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Alt 27.11.2009, 08:40
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jodlerfred jodlerfred ist offline
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Böse keine Portfreigabe seitens freenet

Hallo,
ich bin ein wenig verzweifelt und hoffe auf Euren Rat,

ich war bis zum 13.11.2009 DSL-Kunde bei „freenet“. Der Internetzugang über „freenet“, ist seit dem 13.11.2009 nicht mehr möglich (Vertragsende).

Mein neuer DSL-Anbieter (easybell) kann bis heute, 14 Tage nach Vertragsende, kein DSL über die Telekom beauftragen, weil „freenet“ meine Leitung bzw. DSL-Port bei der Telekom (Reasale-DSL über die Telekom) nicht gekündigt bzw. freigegeben hat.

Ich empfinde das als absichtliches „nachtreten“ gegenüber Kunden, die „freenet“ verlassen wollen.
Trotz mehrfachen Kontaktes mit „freenet“ (7 E-Mails über das Kontaktcenter + 3 FAX und einen Vorstandsbrief) und der Telekom, hat sich bis jetzt nichts getan.

Nachdem ich bisher erfolglos den Kontakt per E-Mail gesucht habe, wollte ich die Kundenhotline bemühen um eine endgültige Lösung zu erreichen. Da bei meinem Festnetzanschluss die kostenpflichtigen Nummern wie 0900xxx Nummern zum Schutz gesperrt sind, habe ich es per Handy versucht, für aberwitzige 1,99 Euro pro Minute.
Wenn man dann durch die „Maschinenansage“ endlich durch ist, hat man bereits 5,97 Euro bezahlt und hängt in der Warteschleife. So kann man natürlich auch den „Support“ refinanzieren!

Die Telekom hat meine Kündigungsbestätigung von freenet erhalten, kann aber auch nichts machen, da freenet meine Leitung noch gemietet hat und somit auch bezahlt.
freenet reagiert nicht, die Telekom kann nichts machen und easybell bekommt die Schaltaufträge von der Telekom mit dem Hinweis, Vertrags mit Drittanbieter, zurück.

Hat man denn als Kunde denn gar keine Rechte und muss ich jedes Mal einen Rechtsanwalt beauftragen?

Da ich keine MVLZ möchte und mit meinem ISDN-Anschluss noch bis zum 01.02.2010 an die Telekom gebunden bin, bin ich am überlegen, ob ich nicht über Alice einen komplett neuen Anschluss beantrage!

Habt Ihr sonst noch Ideen?

Gruß
jodlerfred
  #2  (Permalink
Alt 27.11.2009, 10:32
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Standard AW: keine Portfreigabe seitens freenet

Diese Abzocknummer würde ich auf keinen Fall anrufen!

Schau mal nach, ob das Modem sich noch synchronisiert. Dann ist das DSL-Signal noch da, und Du könntest Dir Zugangsdaten von manitu (http://www.manitu.de/dsl/ ) geben lassen. Diese kannst Du taggenau kündigen, wenn das DSL-Signal abgeschaltet wird. Und dann sollte dem neuen Vertrag ja nichts mehr im Weg stehen.

PS: In Deiner Signatur steht, daß easybell-DSL über Telefonica läuft. Wieso sollte es da überhaupt ein Problem mit dem Telekom-Port geben?

Geändert von Ehemalige Benutzer (27.11.2009 um 10:41 Uhr)
  #3  (Permalink
Alt 27.11.2009, 10:47
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jodlerfred jodlerfred ist offline
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Zitat:
Zitat von Herr_Bert Beitrag anzeigen
Diese Abzocknummer würde ich auf keinen Fall anrufen!

Schau mal nach, ob das Modem sich noch synchronisiert. Dann ist das DSL-Signal noch da, und Du könntest Dir Zugangsdaten von manitu (http://www.manitu.de/dsl/ ) geben lassen. Diese kannst Du taggenau kündigen, wenn das DSL-Signal abgeschaltet wird. Und dann sollte dem neuen Vertrag ja nichts mehr im Weg stehen.

PS: In Deiner Signatur steht, daß easybell-DSL über Telefonica läuft. Wieso sollte es da überhaupt ein Problem mit dem Telekom-Port geben?
Danke für den Hinweis!

Weil ja das "Telefonica-DSL" über "Linesharing" (hat man mir gesagt - hab selber keine Ahnung davon) geschaltet wird - und das muss die Telekom über ihre Leitung/Port(?) machen. Man hat dann sozusagen 2 Ports.

Hier die Erklärung von fruli
Zitat:
Zitat von fruli Beitrag anzeigen
Hi,

Du bekommst einen neuen DSL-Port über Telefonica-DSLAMs, allerdings bleibt der Telekom-Festnetz-Port wg. Line-Sharing beibehalten und daher gibt es diese Ausfallzeiten beim DSL-Anbieter-Wechsel leider auch in diesem Fall.

Ohne Ausfallzeit wäre es gegangen, wenn du z.B. zu O2 DSL oder Alice gewechselt wärst, da dort das Telekom-Festnetz jeweils rausfliegt und die komplette Teilnehmeranschlussleitung zum Kollokationsanbieter (Telefonica) überwechselt.

Auch wenn der Port pünktlich gekündigt wäre, gäbe es mindestens ca. 1 Woche DSL-Ausfall, da das antiquierte Telekom-Buchungssystem erst einen Linesharing-Auftrag erlaubt, nachdem der Port tatsächlich als vollständig gekündigt/deaktiviert in allen T-Systemen vermerkt ist - und da bringt es auch absolut gar nichts, dass du Easybell bereits lange zuvor beauftragt hast. Vor diesem Ausfallproblem stehen z.B. auch Kunden, die 1&1 von Resale auf Linesharing umstellt.

Besserung wird erst das EU-Telekom-Paket bringen, das die Anbieter dazu zwingt, die Prozesse so einzurichten, dass der Wechsel binnen 24 Stunden erfolgt. Die Telekom will lt. T-Pressesprecher das bzgl. Linesharing noch Ende des Jahres umsetzen - aber T plant ja bekanntlich viel, wie auch RAM seit Jahren...
Die neuen EU-Richtlinien treffen aber glaube ich nur auf Telefonnummern zu. Aber ehe das Gesetz hier in Deutschland umgesetzt ist, da möchte ich schon längst DSL wieder haben

jodlerfred
  #4  (Permalink
Alt 27.11.2009, 11:19
cleetz cleetz ist offline
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Nimm Dir einen Anwalt, einstweilige Verfügung gegen freenet beantragen, das geht recht schnell...
  #5  (Permalink
Alt 27.11.2009, 11:44
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Solange 'freenet' den DSL-Port noch belegt und bezahlt, müßte er ja funktionieren, und Du kannst die Zugangsdaten von manitu benutzen. Und danach ist es wohl eher ein Buchungsproblem der 'Telekom', also brauchst Du 'freenet' gar nicht mehr anzurufen. Ruf also die 'Telekom' an, das ist ja auch viel billiger.

Geändert von Ehemalige Benutzer (27.11.2009 um 11:50 Uhr)
  #6  (Permalink
Alt 27.11.2009, 11:52
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Hi,

er hat doch bereits Zugangsdaten von seinem künftigen ADSL2+-Linesharing-Anbieter entsprechend längst in Verwendung über den "herrenlosen" Telekom-Resale-Port. Easybell ist da sehr darum bemüht, den Kunden entsprechend zu helfen - nur geht es hier darum, dass mittels ADSL2+-Linesharing wohl mind. ca. 10MBit zu erwarten wären und bei der Fixed-Dinosaurier-ADSL1-Schaltung der Telekom eben nur 3MBit anliegen.
__________________
So long.
fruli
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Alt 27.11.2009, 11:59
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jodlerfred jodlerfred ist offline
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Zitat:
Zitat von fruli Beitrag anzeigen
Hi,

er hat doch bereits Zugangsdaten von seinem künftigen ADSL2+-Linesharing-Anbieter entsprechend längst in Verwendung über den "herrenlosen" Telekom-Resale-Port. Easybell ist da sehr darum bemüht, den Kunden entsprechend zu helfen - nur geht es hier darum, dass mittels ADSL2+-Linesharing wohl mind. ca. 10MBit zu erwarten wären und bei der Fixed-Dinosaurier-ADSL1-Schaltung der Telekom eben nur 3MBit anliegen.
Korrekt!!!

Und mir geht es vor allem darum, dass hier ein Provider weit über den Kündigungstermin hinaus, den Anbieterwechsel "verhindert" in dem er den Port/Leitung nicht freigibt.

Es ist für mich umso unverständlicher, da die Telekom meint, sie bekomme dafür Geld. Von mir bekommt freenet nur bis zum 13.11. Geld und darüber hinaus muss freenet die Leitungsmiete selber zahlen. Das ist doch auch ein Minusgeschäft für freenet. Darum verstehe ich überhaupt nicht, warum freenet nicht die Leitung/den Port bei der Telekom abmeldet.

Aber wahrscheinlich weiß hier wieder niemand etwas davon und nach der Übernahme durch 1&1 interessiert es vielleicht auch niemanden.

Hoffentlich macht da die EU auch mal was

jodlerfred
  #8  (Permalink
Alt 27.11.2009, 13:33
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Das heißt, Du hast zur Zeit ein funktionierendes DSL mit 3000 kbit/s, und es gibt nur eine Verzögerung bei der Umschaltung auf den neuen Port mit 10000 kbit/s? Und in der Zwischenzeit zahlt 'freenet' den alten Port weiter? Dann würde ich sagen, das muß man einfach mal aushalten können. Ein Indianer kennt keinen Schmerz!
  #9  (Permalink
Alt 29.11.2009, 09:25
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Hab noch ein wenig Geduld bitte, auch wenn es schwierig ist. Problem mit den Portfreigaben hängt mit der Migration zu 1und1 zusammen.
  #10  (Permalink
Alt 29.11.2009, 10:29
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jodlerfred jodlerfred ist offline
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Zitat:
Zitat von Watchyou Beitrag anzeigen
Hab noch ein wenig Geduld bitte, auch wenn es schwierig ist. Problem mit den Portfreigaben hängt mit der Migration zu 1und1 zusammen.
Hallo,
es ist nicht schwierig für mich zu warten, solange ich noch DSL habe.
Aber grundsätzlich kann das doch nicht sein, dass man nach Vertragsbeendigung so mit den Kunden umgeht!

Ich stelle mir die Kündigung seitens freenet bei der Telekom nicht schwierig vor - eine kurze Mail. Läuft doch eh alles elektronisch ab. Und warum reagiert man in keinster Weise auf meine Schreiben, Faxe und Mails?

Viele User lassen sich sicherlich durch solche Geschichten von einem Providerwechsel abschrecken - aber neue Kunden wird man dadurch nicht gewinnen.

Egal, ist ja bald Weihnachten - da da sollen ja auch ab und zu einmal Wunder passieren

jodlerfred
 
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