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Alt 19.09.2010, 11:57
Boeckchen Boeckchen ist offline
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wie viele dieser Umsatz-Millionäre erkennen am Jahresende, dass die Kosten die Einnahmen aufgefressen oder gar überstiegen haben?
Einen Millionen-Umsatz schaffe ich zur Not auch in einem Monat ...
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  #2  (Permalink
Alt 19.09.2010, 12:04
lalanunu lalanunu ist offline
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Standard AW: Das ja toll, aber ...

Zitat:
Zitat von Boeckchen Beitrag anzeigen
wie viele dieser Umsatz-Millionäre erkennen am Jahresende, dass die Kosten die Einnahmen aufgefressen oder gar überstiegen haben?
Einen Millionen-Umsatz schaffe ich zur Not auch in einem Monat ...
achso? du ganz alleine schaffst eine millionen umsatz? klingt ja interessant. wie stellste das denn an?
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  #3  (Permalink
Alt 19.09.2010, 12:19
Bash Bash ist offline
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Standard AW: Das ja toll, aber ...

Umsatz ist nicht gleich Gewinn.

Es ist einfach lächerlich, so eine Meldung zu publizieren.

Die Rendite im Lebensmittelbereich beläuft sich auf ca. 1 bis 1,5 Prozent. Jeder Supermarkt macht Millionen Umsatz jedes Jahr und dabei einen verschwindend geringen Gewinn.

Mit dem gleichen Umsatz erzielt im Moment bei den immer weiter steigenden Goldpreisen jeder Goldhändler pro Million Umsatz irgendwo zwischen 100 und 500 tausend Euro Gewinn, wenn nicht sogar noch mehr wenn er ein paar Kunden findet, die dumm genug sind.

Mehr noch: das, was eBay da publiziert ist, Folgendes: eBay macht 480 Mal mindestens 80.000 Euro Gewinn, weil das die Mindestgebühren sind, die man an eBay abgeben darf. Wenn man Paypal-Zahlungen akzeptiert sogar bis zu 13,5% des Umsatzes (!).

Das Einzige, was ich da rauslese, ist dass eBay orgendlich Gewinn macht. Was die 480 Umsatz-Millionäre machen, lässt sich daraus überhaupt nicht ablesen.

Das ist genau wie diese lächerliche Geschichte bei Stern TV von dem Typen der Displayschutzfolien über eBay im Millionenbereich verkauft hat. Der war dann irgendwann soweit, dass er seine Mama auf 400 Euro Basis anstellen konnte.

Gratulation.
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  #4  (Permalink
Alt 19.09.2010, 12:51
Baghee Baghee ist offline
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Standard AW: Das ja toll, aber ...

Zitat:
Zitat von lalanunu Beitrag anzeigen
achso? du ganz alleine schaffst eine millionen umsatz? klingt ja interessant. wie stellste das denn an?
Das ist gar nicht so schwer, man darf sich dafür nur nicht mit Ein-Euro-Artikeln abgeben. Im Immobilien-Bereich beispielsweise ist das eigentlich eher üblich als die Ausnahme.

Da brauchst Du als Makler schon mal mindestens einen 6stelligen Umsatz pro Monat, um nur zu überleben - bei mehrfach 6stellig pro Monat fängt dann "leben" an ... und ein Monat mit 7stelligen Umsätzen sollte da mindestens einmal jährlich zu erzielen sein, selbst für einen SOHO-"Einzelkämpfer", wenn er hauptberuflich und gut arbeitet.
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  #5  (Permalink
Alt 19.09.2010, 13:00
misterdj misterdj ist offline
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Standard AW: Das ja toll, aber ...

Zitat:
Zitat von Bash Beitrag anzeigen
Mehr noch: das, was eBay da publiziert ist, Folgendes: eBay macht 480 Mal mindestens 80.000 Euro Gewinn, weil das die Mindestgebühren sind, die man an eBay abgeben darf. Wenn man Paypal-Zahlungen akzeptiert sogar bis zu 13,5% des Umsatzes (!).

Das Einzige, was ich da rauslese, ist dass eBay orgendlich Gewinn macht. Was die 480 Umsatz-Millionäre machen, lässt sich daraus überhaupt nicht ablesen.
Dann ließt Du falsch Es richtig, das Ebay bei PRIVATKUNDEN bis 50 Euro 8% nimmt. Für Einnahmen darüber sinkt der Satz allergings. Gerwebliche Verkäufer starten bei 7%. Und deiner Schlussfolgerung nach, müssten die Händler Ihre Umsätze ausschließlich mit Artikeln < 50 Euro machen

Davon abgesehen, wird der Gewinn bei den Händlern schon stimmen. Um 1 Mio. bei Ebay zu erziehlen, muss man schon einiges Verkaufen. Das ist mehr als ein Full time job. Und das würde keiner für lächerliche 10.000 (1%) im Jahr machen.
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  #6  (Permalink
Alt 19.09.2010, 13:32
Baghee Baghee ist offline
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Zitat:
Zitat von misterdj Beitrag anzeigen
Davon abgesehen, wird der Gewinn bei den Händlern schon stimmen. Um 1 Mio. bei Ebay zu erziehlen, muss man schon einiges Verkaufen. Das ist mehr als ein Full time job. Und das würde keiner für lächerliche 10.000 (1%) im Jahr machen.

Ach - und all die grossen EBAY-Händler, die in den letzten Jahren Pleite gemacht haben? Die haben sicher alle riesige Gewinne gemacht und die Pleite nur vorgetäuscht, oder?

Du vertust dich ganz gewaltig, was die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten der meisten EBAY-Verkäufer angeht. Du vergisst, dass die meisten dieser Umsatz-Millionäre klein angefangen haben - als Hausfrau mit einem EBAY-Shop oder so. Und wenn Du glaubst, dass die dann neben ihrem Shop noch die Zeit haben, sich in solchen Dingen fortzubilden, hast Du dich ganz gewaltig geschnitten. Wenn Du auf dieser Schiene erst mal fährst, hast Du keine Zeit / Lust mehr auf Abendschule, dann kaufst Du dir entsprechende Kenntnisse extern ein.

In meinem Bekanntenkreis befindet sich ein relativ grosser EBAY-Händler mit mehrfach 6stelliger Bewertungs-Zahl. Und wenn Du dir anschaust, wie der lebt, bist Du mit einem 8-Stunden-Job für 2.500 Euro brutto im Monat sehr zufrieden.

Denn die EBAY-, PayPal-, Versand-Gebühren und der Wareneinkauf sind ja nicht die einzigen Kosten, die da auf dich zukommen.

Du brauchst eine Software, die deine Geschäftsabläufe abbildet - und die "grossen" Händler geben sich da nicht mit Standard-Software von der Stange zufrieden. Die schmeissen jährlich zehntausende von Euros in die Software-Entwicklung und -Aktualisierung. Du brauchst ein Lager, Pack-Kräfte, Pack-Material, einen Steuerberater, ein vernünftiges EDV-System, bekommst mal eine Abmahnung, weil irgendein netter Konkurrent meint, dass irgendwas an deinen Auktionen nicht korrekt formuliert ist - dann zahlst Du entweder den gegnerischen Anwalt und gibst eine Unterlassungserklärung ab oder nimmst dir einen eigenen Anwalt, was auch wieder Geld kostet ...

und wenn Du nicht aufpasst, hast Du eine Bürokraft beschäftigt, die sich dein System und deine Einkaufsquellen kopiert und dir dann mit deinem eigenen System Konkurrenz macht.

Apropos Konkurrenz: wenn Du auf EBAY wirklich mal eine Marktlücke mit einer adäquaten Marge entdeckt hast, findet sich garantiert ein netter Mitbewerber, der am Kuchen auch ein Stück verdienen will und versucht, dich mit den Preisen zu unterbieten - denn mit "Service" kann man auf EBAY nicht punkten. Mit dem Effekt, dass Du deinerseits die Preise senkst ... worauf er wieder die Preise senkt ... worauf Du ... und ... und ...

Selbst mit einem Millionen-Umsatz bist du auf EBAY normalerweise nicht gross genug für eine Firma mit viel Personal - und wenn Du wenig Personal hast, sind Personal-Ausfälle schwer zu kompensieren, insbesondere wenn dein Geschäft saison-abhängig ist.

Der EBAY-Händler in meinem Bekanntenkreis überlebt nur, weil er sich ständig um Kosten-Minimierung bemüht - und lebt dabei selbst auch nicht gerade proper.

Herzlichen Glückwunsch. Willkommen in der Welt der EBAY-Händler.
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  #7  (Permalink
Alt 19.09.2010, 18:27
misterdj misterdj ist offline
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Naja, es muss jeder selbst wissen wie weit er geht. Es wird ja kein Händler gezwungen bei Ebay zu verkaufen.

Und nicht jeder händler hat von BW = null ahnung. Da sind viele bei die was von BW verstehen und es auch umsetzten. Ja, es gibt so gar welche die Ihre Umsätze weiter steigern konnten in dem Sie, dank der Ebaymenge, im großen Mengen importieren und jetzt Großhändler sind.

Das Ebay anstrengend ist, steht ausser frage. Auch ein Grund warum sich Subtel Ebay inzwischen aufgegeben hat und nur noch die Großhandelsschiene fährt.

Und nebenbei gesagt, muss Individualsoftware in diesen Bereichen keine 6-stelligen Beträge rausschmeißen. Schon garnicht jährlich. Wenn man das macht, macht man Grundlegend was falsch und sollte sich einen neuen Partner für die IT suchen und mal eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Davon abgesehen, sollte ein guter IT-PArtner auch individualisierbare Standardsoftware vorstellen und den Nutzen beider Varianten per Nutzwertanalyse belegen können.
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  #8  (Permalink
Alt 19.09.2010, 18:59
JackHowdy JackHowdy ist offline
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Standard AW: Das ja toll, aber ...

Bei unserem Shop (nebenberuflich) haben wir ca. 200.000 Euro im Jahr. Der Rohgewinn liegt bei ca. 10%.

Da ich nicht mehr als ne Stunde am Tag dafür brauche ist mir die geringe Rendite egal.

Wer meint dass er bei einem Umsatz von 1.000.000 Euro gleichzeitig 100.000 Euro in der Tasche hat ist ein Narr.
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  #9  (Permalink
Alt 19.09.2010, 19:30
Baghee Baghee ist offline
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Zitat:
Zitat von misterdj Beitrag anzeigen
Und nebenbei gesagt, muss Individualsoftware in diesen Bereichen keine 6-stelligen Beträge rausschmeißen. Schon garnicht jährlich.
Zeig' mal, wer hier von jährlich sechsstelligen Beträgen für Individual-Software geschrieben hat.

Ich glaube, Du hast dich da mal eben um eine Zehnerpotenz vertan.
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  #10  (Permalink
Alt 20.09.2010, 02:10
misterdj misterdj ist offline
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Stimmt :-) 5-Stellig war angesagt. Aber auch in diesem Bereich trifft der Sachverhalt zu. Wenn man im Jahr 10.000 für die Anpassung eines Warenwirdschaftssystem verschleudert, hat man entweder den falschen Partner UND zu viel Geld ODER aber man ist so groß und hat schon eine eigene IT Beim letzteren ist dürfte das Thma der Gewinnspanne auch vom Tisch sein.
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