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Kommentar zum Artikel: Telekom: VDSL 250 für weitere 590.000 Anschlüsse
Im Internet mit bis zu 250 Mbit/s surfen ist nun bei Bedarf an über einer halben Million weiterer Anschlüsse der Deutschen Telekom möglich. Auch Anschlüsse mit VDSL 100 sind für weitere Haushalte verfügbar.
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  #31  (Permalink
Alt 13.07.2019, 12:42
phonefux phonefux ist offline
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Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
Ich frage mich nur, wie ein Land wie Schleswig-Holstein auf gut 40% FTTH/B Versorgungsquote kommt, wenn erstens keiner Bauen kann und es so lange dauert.
Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
40% FTTH schön und gut, aber wie siehts da mit weißen Flecken aus? Soweit ich weiß erschließt nur Bayern Höfe, Weiler und abgelegene Ecken wirklich ordentlich über den Höfebonus.
Auf der SH Karte wird aus dem Bundesland ein ganz schöner Streuselkuchen wenn man weiße Flecken anklickt
Vor allem sind 40% homes passed in SH auch nur etwa 600.000 HH. Die Telekom dürfte mittlerweile bei über 600k sein, Netcologne hat > 300k HH mit FTTB, Deutsche Glasfaser 500k. Dass nur in Schleswig-Holstein FTTB/H gebaut würde, ist Unsinn.

Zitat:
Zitat von Silver2 Beitrag anzeigen
"wir" sind die meisten (meist großen) Provider.
Soweit korrekt, von den großen überregionalen Anbietern baut überhaupt nur die Telekom im nennenswerten Umfang. Vodafone hat ein Pilotprojekt und ansonsten viele Absichtserklärungen, Unitymedia ganz klein wenig. Die anderen machen gar nichts.
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  #32  (Permalink
Alt 13.07.2019, 12:50
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Vor allem sind 40% homes passed in SH auch nur etwa 600.000 HH. Die Telekom dürfte mittlerweile bei über 600k sein, Netcologne hat > 500k HH mit FTTB, Deutsche Glasfaser ebenfalls 500k.
Wobei Telekom bundesweit aktiv ist und SH das halt nur bei sich im Land geschafft hat. NetCologne hat den Vorteil einer großen Stadt mit vielen MFH.
Deutsche Glasfaser kann man hier aber schon lobend erwähnen, gerade das sie ihre Homes passed in 2 Jahren verdoppelt haben.

Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Soweit korrekt, von den großen überregionalen Anbietern baut überhaupt nur die Telekom im nennenswerten Umfang.
Aber auch nur in Neubaugebieten oder gefördert. Wirklicher Eigenausbau ist mir da bisher unbekannt.
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Ist schon irgendwie krass

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  #33  (Permalink
Alt 13.07.2019, 13:06
phonefux phonefux ist offline
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Wobei Telekom bundesweit aktiv ist und SH das halt nur bei sich im Land geschafft hat.
Was eine sehr gute Sache ist, keine Frage. In den meisten Kommunen wird nur genörgelt und auf die Telekom gewartet.

Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Aber auch nur in Neubaugebieten oder gefördert. Wirklicher Eigenausbau ist mir da bisher unbekannt.
Definiere "wirklicher Eigenausbau". Es gibt doch die Gebiete vom Anfang des Jahrzehnts wie Chemnitz, Mettmann, Koblenz, Neu-Isenburg, Halle-Neustadt, ... Das dürften insgesamt deutlich mehr Anschlüsse sein als einzelne Neubaugebiete plus fertiggestellte Fördergebiete. Außerdem gibt's noch die FTTB-Koax-Ausbauten der Venovia-Gebäude. Und jetzt die ersten Eigenausbauten mit Bedarfsermittlung.
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  #34  (Permalink
Alt 13.07.2019, 13:55
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Definiere "wirklicher Eigenausbau". Es gibt doch die Gebiete vom Anfang des Jahrzehnts wie Chemnitz, Mettmann, Koblenz, Neu-Isenburg, Halle-Neustadt, ... Das dürften insgesamt deutlich mehr Anschlüsse sein als einzelne Neubaugebiete plus fertiggestellte Fördergebiete.
Okay, die FTTH-Städte von 2012/2013 hab ich jetzt außen vor gelassen. Der war ja aber auch nicht unbedingt flächendeckend (im Stadtgebiet).
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  #35  (Permalink
Alt 13.07.2019, 16:45
Silver2 Silver2 ist offline
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Man kann es ja so oder so sehen.
Sicher hat beispielsweise die Telekom mehr Glasfaseranschlüsse, als unsere Stadtwerke hier in der Gegend. Ist aber auch kein Kunststück, wenn man im gesamten Bundesgebiet tätig ist.
Zudem: Welchen Umsatz und Gewinn hat die Telekom noch gleich und welchen die regionalen Stadtwerke hier?

Ich kann es nur lokal überblicken.
Speziell hier im Versorgungsgebiet der lokalen Stadtwerke (zwei Landkreise):
95 Prozent aller Orte hier mit Glasfaser versorgt, bei einer tatsächlichen Anschlussquote von gut 70 Prozent.
Alle anderen Provider zusammen, haben wahrscheinlich 20 oder 50 Glasfaseranschlüsse zusammengenommen im Gebiet. Wenn überhaupt. Selbst wenn ich jegliche Verfügbarkeit von mindestens 25 MBit als "ausreichende" Versorgung zählen würde, hätten Telekom und Vodafone zusammen genommen noch weniger "sogenannte" Breitbandanschlüsse hier in der Region.

Auf gesamt Schleswig-Holstein gerechnet, haben wir eben momentan etwas über 40 Prozent der Haushalte mit FTTH/FTTB anschließbar. Aber eben auch etwas über 30 Prozent aller Haushalte sind auch tatsächlich angeschlossen und nicht nur "passed". Also auch hier wieder eine Anschlussquote etwa um 75%.

Was die "Höfe" angeht: Ja, die werden von den Stadtwerken hier, wenn irgendwie möglich und finanziell darstellbar, auch angeschlossen. Hier sind die Orte im Schnitt ja ohnehin recht klein. 200 bis 400 Einwohner ist ganz normal.
So gibt es eine Hofgemeinschaft Fredeburg mit etwa 10 Häusern und unter 40 Einwohnern: Angeschlossen. Oder Neuenlande, eine Splitter Siedlung etwa 1 km vom Ortsrand Breitenfeldes entfernt, 10 Häuser: Angeschlossen. Farchau, 5 Häuser und eine alte Mühle (Gastronomie und Hotel) im Wald: Angeschlossen.

Ist ja auch nicht schlimm, wenn die großen Provider in Schleswig-Holstein kein Interesse haben und keine Ambitionen. Dennoch zeigt es, dass es auch in sehr ländlichen Regionen erstens wohl Bedarf gibt und zweitens auch in endlicher Zeit und machbarem Aufwand geht.
Bis 2025 sollen, wenn der Ausbau planmäßig weiter geht, 95 Prozent aller Haushalte in Schleswig-Holstein mit Glasfaser versorgt werden können.

Noch dazu: Das kleine Schleswig-Holstein hat einen Landesetat von etwa 13 Milliarden Euro.
Etwa die Hälfte davon hat die Telekom in der letzten Jahresbilanz als Reingewinn ausgewiesen. Klar, wer so arm ist, kann unmöglich den Ausbau zukunftsfähiger Techniken forcieren sondern muss leider erstmal noch das gute alte kupfernetz aufpimpen.
Ich möchte gar nicht wissen, wieviel der Summe für Kupferausbau, wiederum vom Staatssäckel stammt.
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  #36  (Permalink
Alt 13.07.2019, 22:01
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Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Nein, wieso denn? Jeder SVVDSL MSAN der 250Mbit/s anbieten kann ist per Glasfaser angebunden und kann - wenn man nicht strunzdumm war - ohne Tiefbau auf mehr Fasern erweitert werden.

Jeder MSAN ist also quasi in der Anbindung nur durch die Schnittstellen limitiert, nicht durch den Ausbau.
Nur muss so ein Techniktausch dann auch mal durchgeführt werden. Wenn ich sehe, dass die Telekom hier für den Vectoring-Techniktausch volle 5 Jahre gebraucht hat, dann macht es zeitlich gar keinen Unterschied mehr, dass dafür überhaupt kein Tiefbau erforderlich war.

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Bei HFC ists genau andersrum. Ist der HFC-Node überlastet muss er gesplittet werden, was i.d.R. Tiefbau verursacht, lange dauert und bei den Betreibern nicht zwigend erste Wahl ist.
Da bist Du nicht auf dem aktuellen Stand, denn inzwischen soll auch eine Technik einsatzreif sein, welche zusätzliche 10/10Gbit/s über Koax Punkt-zu-Punkt Verbindungen zwischen den Verstärkerpunkten bereitstellt. Dann braucht es auch da nur noch einen Techniktausch.
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  #37  (Permalink
Alt 13.07.2019, 22:18
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Nur muss so ein Techniktausch dann auch mal durchgeführt werden.
"Techniktausch" ist für das Stecken eines zusätzlichen SFP etwas übertrieben.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Da bist Du nicht auf dem aktuellen Stand, denn inzwischen soll auch eine Technik einsatzreif sein, welche zusätzliche 10/10Gbit/s über Koax Punkt-zu-Punkt Verbindungen zwischen den Verstärkerpunkten bereitstellt. Dann braucht es auch da nur noch einen Techniktausch.
Von der du aber auch nicht sonderlich begeistert warst, da damit ja der Glasfaserausbau auch nicht vorankommt.
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