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Kommentar zum Artikel: Telekom startet Glasfaser-Ausbau im Landkreis Rostock
Die Telekom hat den Startschuss für ein großes Glasfaser-Projekt im Landkreis Rostock gegeben. Mehr als 7.200 Kilometer Glasfaser und mehr als 850 neue Glasfaser-Verteiler sollen bis 2021 die Kunden mit Gigabit-internet versorgen.
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  #21  (Permalink
Alt 05.05.2019, 13:25
blubblubb blubblubb ist offline
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Standard AW: 250 Mio € und 2 Jahre für ca. 1 Promille der deutschen Haushalte..

BNetzA und EU informieren ist auch eine möglichkeit übrigens.

Ich habe zumindest schon vor einigen Wochen das Streit Schlichtungsverfahren angestoßen, dass etwas passiert bezweifele ich stark, aber immerhin müssen sich ein paar Leute damit beschäftigen


Die Telekom wurde schon einmal wegen Ihrer Peering Politik durchsucht:
https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ekom-1.1719161
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  #22  (Permalink
Alt 05.05.2019, 16:37
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: 250 Mio € und 2 Jahre für ca. 1 Promille der deutschen Haushalte..

Zitat:
Zitat von blubblubb Beitrag anzeigen
BNetzA und EU informieren ist auch eine möglichkeit übrigens.

Ich habe zumindest schon vor einigen Wochen das Streit Schlichtungsverfahren angestoßen, dass etwas passiert bezweifele ich stark, aber immerhin müssen sich ein paar Leute damit beschäftigen


Die Telekom wurde schon einmal wegen Ihrer Peering Politik durchsucht:
https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...ekom-1.1719161
Guter Punkt, und gute Idee. Waere schoen wenn Du uns auf dem Laufenden halten koenntest wie das mit BNetzA/BEREC weiter geht.
Ach ja, eine Durchsuchung ohne anschliessendes Verfahren/Urteil ist vielleicht nicht soo aussagekräftig...

Gruss
P.
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  #23  (Permalink
Alt 05.05.2019, 22:32
Silver2 Silver2 ist offline
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Standard AW: 250 Mio € und 2 Jahre für ca. 1 Promille der deutschen Haushalte..

Es ist ein wenig vom eigentlichen Thema abgekommen...

Was ich beim Glasfaserausbau in einigen Gebieten beobachte ist, dass insbesondere die Telekom dort nun plötzlich aufwacht und zumindest VDSL mit Vectoring ausbaut.
Dazu bekommen die Haushalte schöne Briefe und Prospekte geschickt, dass die Telekom ja nun auch bald Glasfaser am Ort anbietet. Jeder aus dem Bereich der Telekom Freunde wird es bestreiten, aber zufällig fällt bei der Telekom die Entscheidung über einen Ausbau oft danach, ob Konkurrenz kommt. Kommt keine, werden die Kunden auf dem Land auch gerne noch bis ins Jahr 2023 vertröstet...

Der unbedarfte Kunde wird so eventuell abgehalten, einen Vorvertrag beim jeweiligen FTTH - Ausbauer zu unterschreiben.

Das könnte man ja noch unter "freie Marktwirtschaft" einordnen, wenn man viel guten Willen zeigt. Was mich aber noch mehr stört ist, dass wir alle, die Steuerzahler, Milliarden von Euro über Förderung in die Infrastruktur stecken, weil sonst keiner ausbaut. Baut dann jemand aus, wird von einem Unternehmen, das zu einem Drittel dem Staat, also dem Steuerzahler gehört, dem geförderten Projekt Konkurrenz gemacht.
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  #24  (Permalink
Alt 05.05.2019, 22:44
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Es ist ein wenig vom eigentlichen Thema abgekommen...

Was ich beim Glasfaserausbau in einigen Gebieten beobachte ist, dass insbesondere die Telekom dort nun plötzlich aufwacht und zumindest VDSL mit Vectoring ausbaut.
Dazu bekommen die Haushalte schöne Briefe und Prospekte geschickt, dass die Telekom ja nun auch bald Glasfaser am Ort anbietet. Jeder aus dem Bereich der Telekom Freunde wird es bestreiten, aber zufällig fällt bei der Telekom die Entscheidung über einen Ausbau oft danach, ob Konkurrenz kommt. Kommt keine, werden die Kunden auf dem Land auch gerne noch bis ins Jahr 2023 vertröstet...

Der unbedarfte Kunde wird so eventuell abgehalten, einen Vorvertrag beim jeweiligen FTTH - Ausbauer zu unterschreiben.

Das könnte man ja noch unter "freie Marktwirtschaft" einordnen, wenn man viel guten Willen zeigt. Was mich aber noch mehr stört ist, dass wir alle, die Steuerzahler, Milliarden von Euro über Förderung in die Infrastruktur stecken, weil sonst keiner ausbaut. Baut dann jemand aus, wird von einem Unternehmen, das zu einem Drittel dem Staat, also dem Steuerzahler gehört, dem geförderten Projekt Konkurrenz gemacht.
Nun ja, die Wirtschaftlichkeit eines Ausbaus haengt halt klar von der Konkurrenzsituation ab, soweit, so normal. Ansonsten bin ich der Meinung Konkurrenz belebt das Geschaeft, immerhin baut ja die Telekom dann eigenfinaziert in Gebieten aus, bei der sie zuvor nicht mal mit Foerderung ausbauen wollte (bzw. nicht das bete Angebot vorgelegt hat). IMHO ist daran eigentlich nichts verwerfliches, solange die Entscheidung nicht zugunsten einer Trennung von Netzbau und ISP-Betrieb gefaellt wird. Das ist halt der Preis fuer eine dezentrale marktwirtschaftliche Organisation von Infrastruktur; nur ist es ja nicht so, dass die Alternative nicht auch ihre Problemchen hatte (wer erinnert sich noch an die Monopolpost und z.B. deren Verhalten gegenueber der BBS/Fido-Szene?). Persönlich halte ich einen Aufabau von z.B. Darkfiber-Netzen als Infrastrukturmassnahme der Kommunen fuer die beste Loesung, aber ich weiss dass auch das nicht problemfrei ist. SH macht es ja vor (wie wir dank Deiner Posts recht ausführlich wissen)

Gruss
P.
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  #25  (Permalink
Alt 05.05.2019, 22:46
phonefux phonefux ist gerade online
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@Silver2: Da wirfst du die Dinge durcheinander. Wenn es Förderung gibt, gibt es keine Bedarfsermittlung über Vorverträge. Die Telekom hat die Selbstverpflichtung abgegeben, während eines laufenden Förderverfahrens keinen Ausbau nachträglich anzukündigen. Bei Förderung läuft das Verfahren jetzt daher immer durch, bis ein Betreiber gefunden wurde. Ein späterer Ausbau der Telekom (oder eines anderen Anbieters) hindert den geförderten Ausbau daher nicht.
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  #26  (Permalink
Alt 06.05.2019, 07:55
Silver2 Silver2 ist offline
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Ein Betreiber wurde ja bereits gefunden. Im konkreten Fall handelt es sich um den Breitband Zweckverband Mittlere Geest.
Betreiber wird für zwei Jahre dann erstmal die Firma TNG sein, danach wird wieder ausgeschrieben, da das Netz als offenes Netz konzipiert ist.
Die ersten Bauarbeiten sollen jetzt gerade beginnen und gerade jetzt schickt die Telekom Briefe an die Haushalte, dass die Telekom nun bald "Glasfaser" im Ort ausbauen wird...

Wird hier drauf eingegangen:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendung...hmag62628.html

Das mag ja rechtlich alles "korrekt" sein, wirkt aber doch befremdlich, erst kein Angebot für einen Glasfaserausbau in dem Gebiet abzugeben (wahrscheinlich weil es nicht in das Vectoring Konzept der Telekom passt) und kaum soll der Ausbau starten, dann den Ausbau von FTTC als Glasfaserausbau den Haushalten anzukündigen.
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  #27  (Permalink
Alt 06.05.2019, 08:04
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Naja die Telekom bewirbt den FTTC-Ausbau schon ewig mit Glasfaser Internet insofern nichts neues; technisch ist das ja auch nicht ganz falsch, allerdings auch nicht ganz richtig .
Auch dass die Telekom sich rührt wenn sie muss ist nichts neues... Für die Anwohner ist die Situation doch gar nicht schlecht, echte Alternativen. Ich sehe das ganze so, die Leistung der Konkurrenz in einem Gebiet bestimmt mit was wirtschaftlich ist.




Gruss
P.
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  #28  (Permalink
Alt 06.05.2019, 08:14
Comadevil Comadevil ist offline
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Schildbürgerstreiche gibt es beim Glasfaserausbau aber trotzdem


Glasfaser nur für die Friedhofskapelle (ZDF Länderspiegel)
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  #29  (Permalink
Alt 06.05.2019, 09:39
Silver2 Silver2 ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
...
Für die Anwohner ist die Situation doch gar nicht schlecht, echte Alternativen. Ich sehe das ganze so, die Leistung der Konkurrenz in einem Gebiet bestimmt mit was wirtschaftlich ist.
Für die Anwohner ist es JETZT nicht schlecht...
Da aber dort tatsächlich der jeweilige Ort nur mit FTTH ausgebaut wird, wenn mindestens 60 Prozent der Haushalte einen Vorvertrag unterschreiben, freuen sich vielleicht ein paar nicht-wechselwillige weil nichts investiert und nichts geändert werden muss.
Und in 5 oder 7 Jahren geht das Spiel von vorne los, weil die Telekom mit VDSL am Ende ist?
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  #30  (Permalink
Alt 06.05.2019, 09:46
phonefux phonefux ist gerade online
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Also ist es kein Förderverfahren, sondern ein eigenwirtschaftlicher Ausbau des kommunalen Betreibers bzw. Zweckverbandes. Der sich mit 60% selbst eine ziemlich hohe Hürde gelegt hat.
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