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Kommentar zum Artikel: Bayern kann Gigabit-Ausbau nun landesweit fördern
Bayern kann jetzt großflächig den Ausbau von Gigabit-Internet fördern - selbst an Orten, wo bereits Breitbandschlüsse verfügbar sind. Möglich macht dies die Genehmigung der "Bayerischen Gigabitrichtlinie" durch die EU-Kommission.
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  #21  (Permalink
Alt 05.02.2020, 00:16
Silver2 Silver2 ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zumindest ist in Ländern, wo man bei der Leitungsführung "kreativ" ist, der Glasfaserausbau meist deutlich weiter, als hierzulande.
Das ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit... Meist kommt dazu, dass in diesen Ländern das alte Kupfernetz ohnehin marode oder auf dem Land gar nicht vorhanden war. Zudem sind die Lohnkosten dort meist deutlich geringer. Und zuletzt hat dort meist eher der Staat ausgebaut / ausbauen lassen, wird hierzulande noch das Loblied auf "der Markt regelt das" gesungen wird...

Aber zum Thema: Einige Gebiete, insbesondere in Schleswig-Holstein zeigen, dass es durchaus möglich ist, einen kompletten Glasfaserausbau in moderater Zeit mit ordentlichem Ergebnis, recht günstigen Tarifen und ohne große Belastung der Steuerzahler hin zu bekommen.

Aber was wissen die Bauern im Norden schon... Wenn Telekom und Scheuer sagen, das ginge nicht, geht es eigentlich auch nicht. ;-)
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  #22  (Permalink
Alt 05.02.2020, 09:25
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Zumindest ist in Ländern, wo man bei der Leitungsführung "kreativ" ist, der Glasfaserausbau meist deutlich weiter, als hierzulande.
Das ist natürlich nur ein Teil der Wahrheit... Meist kommt dazu, dass in diesen Ländern das alte Kupfernetz ohnehin marode oder auf dem Land gar nicht vorhanden war. Zudem sind die Lohnkosten dort meist deutlich geringer. Und zuletzt hat dort meist eher der Staat ausgebaut / ausbauen lassen, wird hierzulande noch das Loblied auf "der Markt regelt das" gesungen wird...

Aber zum Thema: Einige Gebiete, insbesondere in Schleswig-Holstein zeigen, dass es durchaus möglich ist, einen kompletten Glasfaserausbau in moderater Zeit mit ordentlichem Ergebnis, recht günstigen Tarifen und ohne große Belastung der Steuerzahler hin zu bekommen.

Aber was wissen die Bauern im Norden schon... Wenn Telekom und Scheuer sagen, das ginge nicht, geht es eigentlich auch nicht. ;-)
Wobei es beim Scheuer Andy ja auch so ist, dass es nicht geht auch wenn er sagt es ginge wohl (siehe Mautdebakel)....

Gruss
P.
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  #23  (Permalink
Alt 05.02.2020, 17:28
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Und da könnte man das Glas wie in Spanien auf den Gebäudewänden verlegen. (Wird aber eh nicht kommen.)
Will ich sehen, wenn Du das in Deutschland machst. Das dauert nicht lange, bis Dir da jemand an's Bein pinkelt. Gab ja schon Leute, die sich massivst beschwert haben, weil ein Provisorium den Luftraum in ihrem Grundstück verletzt.
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  #24  (Permalink
Alt 05.02.2020, 21:42
Benutzerbild von rezzler
rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Es sei denn, man setzt die Anforderungen an den Tiefbau herunter. Stichwort Trenching, das aber durch veraltete Bauvorschriften meist nicht genehmigt wird.
Es dürfte auch weitere Gründe haben, das Trenching nicht wirklich den Durchbruch schafft. Ich hab auch von vielen Schäden gehört...

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Bei uns hier im Ort mußten alle Pflastersteine aus den Gehsteigen raus, um die Leerrohre für FTTH zu verlegen. - Megaaufwändig und sehr schweißtreibend für die dort Arbeitenden Mitten im Hochsommer.
Immerhin Pflastersteine.

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Oder man baut einfach durch Oberleitungen aus.
Klar, besonders schön im Wald. Der nächste Orkan kommt sicher.

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Ein anderer gangbarer Weg ist auch Mikrowellenfunk bis in die Häuser, um sich die letzten 50 Meter mit Kabeln bis in die Häuser zu sparen.
Dafür vor jedem Haus den passenden Sender montieren?

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Wann passiert sowas schon 'mal? Vielleicht ein Mal in 30 Jahren.
Auto ja. Aber gibts ja genug andere Dinge, die das umschmeißen können.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wenn sich autonom fahrende Autos durchgesetzt haben, kann man solche Regularien vielleicht wieder abschaffen, aber bis dahin würde ich sagen, dass man die doch leider eher beibehalten muss.
Bei den Straßen, wo solche Masten stehen, würd ich bezweifeln, das da jemals ein Auto autonom fahren wird. Im Sinne von "erkennt die Straße autonom".

Zitat:
Zitat von Der Kellner Beitrag anzeigen
Wenn da mal wirklich ein Kabel defekt sein sollte, was ich noch nie gehört habe, ist schnell ein neues eingeblasen, ohne, dass man irgendwo aufgraben muss.
Wenn, dann hat da vorher der Bagger durchgemacht...

Zitat:
Zitat von Der Kellner Beitrag anzeigen
Die Telekom ist die einzige mir bekannte Ausnahme, da sie in den HKs immer noch Erdmuffen baut.
Da jeweils einen großen Schacht hinzusetzen dürfte bei den Massen der Telekom auch ziemlich aufwendig werden. Vodafone/altes DB-Netz hat übrigens auch vereinzelt Erdmuffen.

Zitat:
Zitat von Der Kellner Beitrag anzeigen
FTTH-Netze sind aber Sternnetze, da trifft vieles von dem, was Du geschrieben hast, nicht zu, insbesondere das mit den vielen Muffen im letzten Absatz.
Das kommt auf die Planung drauf an. Gerade mit xPON wird da auch öfters, nicht nur bei Telekom, ein schöner Baum gebaut.

Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Es gibt da nämlich so tolle Verbinder für die Röhrchen, die sich viel zu gerne lösen. Und dann sitzt das kaputte Kabel fest. Inklusive Dreck und Wasser im Rohr.
Den Fehler hatte ich zum Glück noch nicht. Nur Montagefehler...

Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Highlight war im Übrigen eine Elektro-Abzweigdose, die mitten in der Strecke im Speedpipe eingebaut war, weil der Sub irgendwie die komplette Länge nicht einblasen konnte.
Ging mir auch schon so, aber dafür bietet der Markt ja Lösungen.

Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Eines für das Gf-Netz fehlt aber tatsächlich gerade: Wenn mal ein Bagger durch einen so tollen Speedpipeverbund durchgräbt, dann muss man sämtliche Kabel neu einblasen. Inklusive jeder Menge Kundentefminen und Montage.
Richtig. Das kann im ländlichen Bereich mit 3 Monteuren eine relativ entspannte Sache sein. In der Stadt mit MFH möchte ich das aber auch nicht haben.
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Ist schon irgendwie krass

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  #25  (Permalink
Alt 08.02.2020, 13:36
Booker Tern Booker Tern ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zitat:
Zitat von Der Kellner Beitrag anzeigen
Orten geht bei LWL-Kabeln sowieso nicht, weil kein Metall enthalten ist.
Exemplarisch:
https://fibreline-shop.de/3xios/inde...5&cookietest=1
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  #26  (Permalink
Alt 08.02.2020, 13:45
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thom53281 thom53281 ist offline
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Allerdings muss eben auch so ein Marker mit vergraben werden. Das passiert aber höchstens bei Abzweigen und Muffen. In der normalen Kabeltrasse werden für gewöhnlich keine Marker verlegt.
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  #27  (Permalink
Alt 08.02.2020, 14:01
Benutzerbild von rezzler
rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Rheinland-Pfalz will auch Gigabit bis 2025

Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Allerdings muss eben auch so ein Marker mit vergraben werden. Das passiert aber höchstens bei Abzweigen und Muffen. In der normalen Kabeltrasse werden für gewöhnlich keine Marker verlegt.
Soweit richtig. Es gibt aber auch Warnband mit Metallfäden zwecks Ortung. Oder man nimmt "ordentliches" LWL-Kabel mit metallischem Nagetierschutz
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  #28  (Permalink
Alt 08.02.2020, 20:36
Der Kellner Der Kellner ist offline
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Es gibt aber auch Warnband mit Metallfäden zwecks Ortung.
Haben wir auch schon verbaut, weil wir es mussten. Ist aber Quatsch, da es spätestens an der nächsten Bohrung oder Pressung unterbrochen wird. Und auch sonst habe die Leute natürlich immer PENIBELST :-D darauf geachtet, die Drähte durchzuverbinden, wenn es mal geschnitten wurde.
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