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Alt 06.01.2003, 18:41
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Publius Publius ist offline
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Böse Zum Artikel: Haben Breitband- Nutzer zu viel Geld

Da muss ich mal im Namen der ISDN und Analog User eine dicke beschwerde an den Autor richten. Dieser Kommentar ist ja wohl völlig aus der Luft gegriffen, den sollte man entfernen, wer sowas schreibt der gehört doch wirklich bestraft.

Zitat:
Das Ergebnis der Studie leuchtet ein. Breitband-Nutzer haben mehr Geld in der Tasche, schließlich ist ein Internetzugang über DSL & Co auch teurer. Deshalb werden sie auch leichter bereit sein, es auszugeben.

Der Satz : Das Ergebnis der Studie leuchtet ein.

kann man ja noch so lassen

Den Satz: Breitband-Nutzer haben mehr Geld in der Tasche

ja auch noch

aber der Satz

schließlich ist ein Internetzugang über DSL & Co auch teurer. Deshalb werden sie auch leichter bereit sein, es auszugeben.

ich schlichtweg falsch.


Der Internetzugang über ISDN / Analog ist wesentlich teurer und hat auch keine Flat, dazu kommt noch dass er lahm ist.


DSL User sind leichter bereit dazu, weil sie durch die Flat soviel Geld überschuss haben, dass sie auch Bezahlinhalte sich noch leisten können und wollen. Vielleicht auch einfach weil sie die Dienste dauerhaft mit der Flat und dem schnellen Anschluss in Anspruch nehmen können.

So genug abreagiert.

Hoffe der Schreiber nimmt Stellung dazu...

Danke

Publi
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  #2  (Permalink
Alt 06.01.2003, 19:53
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Aua.

[ ] Ich habe mal die Kosten für einen durchschnittlichen Internetzugang via DSL bzw. ISDN/analog interpoliert und weiss, was ich da schreibe.

[x] Ich habe keine Ahnung von dem was in dem Artikel steht.
__________________
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  #3  (Permalink
Alt 06.01.2003, 23:05
PaulB PaulB ist offline
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Standard Re: Zum Artikel: Haben Breitband- Nutzer zu viel Geld

Hier steht also nun die Frage im Raum, was teurer ist: ein Internetzugang über DSL & Co oder über ISDN/Analaog.

Und das lässt sich eben nicht mal einfach so beantworten, weil immer eine Annahme zu Grunde gelegt wird, wie ausgiebig man im Internet surft. Ein T-DSL-Kunde mit einer Flatrate hat zwar hohe, aber auch fixe Kosten. Jemand der über Modem surft, kann eine Rechnung haben, die noch unter der T-DSL-Grundgebühr liegt, sie kann aber auch die Rechnung des T-DSL-Kunden um einiges übersteigen.

Die Formulierung in meiner News war daher etwas ungeschickt, weil unter den Onlinekosten-Leser viele sind, die sehnsüchtig auf T-DSL warten, es aber nicht bekommen können. Für diese fällt die Rechnung meist sehr hoch aus.

Für den Durchschnitt der Internet-Nutzer gilt dies aber wohl nicht. Dort sind eher Onlinerechnungen von 20 Euro die Regel. Unter dieser Annahme zahlt ein DSL-Kunde mehr als ein ISDN/Analog-Kunde. Aus diesem Grund bleibe ich auch bei meiner Formulierung. Ein Zusatz "in der Regel" ist allerdings angebracht und bereits in den Kommentar eingefügt.

Zitat:
Original geschrieben von PubliusRomanus
wer sowas schreibt der gehört doch wirklich bestraft.
Welche Strafe hast du nun für mich vorgesehen?

Viele Grüße

Peter Giesecke
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  #4  (Permalink
Alt 07.01.2003, 08:39
spukie spukie ist offline
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also ich habe DSL in erster linie, weil es mich billiger kommt. und das geld sitzt mir sicher nicht lockerer in der tasche als anderen.

aber gut, man soll nicht von sich auf andere schliessen.

trotzdem sehe ich die "studie" als eine dieser typischen propaganda studien an. es ist schon seit einigen jahren mode, dass man mit "studien" den herdentrieb der menschen aktivieren moechte.
wenn die leute nicht so richtig wollen, kommen studien, die gegen alle persoenlichen erfahrungen sprechen.

viele sind bereit zu zahlen?dann bin ich ich es auch -> herdentrieb.

ich fuerchte, das klappt sogar bis zu einem gewissen grad.
so eine "studie" in die welt zu setzen kostet nicht viel. wenn nur 0,5% der leute dem herdentrieb folgen, hat es sich bestimmt gelohnt.

ich kenne jedenfalls niemanden in meinem ganzen bekanntenkreis, der bereit waere, fuer irgendwas im web zu bezahlen. die onlinekosten sind hoch genug (vor allem fuer nicht dsl user).

mfg
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  #5  (Permalink
Alt 07.01.2003, 09:26
PaulB PaulB ist offline
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Das Problem solcher Studien ist doch gerade, dass sie von Gesellschaften kommen, die meist zugleich Marktforschungsinstitut wie auch Unternehmensberatung sind. Oft handelt es sich gar nicht einmal um richtige Studien, sondern nur um Umfragen unter 2000 Intenetnutzern. Da wurde einfach nur eine einfache Umfrage auf der eigenen Website geschaltet.

Das Ziel ist klar: Über Pressearbeit soll Angst in den Unternehmen erzeugt werden, man würde einen Trend verpassen. Eine Studie mit dem Ergebnis "Lasst den Breitbandausbau sein, würde mich schon sehr wundern". In der Pressemitteilung zur Meldung, über die hier diskutiert wird, geht es auch gar nicht einmal primär darum, ob DSL- oder Modemanbindung das Wahre ist. Die Botschaft lautet: Firmen, schafft euch E-Commerce-Systeme an, im Internet ist Geld zu verdienen. Genau das bemängel ich: Von 41 Prozent der Internet-User, die nicht mehr strikt gegen Bezahlinhalte sind, lässt sich eben nicht darauf schließen, dass es die Meldungen von onlinekosten.de demnächst nur noch gegen Gebühr gibt.

Viele Grüße

Peter
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  #6  (Permalink
Alt 07.01.2003, 17:27
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Publius Publius ist offline
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Zitat:
Aua. [ ] Ich habe mal die Kosten für einen durchschnittlichen Internetzugang via DSL bzw. ISDN/analog interpoliert und weiss, was ich da schreibe.

[x] Ich habe keine Ahnung von dem was in dem Artikel steht.


@ Thomas

ich sollte eher zu dir sagen Aua.

[ ] ich hab mich mit der Thematik ISDN / Analog Flatrates, DSL Anschlüsse und Flats und mit ihren Kosten auseinandergesetzt

[x] Ich habe keine Ahnung warum es hier im Thread geht, was ISDN / Analog User sich fühlen und was der Einwand von Publius ist....




Zitat:
Und das lässt sich eben nicht mal einfach so beantworten, weil immer eine Annahme zu Grunde gelegt wird, wie ausgiebig man im Internet surft.
Deshalb lässt man sachen, die solche Probleme entfachen und net wirklich richtig zu beantworten sind aus Kommentaren einfach weg...



Zitat:
Für den Durchschnitt der Internet-Nutzer gilt dies aber wohl nicht. Dort sind eher Onlinerechnungen von 20 Euro die Regel. Unter dieser Annahme zahlt ein DSL-Kunde mehr als ein ISDN/Analog-Kunde. Aus diesem Grund bleibe ich auch bei meiner Formulierung.

So und jetzt überlege man sich wenn das vernünftig ablaufen würde und man mit ISDN eine Flat holt kostet die 25 € + die Kosten für den ISDN Anschluss

Die DSL User würden nur noch einen Geschwindigkeitsaufschlag zahlen.

Jo und der User der mit Minutenpreisen surft und ne Internetrechnung mit 20 € hat gibt garantiert kein Geld für Bezahlinhalte aus...


Und wie kommst du auf die 20 € ?


Aber lassen wir die Diskussion ruhen, wäre einfach das Beste wenn onlinekosten in Zukunft auf News von so merkwürden Studien verzichtet, die 0 Aussagekraft haben.


Als Strafe schlage ich für den Schreiber vor : 1 Jahr mit Analog auf Minutenpreisbasis zu surfen

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  #7  (Permalink
Alt 07.01.2003, 19:48
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@Publius:

Sorry, aber Du gehst ausschliesslich von Dir selbst aus und daher ist Deine Aussage vollkommen falsch.

1. Sämtliche DSL-Flatrate-User hätten mit ISDN/Analog mehr bezahlt, da stimme ich Dir zu.

2. Wieviel, denkst Du, bezahlt ein Otto-Normal-Surfer im Durchschnitt an Onlinekosten. (Anhaltspunkt: Es gibt ca. 30 Mio. Onlinenutzer in D.)

3. Ich stelle die Behauptung auf, das der Durchschnittsuser über alles (also alle 30 Mio. Nutzer inkl. DSL/ISDN/analog/SkyDSL und was weiß ich nicht was) nicht mehr als 5-8 Euro bezahlt pro Monat.

Ergo: Der normale DSL-Flatrate-User zahlt mehr...
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  #8  (Permalink
Alt 08.01.2003, 14:54
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lol selbst DSL 1500 mit Flat haben und dann behaupten ein Durchschnittsuser bezahlt so um die 8 € im Monat

hmm haste dir schonmal ausgerechnet wie weit du mit 8 € kommst ?

Also eine Stunde günstigster Freenet Tarif 0,60 €

hmm den Rest kannste jetzt selbst ausrechnen.

Bleibst du bei meiner Meinung ? Ich würde dagegenhalten...
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  #9  (Permalink
Alt 08.01.2003, 15:31
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Zitat:
Original geschrieben von PubliusRomanus
lol selbst DSL 1500 mit Flat haben und dann behaupten ein Durchschnittsuser bezahlt so um die 8 � im Monat

hmm haste dir schonmal ausgerechnet wie weit du mit 8 � kommst ?

Also eine Stunde günstigster Freenet Tarif 0,60 �

hmm den Rest kannste jetzt selbst ausrechnen.

Bleibst du bei meiner Meinung ? Ich würde dagegenhalten...
Ich bleibe selbstverständlich bei meiner Meinung, nicht bei Deiner :P

Es ist absolut irrelevant welchen Tarif oder welche Zugangsart ich benutze.

Frage 1: Wieviele DSL-Nutzer gibts in Deutschland?

Frage 2: Wieviele der restlichen Internetnutzer nutzen das I-Net länger als 1 Stunde die Woche?

Beantworte die 2 Fragen und Du kommst vielleicht drauf, was ich meine.
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  #10  (Permalink
Alt 08.01.2003, 16:37
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Das ist eine Fangfrage hehe


Es ist nicht irrelevant welchen Tarif oder welche Zugangsart, es geht doch schließlich ums Geld ? Oder ?


1. Frag die Telekom, etc. zumindest zu wenig

2. Weis ich auch nicht gibt es eine Studie die das ermittelt hat ?

Aber, dass einer nur eine Stunde pro Woche geht nehme ich dir nicht ab ? 4 Stunden im Monat ? Das reicht vielleicht um täglich kurz mal seine Mails zu checken.

die Woche hat 7 Tage

Also 1/7 , etwa 14 minuten pro Tag. Nehmen wir an du checkst 4 Mal deine Mails, morgens , mittags , nachmittags, abends und verschickst auch noch ein paar ( dazu kommt der ganze Spam :-( )

14 / 4


also hast du pro Mail check versuch 3,5 minuten


Du siehst dein Beispiel hinkt ?
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