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Alt 18.03.2016, 13:47
A1B2C3D4 A1B2C3D4 ist offline
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Standard AW: Kleines gallisches Dorf sagt "No" zu VDSL-und katapultiert sich ins Gigabit-Zeita

Breitbandkabelnetze werden bei der Markterkundung ebenfalls berücksichtigt.

Nebenbei angemerkt: Mehr als 80 % der Kooperationsverträge werden mit der Telekom abgeschlossen.
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Alt 18.03.2016, 13:54
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Standard AW: Kleines gallisches Dorf sagt "No" zu VDSL-und katapultiert sich ins Gigabit-Zeita

Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Breitbandkabelnetze werden bei der Markterkundung ebenfalls berücksichtigt.
Aber dann wohl mit ganz geringer Gewichtung, sonst dürften solche Orte nicht gefördert werden, zumindest nicht solange es noch massenweise andere gibt, die nur mit 384kbit/s, LTE oder mit garnichts versorgt sind.
Zitat:
Nebenbei angemerkt: Mehr als 80 % der Kooperationsverträge werden mit der Telekom abgeschlossen.
Das habe ich ja geschrieben, Förderprogramm vorrangig für die Telekom, hätte eher sogar 90-95% geschätzt.
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  #13  (Permalink
Alt 18.03.2016, 14:04
A1B2C3D4 A1B2C3D4 ist offline
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Standard AW: Kleines gallisches Dorf sagt "No" zu VDSL-und katapultiert sich ins Gigabit-Zeita

Bei der Markterkundung findet keine Gewichtung statt.

Zitat:
Ein „weißer NGA-Fleck“ liegt vor, wenn keine NGA-Versorgung vorhanden ist. Nach den Leitlinien der EU für die Anwendung der Vorschriften über staatliche Beihilfen im Zusammenhang mit dem schnellen Breitbandausbau (ABl C 2013 25/1) handelt es sich beiNGA-Versorgungen um : FTTx-Netze (glasfaserbasierte Zugangsnetze), hochleistungsfähige modernisierte Kabelnetze (mindestens unter Verwendung des Kabelmodemstandards DOCSIS 3.0) und bestimmte hochleistungsfähige drahtlose Zugangsnetze, die jedem Teilnehmer zuverlässig Hochgeschwindigkeitsdienste bieten. Wenn die mit NGA-Netzen assoziierten Mindestbandbreiten von 30 Mbit/s im Download und 2 Mbit/s im Upload nicht erreicht werden, so liegt, ungeachtet von der im
Einsatz befindlichen Technologie, ein „weißer NGA-Fleck“ vor.
http://www.schnelles-internet-in-bay...Versorgung.pdf
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  #14  (Permalink
Alt 18.03.2016, 14:16
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Standard AW: Kleines gallisches Dorf sagt "No" zu VDSL-und katapultiert sich ins Gigabit-Zeita

Zitat:
Aber dann wohl mit ganz geringer Gewichtung, sonst dürften solche Orte nicht gefördert werden, zumindest nicht solange es noch massenweise andere gibt, die nur mit 384kbit/s, LTE oder mit garnichts versorgt sind.
Das Problem bei Kabel wird sein, dass es eben nicht flächendeckend im Ort verfügbar ist (z.B. weil nicht alle Straßenzüge, Neubaugebiete etc.) versorgt worden sind. Wenn so nicht die geforderten Richtlinien erreicht werden, muss trotzdem ausgebaut werden.
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  #15  (Permalink
Alt 18.03.2016, 18:43
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Standard AW: Kleines gallisches Dorf sagt "No" zu VDSL-und katapultiert sich ins Gigabit-Zeita

Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Breitbandkabelnetze werden bei der Markterkundung ebenfalls berücksichtigt.
Nebenbei angemerkt: Mehr als 80 % der Kooperationsverträge werden mit der Telekom abgeschlossen.
Ich hab' da sogar was von 90 % im Kopf - zumindest für das Breitbandprogramm in Bayern. Neulich lief ein interessanter Beitrag auf dem 3. Programm des Bayerischen Fernsehens aus der Reportageserie Jetzt mal ehrlich. Zum einen wurde kritisiert, daß die Förderungsmaßnahmen des Freistaats Bayern nahezu aussschließlich in eine veraltete Infrastruktur (Kupferkabel) fließen, und der oftmals mit den Födergeldern auch mögliche Glasfaserausbau nicht einmal auch nur theoretisch erwogen wird. Das führt dann sogar oftmals dazu, daß die genehmigten Fördersummen nicht einmal aufgebraucht werden können. Darüber hinaus wurde auch moniert, daß ein von vielen Kommunen beauftragtes Planungsbüro von einer ehemaligen Telekom-Führungskraft gegründet wurde. Es wurde gemutmaßt, daß da oft noch gute "Connections" für den Zuschlag bei der Auftragsveragabe mit hineinspielen. Das oben genannte Planungsbüro Först Consult aus WÜ ist auch dafür bekannt, daß bei denen danach quasi nur die Telekom den Zuschlag erhält. Vielleicht resultierte daraus auch das Desinteressse, die Planung für ein FTTH-Netz zu übernehmen.

Nachtrag:
Die Reportage gibt 's auch noch auf Youtube <CLICK> zu sehen. Der Beitrag schildert meiner Meinung nach die Lage ziemlich detailliert und war auch (für TV-Verhältnisse) fundiert recherchiert.
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Alt 18.03.2016, 19:06
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Zitat:
Zitat von Meester Proper Beitrag anzeigen
Woher weißt du denn, dass die Telekom nicht zum Zuge kommen wird? Soweit ist meines Verständnisses das Förderverfahren doch noch nicht, dass ein konkreter Netzbetreiber ausgewählt wird.
In einem kleinen Dorf hat man hat so seine Quellen... Aber du hast Recht: Momentan ist es nur eine Mutmaßung (oder besser gesagt Hoffnung), daß die Telekom nicht zum Zuge kommt. Ich hab's auch etwas vereinfacht dargestellt: In meinem Ortsteil *denkt* man, daß evtl. M-Net zum Zuge kommt. Ist natürlich noch Spekulationj. In dem anderen Ortsteilen ist es so, daß wohl die Telekom das Rennen macht. Schon aus dem Grund, da die Leerrohre sich im Besitz dieser befinden. Wobei ich mir auch nicht sicher bin, ob die TCom ihre Leerrohre für den Glasfaserausbau überhaupt für Konkurrenten öffnen muß. Die Regulierung wird da wohl nicht greifen. Andererseits bietet M-Net aktuell für ihre Glasfasergebiete sogar schlechtere Tarife als die Telekom. Der Upload ist mit 50/5 (Down/Up) bzw. 100/10 jeweils sogar nur halb so hoch wie bei den TCom-Tarifen. Auch ist M-Net sogar etwas teuerer. Und Call-by-Call würde auch wegfallen. Wobei ich sowieso alles über VoIP realisieren würde, somit wäre ich davon nicht betroffen (bzw. egal).
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Alt 18.03.2016, 19:41
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Zitat:
Zitat von revoluzzer Beitrag anzeigen
Statt wie 98 % der bayerischen Kommunen Geld in die Sackgassentechnologie "VDSL" zu stecken - und damit diese Investments innerhalb kürzester Zeit zu entwerten ... Denn spätestens mit den 100 MBit von VDSL-Vectoring wird diese Technologie am Ende sein.
Naja, pauschal ist das keine Fehlinvestition.
Es ist eine schnelle Lösung.
Das Größte Problem ist doch hauptsächlich, dass die nächste Glasfasertrasse kilometerweit vom Ort entfernt ist. Durch einen FTTC Ausbau kommt die Faser zumindest in den Ort.

Beispiel bei uns im Kreis:
2010 wurde beschlossen den kompletten Kreis mit VDSL auszubauen.
Dazu haben die Gemeinden ihre Zuständigkeit an die Verbandsgemeinde abgegeben.
Diese haben mit den lokalen Energieversorgern (RWE und EVM), den Kreiswerken (also indirekt auch die Kreisverwaltung) und einem Provider (Inexio) eine Breitbandinfrastrukturgesellschaft gegründet.

2013 wurde dann angefangen in alle 92 Orte Glasfaserkabel zu ziehen. Vorhandene Leerrohre der Energieversorger und Kreiswerke wurden mitgenutzt. Entlang der A48 und der Eisenbahnstrecke an der Mosel konnten vorhandene Glasfasertrassen genutzt werden.

Während des Ausbaus wurden Neubaugebiet direkt mit FTTH erschlossen.
Bei Erneuerungen von Hausanschlüssen oder gar ganzen Straßenzügen wurden/werden Leerrohre mit verlegt.
Es haben sich sogar einige Leute selber Leerrohre zum MFG verlegt.

Seit Ende letzten Jahres sind jetzt alle Orte mit FTTC erschlossen. In vielen dieser Ortschaften war vorher nicht mals DSL Light verfügbar.
In der selben Zeit hätte man keinen kreisweiten FTTH Ausbau realisieren können.
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  #19  (Permalink
Alt 18.03.2016, 22:25
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Zitat:
Zitat von brainDotExe Beitrag anzeigen
Naja, pauschal ist das keine Fehlinvestition.
Es ist eine schnelle Lösung.
Das Größte Problem ist doch hauptsächlich, dass die nächste Glasfasertrasse kilometerweit vom Ort entfernt ist. Durch einen FTTC Ausbau kommt die Faser zumindest in den Ort.
So würde ich das zwar auch sehen, aber es wurde hier im Forum von manchen "Spezialisten" schon öfters behauptet, dass die Fasern, die man für FTTC verlegt garnicht direkt für FTTH verwendbar wären und nicht ausreichen. Ok, zumindest das Leerrohr dann vielleicht, um zusätzliche Fasern einzublasen, vorausgesetzt es ist noch genug Platz im Rohr, denn so besonders dick schauen die auch nicht aus.
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  #20  (Permalink
Alt 18.03.2016, 22:47
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Bei der Markterkundung findet keine Gewichtung statt.

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Dann wird wohl Kabelinternet als nicht zuverlässig genug betrachtet. Das wäre dann die einzige Erklärung für den Ausbau der Orte hier im Umkreis.
Zitat:
Zitat von Fehler20 Beitrag anzeigen
Das Problem bei Kabel wird sein, dass es eben nicht flächendeckend im Ort verfügbar ist (z.B. weil nicht alle Straßenzüge, Neubaugebiete etc.) versorgt worden sind. Wenn so nicht die geforderten Richtlinien erreicht werden, muss trotzdem ausgebaut werden.
In den Orten hier im Umkreis ist Kabel quasi flächendeckend vorhanden, wobei es schon sein kann, dass wenige, einzelne Häuser vielleicht nicht angeschlossen sind, was aber womöglich dann einfacher durch kleinere Ausbauarbeiten des Kabelnetzes als durch einen Kompletten Ausbau durch die Telekom lösbar wäre. Abgesehen davon wären dann ja auch nur diese einzelnen Häuser/Strassenabschnitte förderungswürdig und nicht der komplette Ort mit 2000-3000 Einwohnern.
Das allerschlimmste an der Sache ist aber, dass für einige andere Orte/Gemeinden, die noch völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind, nicht genügend Fördermittel für einen Ausbau bereitgestellt werden. Wenn die alle ausgebaut sind, kann man ja von mir aus, falls noch Geld da ist, auch noch kleinere graue Flecken beseitigen oder bereits gut versorgte Orte weiter optimieren.
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