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Alt 03.12.2001, 14:52
Rovaniemi Rovaniemi ist offline
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Standard Mein langer Leidensweg

Hallo,

auch auf die Gefahr hin, als "One time poster" abgestempelt zu werden, was ja auch stimmt irgendwie, möchte ich alle an meiner ganz persönlichen Arcor-Story teilhaben lassen. Sie ist genau so passiert, nichts entstammt meiner Phantasie.

Im April beantragte ich Arcor DSL. 6 - 8 Wochen sollte es dauern. Ziemlich schnell kamen die Bestätigung, der NTBA, das Splittermodem und alles andere Zubehör. Danach tat sich monatelang nichts.

Im Spätsommer erfuhr ich bei der Hotline, dass die Telekom in meiner Straße keine Stifte freigibt, nicht mal für ISDN. Im Herbst ergab sich die Möglichkeit für mich, zum November umzuziehen. Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass in meiner neuen Straße sofort zumindest ISDN geschaltet werden könne.

Anfang Oktober faxte ich meine Adressänderung zu. Mitte Oktober schrieb ich einen Einschreibebrief an Arcor mit der neuen Adresse. Am 06.11. rief ich die Hotline an und erfuhr: Es liegt keine neue Anschrift vor! Die Mitarbeiterin rülpste am Telefon (das ist kein Witz!) und meinte: "Ich könnte ja gemein sein und sagen, in Berlin kriegen Sie momentan sowieso nirgends DSL!" Und wenigstens ISDN? Ja, sie setzte eine Kundenreklamation auf mit Adressänderung und Dringlichkeitsantrag (dachte ich). Denn:

Am 08.11. rief ich nochmal an und ich hörte: "Wir haben keine neue Adresse von Ihnen gespeichert. Warten Sie, ich mach das gleich mal." Unglaublich, aber wahr. Sie tippte dann ewig am PC rum und las teilweise vor. Daraus schloss ich, dass mein Antrag bevorzugt behandelt werden sollte. Ich war wieder guter Dinge.

Am 13.11. tat sich immer noch nichts, ich war schon 2 Wochen gänzlich ohne Telefon. Anruf bei der Hotline: "Sie haben Ihre neue Adresse doch erst vor 5 Tagen angegeben, wir brauchen 4 - 6 Wochen Vorlaufzeit..." Naja, dann bin ich das erste Mal richtig wütend geworden. Ich habe u. a. noch die Faxbestätigung vom 04.10. vor mir als Beweis. Darauf steht "OK", dahinter die Faxnummer von Arcor. Meine Schuldigkeit war damit eigentlich getan.

Naja, vor Frust ging ich zur Telekom. Dort bekam ich für 100 DM (die Schweine!) die Leitung umgelegt. Ich kann nun wenigstens anrufen, aber nicht angerufen werden ("eine Störung, wir arbeiten daran" - seit 1 Woche!).

Und jetzt die Höhepunkte der Geschichte:

Am 27.11.01 erhielt ich AN MEINE ALTE ADRESSE einen Brief, dass ich im Dezember/Januar endlich ans DSL-Netz angeschlossen werde. Ich solle mein altes DSL-Modem austauschen und bekomme ein neues.

Am 03.12.01 Anruf bei der Hotline: "Wieso ging der Brief denn an meine alte Adresse?", wollte ich wissen. Darauf mehrere Antworten: 1. Die Adresse, wo der Anschluss geschaltet werden sollte, war immer noch die alte! 2. Eine Mitteilung der Telekom ging ein, dass man für meine neue Wohnung keine Stifte zur Verfügung hat (diese Schweine, sie selbst konnten mich aber anschließen!) und jetzt - AUFGEPASST -

3. Frau Weber, die Arcor-Mitarbeiterin (die Arme war ganz geschockt) liest den letzten Eintrag vom 30.11. in meiner "Akte" vor: "Lösungsbeschreibung der Techniker: Anschluss konnte nicht geschaltet werden. Der Antrag wurde vor 6 Monaten storniert."

Na, das war ein würdiger Abschluss dieses langen Postings, oder? Was sagt man dazu? Die Mitarbeiterin war aufrichtig geschockt und sprachlos und ich bekam einen hysterischen Lachanfall. Und sie meinte echt noch, ich solle einen Neuantrag stellen. Und nochmal den ganzen Schmarrn durchmachen? "Ich weiß nicht, was da alles bei Ihnen schiefgelaufen ist." Meinte sie. Na, ich auch nicht.

Ist das deren Art? Wenns Probleme gibt, einfach sagen, Kunde hat storniert? Wieso kriege ich am 27.11. einen Brief, in dem mein DSL-Anschluss bestätigt wird und 3 Tage später heißt es, ich hätte vor 6 Monaten storniert? Hat einer eine Erklärung? Und vor allem: Was mache ich denn jetzt? Wo kriege ich denn nun DSL her?

Aber abschließend sei euch versichert: Frau Weber von Arcor meinte: "Wir haben auch sehr viele zufriedene Kunden." Das freut mich total, ehrlich ;-)

Naja, ich nehms mit Humor, bringt ja eh nichts. Viele Grüße an alle,

Ralf Rovaniemi

  #2  (Permalink
Alt 03.12.2001, 17:42
DonRico DonRico ist offline
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Registriert seit: 22.03.2000
Beiträge: 60
Standard Re: Mein langer Leidensweg

hallo leidensgenosse

ich hab auch so einiges hinter mir, was arcor betrifft...aber nun man höre uns staune...hab ich seid einigen wochen endlich mal ruhe, keine störungen, rechnungen kommen auch wieder keine... (hmm...?)...

schonmal bei qdsl oder ngi versucht ?...

  #3  (Permalink
Alt 06.12.2001, 06:07
KRAER_ONE KRAER_ONE ist offline
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Beiträge: 2
Standard Re: Mein langer Leidensweg

Jip das kenn ich irgendwo her .. hab auch grad einen 6 aseiten beschwerde brief verfasst und hab ihn abgeschickt .. aber du scheinst ja noch den spass mit den falschen rechnungen und performanceprobs vor dir zu haben .. aber ansonsten klingt deine beschreibung in ca. 80% der dinge exakt nach den umstaenden von mir ..

so far .. werde demnext auch mal den beschwerdebrief samt reaktionen hier reinschmeissen .. bis dahin drueck ich allen arcor usern die daumen und mir selber auch gaaanz dolle ..

KRAER_ONE

Anfangs hatte ich Hoffnung .. Jetzt weiss ich das es nicht klappt.
  #4  (Permalink
Alt 11.12.2001, 14:31
Rovaniemi Rovaniemi ist offline
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Beiträge: 2
Standard Re: Mein langer Leidensweg

Nachdem ich ja am 3.12. bestätigt bekam, dass der Vertrag gekündigt ist, hatte ich jetzt am 7.12. plötzlich einen Willkommensbrief von Arcor im Briefkasten: "Vielen Dank, dass Sie sich für Arcor ISDN entschieden haben."

Also, was sagt man dazu? Geballte Inkompetenz auf einem Haufen? Bei Arcor (und nicht bei Obi ;-) ). Die Hotline hat mir bestätigt, dass der Vertrag gekündigt ist. Ich glaube denen kein Wort mehr. Ich hoffe inständig, dass die den Anstand haben und mir jetzt keinen Anschluss mehr schalten werden.

Ich wundere mich nur über diese Inkompetenz, denn DIE wollen doch Geld von mir. Aber anscheinend doch nicht...

Rovaniemi

 
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