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Kommentar zum Artikel: Rundfunkbeitrag soll ab Januar 2021 auf 18,36 Euro steigen
Um 86 Cent könnte der Rundfunkbeitrag Anfang 2021 steigen: Pro Monat müssten Bürger dann 18,36 Euro für die Finanzierung von ARD, ZDF und Deutschlandradio zahlen. Die ARD hat sich bereits zu Wort gemeldet.
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  #21  (Permalink
Alt 22.02.2020, 10:41
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Teutone Beitrag anzeigen
Hier ein sehr schöner Artikel, welcher aufzeigt wie glaubwürdig die GEZ-Sender sind:

https://www.cicero.de/kultur/bad-kle...nskandal/54855
Der Artikel ist uebrigens von Mitte 2013, da war die GEZ bereits Geschichte, (siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/ARD_ZD...eitragsservice):
"Die Gemeinschaftseinrichtung ging aus der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) hervor, die bis zum 31. Dezember 2012 bestand. Die GEZ zog von 1976 bis 2012 die Rundfunkgebühren ein."

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie wenn Du Dich hinstellst und Medienkritik wegen Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit bringst, und im selben Satz solch einen klar objektiv falschen und erkennbar Deiner Agenda geschuldeten Bock schiesst...



Gruss
P.
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  #22  (Permalink
Alt 22.02.2020, 13:09
infinity4 infinity4 ist offline
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Standard AW: Ein weiterer Schritt

Worüber diskutieren wir hier eigentlich?
Erst sind es die ganzen Flüchtlinge die der Oma die Rente wegnehmen, jetzt ist es der Rundfunkbeitrag.
Wir alle wissen, woher die ganzen gebrüllten Parolen stammen, machen wir uns jetzt mal nix vor, es ist Dummenfang auf Bauernebene.
Ich sage nicht, dass ich ein Freund der Gebühren bin, aber dieses Geblubber aus der blauen Ecke geht mir sowas von auf den Keks, ganz ehrlich.
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  #23  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:19
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NiteOwl NiteOwl ist offline
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Zitat:
Die Höhe des Beitrages ist für das Gebotene aber durchaus angemessen, finde ich.
OK, an sich für tatsächlich Interessierte und Vielnutzer ist der Betrag für sich alleine gesehen natürlich ok, eher sogar günstig, aber nicht als Zwangsabgabe. Wenn man aber bedenkt, dass jeder Haushalt und auch jede Betriebsstätte einer Firma diesen Betrag zahlen muss und was dabei in der Summe zusammenkommt, fragt man sich schon, wo das ganze Geld hinkommt. Ich wäre außerdem für ein kleineres Minimalangebot mit einem niedrigeren Zwangsbeitrag.
Man muss ja z.B. auch nicht den Mitgliedsbeitrag für einen Sportverein zahlen, wenn man sich nicht für Sport interessiert.
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  #24  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:25
Teutone Teutone ist offline
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Hier mal eine aktuelle Umfrage zu der GEZ-Wohnungssteuer:

https://www.stern.de/wirtschaft/news...n-9148702.html

80 Prozent sind für die Abschaffung. Aber so schnell wird der Wählerwille wohl nicht umgesetzt werden. Zu verlockend ist es die fetten Fleischtöpfe nicht mehr leeren zu können.
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  #25  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:28
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen
OK, an sich für tatsächlich Interessierte und Vielnutzer ist der Betrag für sich alleine gesehen natürlich ok, eher sogar günstig, aber nicht als Zwangsabgabe. Wenn man aber bedenkt, dass jeder Haushalt und auch jede Betriebsstätte einer Firma diesen Betrag zahlen muss und was dabei in der Summe zusammenkommt, fragt man sich schon, wo das ganze Geld hinkommt.
Die Geschäftsberichte der Sender des ÖRR sowie die Berichte der KEF sind öffentlich einsehbar. Klar da steht nicht alles was man so wissen will klar aufbereitet drin, aber ein Grossteil der Antwort auf die Frage wo das Geld hinkommt befindet sich in diesen Dokumenten. Welche Deiner Fragen werden denn in keinem dieser Dokumente beantwortet?
Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen

Ich wäre außerdem für ein kleineres Minimalangebot mit einem niedrigeren Zwangsbeitrag.
Man muss ja z.B. auch nicht den Mitgliedsbeitrag für einen Sportverein zahlen, wenn man sich nicht für Sport interessiert.
Das ist ein Missverstaendniss, der Beitrag als oeffentlich rechtliche Abgabe ist nicht direkt mit dem Mitgliedsbeitrag eines Vereins gleichzusetzen:
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Abgabe und https://de.wikipedia.org/wiki/Beitrag:
"Öffentliche Abgabe
Definition und Beispiele

Beiträge werden als öffentlich-rechtliche Abgabe für die Bereitstellung einer besonderen Gegenleistung erhoben, nämlich dafür, dass die Möglichkeit der Benutzung besonderer Einrichtungen oder der Ausnutzung besonderer Vorteile zur Verfügung gestellt werden. Sie werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme der Leistung erhoben.[1]
Dagegen werden öffentlich-rechtliche Gebühren für die konkrete Inanspruchnahme einer Leistung erhoben, Steuern werden allein zur Erzielung von Einnahmen erhoben, ohne Anspruch auf eine Gegenleistung.
Beispiele für solche Beiträge sind der Erschließungsbeitrag und der Studienbeitrag (meist rechtlich ungenau als Studiengebühr bezeichnet).
Zwangsbeitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Viele Beitragszahler empfinden die Pflicht einer Beitragszahlung ohne tatsächliche Inanspruchnahme einer Leistung als Zwangsbeitrag, so dass dies in Stellungnahmen zu Beiträgen[2] oder bei Rechtsstreitigkeiten so formuliert wird.[3] Rechtlich bleibt es immer dabei, dass ein Beitrag letztendlich zu leisten ist."

Es ist ungünstig, dass der selbe Begriff je nach Kontext unterschiedliche Konnotationen hat, aber so ist es halt einmal.

Gruss
P.
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  #26  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:32
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Zitat:
Zitat von Teutone Beitrag anzeigen
Hier mal eine aktuelle Umfrage zu der GEZ-Wohnungssteuer:

https://www.stern.de/wirtschaft/news...n-9148702.html

80 Prozent sind für die Abschaffung. Aber so schnell wird der Wählerwille wohl nicht umgesetzt werden. Zu verlockend ist es die fetten Fleischtöpfe nicht mehr leeren zu können.
Der Wählerwille interessiert sowieso nicht bzw. wird so verdreht bis es der Kaiserin paßt. Außerdem müsste es dazu erstmal eine verbindliche Volksbefragung geben, was die Regierenden sowieso scheuen und meiden wie der Teufel das Weihwasser
Irgendwelche Umfragen von Zeitungen / Instituten sind sowieso völlig wertlos.
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  #27  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:36
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von Teutone Beitrag anzeigen
Hier mal eine aktuelle Umfrage zu der GEZ-Wohnungssteuer:

https://www.stern.de/wirtschaft/news...n-9148702.html

80 Prozent sind für die Abschaffung. Aber so schnell wird der Wählerwille wohl nicht umgesetzt werden. Zu verlockend ist es die fetten Fleischtöpfe nicht mehr leeren zu können.
Erm, der zitierte Text enthält keine Umfrageresultate. Verlinkt? Und nur weil "GEZ-Wohnungssteuer" doppelt falsch ist wird da noch nichts richtiges draus doppelte Negation funktioniert anders. Zwei Boecke in einem Begriff, und dann keine Scham sich öffentlich derart als Depp zu entbloessen, Respekt.

Gruss
P.

P.S.: Die meisten Umfragen nach der Art, "zahlen sie gerne fuer X" duerften eine Negative Mehrheitsmeinung erbringen, aber daraus laesst sich nicht viel mehr ableiten, als dass die meisten lieber weniger als mehr ihres Einkommens fremdbestimmt ausgeben wollen.
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  #28  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:43
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Die Geschäftsberichte der Sender des ÖRR sowie die Berichte der KEF sind öffentlich einsehbar. Klar da steht nicht alles was man so wissen will klar aufbereitet drin, aber ein Grossteil der Antwort auf die Frage wo das Geld hinkommt befindet sich in diesen Dokumenten. Welche Deiner Fragen werden denn in keinem dieser Dokumente beantwortet?
Ich werde mir das sicher nicht antun, das alles zu lesen und zu analysieren. Ja ich weiß, ansonsten sind das alles Behauptungen ohne Fakten. Man kann ja auch diese Berichte anzweifeln. Ich glaube im Prinzip sowieso nicht blind alles, was uns die Politik vorgaukelt.

Zitat:
Das ist ein Missverstaendniss, der Beitrag als oeffentlich rechtliche Abgabe ist nicht direkt mit dem Mitgliedsbeitrag eines Vereins gleichzusetzen:
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Abgabe und https://de.wikipedia.org/wiki/Beitrag:
"Öffentliche Abgabe
Definition und Beispiele... P.
Man kann ja diese Definitionen auch kritisch betrachten und muss das nicht einfach so als gottgegeben hinnehmen. Ich finde meinen Vergleich mit einem Vereinsbeitrag trotzdem angemessen.
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  #29  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:43
pufferueberlauf pufferueberlauf ist offline
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Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen
Der Wählerwille interessiert sowieso nicht bzw. wird so verdreht bis es der Kaiserin paßt. Außerdem müsste es dazu erstmal eine verbindliche Volksbefragung geben, was die Regierenden sowieso scheuen und meiden wie der Teufel das Weihwasser
Irgendwelche Umfragen von Zeitungen / Instituten sind sowieso völlig wertlos.
Klar, nur solche Umfragen sind glaubwürdig, die die eigene Meinung bestärken...
Volksbefragung per se sind weder gut noch schlecht, haengt halt davon ab eas man draus macht. Als positives Beispiel sei das letzte Referendum zur schottischen Unabhaengigkeit genannt, bei dem die beiden Positionen mit laengeren schriftlichen Positionspapieren im Vorfeld gut dargestellt und verbreitet wurden. Als negatives Beispiel das Referendum zum Brexit, bei dem es viel um gefühlte Wahrheiten und wenig um Fakten und erwartete Konsequenzen ging. Das Problem das ich mit Volksbefragung jenseits von demokratischen Wahlen (auch das sind Befragungen der Bevoelkerung) habe ist, dass es zu leicht ist sich eine Meinung zu bilden ohne auf die echten Fakten zu schauen und das kann IMHO kein effektiver Weg zu guten fundierten Entscheidungen. Und das mit den Meinungen ohne Fakten, sieht man hier im Thread mal wieder ganz gut. Und ich glaube Infinity4 hat recht, das kommt gerne aus der blauen/braunen Ecke...

Gruss
P.
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  #30  (Permalink
Alt 22.02.2020, 14:45
Teutone Teutone ist offline
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Diese ganzen Namensspielchen sind doch nichts als Verarsche.

Das Kriegsministerium heißt nun Verteidigungsministerium, Krieg wird zu friedensschaffenden Maßnahmen und die GEZ wird zum tollen Beitrags-Service. Nur durch die Nutzung von Euphorismen wird eine schlimme Sache nicht edel und gut.
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