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Alt 17.06.2001, 16:47
SmartIPS SmartIPS ist offline
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Standard Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Also ich hab hier jetzt inzwischen den 2. Brief von RA Wunderlich erhalten, der mich aufforderd knapp 550 DM zu zahlen, da diese Forderungen noch offen stehen wuerden von meiner damaligen Surf1 Flatrate.

Tollerweise steht in dem Brief, daß man von telefonischen Anfragen derzeit "absehen sollte". Nach Fristablauf droht man mit Inkassounternehmen.

Nun zu meiner Frage. Ich weiss ehrlich gesagt nicht ob noch irgendwelche Forderungen bestehen. Ich habe meine Surf1-Rechnung stets per Lastschrift begleichen lassen. Online-Kontoeinsicht in diesen Zeitraum besitze ich allerdings nicht mehr (Bank gewechselt zum Neujahr).
Wie kann ich das Verfahren verlangsamen um erstmal Klarheit zu bekommen ob diese Forderung in dem Saftladen ueberhautpt noch richtig vermerkt war oder nicht? Muss der Anwalt mir auf Verlangen die entsprechenden Unterlagen aushaendigen und wieviel Wert haben diese Unterlagen ueberhaupt bei dem maroden Unternehmen ? Oder sollte ich einen Anwalt nehmen?

GRuss
SmartIPS

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  #2  (Permalink
Alt 17.06.2001, 19:15
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TErtl TErtl ist offline
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Du hast doch sicherlich die Kontoauszüge dieses Zeitraums.Wenn ja,sollte alles klar sein,denn anhand dieser kannst Du Deine Zahlungen beweisen.Wenn nicht,sieht's nicht besonders gut aus,denn die Zahlungen kannst Du nicht beweisen.Aber zuerst würde ich mir eine konkrete Aufstellung der Forderung schicken lassen.Nicht,daß es sowas wie bei Vossnet wird,daß die einen anderen Tarif abrechnen wollen als man gehabt hat.

Kam der Brief per Einschreiben?Wenn nein,kannst Du den Zugang des Schreibens abstreiten.Beweisen,daß der Brief zugegangen ist,muß der ABsender.

Viele Grüße aus Dresden
Tobias
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  #3  (Permalink
Alt 17.06.2001, 21:15
Netzvampir Netzvampir ist offline
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Falls Du die Kontoauszüge, von der alten Bank, nicht mehr haben solltest - ruf einfach mal dort an und frag, ob sie sie Dir nicht nochmal austellen können (müsste normalerweise gehen, die Banken sollten soetwas länger aufheben).

Ich würde aufjedenfall bei einen Anwalt nachfragen.

Hoffentlich konnte ich Dir weiterhelfen.
Viel Glück, das die Sache gut für Dich ausgeht.

cu,
Netzvampir

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  #4  (Permalink
Alt 18.06.2001, 00:20
Harald191 Harald191 ist offline
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

So unglaubwürdig diese Forderung auch sein mag : Man muß darauf reagieren. Wenn diese Forderungen berechtigt sind, sollte man zahlen. Denn diese Kosten verjähren soweit erst nach 3 Jahren. Aber im Vertrag stand, soweit ich das noch weiß, daß jeden Monat vom Konto abgebucht werden sollte.
Auf jeden Fall würde ich zuerst die Kontoauszüge überprüfen und dann erst ggf. einen Anwalt konsultieren.

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  #5  (Permalink
Alt 18.06.2001, 10:01
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Hallo,

1. Beweisen mußt Du garnix, Wunderlich muß Dir beweisen das die Forderungen berechtigt sind, wenn Du noch Kontoauszüge hast..prima, geht schneller.

2. Fristen müssen angemessen sein, eine Frist die nur 5 oder 6 werktage nach eingang abläuft ist nicht statthaft

3. Leg schriftlich Widerspruch ein (Einschreiben).....die Fristen kommen dann zur Ruhe

4. Droh ihm für den Fall das er, trotz Widerspruch, weitere rechtliche Schritte einleitet mit einer Beschwerde bei der zuständigen Anwaltskammer und beim AG Bitburg

5. waren wir nicht eigendlich alle Kunden der Silyntek GmbH und nicht einer Surf1 GmbH?

MfG Thomas

An der Reaktionszeit erkennt man wie lange es dauert.
__________________
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  #6  (Permalink
Alt 18.06.2001, 23:01
olliwer olliwer ist offline
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Beiträge: 1
Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

HI, habe heute auch ein schreiben von RA Wunderlich erhalten. Er macht seinem Namen alle Ehre :-).
Aber im Ernst... fast 300 DM soll ich nach bezahlen, dàbei liegt das ganze 15 Monate zurück. Zudem hab ich gekündigt und weiterhin hat surf1 abgebucht, was ich mir allerdings wieder zurückgeholt habe. Meine tatsächlichen Kosten sind meines Wissens, sofern man bei deren Rechnungen durchgeschaut hat, beglichen. Zum Schluß habe ich weder telefonisch noch per mail diese dubiose FA. erreicht. Im Moment weiss ich noch nicht ob ich antworten soll. habe zwar noch alle Korrezpondenz per mail, incl. Kündigungsbetätigung etc.
Guter Rat scheint hier nun teuer......
Alle die ebenfalls etwas bekommen haben sollten sich melden.
Vor allem würd mich interessieren was Flaterate.de dazu sagt.
gruß olliwer

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  #7  (Permalink
Alt 19.06.2001, 07:38
Benutzerbild von PeterGreen
PeterGreen PeterGreen ist offline
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Geh am besten zum Rechtsanwalt, weil alleine kriegst Du das schinebar nicht geregelt.
Hoffe, daß Du eine Rechtsschutzversicherung hast.

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  #8  (Permalink
Alt 19.06.2001, 14:00
SmartIPS SmartIPS ist offline
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Standard Re: Brief wegen Insolvenzverfahren Bitburg AG

Da das Faxgeraet vom Herrn Wunderlich dauerbesetzt ist , ging mein Schreiben per Einschreiben raus.
Habe zunaechst mal Widerspruch eingelegt und ihn hoeflich darum gebeten mir eine detaillierte Forderungsliste zukommen zu lassen, dann kan man weiterreden ueber die Sache. Ich denke wann man das freundlich macht, ist das alles kein Problem. Wenn er sich dann querstellt (warum auch immer) kann man immer noch zum Anwalt gehen.

SmartIPS
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