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Kommentar zum Artikel: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten
Bei der Abstimmung des Gesetzentwurfs gegen Abzocke und faire Verbraucherverträge stellt sich das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium quer. Kürzere Laufzeiten würden Verbraucher von Vorteilen ausschließen.
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Alt 02.03.2020, 16:06
h00bi h00bi ist offline
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Standard Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Es würde ja reichen wenn man Verträge OHNE subventionierte Hardware auf 12 Monate limitiert und mit Hardware nur die automatische Verlängerung zu limitieren. Wobei man da auch 1 Monat machen sollte statt 3.
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  #2  (Permalink
Alt 02.03.2020, 16:51
Benutzerbild von faceoff
faceoff faceoff ist offline
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Und wieder zeigt sich, wie die CDU sich für und Bürger stark macht...
Ich wähle die sicherlich nie wieder?
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  #3  (Permalink
Alt 02.03.2020, 22:51
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NiteOwl NiteOwl ist offline
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Zitat:
Zitat von faceoff Beitrag anzeigen
Und wieder zeigt sich, wie die CDU sich für und Bürger stark macht...
Ich wähle die sicherlich nie wieder?
Die CDU ist sowieso am Ende. Wofür die Partei überhaupt steht bzw. ob sie überhaupt noch für was steht, weiß man sowieso nicht. Es geht nur um den Machterhalt um jeden Preis.

Was das ganze soll, verstehe ich aber trotzdem nicht. Es gibt doch massig Handytarife ohne Laufzeit. Eine Regulierung wäre eher bei der Telekom im Festnetzbereich angebracht. Andererseits sollte sich die Politik nicht überall mit immer mehr Gesetzen und Verboten einmischen.
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  #4  (Permalink
Alt 02.03.2020, 23:09
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen
Was das ganze soll, verstehe ich aber trotzdem nicht. Es gibt doch massig Handytarife ohne Laufzeit. Eine Regulierung wäre eher bei der Telekom im Festnetzbereich angebracht.
Besser mehr als die Überschrift lesen, würde genauso Festnetz betreffen. Das soll nämlich für alle Vertragsverhältnisse gelten, die "die regelmäßige Lieferung von Waren oder die regelmäßige Erbringung von Dienst- oder Werkleistungen (...) zum Gegenstand" haben (§ 308 Nr. 9 BGB).

Handy abzahlen wäre über einen Ratenkauf/Verbraucherdarlehensvertrag wie o2 mein Handy weiterhin über 24 Monate oder auch länger möglich.

Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen
Andererseits sollte sich die Politik nicht überall mit immer mehr Gesetzen und Verboten einmischen.
Es wird einfach nur in einem bestehenden Gesetz die Wörter "zwei Jahre" durch "ein Jahr" und "ein Jahr" durch "drei Monate" ersetzt. Oder meinst du, das ist reine Nettigkeit der Anbieter, das die Verträge aktuell nur max. zwei Jahre laufen und sich max. um ein Jahr verlängern?
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  #5  (Permalink
Alt 03.03.2020, 17:34
Silver2 Silver2 ist offline
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Beiträge: 2.097
Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Wenn es nach den Anbietern ginge würde die Vertragslaufzeit eher auf 99 Jahre hoch gesetzt. Möglichst ohne Ausstiegsmöglichkeit bei Umzug oder so.
Bei der Frage der Endgerätefreiheit haben die ja auch schon den Untergang der Welt vorher gesehen, weil das technisch schlichtweg nicht machbar wäre und alle Netze instabil würden...
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  #6  (Permalink
Alt 03.03.2020, 19:18
Blaria Blaria ist offline
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

meiner Meinung nach könnte man die Initiative gut machen, indem Anbieter verpflichtet werden AUCH Angebote über "nur" 12 Monate anzubieten. Dann kann der Kunde selber entscheiden und ist nicht limitiert auf die geringe Anzahl von Angeboten mit kürzeren Laufzeiten.
Gleiches gilt für das Verlängern: ohne direkte Zustimmung, also automatisch verlängert = maximal 3 Monate, aber optional sollten doch 12 oder auch 24 Monate (mit entsprechendem Bonus für den Kunden) weiterhin möglich sein.
Hier wird wieder der mündige Bürger zum Volldepp abgestempelt, der rein gar nix selber entscheiden soll. Ausgerechnet bei der CDU muss man das nicht verstehen (die Anbieter und Händler sind sicherlich Fans von langen Laufzeiten). Da kümmert sich die Politik wieder mal um das falsche Thema, aber daran mag man sich solange hochziehen wollen, bis andere Krisen in Vergessenheit geraten, oder ausgesessen sind
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  #7  (Permalink
Alt 04.03.2020, 09:11
NokDar NokDar ist offline
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Beiträge: 6.351
Provider: DTAG @GPON + IPTV
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Zitat:
Zitat von Blaria Beitrag anzeigen
meiner Meinung nach könnte man die Initiative gut machen, indem Anbieter verpflichtet werden AUCH Angebote über "nur" 12 Monate anzubieten.
Dann würde sich nichts ändern, denn dazu sind die Anbieter laut TKG bereits verpflichtet:
https://www.onlinekosten.de/news/pro...ge_193831.html
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  #8  (Permalink
Alt 04.03.2020, 16:21
blubblubb blubblubb ist offline
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Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Und genau bei diesen Angeboten sieht man doch wie Anbieter Verfahren.
Die 12 Monats Angebote sind stellenweise nicht online buchbar, nur auf explizite Nachfrage am Telefon.
Und die 12 Monats Angebote sind oft nur in den niedrigen "Klassen" verfügbar.

Bevor es das entsprechende Gesetz gab wollte E-Plus übrigens anfangen 48 Monatsverträge in den Markt zu drücken

Ich denke das Angebot trifft praktisch eh nur die großen Anbieter, alle anderen haben doch oft schon Angebote ohne MVLZ...

Drillisch sei dank gibt es ja genügend "billig" Angebote ohne MVLZ.
Im Festnetz Sektor nur bei den Resellern...hilft mir mit FTTH leider nicht wirklich....

Gut ich persönlich habe nichts gegen eine MVLZ, ich binde mich gerne soweit ich zufrieden bin. Nur blöd wenn man es eben nicht ist und keinen wirklich Ausweg hat.

Zitat:
Gleiches gilt für das Verlängern: ohne direkte Zustimmung, also automatisch verlängert = maximal 3 Monate, aber optional sollten doch 12 oder auch 24 Monate (mit entsprechendem Bonus für den Kunden) weiterhin möglich sein.
Genau DAS wäre Gold wert. Wobei sichergestellt werden muss, dass aktive Verträge in den 3Monaten nicht schlechter gestellt sein dürfen durch jegliche Boni als in den 24Monaten davor(Durschnittspreis über MVLZ wird inklusive Boni berechnet!)
Sonst gibt es zu jedem Neuvertrag 24Monate 50€ Nachlass auf den Monatsbeitrag...
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  #9  (Permalink
Alt 04.03.2020, 17:57
Blaria Blaria ist offline
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Registriert seit: 08.07.2009
Beiträge: 373
Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

war mir nicht mal bewusst, dass Anbieter 12 Monatsverträge verpflichtend anbieten müssen
OK, dann dürfte man es gesetzlich halt so regeln, das jeder Vertragstarif auch für 12 Monate angeboten werden muss, wobei ein Boni für längere Laufzeiten völlig legitim sind in meinen Augen, "nur" 12 Monate darf unterm Strich schon teurer sein als ein 2 Jahres Vertrag. Und da lässt es sich sicherlich regeln, dass diese Vertragsform nicht auf Seite 48 des Kleingedruckten zu erfolgen hat, sondern "sagen wir mal in wenigstens 50% gleicher Grösse/Platzbedarf wie das längerfristige Hauptangebot" - also sowas lässt sich ja definieren, wenn man nur will *g*

Was heisst "dürften bei sich automatisch verlängernden Verträgen nicht schlechter gestellt sein" ? ohne Vertragsänderung sollte die monatliche Gebühr gleich bleiben, auf Bonis, die es eben für 12 oder 24 Monate gegeben hat, würde ich keinen Anspruch sehen, also auch nicht anteilig (1/4tel) - dafür hat der Kunde zu gleichen Konditionen (nur ohne Boni) lediglich 3 Monatsverträge an der Backe, wer Boni will muss sich dann schon erneut verpflichten. Also bin ich schon bei den Anbietern: automatische Verlängerung ohne Preissteigerung, aber auch ohne Boni für den Kunden
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  #10  (Permalink
Alt 04.03.2020, 18:41
blubblubb blubblubb ist offline
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Registriert seit: 30.03.2004
Beiträge: 1.130
Provider: Telekom Intranet FTTH
Standard AW: Bundesregierung: Streit um kürzere Handy-Vertragslaufzeiten

Zitat:
wer Boni will muss sich dann schon erneut verpflichten.
Dann müssen wir auch gar nichts gesetzlich festlegen...

Hier mein 24 Monatsvertrag für dich, der sich nur um 3 Monate verlängert nachdem er ausläuft.
Kosten entstehen dir nur 21€/Monat In den ersten 24 Monaten!!!
In den ersten 24 Monaten gewähren wir dir nämlich einen Bonus von 79€ im Monat!!! Nach 24 Monaten fällt der reguläre Preis von nur 100€ im Monat an


Boni dienen einzig und alleine dazu Verbraucher zu verwirren und zu täuschen um sie in teurere Tarife zu drängen, indem man die wahren Kosten zu verschleiert.

Ich halte dieses Verhalten seitens ALLER Anbieter für verwerflich.
Ich Falle darauf zwar nicht rein, aber genügend andere eben, die sich nicht damit beschäftigen wollen oder können.
Wobei mir etwas ähnliches schon bei einem Stromanbieter passiert ist...Extra den Boni losen Tarif mit niedriger Grundgebührn und Preisbindung mit niedrigem kWh Preis für 12Monate genommen und anschließend Preiserhöhung um mehr als 30%, gut hab sofort gekündigt, aber viele merken das erst bei der nächsten Abrechnung.(Neu Tarife hatten weiterhin den niedrigen kWh Preis)
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