#71  (Permalink
Alt 13.10.2019, 18:39
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Zitat:
Zitat von websurfer83 Beitrag anzeigen
Mir ist noch immer nicht klar, in welchen Fällen die Telekom zukünftig G.fast einsetzen will.
Hauptsächlich in Mehrfamilienhäusern, wo die Inhausverkabelung sich oft schwierig gestaltet.
Zitat:
Zitat von websurfer83 Beitrag anzeigen
Bis vor nicht allzu langer Zeit war die Aussage der Telekom immer "Wir werden kein G.fast einsetzen und FTTB wird nicht gebaut, es wird ausschließlich FTTH eingesetzt." Das war ja bisher auch der Unterschied zum Glasfaser-Ausbau der Kabelnetzbetreiber, wo es in allen mir bekannten Fällen als FTTB mit RFoG realisiert wurde.
Die Telekom ist schon seit Jahren an G.fast interessiert.

https://www.ispreview.co.uk/index.ph...broadband.html
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  #72  (Permalink
Alt 13.10.2019, 20:56
websurfer83 websurfer83 ist offline
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Ich will kein G.fast im Haus, sondern echtes FTTH, sollte die Telekom hier eines Tages tatsächlich Glasfaser ausbauen (es gibt zwar die Kooperation "Gigabit Region Stuttgart", aber das ist noch lange keine Ausbaugarantie). Kann man als Eigentümer bei einem Ausbau zwischen FTTB/G.fast und FTTH wählen bzw. hat man ein Mitspracherecht?
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  #73  (Permalink
Alt 14.10.2019, 13:40
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Zitat:
Zitat von websurfer83 Beitrag anzeigen
Mir ist noch immer nicht klar, in welchen Fällen die Telekom zukünftig G.fast einsetzen will. Bis vor nicht allzu langer Zeit war die Aussage der Telekom immer "Wir werden kein G.fast einsetzen und FTTB wird nicht gebaut, es wird ausschließlich FTTH eingesetzt." Das war ja bisher auch der Unterschied zum Glasfaser-Ausbau der Kabelnetzbetreiber, wo es in allen mir bekannten Fällen als FTTB mit RFoG realisiert wurde.


Ich würde mich z.B. hier bei uns im Haus entschieden gegen FTTB mit G.fast aussprechen, da ich es als sinnfrei empfinde, ein Gebäude mit ZWEI Wohneinheiten, welche dazu noch komplett selbst genutzt werden (quasi EFH), zwar mit FTTH anzufahren, dann aber inhouse eine aktive Komponente setzen zu müssen und das alte Kupfernetz weiter zu verwenden. Der Aufwand für FTTH wäre nur minimal höher, dabei aber wesentlich zukunftsfähiger und weniger störanfällig.
Zitat:
Zitat von websurfer83 Beitrag anzeigen
Ich will kein G.fast im Haus, sondern echtes FTTH, sollte die Telekom hier eines Tages tatsächlich Glasfaser ausbauen (es gibt zwar die Kooperation "Gigabit Region Stuttgart", aber das ist noch lange keine Ausbaugarantie). Kann man als Eigentümer bei einem Ausbau zwischen FTTB/G.fast und FTTH wählen bzw. hat man ein Mitspracherecht?
Mich würde es sehr wundern, wenn man nicht wählen kann. FTTH hat ja auch für die Telekom nur Vorteile, sofern die Eigentümer der Inhouse-Verkabelung zustimmen.

Der einzige Anbieter der mir bekannt ist, bei dem man keine Wahl hat, weil nur FTTB angeboten wird, ist Netcologne. So hab ich jetzt hier im Einfamilienhaus eine 8er-DPU mit permanentem Stromverbrauch hängen.
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  #74  (Permalink
Alt 14.10.2019, 16:20
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Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Mich würde es sehr wundern, wenn man nicht wählen kann. FTTH hat ja auch für die Telekom nur Vorteile
Naja, so eine DPU hinzubasteln dürfte, je nach Hausgröße, schon günstiger sein als eine neue NE4. Dafür spart man sich halt die Stromkosten.
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Ist schon irgendwie krass

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  #75  (Permalink
Alt 14.10.2019, 18:30
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Ja, klar, man darf nicht nur auf die Einmalkosten schauen. Und auch da könnte man ja was ändern, wenn FTTB im Angebot ist. Bei aufwändiger NE4 gibt's dann halt FTTH nur mit höherer Kostenbeteiligung.
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  #76  (Permalink
Alt 14.10.2019, 19:51
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Den Ausbau der NE4 hat die Telekom schon massiv gekürzt:

Zitat:
Wie kommt die Glasfaser vom Keller in meine Wohnräume?
Das Glasfaserkabel des Hausübergabepunktes im Keller muss mit der Telekom Anschlussdose (TA) verbunden werden. Die TA ist Ihre neue „Glasfaser-Steckdose“, mit der Ihr Router verbunden wird. In der TA ist das Glasfaser- Modem – die sogenannte ONT – heute bereits integriert.

Wichtig zu wissen: Je näher das Glasfaserkabel bzw. die TA, an Ihren Router gelangt, desto stärker ist die Übertragungsleistung. Daher empfehlen wir Ihnen, die TA möglichst im Zentrum Ihrer Wohnräume oder – noch besser – in der Nähe der von Ihnen genutzten Endgeräte zu platzieren.

Was muss ich tun, damit die Telekom Anschlussdose möglichst nah an meinen genutzten Endgeräten installiert werden kann?
Planen Sie jetzt schon, wo Sie Ihre Telekom Anschlussdose platzieren möchten. Auf Wunsch installieren wir Ihnen die TA kostenlos in einem Umkreis von bis zu 20 Meter Glasfaserkabel-Länge bis zu Ihrem Wunschort. Dazu müssen Sie als Eigentümer oder Mieter lediglich planen, wo Sie Ihre TA haben möchten und den Leitungsweg entsprechend vorbereiten. Den Rest übernehmen wir.

Wie sieht die Installation der Telekom Anschlussdose im Detail aus?
Am Tag der Montage Ihres Glasfaseranschlusses muss der Leitungsweg bis zum gewünschten Ort für die TA Ihrerseits vorbereitet sein. Der Techniker muss die Glasfaserleitung zuglastfrei in den von Ihnen vor bereiteten Leitungsweg einziehen können. Der Leitungsweg darf maximal 20 Meter betragen. Der Leitungsweg bis zu Ihrer TA kann aus Mini-Kabelkanälen, Leer-Rohren oder Kabelschächten bestehen. Aber auch vorbereitete Bohrlöcher durch evtl. zu kreuzende Wände oder Geschossdecken gehören mit dazu. Bauliche Arbeiten für den Leitungsweg selbst wird der Techniker nicht vornehmen. Der Techniker installiert dann anschließend die TA (auf Putz).

Empfehlung für den Leitungsweg innerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres EFHs: Mini-Kunststoff-Kabelkanal mind. 10 mm x 10 mm.

Ich nutze eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Wie erfolgt hier der Glasfaseranschluss?
Wir installieren den Glasfaser Hausübergabepunkt im Keller Ihres Mehrfamilienhauses (wichtig: für die Beauftragung hierzu ist die Einwilligung des Hauseigentümers notwendig). Von dort aus werden von uns die Glasfaserleitungen über Steigleitungen im Treppenhaus direkt bis in Ihre Wohnung gelegt.

Dort entscheiden Sie, wo Sie die TA montiert haben möchten. Wenn Sie die TA direkt am Wohnungseintritt der Glasfaser haben möchten, müssen Sie nichts weiter tun. Wenn Sie die TA an einem anderen Ort, z. B. im Büro oder Wohnzimmer, haben möchten, installieren wir Ihnen die TA kostenlos in einem Umkreis von 20 Metern vom Wohnungseintritt. Sie müssen hierfür nur den Leitungsweg entsprechend vorbereiten. Alles andere erledigen wir!

Ich habe ein Einfamilienhaus und habe zum Installationstag keine Leitungswege für die Verlegung des Glasfaserkabels bis zum gewünschten Platz für die Telekom Anschlussdose (TA) vorbereitet. Bekomme ich jetzt keinen Glasfaseranschluss?
Doch, natürlich. Wir installieren Ihnen den Hausübergabepunkt (HÜP) wie vereinbart in den Keller und montieren dann die Telekom Anschlussdose im Fall eines unvorbereiteten Leitungsweges in einem Umkreis von drei Metern neben den HÜP.

Was passiert im Mehrfamilienhaus, wenn ich keinen Leitungsweg vorbereitet habe?
Im Mehrfamilienhaus legen wir Ihnen die Telekom Anschlussdose im Fall eines unvorbereiteten Leitungsweges in der Nähe des Wohnungseintritts um den Wohnungseintritt.

Wie bekomme ich meinen Router mit der Telekom Anschlussdose verbunden, wenn ich keinen Leitungsweg vorbereitet habe?
Sie können die Strecke zwischen Telekom Anschlussdose vom Keller (Einfamilienhaus) bzw. Wohnungseintritt (Mehrfamilienhaus) und Ihrem Router mittels LAN-Verkabelung überbrücken. Die LAN- Verkabelung können Sie selbst verlegen bzw. eine von Ihnen bevorzugte Elektrofachkraft beauftragen oder Sie buchen einfach unser Service- Produkt „Installation LAN-Kabel“ für einmalig 149,96 Euro.

Hier kommt ein Techniker nach Absprache direkt zu Ihnen nach Hause. Er führt im Bedarfsfall Decken- und Wandbohrungen durch und verlegt das LAN-Kabel bis zum Wunschort in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus.

Beispiel: https://ebs06.telekom.de/glasfaser/badcannstatt => FAQ
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Zitat:
Consumers have only limited interest in NGA at present – incremental willingness to pay (WTP) for ultra-fast broadband is at most only about € 5 per month, which is nowhere near enough to fund the initial investment needed in most parts of the national territory.
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  #77  (Permalink
Alt 14.10.2019, 23:59
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Zitat von Meester Proper Beitrag anzeigen
Den Ausbau der NE4 hat die Telekom schon massiv gekürzt:
Wobei ich das nicht unbedingt gekürzt finde. Im MFH, um die es hier ja geht, hast du ja trotzdem noch den gleichen Aufwand.

Andere Anbieter wälzen die NE4 gleich ganz auf den Kunden ab.
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