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Kommentar zum Artikel: Festnetz-Internet: Deutsche zahlen im Schnitt 34 Euro pro Monat
Die Verfügbarkeit von schnellem Internet in Deutschland ist laut einer Bitkom-Umfrage besser geworden. Mehr zahlen für Gigabit-Internet wollen aber nur wenige. 37 Prozent der Befragten wünschen höhere Upload-Raten.
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Alt 11.05.2018, 13:23
Blaria Blaria ist offline
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Standard offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

Was ein Vollpfosten, Zitat aus der News >"Offenbar ist vielen Verbrauchern noch nicht klar, wozu sie Gigabit-Leistungen künftig brauchen werden", so Berg weiter.<
Ich bleibe dabei, dass mir die letzten Jahre, aktuell und ich denke auch wenigstens noch 3-4 Jahre der 50MBit/s Anschluss mehr als reichen wird. Mehr Upload (aktuell 5MBit/s) hätte ich aber auch gesagt, wenn man mich gefragt hätte. Und wahrscheinlich würde es nicht mal auffallen, wenn aus den 50MBit/s nur noch 30 werden würden *g*

Wen interessiert denn "wozu ich es künftig brauchen werde" ? oder wird das demnächst eine Lebensentscheidung die man mit sagen wir 18 Jahren für den Rest seines Daseins trifft ?? Es bucht doch keiner etwas für ü20 Euro mehr im Monat, weil er es vielleicht in 5 Jahren mal brauchen könnte (und selbst das ist mehr als ungewiss).
Geschäftlich ist eine ganz andere Situation, aber vom Privathaushalt zu erwarten, dass man mehr zahlt als nötig *kopfschüttel*
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Alt 11.05.2018, 15:22
Teutone Teutone ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

Ich finde auch die angegebene Schmerzgrenze recht hoch. Bei mir liegt sie bei 20 Euro pro Monat für Festnetz-Internet.

Und auch im Freundeskreis wird nicht mehr bezahlt, wenn ich dort die günstigen Angebote verkünde. Da ist jeder froh von den hohen Tarifen wegzukommen.
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Alt 12.05.2018, 04:20
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revoluzzer revoluzzer ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

20 Euro - ihr seid aber ganz schön geizig. Habt aber recht: In den letzten Jahren sind Milliarden an Ausbauzuschüssen aus der Staatskasse geflossen. Da hat man dann als steuerzahlender Knecht dieses Staates dann zumindest auch ein Anrecht, auf einen günstigen Breitbandanschluß.
__________________
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Alt 12.05.2018, 04:32
zündholz zündholz ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

20 EUR...sicher nur mit Neukundenrabatt? Und was kostets dann regulär? Gut 30€ sind wohl eher realistisch.
Was die Ausbauzuschüsse vom Staat betrifft - klares Zeichen, daß die Privatisierung des Fernmeldewesens gescheitert ist. Wenn sowieso nur das meiste vom Staat gefördert wird, dann hätte man es mit der Privatisierung auch ganz bleiben lassen können.
Die meisten machen eigenwirtschaftlich gar nix, und der Platzhirsch Telekom auch nur dort wo es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten recht einfach machbar und überschaubar bezahlbar ist - nämlich VDSL/Vectoringausbau innerhalb von Orten, die auch einen Vst haben; alles außerhalb der direkten Ortsgrenzen lässt man sich bequem vom Staat bezahlen, wie die meisten anderen Anbieter halt auch.
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  #5  (Permalink
Alt 12.05.2018, 06:08
Blaria Blaria ist offline
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Beiträge: 373
Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

was hat das denn mit geizig zu tun ?
meine 50MBit/s nutzen wir zu zweit, am Wochenende auch mal zu dritt, aber auch nur im normalen Bereich (keine Extrem-User, keine Zocker), wobei Sky-Streaming und FireTV/Netflix schon Daten benötigen: der Seitenaufbau ist immer völlig OK und Streaming läuft ruckelfrei (die Geräte sind natürlich auch priorisiert so wie VoIP) = warum mehr buchen + bezahlen ? Die Anbieter und auch so Seiten wie Onlinekosten reden immer über 150, 400 und mittlerweile nur noch über Gigabit, obwohl das fast keiner wirklich braucht. Mit Streaming kommt man schnell auf ü100GB im Monat, aber das muss ja nicht in 20 Minuten sein, das verteilt sich auf 30 Tage zu sagen wir 6-8 Stunden am Tag = geht problemlos durch die vorhandene Leitung. Und mehr Speed bringt dann nicht mehr mehr "Leistung". Z.B. diese Forumseite braucht "ne knappe Sekunde" zum laden, mit einem 20mal schnelleren Anschluss wären es vielleicht im Idealfall 150ms weniger, aber das ist dann doch völlig irrelevant, das ist doch kein erkennbarer Vorteil bei dem man von Mehrwert überhaupt reden kann.
Ich hab mehrere Bekannte, die sich von ihren Providern einen erzählen lassen und für ebenfalls "ganz normale Nutzung wie ich" auf 150 oder 400MBit/s upgraden - weil kost bei UM ja nix, zahlt man ja das gleiche (für die ersten 2 Jahre, danach siehts anders aus *g*). Und in 2 Jahren wird wieder upgegraded weil da bekommt man ja z.B. zum gleichen Preis wie die 150MBit/s dann 400MBit/s und zahlt (die ersten 2 Jahre!) nicht mehr als den regulären Vollpreis des 150MBit/s-Tarifs - wenn das kein Gewinn ist, dann weiss ich auch nicht .
Ich nutze Internet seit Mitte der 90er, erst mit Modem, schnell auf ISDN und Ende des Jahrtausends auch gerne auf das endlich verfügbare 768kBit/s-DSL. 1,5MBit/s, 3 MBit/s mehr gabs bei der Telekom nicht für mich, zu Versatel und gut 8MBit/s zum 16tsnd-Tarif und völlig zufrieden, mit etwas technischem Verstand musste man sich da nicht verarscht fühlen sondern musste Danke sagen "zahl ich gerne", die Telekom und Reseller haben bei 3MBit/s dicht gemacht (und nicht das heute übliche Gejammer "von meinen 16Mbit/s kommen nur 14 an, das ist Betrug" - auch so ein "presseseitiges Aufwiegeln" ohne Sinn und Verstand). Dann Unitymedia mit 30MBit/s und nur wegen dem höheren Upload auf 50MBit/s gewechselt, sonst würden es die 30MBit/s wahrscheinlich auch jetzt noch tun ohne das es zu Hängern kommt. Also seit dem "Highspeed-Zugang" über Kabel reicht der Speed völlig aus, aber sobald es reicht, hat "mehr" absolut keinen Mehrwert. Das Internet wird nicht besser durch einen schnelleren Anschluss, es wird bestenfalls messbar schneller, gefühlt ändert sich nichts. Was ich hiermit sagen will: mir ist das schon bewusst und war immer ganz schnell dabei einen schnellen Anschluss zu bekommen >> solange das auch einen tatsächlichen Mehrwert mit sich brachte !
Und sollte es entgegen meiner Annahme in 6-7 Jahren tatsächlich was bringen einen Gigabit-Anschluss zu haben, dann bucht man den halt in 6-7 Jahren. Ich muss doch nicht heute ohne den geringsten Mehrwert für etwas zahlen, was ich vielleicht 2025 eventuell brauchen könnte. JA, da ist mir mein Geld zu schade, selbst wenn es nur 10 Euro wären.
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  #6  (Permalink
Alt 12.05.2018, 12:59
Wechsler Wechsler ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
20 Euro - ihr seid aber ganz schön geizig.
Irgendwann paßt sich die Zahlungsbereitschaft auch an die Leistung an.

Heute zahlt ja auch keiner mehr 79 DM für eine ISDN/POTS-Flatrate.
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  #7  (Permalink
Alt 12.05.2018, 14:53
Teutone Teutone ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

Zitat:
Zitat von zündholz Beitrag anzeigen
20 EUR...sicher nur mit Neukundenrabatt? Und was kostets dann regulär? Gut 30€ sind wohl eher realistisch.
Klar immer mit Neukundenrabatt. Ich wechsle dann natürlich jeweils nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit.

Hier mal ein Beispiel wie günstig es geht:

https://eazy.de/

Festnetztelefonie hat für mich absolut keine Bedeutung mehr. Da kann die Rufnummer ruhig jedes Mal wechseln.
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  #8  (Permalink
Alt 12.05.2018, 15:42
Wechsler Wechsler ist offline
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Zitat:
Zitat von Teutone Beitrag anzeigen
Ich finde auch die angegebene Schmerzgrenze recht hoch. Bei mir liegt sie bei 20 Euro pro Monat für Festnetz-Internet.

Und auch im Freundeskreis wird nicht mehr bezahlt, wenn ich dort die günstigen Angebote verkünde. Da ist jeder froh von den hohen Tarifen wegzukommen.
Ist nachvollziehbar. Wenn Leistungen auf Entwicklungslandniveau erbracht werden, sinkt natürlich auch die Bereitschaft, dafür mehr als Entwicklungslandpreise zu zahlen.

Die Finanzinvestoren haben sich das sicher so vorgestellt, daß die Bundesbürger im Schnitt 100 € monatlich (ca. dreimal soviel wie üblich) für im internationalen Vergleich konkurrenzfähige Internetzugänge bezahlen. Und sich dann idealerweise auch noch an den Ausbaukosten mit jeweils 50.000 bis 150.000 € beteiligen. Übrigens brechen andere Europäer in schallendes Gelächter aus, wenn man ihnen "Angebote" wie "Mehr Breitband für mich" erklärt.

Statt dessen sieht man nun Leute, die sich mit 16 Mbps für 19,99 € zufriedengeben oder ihren Festnetzanschluß gleich ganz kündigen. So überlebenswichtig wie Strom oder Benzin scheinen Daten dann doch nicht zu sein.

Man nennt diesen Effekt auch "Race to the bottom".
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  #9  (Permalink
Alt 12.05.2018, 16:45
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revoluzzer revoluzzer ist offline
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Standard AW: offenbar ist den meisten völlig klar wozu sie Internet brauchen

Wie gesagt: Ist ja okay. Aber angenommen, der ganze Ausbau müsste ohne staatliche Fördergelder ablaufen. Wenn dann sagen wir jeder 10 € pro Monat mehr für seinen Breitbandanschluß zahlen würde, und es wäre sichergestellt, daß die Gelder auch zu 100 % in den Ausbau fließen (und nicht in die Aktionärskasse), bin ich überzeugt, daß jeder Haushalt innerhalb von 10 Jahren über einen Glasfaseranschluß verfügen könnte. Aber dafür bräuchte es a) den politischen Willen und b) eine staatliche kontrollierte Netzbetreibergesellschaft, die den Ausbau koordiniert und planmäßig vornimmt. Und keinen solch Fleckelteppichausbau vornimmt, wie es jetzt Realität zu werden scheint, wo überhaupt nur ausgebaut wird, wenn soundsoviele Prozent der Haushalte in einem Gebiet sich verpflichten, den Glasfaseranschluß verbindlich zu buchen. - Alles unnötige Bürokratie, weil früher oder später ohnehin jeder diesen benötigen wird und auch bucht.
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Alt 12.05.2018, 17:06
Wechsler Wechsler ist offline
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Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Wenn dann sagen wir jeder 10 € pro Monat mehr für seinen Breitbandanschluß zahlen würde
Ich zahle 30 € für 200 Mbps. Mehr würde ich für einen im internationalen Vergleich derart langsamen Anschluß auch nicht springen lassen.

Ich würde heute (!) (nicht in fünf Jahren) auch bis zu 50 € für 1 Gigabit zahlen, und vielleicht 40 € für 500 Mbps. Aber nicht auf ewig. Denn in fünf Jahren erwarte ich, daß die Sub-Gigabitzugänge ins untere Preissegment verschoben wurden, so wie heute die DSL-Restewirtschaft.

Ich bin jemand, der durchaus vor dem Massenmarkt schnelle Internetzugänge nachfragt, aber ich stehe auch nicht als Melkkuh zur Verfügung. Mit ihren dreistelligen Monatspreisen können die Kollegen nach Hause gehen. Das hätten sie vor zehn Jahren probieren können.
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