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Kommentar zum Artikel: Unitymedia-Übernahme: BREKO fordert Öffnung des Vodafone-Mobilfunknetzes
Bringt die Fusion von Vodafone und Unitymedia und die Öffnung des Vodafone-Kabelnetzes für Telefónica Deutschland mehr Wettbewerb? Der BREKO-Verband fürchtet eine Einschränkung des Wettbewerbs. Vodafone müsse dann sein Mobilfunknetz öffnen.
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Alt 15.07.2019, 14:59
Funkmast Funkmast ist offline
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Standard ...3 Bundeslaender mehr, sollen den Unterschied machen?

Spannt die Telekom jetzt den BREKO vor, um den Unitymedia-Deal zu blockieren? Warum sollte Vodafone ihr Mobilfunknetz in diesem Zusammenhang oeffnen? Es geht lediglich um 3 Bundeslaender in Deutschland, die Unitymedia beisteuert. Es entsteht endlich(!) ein Gegenpol zum "Kupfernetz der Telekom". Vodafone investiert massiv in den LWL-Ausbau und geht dabei auch auf Infrastrukturpartner zu, um schneller LWL in die Flaeche zu bringen. Es ist doch gerade Herrn Ametsreiter, dem Chef der Vodafone, zu verdanken, dass Deutschland nicht auf den Kupfer-Plaenen der Telekom gestrandet ist. Ich wuensche mir fuer Deutschland in erster Linie eine moderne, leistungsstarke, Festnetz-Infrastruktur. Die Integration von Unitymedia und die Modernisierung des Netzes wird Vodafone noch viel Geld kosten, aber immerhin packt es ein Unternehmen mal an! Kleinere Netzanbieter kennen bereits die Macht der Telekom- & Kabelnetzbetreiber. Wird diesen lokalen Anbietern die Oeffnung des Vodafone-Mobilfunknetzes helfen? Ich denke, je unabhaengiger Vodafone vom Festnetz der Telekom wird, je mehr werden lokale Anbieter als regionaler Partner der Vodafone davon profitieren. Vodafone wird sicherlich nicht durch den Kauf der Unitymedia zum ploetzlichen Monster!
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  #2  (Permalink
Alt 15.07.2019, 15:21
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: ...3 Bundeslaender mehr, sollen den Unterschied machen?

Zitat:
Zitat von Funkmast Beitrag anzeigen
Es geht lediglich um 3 Bundeslaender in Deutschland, die Unitymedia beisteuert.
Nur 3 Bundesländer? Hier auf die Anzahl der Bundesländer abzustellen ist unsinnig. In den drei Bundesländern wohnen 42 % der Einwohner Deutschlands. Unitymedia hatte per Ende 2018 3,62 Mio. Kabelinternetkunden, Vodafone 3,77 Mio. D.h. VF wird durch die Übernahme die Koax-Kundenbasis mal eben verdoppeln.

Zitat:
Zitat von Funkmast Beitrag anzeigen
Vodafone investiert massiv in den LWL-Ausbau und geht dabei auch auf Infrastrukturpartner zu, um schneller LWL in die Flaeche zu bringen.
Wo genau passieren diese Investionen? Bisher sind das doch alles nur Ankündigungen plus das Projekt in Celle.

Und im Bestandsnetz passiert wenig bis nichts mit Glasfaser. Da wurde doch gerade erst eine neue Technik vorgestellt, mit der man Nodesplits weiter rauszögern kann.

Zitat:
Zitat von Funkmast Beitrag anzeigen
Es ist doch gerade Herrn Ametsreiter, dem Chef der Vodafone, zu verdanken, dass Deutschland nicht auf den Kupfer-Plaenen der Telekom gestrandet ist.
Wenn überhaupt, wird umgekehrt ein Schuh draus. Weil jetzt ein zweiter großer Kupfergigant entsteht, der auch ohne Glasfaserausbau mit seinem Kupfernetz 1 GBit/s oder mehr im Download erreicht, kommt vielleicht/hoffentlich der GF-Ausbau der Telekom in Schwung.

__

Geändert von phonefux (15.07.2019 um 15:28 Uhr)
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Alt 15.07.2019, 18:49
almightyloaf almightyloaf ist offline
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Standard AW: ...3 Bundeslaender mehr, sollen den Unterschied machen?

Da wo HFC vorhanden ist ist auch CuDa vorhanden. Egal ob rückkanalfähig oder nicht, mit xDSL oder nur Analogtelefon (bei CuDa). Hiermit hat man sowieso eine Alternative. Oder gibt es Häuser wo es kein Telefonanschluss gibt und nur ein Fernsehkabel für die Telefonie? Die Telekom hat soweit ich weiss "universaldienst" und muss eine CuDa für das analoge Telefon bereitstellen.

Damit HAT man in Kabel-gebiete konkurrenz. In CuDa-only Gebiete hat man keinen infrastrukturwettbewerb.
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Alt 15.07.2019, 21:04
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Zitat:
Zitat von almightyloaf Beitrag anzeigen
Oder gibt es Häuser wo es kein Telefonanschluss gibt und nur ein Fernsehkabel für die Telefonie?
Ja: Neubaugebiete, welche vom KNB per Koax erschlossen wurden, und von der Telekom via FTTH. Da kam es wohl schon vor, dass bei Einzug der neuen Bewohner nur Kabel verfügbar war, weil die Telekom wieder Monate brauchte, den bereits erfolgten Ausbau in ihre Systeme einzupflegen...
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  #5  (Permalink
Alt 15.07.2019, 21:37
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rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von Funkmast Beitrag anzeigen
Vodafone investiert massiv in den LWL-Ausbau
Ich merk nix. Kommt aber vielleicht 2021, so wie derzeit noch die Gf-Pläne von 2017 abgearbeitet werden...
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Ist schon irgendwie krass

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Alt 15.07.2019, 23:40
almightyloaf almightyloaf ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Ja: Neubaugebiete, welche vom KNB per Koax erschlossen wurden, und von der Telekom via FTTH. Da kam es wohl schon vor, dass bei Einzug der neuen Bewohner nur Kabel verfügbar war, weil die Telekom wieder Monate brauchte, den bereits erfolgten Ausbau in ihre Systeme einzupflegen...
Tatsache. Aber selbst dann hat die Telekom auch infrastruktur im Haus. Da kann der Kunde "freilich" zwischen beiden ISPs wechseln. Damit ist eben wettbewerb vorhanden.

Die DSL Tarife bieten leicht weniger Upload und viel weniger Download als die Kabel tarife, somit "muss" die Telekom um mithalten zu können dann eben auf FTTH setzen oder hoffen dass die Node überlastet ist.
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  #7  (Permalink
Alt 16.07.2019, 07:45
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rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von almightyloaf Beitrag anzeigen
Die DSL Tarife bieten leicht weniger Upload und viel weniger Download als die Kabel tarife, somit "muss" die Telekom um mithalten zu können dann eben auf FTTH setzen oder hoffen dass die Node überlastet ist.
robert sprach von FTTH und in der Tat gab es diese Probleme in Neubaugebieten auch. Inzwischen (also seit 1-2 Jahren meinem Eindruck nach) ist die Buchbarkeit weniger das Problem, eher die Freischaltung bzw. der dazugehörige Technikertermin, den Forenberichten hier nach.

Allerdings muss man auch erstmal Koax im Haus liegen haben um darauf wechseln zu können. VF war da zumindest hier in der Gegend sehr zurückhaltend. Abgesehen davon kann man sehr gut über den Sinn von Koax in einem NBG streiten...
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  #8  (Permalink
Alt 16.07.2019, 19:46
h00bi h00bi ist offline
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ich halte es faktisch für völlig Latte ob der Kunde zwischen VDSL und Vodafone oder VDSL und UM wechseln kann.
Die Alternative ist jetzt auch schon da, da ändert sich nichts.

Das einzige was wirklich was ändern würde wäre wenn VF das Kabelnetz öffnen müsste wie die Telekom das auch muss und o2 auch seit sie E-Plus geschluckt haben. Deswegen sind die ganzen Discounter LTE Tarife ja auch alle im o2 Netz.

Soll die BNetzA einen Preis für den Bitstream Zugang im Kabelnetz vorgeben und dann darf da jeder - nicht nur telefonica - reguliert einkaufen. Dann können sie gerne fusionieren.

Geändert von h00bi (16.07.2019 um 19:53 Uhr)
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  #9  (Permalink
Alt 16.07.2019, 22:42
phonefux phonefux ist offline
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Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
ich halte es faktisch für völlig Latte ob der Kunde zwischen VDSL und Vodafone oder VDSL und UM wechseln kann.
Die Alternative ist jetzt auch schon da, da ändert sich nichts.
Natürlich ändert sich was. Es fällt ein Wettbewerber weg. Jetzt kann man wählen zwischen Vodafone und Unitymedia und den anderen VDSL-Anbietern. Zukünftig nur noch zwischen Vodafone und den VDSL-Anbietern.

Im Artikel geht es aber um etwas anderes, nämlich dass zukünftig die drei Mobilfunkbetreiber auch die drei Anbieter sind, die eine starke und exklusive Festnetzposition haben - entweder ein eigenes Netz oder einen exklusiven Zugang.

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Soll die BNetzA einen Preis für den Bitstream Zugang im Kabelnetz vorgeben und dann darf da jeder - nicht nur telefonica - reguliert einkaufen. Dann können sie gerne fusionieren.
Wir werden sehen, was die Auflagen sein werden. Ich bin mir unschlüssig, was ich besser fände. Worst case wäre ja eigentlich, dass auch die Telekom sich ins Kabel einkauft und nicht mehr selber baut.

Geändert von phonefux (16.07.2019 um 22:48 Uhr)
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  #10  (Permalink
Alt 17.07.2019, 14:06
h00bi h00bi ist offline
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
dass auch die Telekom sich ins Kabel einkauft und nicht mehr selber baut.
Kan man so und so sehen.
Da wo Gigabit oder 400Mbit/s+ fähiges Kabel liegt sollte man auch nicht FTTH ausbauen.
Ich hätte natürlich auch lieber FTTH als HFC, aber es gibt so viele Ecken in D wo man mit FTTH mal den ***** hochkriegen müsste, da wäre es gar nicht so schlecht wenn das komplette HFC Netzgebiet - vorerst - aus dem FTTH Ausbau rausfällt.
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