Vertrag umschreiben, aber das ist eigentlich nicht gewünscht, aufgrund der bekannten Thematik Bestandskunde etc. und v.a. wäre dann ja wieder eine Laufzeit drauf nach Umschreibung.

Wie geht man am besten vor?
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  #2  (Permalink
Alt 01.12.2020, 13:23
Hanfmann Hanfmann ist offline
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Standard AW: Todesfall / Mitnahme Rufnummer

Moin,


einen ähnlichen Fall hatte ich nach dem Tod meiner Mutter.

Es wird ausschlaggebend sein, wer denn die Nummern portieren möchte.
Es greift hier auch die gesetzliche Erbfolge. Sprich, ich als Erbe konnte über die Verträge meiner verstorbenen Mutter verfügen.

Sowohl die Kündigung von nicht mehr benötigten Karten als auch die Portierung vorhandener Nummern (auf meinen Bruder, ebenfalls Erbe) wurde von der Telekom anstandslos akzeptiert.


Man muss die Portierungsformulare zusammen mit der Sterbeurkunde einreichen, auf den Unterschriftsfeldern des Anschlussinhabers jeweils "VERSTORBEN" notieren und den neuen Inhaber der Nummern ganz normal unterschreiben lassen.
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  #3  (Permalink
Alt 02.12.2020, 10:07
Wisi Wisi ist offline
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Ich denke innerhalb der Telekom wird das kein Problem darstellen. Was aber, wenn der neue Anbieter nicht die Telekom ist? Jemand schon mal damit Erfahrungen gemacht, ob es dann mit dem Portierungsformular genauso geht?
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  #4  (Permalink
Alt 05.12.2020, 17:23
overfly overfly ist offline
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Als Erbe kannst du über die "Gesamtrechtsnachfolge" den kompletten Anschluss übernehmen. Anschließend kannst du portieren. Die aktuelle Restlaufzeit bleibt bestehen, der Vertrag beginnt nicht von vorne.



https://www.telekom.de/kontakt/e-mai...gspartnerdaten
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  #5  (Permalink
Alt 07.12.2020, 08:47
Wisi Wisi ist offline
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Zitat:
Zitat von overfly Beitrag anzeigen
Als Erbe kannst du über die "Gesamtrechtsnachfolge" den kompletten Anschluss übernehmen. Anschließend kannst du portieren. Die aktuelle Restlaufzeit bleibt bestehen, der Vertrag beginnt nicht von vorne.
Ich habe es oben falsch formuliert: es ist "immer noch" eine Vertragslaufzeit dran nach Übernahme, nicht "wieder" und damit ist eine sofortige Portierung, bzw. Beendigung nicht möglich. Das wäre aber der Wunsch.
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  #6  (Permalink
Alt 07.12.2020, 09:27
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Zitat:
Zitat von Wisi Beitrag anzeigen
Ich habe es oben falsch formuliert: es ist "immer noch" eine Vertragslaufzeit dran nach Übernahme, nicht "wieder" und damit ist eine sofortige Portierung, bzw. Beendigung nicht möglich. Das wäre aber der Wunsch.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz: Der Vertrag wird umgeschrieben auf den jeweiligen Erben, und die Restlaufzeit bleibt wie overfly bereits schrieb, noch erhalten.

Schwierig wird's vermutlich, wenn eine nicht mit dem Verstorbenen verwandte Person den Vertrag samt Rufnummer übernehmen möchte. Das ist dann wohl nicht möglich.

Aber ich hatte im Mobilfunkbereich erst diesen Monat einen ähnlichen Fall: Wollte die Rufnummer vom Prepaid-Vertrag meiner Mutter übernehmen. Bei der Drillisch-Marke (Ziel: Handyvertrag.de; zu portieren von Kaufland-Mobil) wurde im Online-Bestellverlauf die Rufnummernmitnahme abgefragt, und da konnte man den Namen samt zu portierender Rufnummer der fremden Person eingeben. Zusätzlich mußte angekreuzt werden, daß die betreffende Person mit der Rufnummernportierung einverstanden ist (ohne Unterschrift).

Früher war sowas nicht möglich, nun zu meinem Erstaunen schon. Gut, das war jetzt Mobilfunk. Aber was im Mobilfunkbereich möglich ist, müsste doch analog dazu auch fürs Festnetz gelten.
__________________
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Alt 30.12.2020, 17:01
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Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Das verstehe ich jetzt nicht ganz: Der Vertrag wird umgeschrieben auf den jeweiligen Erben, und die Restlaufzeit bleibt wie overfly bereits schrieb, noch erhalten.
Der Vertrag soll ja laut wisi sofort gekündigt werden.
__________________
"Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme (Ende 2024) mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt." (LK SLF-RU)

Also Ende 2024 noch knapp 20% der Anschlüsse unter 100 MBit/s. Geil.
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  #8  (Permalink
Alt 12.04.2021, 08:17
ghor ghor ist offline
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Da ich mich auch gerade mit der Thematik beschäftigt hatte, meine Frage: wie ist es denn ausgegangen, @Wisi?

Die Portierung von Mutter auf Sohn geht scheinbar nur mit einem Erbschein (Sterbeurkunde reicht nicht), ist das richtig? Steht jedenfalls so im von overfly verlinktem Formular.

Ich muss leider nochmal fragen:

Wenn die verstorbene Mutter einen Telefonanschluss bei der Telekom hatte und der Sohn (Erbe) die Nummer übernehmen und wegportieren will, ...
... muss Sohn dann erst den Vertrag übernehmen? mit neuer Laufzeit oder nur Restlaufzeit?
... braucht Sohn dazu (Übernahme und/oder Portierung) einen Erbschein oder reicht die Sterbeurkunde?
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  #9  (Permalink
Alt 12.04.2021, 09:06
ghor ghor ist offline
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Die Erbschein-Frage konnte ich mir jetzt selbst beantworten: JA
https://telekomhilft.telekom.de/t5/V...h/td-p/3972422
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  #10  (Permalink
Alt 12.04.2021, 11:29
Wisi Wisi ist offline
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Zitat:
Zitat von ghor Beitrag anzeigen
Da ich mich auch gerade mit der Thematik beschäftigt hatte, meine Frage: wie ist es denn ausgegangen, @Wisi?
Bei mir leider nichts, aber deine Antwort, die du gefunden hast, ist perfekt für mich Ich zitiere mal für andere:

Zitat:
Es ist wirklich so, dass wir ohne Notarurkunde oder Erbschein den Vertrag nicht übertragen dürfen. Wir brauchen einen Nachweis, dass die Tochter auch Erbin ist. Wenn diese Unterlagen nicht vorhanden sind, kann sie die Rufnummer übernehmen, wenn sie per erweiterte Meldebescheinigung nachweisen kann, dass sie die letzten 12 Monate am Standort gewohnt hat. Allerdings muss ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Der Vertrag des Vaters wird anhand der Sterbeurkunde gekündigt. Für die Kündigung wäre Sterbeurkunde ausreichend.
Also gut, dann wird der Vertrag eben gekündigt, das ist auch in Ordnung für mich, solange ich die Rufnummer mitnehmen kann. Dann schließen wir eben als Neukunde einen neuen Vertrag, die Konditionen sind ja sowieso besser
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