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Kommentar zum Artikel: Telekom und United Internet kritisieren Öffnung des Vodafone-Kabelnetzes
Die Telekom sieht durch die geplante Öffnung des Vodafone-Kabelnetzes für Telefónica Deutschland die Gefahr eines Ausbremsen des FTTH-Glasfaserausbaus. United Internet fordert einen Zugang für alle Anbieter und Zugriff auch auf Gigabit-Anschlüsse. Kritik kommt auch vom BREKO.
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  #11  (Permalink
Alt 08.05.2019, 21:43
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Dann hat nämlich ein Netzbetreiber die Chance, die mit einem Netzausbau erzielbaren Gewinne auch allein abschöpfen zu können - und wird entsprechend nicht abwarten, dass ein anderer ausbaut, bei dem er sich dann günstig und ohne unternehmerisches Risiko "einmieten" kann.
Das ist doch aber bereits der Status Quo mit der Telekom. Und was hilfts? Wer mietet sich bei FTTH ein? Wo baut VF aus, wo sie bisher nur DSL anbieten können?
Hast Du da ein "nicht" überlesen? Ich schrieb, dass es durch Abschaffung der Regulierung eben NICHT mehr so laufen soll wie im Status Quo.
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  #12  (Permalink
Alt 08.05.2019, 21:45
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Also falls man sowas macht: Wer in einem Ort / Gebiet / Landkreis FTTH zuerst ausbaut, sollte tatsächlich eine Zeit lang einen Gebietsschutz bekommen. Ok.
Bei Bestandsnetzen eher die Verpflichtung, das Netz zu öffnen.
Nein, das sehe ich gar nicht so. Kein Netzbetreiber sollte daran gehindert werden, FTTH zu verlegen, auch wo schon welches liegt. Nochmal: Infrastrukturwettbewerb bringt viel mehr als Resellerwettbewerb. Ein lokaler "FTTH-Monopolist", der allen Resellern die Beschränkung auf GPON aufzwingen kann, taugt nichts. Wünschenswert wären mehrere FTTH-Netzbetreiber an einem Ort, sodass der Technologiewettbewerb auf der Glasfaser weitergeht.
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  #13  (Permalink
Alt 08.05.2019, 22:15
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Hast Du da ein "nicht" überlesen? Ich schrieb, dass es durch Abschaffung der Regulierung eben NICHT mehr so laufen soll wie im Status Quo.
Nein, ich bezog mich auf
Zitat:
Dann hat nämlich ein Netzbetreiber die Chance, die mit einem Netzausbau erzielbaren Gewinne auch allein abschöpfen zu können
Die Chance besteht bereits heute. Okay, vielleicht nicht für die Telekom.

Ein Mehrfachausbau von Infrastruktur find ich (auch wenn ich beruflich davon profitier) witzlos. Dann lieber einmal richtig. Auch wenn mir ein xPON immer noch lieber ist als gar keine Glasfaser.
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Ist schon irgendwie krass

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  #14  (Permalink
Alt 08.05.2019, 22:27
pufferueberlauf pufferueberlauf ist gerade online
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Nein, das sehe ich gar nicht so. Kein Netzbetreiber sollte daran gehindert werden, FTTH zu verlegen, auch wo schon welches liegt. Nochmal: Infrastrukturwettbewerb bringt viel mehr als Resellerwettbewerb. Ein lokaler "FTTH-Monopolist", der allen Resellern die Beschränkung auf GPON aufzwingen kann, taugt nichts. Wünschenswert wären mehrere FTTH-Netzbetreiber an einem Ort, sodass der Technologiewettbewerb auf der Glasfaser weitergeht.
Die Loesung dieses Problem waere, wie von Raucherbein angedeutet, ein Darkfiber P2P Netz in Hand und Regie der Kommunen (wie in Amsterdam), das erlaubt Wettbewerb auf technischer Ebene (ISPs koennen PON oder AON nach Wusch verwenden, bzw. soviele Farben/Lambdas wie sie wollen) und die Fiktion eines zeitnahen parallelen GF-Ausbaus muss dafuer nicht aufrecht erhalten werden. Momentan sieht es ja schon so aus als reiche bereits HFC oder Vectoring-faehige DSL Hardware um alternative Erschliessungen zu verhindern, warum soll es nun so sein, dass multiple ISPs GF bis in die Haeuser legen sollten? Klar fuer bestimmte Lagen ist das realistisch aber um einen bundesweiten GF_Ausbau zu stemmen scheint mir das nicht sonderlich hilfreich (aber auch nicht stoerend).

Gruss
P.
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  #15  (Permalink
Alt 08.05.2019, 23:15
almightyloaf almightyloaf ist offline
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Ich finde die Lösung wie in Frankreich gar nicht so schlecht. Es wird einen Schrank aufgebaut ähnlich MFG und dort können sich dann verschiedene Anbieter anschliessen, ob mir PON oder PTP ist egal, man hat Platz für seine eigene Technik, zahlt aber eben Miete für den Schrank und für die Gf-TAL. In der Wohneinheit ist dann eine einzige Dose und man kann frei zwischen die dort verfügbaren Anbieter auswählen (in der Regel >2).

Von dem Schrank zur Wohnung ist es PTP, aber der Schrank an sich ist passiv.
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  #16  (Permalink
Alt 09.05.2019, 11:53
blubblubb blubblubb ist offline
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Die MFG können auch gerne wieder verschwinden für kleinere alternativen

In Frankreich ist es dann wohl scheinbar OpenAccess TAL, aber das halte ich ehrlich gesagt für die blödeste Lösung.
Als Provider überlegt man es sich doch 10mal, ob man zu einem neuen Schrank ne Faser baut/mietet und dann noch den Schrankplatz+TAL mietet wegen einem Kunden.

Dann lieber wie in Schweden, dort hängen immerhin mehrere hundert/tausend Kunden an jedem Netzknoten, dort wird man wohl eher selten in die Situation kommen nur einen einzigen Kunden bedienen zu können.

Aber der Zug ist hier eh abgefahren
Praktisch alle Eigenausbauinitiativen von Kommunen/Landkreisen, welche noch nicht fertig oder in der Fertigstellung sind werden doch gerade ins Ruin getrieben, weil die Telekom Fleckenhaft dort, wo es sich jetzt dann doch lohnt, wenn potentiell alle Kunden verloren gehen, dann doch irgendwie ausbaut... Nur statt 100% Versorgung, wie beim Eigenausbau gibt es dann nur 80% Versorgung und die komplizierten Höfe/Häuser bleiben bei DSL Light
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  #17  (Permalink
Alt 09.05.2019, 12:47
Silver2 Silver2 ist offline
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

FTTH parallel?
Klar, bringt Wettbewerb, aber zu welchem Preis?
Ich soll also irgenwann vielleicht 4, 5 oder gar 6 Glasfaseranschlüsse zu mir in den Keller leiten? Dazu noch zwei / drei koax hüps?
Weiter gedacht: Das gilt dann auch für Strom, Gas und Wasser?
Oder wir lassen private Betreiber parallel zu jeder Autobahn noch zwei oder drei Alternativautobahnen bauen?

Klar ist jetzt überspitzt, aber einmal Ftth muss reuchen.
An die unterschiedlichen Techniken (gpon) habe ich tatsächlich nicht gedacht. Bei uns in Schleswig-Holstein wird ja fast ausschließlich FTTH p2p gebaut. Das wäre dann eben Voraussetzung.

Wie auch immer...
Dass recht schnelle Kupfergebundene Anschlüsse FTTH verzögern mag schon sein. SVVDSL tut das aber genauso.
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  #18  (Permalink
Alt 09.05.2019, 13:45
almightyloaf almightyloaf ist offline
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Standard AW: Noch mehr bremsen geht nicht

Zitat:
Zitat von blubblubb Beitrag anzeigen
Als Provider überlegt man es sich doch 10mal, ob man zu einem neuen Schrank ne Faser baut/mietet und dann noch den Schrankplatz+TAL mietet wegen einem Kunden.
Deswegen ist dort der Preiskampf relativ hart, man bekommt 10gbit/s down und 600mbit/s up für gerade mal 40€ im Monat. Andere "Nur" Gigabittarife sind sogar teilweise deutlich günstiker, teilweise mit IPTV und Telefonflat für die halbe Welt. Und das peering stimmt in der Regel auch, da sonst der Kunde ratzfatz wieder weg ist, mindestvertragslaufzeiten sind dort nicht immer drin, der 10gbit/s tarif ist tatsächlich ohne..

Und man hat keine 5 APLs im Haus sitzen

Aber gut, so im Detail weiss ich auch nicht wie das ganze läuft. Jedenfalls besser als hier
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