#1  (Permalink
Alt 30.08.2020, 14:35
kaf kaf ist offline
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Standard Hausverkabelung

Hallo,

ich bin vor einigen Wochen bei 1&1 von DSL100 zu DSL250 gewechselt. Der Tarif wurde mir relativ günstig angeboten. Nach der Schaltung war der Anschluss praktisch nicht mehr zu gebrauchen. Täglich Abbrüche der Synchronisation über einen Zeitraum von ca. 6h, bis zu 12 Neusychronisationen die Stunde. Nach der Überprüfung der üblichen Verdächtigen und einen von 1&1 initiierten Routertausch gab es keinerlei Verbesserung. Ich wohne in einem Mietshaus ( Wohnblock ). Der APL ist im Nachbareingang, die Kabellänge im Haus bis zu meiner Telefondose geschätzte 20m. Der Techniker sagte, die 250 MbpS liegen relativ störungsfrei am Hausanschluss an. Die Messung an meiner Telefonbuchse ergab aber ein erhöhtes Störpotential. Wir haben dann gemeinsam in unserem Haus nach einem Zwischenverteiler gesucht, ihn aber nicht gefunden. Ein Anruf beim Vermieter ergab den Ort und ein entsprechendes Zugangsversprechen beim nächsten Technikerbesuch. Dieser interessierte sich allerdings nicht für den Zwischenverteiler. Er kennt die Gegebenheiten in den Häusern. Seine Messungen ergaben das gleiche Problem wie 2 Tage zuvor. Die Telefonkabel sind in einem Schacht mit der Stromversorgung verlegt, das Telefonkabel ungeschirmt. DSL250 bliebe definitiv aussen vor. DSL100, hatte ich ja vorher stabil anliegen, möglicherweise auch ein Rückfallprofil von DSL250, könnte aber gehen. Ok, dann lieber eine stabile Leitung. 1&1 hat mir wieder DSL100 geschalten, allerdings mit dem gleichen Effekten wie DSL250. Die Störungshotline von 1&1 empfahl einen Elektrikerbesuch. Der hat die Leitung im Haus überprüft. Ergebnis: Galvanisch in Ordnung. Mehr muss nicht. Sagt mir letztlich auch der Vermieter. In Zeiten von Home Office ein NoGo. Was kann ich auf dem Weg zu einer stabilen Leitung noch tun? Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder einen Tipp?

Gruß
kaf
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  #2  (Permalink
Alt 30.08.2020, 16:16
Zarrat Zarrat ist offline
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Registriert seit: 30.08.2020
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Standard AW: Hausverkabelung

Das ganze hört sich eher nach einer Frage zwischen dir und deinem Vermieter an. Und damit wohl eher eine Rechtsfrage.

Vorab ich bin in dem Bereich auch nur Laie.

1. Wenn am APL im Haus die Geschwindigkeit mit wenig Fehler ankommt ist der Provider wahrscheinlich raus. Auch dadurch das der Fehler ja jetzt schon auf die Hausverkabelung eingegrenzt wurde.
2. Die einzige Lösung die mir dabei einfällt ist eine neue Hausverkabelung.
3. Das kann nur der Vermieter bzw. dieser muss sein O.K. geben. Wer die kosten dabei übernimmt müsstet ihr besprechen.

Zum Thema Internet bei Mietswohnungen. Das ganze ist meines Wissens juristisches alles eher dünn. Fakt ist niemand hat das Recht auf Breitbandanschluss nur auf den Anschluss ans Telekommunikationsnetz. Bedeutet also das Vermieter muss dir keinen Internetzugang stellen nur Telefon. Es gibt aber eine Ausnahme ist ein Kabel vorhanden muss der Vermieter dafür sorgen das dies "funktioniert". Aber halt (wahrscheinlich) nur der kleinste Anschluss und er muss auch nur die Probleme beseitigen die im Haus liegen. Erst wenn dies erfüllt ist könntest du die Miete mindern. Dabei ist unerheblich ob die Leitung galvanisch O.K das ist meines Wissens nicht das Kriterium sondern eben das erfüllen der Stabilität und Geschwindigkeit. (Gibt ja noch mehr mögliche Probleme als eine galvanisch fehlerhafte Leitung).
Es gibt aber Mietsverträge in denen eine "mindest" Internetgeschwindigkeit vereinbart wird. Wird diese vom Vermieter nicht erfüllt muss dieser Handeln. Würde ich bei "neuen" Mietsverträgen bei HomeOffice etc drauf bestehen.

Wahrscheinlich bleibt dir nur übrig dich mit deinem Vermieter auf eine Lösung zu einigen.

Geändert von Zarrat (30.08.2020 um 16:17 Uhr) Grund: Umlaute....
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  #3  (Permalink
Alt 31.08.2020, 19:04
Mot Mot ist offline
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Standard AW: Hausverkabelung

Hallo kaf,
zeig mal Bilder/Screenshots aus deiner Fritzbox die Reiter "DSL-Informationen" bzw. "Spektrum". Damit lässt sich ggf. der Fehler weiter eingrenzen.
Gerne auch aus der Zeit wo 250 geschaltet war, wenn du davon noch Bilder hast.
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  #4  (Permalink
Alt 31.08.2020, 20:45
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Standard AW: Hausverkabelung

Ich würde mich auch mal über den Einsatz von Powerline in dem Haus informieren. Also ob irgendwo so Adapter zum Einsatz kommen. Das schreit schon ziemlich stark danach, dass so Adapter den Anschluss stören, sobald er in der Innenleitung in der Nähe von Stromkabeln läuft.
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  #5  (Permalink
Alt 03.09.2020, 16:10
h00bi h00bi ist offline
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Standard AW: Hausverkabelung

Es ergibt für mich keinen Sinn, dass vorher 100Mbit/s problemlos lief, dann nach einer temporären 250er Schaltung 100Mbit/s nicht mehr läuft und die Hausverkabelung schuld sein soll.
Klar, alles kann irgendwann kaputt gehen, aber das wäre hier schon sehr dubios. Es ist ja die gleiche Verkabelung wie vorher.

Entweder weicht dein Post von den Fakten ab oder dir wird was falsches erzählt.
Die Messung des Technikers ist ja nur eine Momentaufnahme. Deine 100 und 250Mbit/s liegen ja an, nur nicht dauerhaft. Das ist ja dein Problem.

Ideal wäre den Router mal für 24 Stunden direkt am APL zu betreiben und dann die Logs auszulesen.
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  #6  (Permalink
Alt 03.09.2020, 18:38
Mot Mot ist offline
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Standard AW: Hausverkabelung

Oder es ist einfach Zufall.
Glaubt man manchmal gar nicht aber gibts - z.B. Nachbar hat Kabel angebohrt genau am Tag des Tarifwechsels. Und das hatte ich schon mehrfach in den letzten Jahren.
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  #7  (Permalink
Alt 04.09.2020, 16:42
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Für mich ist die Ursache sehr wahrscheinlich in Poweline zu suchen. Bis 17 MHz laufen die Adapter im Schutzprofil, daher relativ unproblematisch. Bis 35 MHz kommt es dann zu Problemen.

@ Mot
Du willst gar nix von den richtig harten Zufällen hören. Zwei VVDSL50, beide im Querkabel im selben Vierer (DA9+10). Beide hatten relativ zeitgleich eine Störung gemeldet, die beide zufällig bei mir landeten. Beide fallen mit dem selben Fehlerbild aus, welches auf einen Wackelkontakt hindeutet.

Man würde meinen, die beiden Probleme hängen zusammen. Sie hatten aber tatsächlich gar nichts miteinander zu tun. Einer hatte den Wackler in einer Muffe im Erdkabel, der andere im Hausnetz. Gut dass ich den ersten Fehler schon gefunden hatte, bevor ich wenige Minuten später die zweite Störung bekam. Sonst hätte ich mich dämlich gesucht, weil ich versucht hätte, die beiden Anschlüsse in Verbindung zu bringen.
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  #8  (Permalink
Alt 08.09.2020, 14:34
royaldoom3 royaldoom3 ist offline
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Hänge mich hier mal in Thread ein, da ich für das Thema kein extra Thread aufmachen will, da es ja genau um das geht.

Der APL sieht bei uns so aus. Leitung 3 und 4 wie auf dem Bild beschriftet sind nicht mehr aktiv, sind halt nur noch dran angeschlossen ohne Endung. Groß viel machen kann ich da eigentlich nicht mehr, oder?

Das Hauptkabel von draußen liegt auf der rechten Seite an, und links (1) wurde die CAT Leitung, die ins EG an eine LAN Buchse geht direkt angeschlossen und dort hängt die 7590 dran

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  #9  (Permalink
Alt 08.09.2020, 15:44
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Chrisulin Chrisulin ist offline
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Würde die nicht benötigten Kabel mal ordentlich verdrillen bzw. die vom 1Stift entfernen, sofern die wirklich nicht gebraucht werden! Du wolltest doch erst direkt an der APL testen, ist da mehr an Leitungskapazität rausgekommen? Ansonsten könntest du die 30m CAT6 höchstens noch ersetzen gegen ein CAT8.2, soll ja angeblich bei SV in den höheren Frequenzen noch was bringen! Glaube aber nicht das du noch mehr rausholen kannst.
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  #10  (Permalink
Alt 08.09.2020, 15:53
royaldoom3 royaldoom3 ist offline
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Nein hatte ich noch nicht getestet, wollte erstmal bevor ich etwas anfasse mal eure Meinung zu der Kabelage hören

Also die blauen Drähte links sind ja die von der LAN Buchse im EG, muss ich die Drähte vorher abnehmen, wenn ich das mit einer 1m Cat Leitung unten Teste oder kann ich die drin lassen und einfach dort die vom kurzen CAT Kabel quasi oben rauf reindrücken?
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inhouse, vdsl, verkabelung


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