#1  (Permalink
Alt 18.10.2009, 09:44
Badmerlin Badmerlin ist offline
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Standard Kein VDSL von Vodafone/Arcor in Berlin

Hallo Liebe Community,
nachdem ich bei Arcor bzw. Vodafone angefragt hatte, wenn denn VDSL verfügbar wäre, da auf deren FAQ drauf hingewiesen wird, dass man VDSL bald buchen kann, kam folgende Antwort zurück:

Zitat:
Guten Tag XXX,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 12.10.2009.

Nach eingehender Prüfung Ihrer Anfrage, teilen wir Ihnen mit, dass die Erschließung von VDSL im Ausbaugebiet Berlin nicht vorgesehen ist.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Das ist doch ein echtes Unding! Wird also kein VDSL erstmal für die Berliner geben .
Was meint ihr dazu?

MFG.
  #2  (Permalink
Alt 18.10.2009, 12:48
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MatzeD MatzeD ist offline
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Standard AW: Kein VDSL von Vodafone/Arcor in Berlin

Hallo

kannst dich beruhigen, wird nicht nur Berlin so gehen
ich habe die gleiche lustige antwort bekommen, man befindet sich doch im Teststadium
ich habe mir einen zweiten Anschluss bestellt, natürlich nicht bei Arcor/Vodafone wollte nicht warten bis Vodafone mal soweit ist und mein Vertrag sich dann wieder um ein Jahr verlängert, nehme in Kauf das ich ein paar Monate doppelt zahle, aber dann für VDSL50

mfg
Matze
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bei T-Home gab es nur DSL384; mit Arcor DSL 2000 +FP bei 52 dB;September2009 - VDSL50 verfügbar
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  #3  (Permalink
Alt 19.10.2009, 10:15
ciesla ciesla ist offline
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Ich denke mal, daß es sich Vodafone eigentlich nicht mehr leisten kann, noch länger zu warten, zumal 1&1 ja die ersten Kunden bereits (erfolgreich und funktionstüchtig) angeschlossen hat. Natürlich per Telekom-Resale-VDSL. Das ebenso zu Anfang von Vodafone genutzt werden wird.
Da es derzeit mit dem Bitstream noch sehr unrund läuft, hält sich VF halt etwas zurück. Wie sehr ihnen das schaden wird, werden wir erst später wissen.
Nach "der Logik der Dinge" müßte es als "Weihnachtsgeschenk" bei Vodafone losgehen, vielleicht aber auch erst Anfang des neuen Jahres.
Achtung! VDSL von Vodafone wird zunächst (mit sehr großer Wahrscheinlichkeit) mit einem Zwang zu NGN verbunden sein! Insofern dürfte dann (ob der Tatsache des Resale-Angebotes) ein Komplett-Wechsel zur Telekom die bessere Lösung sein (wenn auch absolut unbefriedigend).
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  #4  (Permalink
Alt 20.10.2009, 15:16
danielthesleepw danielthesleepw ist offline
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Ich glaube Vodafone will auf Resale verzichten und kämpft deswegen wie blöd um den Zugang zum unbeleuchteten Glasfaser.
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Alt 20.10.2009, 19:00
ciesla ciesla ist offline
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Kämpfen ist gut ...
Die Telekom blockiert ja, wo sie kann und auch die BNetzA ist so was von unfähig! Da kann VF wenig ausrichten.
Die neue Regierung scheint wohl die BNetzA noch dazu in ihren Funktionen beschneiden zu wollen (Telekom-Lobbyismus läßt grüßen, denn die jeweiligen Bundeskanzler/innen zu ihren Zeiten waren immer beste Freunde des jeweiligen Telekom-Chefs ...).
Das alles verheißt nichts Gutes, zumal die Mühlen aus Brüssel auch sehr langsam mahlen.
Ich denke mal, TK-mäßig gesehen haben wir eine düstere Zukunft ...!!
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Alt 20.10.2009, 19:13
SonneXY SonneXY ist offline
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Standard AW: Kein VDSL von Vodafone/Arcor in Berlin

Ich fände es auch nicht richtig, Konkurrenten einen Zugang zum Netz zu geben, am besten zur unbeleuchteten Glasfaser. Wenn Arcor selbst die Rohre verlegt hätte, wäre die Situation heute genau umgekehrt und die Telekom müsste "betteln".
Letztendlich ist das Problem, dass nicht die Gemeinden die Leerrohre verlegt haben, sondern die Telekom. Und die wäre doch schön bescheuert nun der Konkurrenz Zugang zu gewähre, ohne zuvor Gewinne zu machen.
  #7  (Permalink
Alt 22.10.2009, 09:51
ciesla ciesla ist offline
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Nun ... ganz so ist das nicht!

Inzwischen gibt ja auch die Telekom ganz offen zu, daß die Deregulierung - so wie sie hierzulande erfolgt ist - totaler Mist ist.

BTW: heute gibt's in irgendeiner großen deutschen Zeitung (weiß leider nicht mehr, welche) ein "ziemlich offenes und ehrliches" Interview von Kai Ricke, in dem er sich praktisch selbst "diffamiert" und die nach wie vor unhaltbaren Zustände in dem Beamten-Saftladen Telekom anprangert.

Am liebsten möchte die Telekom ja inzwischen die Lesart haben, daß erst alle ab ca. 2005/2006 neu erbrachten Leitungen wirklich "eigene" Leistungen sind. Denn u.a. die ganzen verlegten Leerrohre (mit sehr geringen Ausnahmen) sind alles Leistungen der ehemaligen Monopol-Bundespost und stehen somit der Allgemeinheit offen! Was die EU-Kommission ja schon immer so vertreten hat (als übrigens ranghöheres gesetzgeberisches Organ gegenüber der Tatenlos-BNetzA und deutscher Gesetzgebung!!).

Genauso ist es inzwischen längst allgemein anerkannt, daß das Buddeln zusätzlicher Leerrohre wirtschaftlicher Schwachsinn allerhöchsten Grades wäre (das die bestehenden Leerrohre so gut wie überall völlig ausreichend sind; z.B. bei mir hier noch min. 50% Zusatzkapazität haben, trotz bereits 50 Jahre altem Zustand).
Gleichfalls wäre das zusätzliche Aufstellen weiterer Outdoor-DSLAMs durch alternative Betreiber nicht nur wirtschaftlicher Schwachsinn, sondern auch aus städtebaulichen Erwägung völlig intolerabel.

Die EU-Kommission hat darüber hinaus längst befunden, daß die VDSL-Glasfaser ebenfalls zur letzten Meile gehört (dagegen widerstrebt die Telekom derzeit noch), aber letztendlich ist auch das nur eine Frage, wann es durchgesetzt wird. Daß es durchgesetzt wird - da besteht kein Zweifel.
Insofern haben wir es hier also wieder mit der Unfähigkeit deutscher Politiker und Wirtschaftslenker zu tun, die wider besseres Wissen handeln und teilweise sogar geltendes Recht bewußt brechen oder ignorieren!

Ein Unding ist natürlich auch, daß sich die alternativen Anbieter trotzdem so gut wie komplett auf diesem Zustand ausruhen (also am liebsten überhaupt kein Geld in die Hand nehmen würden, sondern nur kassieren möchten). Genauso wie die Telekom sich eben nicht dazu durchringen kann, einfach mal einen "Knallerpreis" anzubieten, bei dem ein VERNÜNFTIGER Anbieter (diesem Vorwurf wird sich sicherlich keiner aussetzen wollen ...) nicht Nein sagen kann. Und dann über die Masse das Geschäft machen. Aber an dieser Stelle sieht man eben das, was Kai Ricke in seinem Interview heute auch anprangert, daß in dem Laden Telekom elementare Grundkenntnisse von Volkswirtschaftslehre und Marketing fehlen!

Und so tragen in trauter Einigkeit alle Beteiligten dazu bei, den Standort Deutschland tagtäglich weiter zu ruinieren ...! Geil!
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Alt 22.10.2009, 15:48
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Zitat:
Zitat von SonneXY Beitrag anzeigen
Ich fände es auch nicht richtig, Konkurrenten einen Zugang zum Netz zu geben, am besten zur unbeleuchteten Glasfaser. Wenn Arcor selbst die Rohre verlegt hätte, wäre die Situation heute genau umgekehrt und die Telekom müsste "betteln".
Letztendlich ist das Problem, dass nicht die Gemeinden die Leerrohre verlegt haben, sondern die Telekom. Und die wäre doch schön bescheuert nun der Konkurrenz Zugang zu gewähre, ohne zuvor Gewinne zu machen.
Du redest aber nicht zufällig von den Leerrohren die die DTAG damals (Post) mit den Steuergeldern der Bundesbürger bezahlt hat. Man beachte den historischen Hintergrund unseres Telekomunikationsmarktes und den damit verbundenen Möglichkeiten hinsichtlich eigener Infrastruktur der einzelnen Telekommunikationsanbieter.
  #9  (Permalink
Alt 22.10.2009, 21:22
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Standard AW: Kein VDSL von Vodafone/Arcor in Berlin

Zitat:
Zitat von Forum-Gast Beitrag anzeigen
Du redest aber nicht zufällig von den Leerrohren die die DTAG damals (Post) mit den Steuergeldern der Bundesbürger bezahlt hat.
Nein von den redet er nicht, da es die ja nicht gibt.
Sorry, keine Steuergelder weit und breit.
  #10  (Permalink
Alt 22.10.2009, 22:22
SonneXY SonneXY ist offline
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Standard AW: Kein VDSL von Vodafone/Arcor in Berlin

Ich meine die im Rahmen des VDSL-Ausbaus verlegten Leerrohre und Glasfaserleitungen. Und selbst wenn man das von der Post verlegte Netz mit in die Betrachtung einbezieht, ist es sich falsch ausschließlich von einem steuergeldfinanzierten Vorhaben zu sprechen. Schließlich hat die Telefonsparte der Bundespost nahezu durchweg die einzigen Überschüsse in der Postbehörde verursacht.
Letztendlich stimmt es schon, dass es städtebaulich katastrophal wäre, wenn auch Konkurrenzanbieter parallel AMPs aufstellen würden.
Wahrscheinlich bräuchte man eine Trennung zwischen Netz-und Dienstebetreiber, dann gäbe es weniger Probleme.
 
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