#1  (Permalink
Alt 22.12.2018, 14:12
h00bi h00bi ist offline
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Standard Anschluss mit Company Connect Vorleistungsprodukt?

Hallo zusammen,

wir brauchen eine sehr zuverlässige Internetanbindung. Aufgrund des Standorts geht fast nichts professionelles mit ordentlicher Bandbreite.
Deswegen haben wir als Fallback eine 10er Company Connect (Deutschland LAN Connect L 10/10).

Nach dem letzten Umzug ging die Bandbreite von 10Mbit/s schon auf ca. 8-8,5 Mbit/s runter, mehr wäre am Standort nicht möglich.
Nach einer Störung wurde (angeblich) die Geschwindigkeit auf Automatisch umgestellt, Störung ist dadurch weg, aber es kommen nur noch 6-7 Mbit/s an. Das ist grundsätzlich gerade noch so brauchbar, aber für 510€ brutto halt schon heftig.

Nun wurde mir geflüstert dass es Anbieter gibt, die Company Connect als Vorleistungsprodukt einkaufen und deutlich günstiger verkaufen. Leider ist das bei solchen Enterprise Anschlüssen natürlich etwas tricky, weil kaum jemand was darüber weiß und diese online auch nur selten beworben werden.
Angeblich hat o2 was, die sagen aber sie können mir nur 2Mbit/s anbieten. Dann kann es ja nicht das gleiche Vorleistungsprodukt sein oder ich wurde falsch beraten.

Kennt jemand eine alternative für mich?
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  #2  (Permalink
Alt 22.12.2018, 19:42
talk talk ist offline
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Standard AW: Anschluss mit Company Connect Vorleistungsprodukt?

Hallo h00bi,

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Nun wurde mir geflüstert dass es Anbieter gibt, die Company Connect als Vorleistungsprodukt einkaufen und deutlich günstiger verkaufen. Leider ist das bei solchen Enterprise Anschlüssen natürlich etwas tricky, weil kaum jemand was darüber weiß und diese online auch nur selten beworben werden.
Angeblich hat o2 was, die sagen aber sie können mir nur 2Mbit/s anbieten. Dann kann es ja nicht das gleiche Vorleistungsprodukt sein oder ich wurde falsch beraten.
Ob bei "Internet via Standleitung" über andere Provider eine deutliche Ersparnis erzielbar ist, ist nicht unbedingt gesagt. Und selbst wenn es billiger wird, stellt sich die Frage, ob z.B. im Falle einer Leitungsstörung der Support-Weg über den "Fremd-ISP" evtl. schwieriger und steiniger ist, als in einem direkten Vertragsverhältnis zur Telekom.

Das von Dir angesprochene o2-Produkt müßte "o2 All-IP Line" sein, siehe https://www.o2online.de/business/fes...rnetanbindung/ - die normale o2-Hotline wird mit diesem Produkt evtl. nichts anfangen können, aber es gibt ja bei o2 auch Hotlines für Geschäftskunden.

Ansonsten wären auch diverse andere (Business-)Provider eine mögliche Anlaufstelle, sofern sie auch Produkte jenseits der klassischen ADSL-/SDSL-/VDSL-Schiene anbieten. Ich würde da z.B. an folgende Provider denken:

- Ecotel: https://www.ecotel.de/index.php/daten/ethernet

- MK Netzdienste: https://www.mk.de/produkte/internet/mk-interconnect

- Plusnet (QSC): https://www.plusnet.de/de/corporate-...net/glasfaser/

- Versatel (1&1): https://www.versatel.de/business/produkte/internet

- Interoute (GTT): https://www.interoute.de/produkte-un...nternet-access

Dort müßte man jeweils sagen können, inwiefern man die teilweise mit "Glasfaser" bezeichneten Produkte evtl. auch auf einer klassischen CuDa-Standleitung schalten kann, oder ob man lieber eine direkte LWL-Standleitung empfehlen würde. Vielleicht kann man dort über die Telekom oder alternative Netze wie Stadtwerke oder andere Energieversorger auch eine Glasfaseranbindung günstig anbieten. Aus der Ferne kann man da erstmal sehr schwer etwas prognostizieren. Aber probieren geht über studieren...

Eine weitere Alternative wäre vielleicht die Bündelung von mehreren SDSL-Anschlüssen - da gab es doch auch mal Produkte auf dem deutschen Markt, siehe z.B. bei macroIS: https://www.macrois.com/business-access/ - evtl. bieten das aber auch die oben genannten Provider an.

cu talk
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  #3  (Permalink
Alt 23.12.2018, 13:49
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thom53281 thom53281 ist offline
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Standard AW: Anschluss mit Company Connect Vorleistungsprodukt?

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Nach dem letzten Umzug ging die Bandbreite von 10Mbit/s schon auf ca. 8-8,5 Mbit/s runter, mehr wäre am Standort nicht möglich.
Kannst Du das einmal etwas genauer ausführen? In welcher Form ist die 10MBit/s-Strecke bei euch realisiert, Bündelung von 4xSDSL?

Gerade die Bandbreitenminderung hört sich eher danach an, als würde einer der vier SDSL-Anschlüsse nicht oder nicht sauber funktionieren, so dass die Leitung mit 3x 2300 KBit/s läuft. Bei SDSL kommen auf längeren Strecken fast immer Zwischenregeneratoren zum Einsatz. Deren Positionierung ist sehr wichtig. Wurde bei eurem Umzug eine Neuberechnung der ZWR-Standorte durchgeführt?

Die ZWR dürfen weder zu nahe, als auch zu weit entfernt vom Modem sein, ansonsten funktioniert SDSL nicht sauber. Falls beim Umzug keine Neuberechnung durchgeführt wurde, würde ich einmal eine Störung melden und auf eine Neuberechnung der SDSL-Reichweite bestehen. Das am besten auch unter Berücksichtigung des Hausinstallationsnetzes (ungefähre Kabellänge), denn in der Regel wird nur bis zum APL berechnet, was aber gerade bei großen Firmengeländen auch schonmal schief ging, weil dann noch 1km "Innenleitung" dazukam.
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  #4  (Permalink
Alt 29.12.2018, 14:04
h00bi h00bi ist offline
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Standard AW: Anschluss mit Company Connect Vorleistungsprodukt?

Soweit ich weiß(!) ist es kein hochgebündeltes SDSL. Das wären ja 8x Kupfer, soweit ich weiß wird die Leitung über 4 Adern realisiert (bzw. wurde sie am alten Standort, am neuen Standort sind die gleichen Gerätschaften im Einsatz).

Wenn ich aber fix nach dem NT10ETH google riecht das doch nach SDSL. Leitungsschlüsselzahl ist 44D falls das hilft.

SDSL bekomme ich hier tatsächlich nur 2Mbit pro Leitung angeboten (o2 Großkundenanfrage, Dez.18 und Vodafone Anfrage aus 2016)

o2 All IP Line kostet MEHR als die Telekomleitung (460€ netto zu 429€ netto)

Zitat:
Wurde bei eurem Umzug eine Neuberechnung der ZWR-Standorte durchgeführt?
keine Ahnung und ich wüsste auch nicht wen ich diesbezüglich fragen kann.
Der Umzug erfolgte ans andere Ende der Stadt, früher 50m Luftlinie zum HVT, per Straße ca. 250m, jetzt 2km Luftlinie.

Geändert von h00bi (29.12.2018 um 14:11 Uhr)
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  #5  (Permalink
Alt 29.12.2018, 17:22
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thom53281 thom53281 ist offline
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Ja, eine 44D ist eine mehrdratige Datenleitung, kombiniert aus 4x SDSL. SDSL gibt es nur mit 2 MBit/s, alle anderen Anschlüsse sind Bündelungen mehrerer SDSL-Anschlüsse. Ob die anderen Anbieter SDSL ebenso in der Form der Telekom-Anschlüsse bündeln können, weiß ich nicht.

Bei 2km würd ich so in's Blaue reinraten, dass da vermutlich kein Zwischenregenerator benötigt wird. Aber das ist jetzt keine Berechnung anhand von Aderndurchmesser/Leitungslänge, wie sie sonst gemacht wird.

Meine Vermutung ist, dass einer der SDSL-Anschlüsse gestört sein könnte und deswegen die Verbindung nur noch über drei der vier SDSL abläuft. Hast Du schonmal das Endgerät angeschaut, ob auch wirklich alle vier SDSL-Anschlüsse synchron sind? Ich würde aber bei der Minderung der Datenrate allgemein nochmal eine Störung melden, vor allem wenn man den Preis der Leitung bedenkt.
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  #6  (Permalink
Alt 30.12.2018, 14:29
h00bi h00bi ist offline
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Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Hast Du schonmal das Endgerät angeschaut, ob auch wirklich alle vier SDSL-Anschlüsse synchron sind?
nein, aber werde ich am 07.01. gleich checken und dann nochmal Bandbreite messen.
Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Ich würde aber bei der Minderung der Datenrate allgemein nochmal eine Störung melden, vor allem wenn man den Preis der Leitung bedenkt.
Werde ich dann ggf. machen. Danke für den Hinweis.

Trotzdem brauche ich für die Zukunft eine günstige aber ähnliche Alternative (Routing/tatsächliche Zuverlässigkeit), da die Hauptanbindung wechselt (von 400/40 Coax auf 50/50 Fiber) und die Kombination 50/50 Fiber + 10/10 CoCo zu teuer ist.

Größenordung für die Alternative: max. ~213€ / Monat.
Je günstiger das Backup, umso mehr Bandbreite kann ich auf der GF Anbindung buchen (bis 10Gb/s)
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  #7  (Permalink
Alt 30.12.2018, 15:57
talk talk ist offline
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Hallo zusammen,

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Trotzdem brauche ich für die Zukunft eine günstige aber ähnliche Alternative (Routing/tatsächliche Zuverlässigkeit), da die Hauptanbindung wechselt (von 400/40 Coax auf 50/50 Fiber) und die Kombination 50/50 Fiber + 10/10 CoCo zu teuer ist.
Der (aktuelle) Standort ist also durch ein Kabelfernsehnetz erschlossen? Welcher KNB ist es denn (Vodafone/KDG, Unitymedia, PYUR, etc.)?

Kann dann nicht irgendein Coax-Produkt dieses Kabelnetzbetreibers das Backup für den zukünftigen Glasfaser-Zugang sein (ist das eigentlich eine LWL-Leitung der Telekom, des Kabelnetzbetreibers oder eines anderen Anbieters)? Je nachdem, wem die Glasfaserleitung gehört, können evtl. auch andere Provider hierauf ihre Dienste anbieten...

Wenn neben der klassischen Telefonleitung auch Coax und sogar eine LWL-Anbindung zur Verfügung stehen, ist die Versorgungssituation an sich gar nicht so schlecht - oftmals gibt es "auf dem Land" nur die Telekom-CuDa und sonst nix...

Evtl. wäre noch eine WLL-/Richtfunkanbindung über Vodafone möglich, die hierzu im Jahr 2013 veröffentlichten Konditionen (Einrichtung über 4.000 Euro einmalig, über 220 Euro monatlich für den Richtfunk zzgl. die Kosten für den darübererbrachten Dienst) dürften aber über Deiner Vorgabe liegen - aktuellere Konditionen für dieses Produkt sind meines Wissens öffentlich nicht verfügbar. Siehe https://www.heise.de/newsticker/meld...z-2066985.html

Und bei einer Anbindung über eine Company Connect-Leitung halte ich das von Dir angestrebte Kostenziel (213 Euro) auch für schwer bis gar nicht realisierbar. Für konkrete Angebote solltest Du aber mal bei verschiedenen Providern herumfragen, eine feste Preisliste gibt es für solche Produkte da meist nicht (da abhängig vom konkreten Standort) - ein paar Business-ISPs hatte ich ja bereits in meinem anderen Posting verlinkt.

Wenn Euer Unternehmen so dringend auf eine funktionierende Internet-Anbindung angewiesen ist, daß man zwei parallele Anschlüsse benötigt (normale Anbindung + jederzeit verfügbare Backupleitung), sollte es auch nicht an ein paar hundert Euro im Monat scheitern, vor allem wenn man das mal mit anderen Kosten vergleicht (Gehalt eines Mitarbeiters, Stromkosten, sonstige Ausgaben für IT, etc.).

cu talk
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  #8  (Permalink
Alt 04.01.2019, 16:58
h00bi h00bi ist offline
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Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Der (aktuelle) Standort ist also durch ein Kabelfernsehnetz erschlossen?
Nein, wir nutzen einen 350m entfernten Unitymedia Coax-Anschluss per Richtfunk. Coax zu uns legen lassen hätte 50-60.000€ gekostet. Der Ausbau zum aktuell genutzten Anschluss hat uns ca. 12.000€ gekostet, die wir mit 3 anderen Firmen teilen. Diese nutzen ebenfalls ab dort Richtfunk. Es wollte sich noch eine vierte Firma beteiligen, diese musste aber wegen fehlender Sichtverbindung absagen und ist der Hauptinitiator der neuen GF-Anbindung.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Kann dann nicht irgendein Coax-Produkt dieses Kabelnetzbetreibers das Backup für den zukünftigen Glasfaser-Zugang sein
Da die Glasfaserleitung von UM betrieben wird (gebaut wird sie vom regionalen Energieversorger) will ich auf dem Backup ein anderes Routing haben. Falls es zu Routingproblemen kommt will/brauche ich auch da ne Alternative.
Zudem ist der Anschluss nicht zuverlässig genug bzw. der Anschluss selbst schon, aber die Netzebene darüber nicht. Die nächsthöhere Netzebene ist traurigerweise nicht in meinen 6 Stunden Entstörzeit und 99,5% Verfügbarkeit inkludiert.
Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Wenn neben der klassischen Telefonleitung auch Coax und sogar eine LWL-Anbindung zur Verfügung stehen, ist die Versorgungssituation an sich gar nicht so schlecht - oftmals gibt es "auf dem Land" nur die Telekom-CuDa und sonst nix...
Die Versorgungssituation so hinzubiegen waren 4 Jahre Arbeit. Wie oben kurz angerissen ist Coax und GF "selbst gebaut" bzw. selbst in Auftrag gegeben worden. Das geht überall, man muss halt nur die Kohle zusammen kriegen. Die Bedingung bei unserem GF-Ausbau war: Gesicherte 6000€ pro Monat über 5 Jahre zzgl. ~1500€ einmalige Anschlusskosten pro Teilnehmer.
Und dieses Commitment und der Aufwand ohne zu wissen wie zuverlässig dieser Anschluss in der Praxis sein wird. Grundsätzlich bin ich da aber halbwegs zuversichtlich da ja zumindest die ganzen Coax Probleme wie LTE-Ingress und so wegfallen.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Evtl. wäre noch eine WLL-/Richtfunkanbindung über Vodafone möglich
Danke für den Tipp, frage ich nochmal explizit an. Grundsätzlich hatte ich mit Vodafone 2015 sehr intensiv darüber gesprochen was am Standort machbar ist und WLL kam von denen nie zur Sprache.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
sollte es auch nicht an ein paar hundert Euro im Monat scheitern
Daran wird es nicht scheitern, aber trotzdem wäre mir eine günstige Alternative auf dem identischen Vorleistungsprodukt lieber. Mir war nicht bekannt dass es CoCo als Vorleistungsprodukt gibt und ich weiß ehrlich gesagt auch noch nicht ob diese Info überhaupt korrekt ist. Ich versuche einfach diese Info zu verifizieren und entsprechende Angebote einzuholen.
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  #9  (Permalink
Alt 06.01.2019, 19:10
talk talk ist offline
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Hallo h00bi,

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Da die Glasfaserleitung von UM betrieben wird (gebaut wird sie vom regionalen Energieversorger) will ich auf dem Backup ein anderes Routing haben. Falls es zu Routingproblemen kommt will/brauche ich auch da ne Alternative.
Ist der Energieversorger auch sonst (als lokaler Carrier) im TK-Business tätig oder hat er zumindest schon vergleichbare Lösungen für andere Kunden realisiert? In ersterem Fall müßte er ja selbst als ISP auftreten können, in letzterem Fall bestehen vielleicht zumindest Anbindungen des Energieversorgers an andere (Partner-)ISPs, die über seine Leitungen Kunden anbinden?

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Danke für den Tipp, frage ich nochmal explizit an. Grundsätzlich hatte ich mit Vodafone 2015 sehr intensiv darüber gesprochen was am Standort machbar ist und WLL kam von denen nie zur Sprache.
Vom Vodafone-WLL-Produkt konnte man bislang wenig lesen, es wird aber immerhin auch aktuell auf https://www.vodafone.de/business/fes...t-connect.html erwähnt (ziemlich weit unten):

"Bei Bedarf kann Ihr Standort auch über Richtfunk als Hauptanschluss oder Backup angebunden werden. Hierbei gelten alle Leitungs- und Service-Eigenschaften einer Festverbindung. Mit über 780 Richtfunkstandorten haben Sie eine bundesweite Abdeckung."


Falls Richtfunk für Euch infrage kommt, wäre eventuell auch QSC (die ihr Zugangsgeschäft mittlerweile in das Tochterunternehmen Plusnet ausgelagert haben) eine Alternative. Die sind durch die Übernahme von Broadnet vor einigen Jahren zum Thema Richtfunk gekommen und sind dort offenbar auch heute noch tätig, allerdings eher in Ballungsräumen (wie immer man das definieren mag), siehe https://www.plusnet.de/de/corporate-...net/richtfunk/

Zitat:
Zitat von h00bi Beitrag anzeigen
Daran wird es nicht scheitern, aber trotzdem wäre mir eine günstige Alternative auf dem identischen Vorleistungsprodukt lieber. Mir war nicht bekannt dass es CoCo als Vorleistungsprodukt gibt und ich weiß ehrlich gesagt auch noch nicht ob diese Info überhaupt korrekt ist. Ich versuche einfach diese Info zu verifizieren und entsprechende Angebote einzuholen.
Nun ja, "Internet via Standleitung" ist doch nichts neues. In den 90er Jahren dürfte das für größere Unternehmen schon oftmals der Hauptzugang ins Internet gewesen sein (als Alternative zu teuren Wählleitungen). Ein Provider hat da einfach eine Standleitung zwischen seinem lokalen (Partner-)POP und dem Kundenstandort bei der Telekom (oder ab Ende der 90er vielleicht auch bei einem alternativen Carrier) bestellt und hierüber dann den gewünschten Internet-Anschluß realisiert.

Klassische (SDH-)Standleitungen über Kupfer dürften heute halt nicht mehr die große Rolle spielen, denn Internet mit Flatrate und Geschwindigkeiten im MBit/s-Bereich kann man heute über xDSL, Coax oder Richtfunk realisieren. Ist das alles zu langsam, nicht verfügbar oder aus sonstigen Gründen nicht ausreichend, heißt die Alternative heutzutage in der Regel: Standleitung über Glasfaser (und das heutzutage meist als Ethernet o.ä.).

Noch kurz zu den Begrifflichkeiten: "Companyconnect" müßte strenggenommen das Telekom-Produkt für "Standleitung mit Internet" gewesen sein, der heutige Nachfolger wäre wohl "DeutschlandLAN Connect IP".

Wenn ein anderer ISP seinen Kunden über eine Standleitung anbinden will, dürfte er wohl eher eine Standardfestverbindung (SFV) oder Datendirektverbindung (DDV) bestellt haben (bei Carrier-Festverbindungen (CFV) bin ich mir spontan nicht ganz sicher, ob man diese auch für Kundenanbindungen bestellen kann oder nur für carrierinterne Verbindungen). Denn da er die IP-Anbindung selbst realisiert, braucht er nur die "rohe Standleitung" von der Telekom. Das heutige Produkt in diesem Bereich müßte wohl "EthernetConnect" von der Telekom sein.

Und um nochmal auf die von mir bereits weiter oben verlinkten Provider zurückzukommen. Bei Anbietern wie z.B. Ecotel oder QSC/Plusnet werden Glasfaser- bzw. Ethernet-basierte Angebote mit Begriffen wie "bundesweit verfügbar" oder "nahezu deutschlandweit verfügbar" beworben. Das läßt vermuten, daß man dort bei der Telekom entsprechende LWL-/Ethernet-Anbindungen einkauft. Da würde die Vermutung doch naheliegen, daß man bei entsprechender Nachfrage auch (Ethernet-)Anbindungen über eine Telekom-CuDa schalten kann. Da kann eine Anfrage nicht schaden...

cu talk
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  #10  (Permalink
Alt 07.01.2019, 16:15
h00bi h00bi ist offline
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Standard AW: Anschluss mit Company Connect Vorleistungsprodukt?

Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Hast Du schonmal das Endgerät angeschaut, ob auch wirklich alle vier SDSL-Anschlüsse synchron sind?
Alle 4 UKS auf grün
Durchsatz liegt aktuell bei ca. 8,2 down 7,5 up je nach Test


Interessant: QSC bietet 50/10 VDSL mit einem 8er Subnetz an für ca. 50€

Geändert von h00bi (07.01.2019 um 16:28 Uhr)
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