#11  (Permalink
Alt 01.01.2020, 03:19
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revoluzzer revoluzzer ist offline
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Selbst nach diesen ganzen Breitbandausbauinitiativen gibt's immer noch viel zu viele kleinere Orte, die keine anständige Internetanbindung haben.

Da müsste es eine Vorgabe des Gesetzgebers geben, die die Provider dazu verpflichtet zum gleichen Preis eines DSL-Anschlusses einen mobilen Zugang anzubieten. In Österreich kann die Telekom das ja auch:



Wieso dann hier nicht? Dann könnte man sich diesen unwirtschaftlichen, milliardenteueren Glasfaserausbau der "Almhütten" (der ohnehin nie erfolgen wird) auch sparen. Die Flächenabdeckung zur Versorgung dieser dünnbesiedelten Gebiete über LTE ist jedenfalls schon heute vorhanden und wäre die beste Lösung für alle.
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  #12  (Permalink
Alt 01.01.2020, 11:06
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Da ist bei uns hier am Land einfach so, die Telekom gibt dann nicht mal ein Angebot ab, weil es nicht wirtschaftlich ist. Das kann man nicht mit Städten vergleichen.

Bei uns hier haben wir auch selber mit Baggern die Leerrohre für die Glasfaser an den Feldern entlang verlegt, so konnten viel schneller und günstiger DSLAMs aufgestellt werden. Unser Glücksfall die Glasfasertrasse an der B11, da mussten wir nur 4km quer buddeln und den KVZ zum DSLAM umbauen. Wir waren die ersten in der Verwaltungsgemeinscht, da das wohl recht kostengünstig und einfach war. Trotzdem war die Telekom der größte Bremser hier. Pünktlich waren sie nur zu den Presseterminen, wo feierlich Verträge unterzeichnet wurden.
Aber immer noch besser wie in anderen Ortsteilen mit Vodafone, da ging der Ausbau kräftig in die Hose.

Aber wir haben noch Glück, ist noch Oberbayern, bei meiner Nichte is halt scho tiefstes Niederbayern, noch mehr kleine Dörfer. Da buddelst dann schon richtige Strecken, weil ja Oberleitungen so verpönt sind.

Oft liegen nur wenige Straßen zwischen Ausbau mit Glasfaser und DSL light. Man könnte aber tatsächlich mal in den Nachbarorten schauen, ob da ausgebaut wurde, und wenn net grad ein Hügel dazwischen ist, WLAN Richtfunk einrichten. Scheiss auf AGBs, nach dem Motto was keiner weis...

Was ich nicht verstehe, warum werden auf bestehende MFGs, die mit Glas angebunden sind, dann nicht Sendemasten gesetzt, und LTE, bzw. jetzt 5G schneller ausgebaut? Wir haben hier auch nur 2 Stellen im Ort mit LTE Empfang, also auch keine Alternative für die Höfe außerhalb. Diese wurden teilweise jetzt mit FTTH angebunden, was bestimmt auch nicht billig war.
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  #13  (Permalink
Alt 01.01.2020, 12:03
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Viel Spaß mit der Dorfbevölkerung, wenn du neben das MFG im Ort einen Sendemast stellen willst.
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  #14  (Permalink
Alt 01.01.2020, 12:24
infinity4 infinity4 ist offline
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Naja, bei uns im Dorf haben sie ja auch eine Antenne einfach so auf den Block gepflanzt, da hat keiner gefragt. Und wenn es, wie vermutet, D1 Netz ist, soger sinnbefreit, da wir hier mit LTE ausgeleuchtet sind von der T.
Aber eine Antenne an ein MFG zu pflanzen ist nicht so zielführend, da die Dinger meist doch recht ungünstig stehen.Und einen 20m Mast hinsetzen ist auch nicht so das Gelbe vom Ei.
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  #15  (Permalink
Alt 01.01.2020, 14:00
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Viel Spaß mit der Dorfbevölkerung, wenn du neben das MFG im Ort einen Sendemast stellen willst.
Ja stimmt a wieder, die Aluhütchen Fraktion, Powerlan einsetzen wegen Angst vor WLAN und Handystrahlung
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  #16  (Permalink
Alt 01.01.2020, 16:02
jogibaer1 jogibaer1 ist offline
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Viel Spaß mit der Dorfbevölkerung, wenn du neben das MFG im Ort einen Sendemast stellen willst.
Auf diese Lösung warte ich in unserem Kaff schon lange und vermutlich vergeblich.
Ob die Mobilfunk Initiative vom Freistaat Bayern bei uns Verbesserung bringen wird, glaub ich auch erst wenns soweit ist.
Zum Glück funktioniert zumindest bei o2 das VoWiFi sehr zuverlässig.
Somit ist das Fenster-bzw Freilufttelefonieren zumindest im eigenen Haus kein Thema mehr.
Und bei den meisten Freunden und Bekannten gibts inzwischen untereinander Gast Wlan.
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  #17  (Permalink
Alt 01.01.2020, 17:43
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Die Probleme der meisten Abgehängten wären schon gelöst, wenn es eine normal bepreiste (so um die 40 €) stationäre LTE-Flatrate von der Telekom gäbe. Denn LTE ist in Bayern nahezu flächendeckend von T verfügbar.

Wie gesagt: Österreich grenzt direkt an Niederbayern an, und hat sogar eine deutlich schlechtere Topographie für die Mobilfunkversorgung. Aber hier in D sind solche Tarife wie in D natürlich "zu dem Preis nicht möglich".
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  #18  (Permalink
Alt 01.01.2020, 18:04
jogibaer1 jogibaer1 ist offline
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Dann würde die gesamte Last auf den Schultern der Telekom liegen.
Ist Wettbewerbsmäßig nicht so fair.
Wenn dann müssten alle drei dieser Verantwortung nachkommen.
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  #19  (Permalink
Alt 02.01.2020, 01:18
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Zitat:
Zitat von jogibaer1 Beitrag anzeigen
Dann würde die gesamte Last auf den Schultern der Telekom liegen.
Ist Wettbewerbsmäßig nicht so fair.
Wenn dann müssten alle drei dieser Verantwortung nachkommen.
Ja, klar, auch Vodafone. O2 hat ja schon eine bezahlbare Mobilfunkflat für 40 €. Allerdings bei zugegeben viel schlechterer LTE-Abdeckung.

Von "Last" würde ich auch gar nicht sprechen. Denn glaubt man den Telekommunikationsanbietern ist doch nur noch ein verschwindend geringer Anteil der Kunden wirklich unterversorgt. Oder stimmt das gar nicht?

Die Mobilfunknetze würde diese Zwangverpflichtung jedenfalls nicht überlasten, da die Unterversorgung meist nur in dünnbesiedelten Gebieten vorhanden ist. Wie gesagt: Ein paar hundert Kilometer weiter südlich in Österreich funktioniert's ja auch - und das schon seit Jahren. Von dort hat man auch noch nichts von einer Netzüberlast gehört.
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Alt 02.01.2020, 10:01
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Wobei ich dann, wenn keine Alternative verfügbar wäre, auch 80 EUR im Monat zahlen würde - sofern es denn gescheit funktioniert.

Als ich noch T-DSL via Sat genutzt habe (vor der Dämpfungsgrenzenerhöhung auf 55 dB @ 300 kHz) waren solche Beträge normal.
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