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Kommentar zum Artikel: Rekordstreik bei Amazon bis Heiligabend - Verdi klagt gegen Sonntagsarbeit
Die Gewerkschaft Verdi hat die Streiks bei Amazon an vier Standorten bis Heiligabend verlängert. Außerdem klagte Verdi gegen die Sonntagsarbeit bei dem Online-Händler.
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  #41  (Permalink
Alt 22.12.2014, 22:18
Gehle Gehle ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

@harry68: obwohl es eigentlich klar ist.... die genaue zahl wird nie jemand erfahren. hatte mal nen bericht der sich auf schätzungen berufen hatte... leider nicht gefunden.
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  #42  (Permalink
Alt 22.12.2014, 22:24
Benutzerbild von w.erik
w.erik w.erik ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Man sollte die wenigen Gewerkschaften unterstützen die noch dafür sorgen daß es in Deutschland Jobs gibt bei denen man nach Abzug aller Kosten u.a. für den Weg zum Arbeitsort mehr Geld in der Tasche hat als jemand der sich völlig aufs Amt verläßt.

Sobald jemand alleinstehend ist und seine Miete samt Nebenkosten alleine zahlen muß ist das derzeitige Lohnniveau nämlich nicht viel höher als der Satz den die Arge zahlen würde, nur kann man sich dann auch noch das Auto oder alternativ die teure Stadtwohnung sparen.
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  #43  (Permalink
Alt 22.12.2014, 22:25
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Denon Denon ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Zitat:
Zitat von sutadur Beitrag anzeigen
Für manch einen war das in der Tat eine Katastrophe. Sicher, es gibt schlimmeres, aber das gibt es immer. Ich selbst habe ja nichts gegen das Streikrecht, und wenn die Arbeitnehmer etwas durchsetzen wollen, muss es dem Arbeitgeber wohl wehtun. Aber eben dem Arbeitgeber, und nicht der Bevölkerung, die durch den Bahnstreik z.B. nicht pünktlich oder nur unter erschwerten Bedingungen an ihren Arbeitsplatz gelangen konnten. Ich habe auch keine gute Idee, wie das anders zu regeln ist, aber gerade bei diesen Streiks trifft man in erster Linie Leute, die nun wirklich nichts für die Situation können und auch keine Möglichkeit haben, die Situation zu ändern. Ich habe durchaus Verständnis für viele Wünsche und Forderungen der Arbeitnehmer, nicht aber dafür, Unbeteiligte da mit reinzuziehen.
Aber wie hätte das denn anders funktionieren sollen ? Es liegt in der Natur dieses Berufes das dann logischerweise Fahrgäste betroffen sind. Die Berichterstattung in der Presse war auf jeden Fall ein Skandal - doert wurde nur auf die GDL eingedroschen. Das sich die DB aber keinen Milimeter bewegt hatte wurde nicht geschrieben. Man sieht ja das die Lösung ganz einfach gewesen wäre - hätte die DB nur am Anfang das Recht der GDL anerkannt für alle Ihre Mitglieder Verhandlungen zu führen !
Mein Bruder ist Zugbgleiter bei der DB - und wie diese in den letzten Jahren behandelt wurden - sowohl was die Schichten wie auch den Verdienst angeht - ist ein Skandal ! Er hat in diesem Jahr alleine über 200 Überstunden angehäuft ! Aber diese Zustände wurden bei den Streiks von der Presse nicht thematisiert...
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  #44  (Permalink
Alt 22.12.2014, 23:13
topifun topifun ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Zitat:
Zitat von nixgegendenise Beitrag anzeigen
Toll für dich, dass du seit 40 Jahren arbeitest, interessiert aber keinen Schwanz hier.
Unternehmen, die in Deutschland Arbeitnehmer haben möchten, müssen diese nach geltendem Recht behandeln. Dieses Recht enthält das Streikrecht. Damit ist der Streik gerechtfertigt. Ende.
Die Anzahl deiner geschrieben Beiträge ist zwar beeindruckend, sagt aber leider nicht viel über die Qualität aus.
Ich habe den streikenden Mitarbeitern nicht ihr Recht auf Streik abgesprochen.
Und wenn Amazon nach Logistik bezahlt und in der Höhe um 10,50 € für ungelernte Arbeitskräfte, ist es nicht gerade wenig.
Aber was Verdi hier abzieht, Amazon zwingen zu wollen einen anderen Tarifvertrag zu akzeptieren, ist eine Frechheit.
Das es Deutschland Wirtschaftlich besser geht als in manchen anderen EU Ländern, hängt auch mit den relativ wenigen Streiks zusammen.
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  #45  (Permalink
Alt 22.12.2014, 23:26
topifun topifun ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Zitat:
Zitat von w.erik Beitrag anzeigen
Man sollte die wenigen Gewerkschaften unterstützen die noch dafür sorgen daß es in Deutschland Jobs gibt bei denen man nach Abzug aller Kosten u.a. für den Weg zum Arbeitsort mehr Geld in der Tasche hat als jemand der sich völlig aufs Amt verläßt.

Sobald jemand alleinstehend ist und seine Miete samt Nebenkosten alleine zahlen muß ist das derzeitige Lohnniveau nämlich nicht viel höher als der Satz den die Arge zahlen würde, nur kann man sich dann auch noch das Auto oder alternativ die teure Stadtwohnung sparen.
Das ist aber kein Verdienst der Gewerkschaften.
Es wäre vielmehr eine Aufgabe der Politik die Mindestlöhne zu erhöhen.
Die 8,50€ die nun gerade Verbindlich beschlossen wurden, reichen überhaupt nicht aus, um von seiner Arbeit leben zu können. Hier müsste ein Mindestlohn von 10,-€ vorgeschrieben werden. Alternativ müsste der Staat den Grundfreibetrag auf 10.000€ setzen.
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  #46  (Permalink
Alt 23.12.2014, 00:38
Benutzerbild von Kalle
Kalle Kalle ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Ein Mindestlohn bringt aber nichts, wenn der Arbeitgeber diesen nicht bezahlen kann. Die Gesamtkosten für eine Lohnstunde bestehen ja nicht nur aus dem Nettolohn. Bei Dienstleistungen die nur vor Ort vorgenommen werden können, da ist es kein Problem einen Mindestlohn festzulegen. Aber bei Arbeiten die auch woanders erledigt werden können, wird der Wettbewerb mit ausländischen Anbietern dann zu Umsatzverlusten und somit auch zu Arbeitsplatzverlusten führen. Auffangen lässt sich das dann nur durch mehr Maschinen und Automatisierung, was aber auch wieder Arbeitsplätze vor allem im unteren Bildungsniveau vernichtet.
__________________
bintec be.ip plus, Elmeg IP630 etc.
* 1.6.15: 12456 / 1128 DS Att.: 28,2 dB
* 2017: VDSL Vectoring via NetCologne an bintec elmeg Router
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  #47  (Permalink
Alt 23.12.2014, 12:41
Ashrak2014 Ashrak2014 ist offline
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Standard AW: So vernichtet man auf lange Sicht Arbeitsplätze in Deutschland

Zitat:
Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
Ein Mindestlohn bringt aber nichts, wenn der Arbeitgeber diesen nicht bezahlen kann. Die Gesamtkosten für eine Lohnstunde bestehen ja nicht nur aus dem Nettolohn. Bei Dienstleistungen die nur vor Ort vorgenommen werden können, da ist es kein Problem einen Mindestlohn festzulegen. Aber bei Arbeiten die auch woanders erledigt werden können, wird der Wettbewerb mit ausländischen Anbietern dann zu Umsatzverlusten und somit auch zu Arbeitsplatzverlusten führen. Auffangen lässt sich das dann nur durch mehr Maschinen und Automatisierung, was aber auch wieder Arbeitsplätze vor allem im unteren Bildungsniveau vernichtet.
@Kalle

Mag sein das du einige Sachen richtig angesprochen hast, nur das mit Maschinen und Arbeitsplatzabau kann ich nicht nachvollziehen.

Wie Produzieren schon seit einigen Jahren am Bedarf vorbei, ich erinner nur an die Milchberge, wo Milch weggeschüttet wurde, weil Sie zuviel produziert wurde. Und das kann es nicht sein, schau dir die Autos an, in immer schnelleren Zyklen produziert werden und immer öfters und in kürzen Zeiten zurückgerufen werden, weil die Arbeit durch die Maschienen mehr Produziert aber die Qualität immer mehr nachlasst.

Dazu dann die Niedriglöhne von den dann keiner mehr Leben kann und es den Mitarbeitern immer öfters egal ist, das am Ende Qualität herauskommt.

Eine Wirtschaft kann nur dann gut funktionieren, wenn Gewinn und Arbeitslohn und Preise im Gesunden gleichgewicht sind. Und die sind beim Lohn und bei Preißen erheblich im Ungleichgewicht. Die Gewinne fließen fasst arber Kontinuierlich im gleichschritt noch oben.

Wenn niemand was gegen das Ungleichgewicht tut und immer ja und amen sagt wird sich da auch nix ändern. Nur immer kuschen und alles hinzunehmen, was ja gerne verbreitet ist, nur nicht einstehen für seine Rechte und ggf. auch durchzusetzen, das ist die Lebensart des 21 Jahrhundert. Das wird erst Richtig bewußt wenn TTIP kommt, denn da werden einem die Grundrechte stück für stück entzogen werden.

Früher gab es mal das Motto Deutschland, Deutschland über Alles. Mittlerweile kann man Singen, Wirtschaft, Wirtschaft über alles.
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