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Alt 02.12.2018, 19:33
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rezzler rezzler ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn jeder nur an sich denkt, dann könnte man natürlich alle Leitungen ohne jegliches Kontrollmechanismus voll aufdrehen, das Problem ist aber der Faktor Endgerät (nicht sind gleich gut in der Qualität)
Ja klar, aber dann holt eben dieses eine Endgerät aus dieser einen Leitung nicht so viel raus wie mit einem anderen Endgerät möglich wären.

Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn da ein System wie DLM von oben draufschaut, ist das nicht verkehrt und funktioniert ja auch, wie man sieht.
Naja, es greift bei Anschlüssen, die stabil laufen, ein..

Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn die Leitung auber ist, dann geht es innerhalb weniger Tage wieder hoch.
3 Wochen = wenige Tage?

Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn nicht, dann sind immer noch Störungen auf der Leitung, die dafür sorgen, dass die Leitung als instabil / gefährdet gewertet wird.
Kann man aber als Kunde bisher nicht nachvollziehen, was das für Störungen sein sollen.

Das hätte man erstens besser machen können und zweitens auch besser kommunizieren können.
__________________
"Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet werden nach Ende der Maßnahme (Ende 2024) mit 100 Mbit/s oder mehr versorgt." (LK SLF-RU)

Also Ende 2024 noch knapp 20% der Anschlüsse unter 100 MBit/s. Geil.
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Alt 02.12.2018, 19:35
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Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Man muss da auch immer bedenken, dass es Fehler gibt, die nur zeitweise auftreten bzw. auch mal zeitweise verschwinden. Nehmen wir beispielsweise mal an, $Nachbar fährt in Urlaub und schaltet $Elektrogerät, welches die Anschlüsse in der Nachbarschaft stört, für eine Woche ab. Was würde passieren, wenn DLM die Anschlüsse nach zwei Tagen wieder hochregelt? Sobald der Nachbar zurückkommt und $Elektrogerät wieder anschaltet, fliegt die halbe Straße für mehrere Tage raus bis die Anschlüsse wieder heruntergefahren sind.
Das ergibt jetzt für mich nicht viel Sinn, denn wenn der Nachbar nun nach zwei oder drei Wochen vom Urlaub zurückkommen würde, d.h. genau da, wo DLM derzeit wieder hochregelt, würde genau dasselbe passieren, wie wenn beides nach einer Woche oder auch nach einem Tag zusammen eintreffen würde.
Andererseits wenn das System intelligent genug wäre, sollte es in der Lage sein, zumindest in den meisten Fällen zu erkennen, ob es sich eher um eine dauerhafte oder um eine nur einmalige Störung handelt bzw. ob diese vom Kunden evtl. sogar z.B. durch einen Endgerätetausch eindeutig behoben wurde und dann dementsprechend angemessen reagieren und nicht generell zwei Wochen einfach stur verstreichen lassen.
Zitat:
Die Umsetzung ist momentan miserabel, aber ich seh da durchaus Möglichkeiten, das es am Ende was bringt. Gerade für die Leute in Rückfallprofilen. Nur es muss halt erstmal soweit kommen...
Das sehe ich genauso, denn gerade in meinem Fall muss ich sagen, dass nicht mal die geringste Störung erkennbar und somit garnicht nachvollziehbar ist, warum DLM überhaupt eingegriffen hat und mich 14 Tage lang auf 90/32 ziemlich stark und nach wie vor immer noch im Upstream auf 32 drosselt. Solange es garkeine oder zumindest nicht mehrere Syncverluste hintereinander gibt und eine Leitung stabil steht, dürfte das ganze garnicht eingreifen. In solchen Fällen besteht wohl noch zusätzlich die Gefahr, dass betroffene Kunden das Verhalten von DLM als Störung meldet anstatt dass man dadurch Störungen verringert.
Zitat:
Ein User aus einem anderen Forum schrieb, das DSLAM'S mit neueren Versionen 24h stündlich regeln und ältere länger brauchen. Ob das nun stimmt, weiß ich nicht.
Es ist wohl so, dass es das erste Mal nach ca. 14 Tagen wieder hochregelt, dann aber einige Tage danach im 24 Stundentakt immer wieder etwas "korrigiert", dann wieder zwei Wochen bis es dann wieder ein paar Tage hintereinander jede Nacht andere Werte konfiguriert. So läufts bisher bei mir.
Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung warum man an meinem bombenstabilen Anschluss, der zwei Monate lang ohne Probleme im Standardprofil lief, jetzt aufeinmal überhaupt herumspielen muss.
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  #993  (Permalink
Alt 02.12.2018, 20:51
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Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen

3 Wochen = wenige Tage?
Es gab schon Berichte die innerhab weniger Tage (2 Nacht-Durchläufe) wieder hochgeregelt wurden...
wenn es 3 Wochen gedauert hat, dann muss noch eine Störung da gewesen sein....
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  #994  (Permalink
Alt 02.12.2018, 22:17
Pat Pat ist offline
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Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn jeder nur an sich denkt, dann könnte man natürlich alle Leitungen ohne jegliches Kontrollmechanismus voll aufdrehen, das Problem ist aber der Faktor Endgerät (nicht sind gleich gut in der Qualität) und dass es noch andere Einflussfaktoren gibt, die eine Leitung instabil werden lässt oder es sogar soweit geht, dass andere durch den eigenen Anschluss gestört werden.

Wenn da ein System wie DLM von oben draufschaut, ist das nicht verkehrt und funktioniert ja auch, wie man sieht.


Wenn die Leitung auber ist, dann geht es innerhalb weniger Tage wieder hoch. Wenn nicht, dann sind immer noch Störungen auf der Leitung, die dafür sorgen, dass die Leitung als instabil / gefährdet gewertet wird.

Sicherlich und volle Zustimmung, wenn das System auch wirklich innerhalb weniger Tage wieder hochregelt. Das was ich so las deutete eher auf 2 Wochen hin, ne danke. Gehts nicht mit der nahtlose Ratenadaption? Praktisch in Realtime. Zumindest bei G.Fast und ich denke gelesen zu haben bei VVDSL in Österreich wird es manchmal so gehandhabt.

Die CRC Fehler die hier bei mal auftauchen, kann man wenn überhaupt Wöchentlich +1 inkrementieren. Doch lass es im Sommer mal gewittern, dann gehts ab... Sogar so weit das die ganze MSAN neu gebootet wird. Wenn ich nun daran denke, dass im nächsten Sommer mal einige kurze Gewitter hintereinander das DLM aktiv lassen wird, und dann summiert, so das es evtl. immer weiter runtergeht, dann vielleicht noch (zwei Wochen) damit zu leben (Ist zwar Überlebbar ), aber ne danke

Deshalb die Frage, warum nicht stattdessen die nahtlose Ratenadaption im Up & Down aktivieren ?

Gruß
Pat
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Alt 02.12.2018, 22:37
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Die Telekom setzt wie die meisten anderen Anbieter kein SRA ein, da es Probleme mit einigen Endgeräten gab und das Pilotprojekt anscheinend gescheitert ist.
Zitat:
Zitat von Telekom
In 2011 wurde das Projekt zur Einführung von Seamless Rate Adaption (SRA) gestartet. Die Markteinführung wird nur noch auf für IP-basierte Produkte auf neuer MSAN-Technologie (AnnexJ) fokussiert. Aktuell kann noch kein Zeitpunkt der Markteinführung bzw. Verfügbarkeit von Seamless Rate Adaption genannt werden.
[...]
Es ist nach aktuellem Stand nicht geplant Seamless Rate Adaption bei ADSL Anschlüssen, aus Qualitätsgründen, einzuführen.
https://telekomhilft.telekom.de/t5/f...ge/true/page/1
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Alt 03.12.2018, 00:50
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Wenn jeder nur an sich denkt, dann könnte man natürlich alle Leitungen ohne jegliches Kontrollmechanismus voll aufdrehen, das Problem ist aber der Faktor Endgerät (nicht sind gleich gut in der Qualität) und dass es noch andere Einflussfaktoren gibt, die eine Leitung instabil werden lässt oder es sogar soweit geht, dass andere durch den eigenen Anschluss gestört werden.

Wenn da ein System wie DLM von oben draufschaut, ist das nicht verkehrt und funktioniert ja auch, wie man sieht.
Was passiert denn eigentlich, wenn jemand wirklich nur an sich denkt, und sein DSL-Modem so manipuliert, dass es statt mit der vorgegebenen Sendeleistung mit der maximalen sendet? Erkennt das DLM-System solche Manipulationen und meldet diese, oder wird der am Ende vom DLM-System in seinem Handeln gar noch unterstützt, indem das dann die anderen von ihm beeinträchtigten Nachbarleitungen schön runtersetzt, und er dadurch alleine mit einem völlig makellosen vollen Upstream dasteht...?
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  #997  (Permalink
Alt 03.12.2018, 02:01
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Zitat:
Zitat von thom53281 Beitrag anzeigen
Man muss da auch immer bedenken, dass es Fehler gibt, die nur zeitweise auftreten bzw. auch mal zeitweise verschwinden. Nehmen wir beispielsweise mal an, $Nachbar fährt in Urlaub und schaltet $Elektrogerät, welches die Anschlüsse in der Nachbarschaft stört, für eine Woche ab. Was würde passieren, wenn DLM die Anschlüsse nach zwei Tagen wieder hochregelt? Sobald der Nachbar zurückkommt und $Elektrogerät wieder anschaltet, fliegt die halbe Straße für mehrere Tage raus bis die Anschlüsse wieder heruntergefahren sind.

Ich denke, unter anderem aus diesem Grund hat man so eine lange Zeitdauer gewählt.
Wieso sollte die halbe Straße raus fliegen? Vectoring ist nicht so Fehleranfällig wie du verdeutlichst. Es macht außerdem keinen Unterschied, ob ich einen disconnect habe und assia mich runter regelt alle paar Tage, oder ob assia dann in drei Wochen hoch regelt..
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Alt 03.12.2018, 07:08
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Hier ein Video der lizenzgebenden Fa. Assia (USA?) zu dem von der Telekom genutzen DLM.

https://www.assia-inc.com/videos/cloudcheck-2/
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Alt 03.12.2018, 10:08
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Zitat:
Zitat von NiteOwl Beitrag anzeigen
Das ergibt jetzt für mich nicht viel Sinn, denn wenn der Nachbar nun nach zwei oder drei Wochen vom Urlaub zurückkommen würde, d.h. genau da, wo DLM derzeit wieder hochregelt, würde genau dasselbe passieren, wie wenn beides nach einer Woche oder auch nach einem Tag zusammen eintreffen würde.
Ja, aber es wird entsprechend unwahrscheinlicher.

Zitat:
Zitat von Pornstar Beitrag anzeigen
Wieso sollte die halbe Straße raus fliegen? Vectoring ist nicht so Fehleranfällig wie du verdeutlichst.
Das war jetzt übertrieben ausgedrückt. Aber wenn ein Anschluss auf 70.000 heruntergefahren ist, weil er eben z. B. durch einen EMV-Störer gestört wird und mit 90.000 nicht sauber laufen würde, dann kriegt der Anschluss massive Probleme, sobald der Störer mal ein paar Tage aus ist und unmittelbar wieder auf 90.000 hochgefahren wird. Schließlich passiert die Deckelung auch nicht "live" sondern wieder in der darauffolgenden Nacht um 03:00 Uhr oder sogar erst Tage später.
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  #1000  (Permalink
Alt 03.12.2018, 20:03
h00bi h00bi ist offline
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Zitat:
Zitat von lucky369 Beitrag anzeigen
Hier ein Video der lizenzgebenden Fa. Assia (USA?) zu dem von der Telekom genutzen DLM.

https://www.assia-inc.com/videos/cloudcheck-2/
Das geht aber wirklich nur ganz kurz drauf ein, die relevante Lösung wäre ASSIA DSL Expresse, oder?
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