#41  (Permalink
Alt 21.07.2021, 13:10
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Standard AW: Wiederherstellung Infrastruktur Telekom nach dem Hochwasser 2021

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Ich finde es immer wieder spannend, was für einen Unterschied es macht, ob der Bitstrom über eine Glasfaser oder über eine Kupferdoppelader zum Endkunden kommt. Zu ISDN-Zeiten war es noch völlig egal, ob man sich über Kupfer oder OPAL beim ISP eingewählt hat.
Wenn die Vorleistungspreise nur von der Geschwindigkeit abhängen und nicht vom Medium, und wenn es keinerlei weitere regulatorische Komplikationen gibt (z.B. frei erfundene Mitbewerber die die CuDA von der VSt. noch fuer [A/V/S]DSL verwenden und nicht bereit sind von Miet-TAL auf BSA umzusteigen) dann sollte eigentlich einem Wiederaufbau direkt in GF nichts entgegen sprechen. Der Teufel duerfte im Detail sitzen, wie so oft.

Gruss
P.
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  #42  (Permalink
Alt 21.07.2021, 17:30
Benutzerbild von thom53281
thom53281 thom53281 ist offline
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Zitat:
Zitat von Chris Machold Beitrag anzeigen
Was eventuell passieren könnte, ist das Parallele errichten von FTTH Infrastruktur. Das bindet dann aber wieder Kapazitäten die rar sind.
Ich hoffe, ihr legt wenigstens bei den hochwertigen Oberflächen einen Verband oder ein Rohr mit rein. Dort später dann ein Kabel einzublasen oder einzuziehen, sollte das kleinere Problem sein und muss ja nicht zwingend sofort passieren.

Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Wenn die Vorleistungspreise nur von der Geschwindigkeit abhängen und nicht vom Medium, und wenn es keinerlei weitere regulatorische Komplikationen gibt (z.B. frei erfundene Mitbewerber die die CuDA von der VSt. noch fuer [A/V/S]DSL verwenden und nicht bereit sind von Miet-TAL auf BSA umzusteigen) dann sollte eigentlich einem Wiederaufbau direkt in GF nichts entgegen sprechen. Der Teufel duerfte im Detail sitzen, wie so oft.
Das geht ja schon los damit, dass sich bislang kaum ein Reseller überhaupt bei FTTH eingekauft hat bis hin zu den Providererngeräten, die mit FTTH nicht oder nicht in vollem Umfang funktionieren. Nicht jedes Amt hat Kollokation, aber wenn eine da ist, dann hat man sowieso schon verloren, Regulierung sei dank. Einzig in den überschwemmten VSt ist es fraglich, ob da die Carrier-Technik wieder aufgebaut wird, wenn es eine gab.

Geändert von thom53281 (21.07.2021 um 17:35 Uhr)
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  #43  (Permalink
Alt 21.07.2021, 17:43
h275 h275 ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Denkst Du, dass es auch Fälle geben könnte, wo man so viel Kupferkabel neu verlegen müsste, dass man sich das knickt und gleich als FTTH neu aufbaut...? Also praktisch wie eine NBG-Erschließung.
Es gibt zumindest einen Präzedenzfall. Nach der Überflutung in Braunsbach im Mai 2016 musste die Telekom auch ihr Netz teilweise neu bauen, und hat dabei nur Glas verlegt. Deswegen gibt es laut Karte entlang der hauptsächlich betroffenen Straße FTTH. Siehe auch dieses Video bei TelekomNetz.

Aktuell betrifft das natürlich ein weitaus größeres Gebiet.
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  #44  (Permalink
Alt 21.07.2021, 17:45
foxtrot.kilo foxtrot.kilo ist offline
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Da kannst du meiner bescheidenen Meineung nach eigentlich das wiederherzustellende Kupfernetz nur oberirdisch wieder anlegen, auch die Hauptkabel, die du bei den weggespülten Straßen sowieso nicht gleich wieder in die Erde legen kannst, weder jetzt noch in den kommenden Wochen. Dann gucken, welche Nutzer auf die Fortführung ihrer kuperbasierten Anschlüsse bestehen. Es geht dabei z.B. auch um Netzabschlussgeräte bei SDSL. Natürlich kann man versuchen, das alles sonderzukündigen, aber ich glaube, wir alle hier haben vielleicht keine Vorstellung von den Ausmaßen des Rattenschwanzes. Ich teile da die Ansicht von Chris Machold, dass man ein FTTH-Netz unter den Umständen, wo der Teufel im Detail steckt, nur parallel errichten kann. Dann kann jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er umstellt.

Ich hätte fast gesagt, es gibt zu dieser Ausnahmesituation keine Erfahrungswerte und keine Beispiele, wo sowas schon mal vorkam. Aber es gab so etwas ja doch schon einmal in jüngerer Vergangenheit, nämlich in Braunsbach, wo auch alles weggespült wurde. Dort wurde dann, allerdings erst im folgenden Jahr, FTTH gebaut.


Wobei das wohl bei Weitem nicht an die aktuellen Zerstörungen herankommt.
In diesem Video wird auch gesagt, es werde FTTH "im Ortskern" gebaut.
Weiß da jemand Näheres?

https://www.youtube.com/watch?v=kemZUWcJKfs




Hier noch die Situation direkt nach der Zerstörung:

https://www.youtube.com/watch?v=JWat4nqI2Ik






EDIT: h275 war etwas schneller als ich.
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  #45  (Permalink
Alt 21.07.2021, 22:57
mistry7 mistry7 ist offline
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Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Ich hoffe, ihr legt wenigstens bei den hochwertigen Oberflächen einen Verband oder ein Rohr mit rein. Dort später dann ein Kabel einzublasen oder einzuziehen, sollte das kleinere Problem sein und muss ja nicht zwingend sofort passieren.


Das geht ja schon los damit, dass sich bislang kaum ein Reseller überhaupt bei FTTH eingekauft hat bis hin zu den Providererngeräten, die mit FTTH nicht oder nicht in vollem Umfang funktionieren. Nicht jedes Amt hat Kollokation, aber wenn eine da ist, dann hat man sowieso schon verloren, Regulierung sei dank. Einzig in den überschwemmten VSt ist es fraglich, ob da die Carrier-Technik wieder aufgebaut wird, wenn es eine gab.
Hi,

Das einkaufen der Vorleistung ist das eine , die Prozesse die für FTTH nötig sind,
Sind ganz andere hier ist das Problem, die Vorleistung zu übernehmen ist zu VDSL identisch, aber du musst die erst mal im Bestellprozess abwickeln können.
Ich warte seit Monate auf Rückmeldung dahingehend, die Produkte bekommen wir im WITA Check angezeigt aber sie sind halt für uns noch nicht buchbar…
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Alt 21.07.2021, 23:19
eifelman eifelman ist offline
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Alt 23.07.2021, 13:08
mistry7 mistry7 ist offline
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Nach Telekom vor Ort Termin in Echtershausen heute, Wiederinstandsetzung des DSLAM (komplett von der Flut weg gerissen) ca 6-8 Monate.

Leerohr sieht man hier…

https://www.swrfernsehen.de/landessc...itten-100.html
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Alt 23.07.2021, 13:18
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Zitat:
Zitat von mistry7 Beitrag anzeigen
Nach Telekom vor Ort Termin in Echtershausen heute, Wiederinstandsetzung des DSLAM (komplett von der Flut weg gerissen) ca 6-8 Monate.
Warum überhaupt noch DSL hinbauen?
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  #49  (Permalink
Alt 23.07.2021, 13:35
mistry7 mistry7 ist offline
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Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Warum überhaupt noch DSL hinbauen?
Wie weiter oben schon geschrieben weil Carrier, wie auch wir selbst dort VDSL Ports der Telekom nutzen.
FTTH Nutzung über DTAG ist noch in den Kinderschuhen........

Zum Glück steht noch unsere Funk Infrastruktur (hätten wir im Juni fast schon mal abgebaut.....)
So haben unsere Kunden jetzt wenigstens Telefon und Internet, nur nicht ganz so viel Geschwindigkeit
wie per VDSL, aber viel besser als garnix...
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Alt 23.07.2021, 14:00
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Zitat:
Zitat von mistry7 Beitrag anzeigen
Nach Telekom vor Ort Termin in Echtershausen heute, Wiederinstandsetzung des DSLAM (komplett von der Flut weg gerissen) ca 6-8 Monate.
Bei den MFG, die "nur" im Wasser standen, ist derzeit der 01.09.2021 angegeben. Ich denke, das ist aber einfach nur ein Platzhalter.
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