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Kommentar zum Artikel: Büro im Wald: Wenn der Internetzugang zur Existenzfrage wird
Das dünn besiedelte Wendland plagen nicht nur Finanznot und Überalterung, sondern auch ein schwaches Internet. Auf EU und Bund will man nicht warten. Im Nordosten Niedersachsens wird eine Lösung auf genossenschaftlicher Basis angestrebt.
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  #1  (Permalink
Alt 18.05.2014, 10:27
Wuschel Wuschel ist offline
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Registriert seit: 17.08.2005
Beiträge: 475
Standard und immer wieder und wieder ....

....der selbe Schwallow..... blaa blaa.....und was passiert ? nichts !
Der Staat hat damals das Telekommunikationsmonopol abgegeben und verkauft. Nun arbeitet der Verein gewinnorientiert und fertig.
Jammern und Reden schwingen findet nur weitere Nachplapperer und ach so traurige DSL-vernachlässigte und dadurch vom Leben benachteiligte Geschichtchen. Mehr aber auch nicht.
Wenn denn ein Dörfchen sich seinen Anschluss selbst übern Acker buddeln möchte scheitert dies immer wieder an der typisch deutschen Bürokratie. Bezahlen will es eh keiner.
..... die unendliche Geschichte....
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  #2  (Permalink
Alt 18.05.2014, 12:48
FTTH FTTH ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 1.248
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

Zitat:
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
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  #3  (Permalink
Alt 18.05.2014, 15:43
Baghee Baghee ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 02.04.2008
Beiträge: 1.248
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

Ich muss zugeben, dass mich das Gejammere der Alm-Öhis auch nervt.

Ich erzähle es immer wieder gerne: Ich wohne hier im ländlichen Bereich und kümmere mich um die Internet-Versorung von vier Immobilien. Die Immobilien liegen in 30 bis 100 km voneinander entfernten Gemeinden mit 500, 600, 1000 und 4000 Einwohnern.

Die nächste "Stadt" mit mehr als 10.000 Einwohnern ist jeweils weiter als 15 km entfernt, 100.000 Einwohner-Städte finden sich in ca. 30 km bis 50 km Entfernung.

Trotzdem ist das Objekt mit der schlechtesten Internet-Anbindung mit DSL-1000 angebunden, in allen anderen Objekten ist DSL16k und über die Kabelanbieter sogar bis 100k verfügbar. Gut, ich bekomme nicht die günstigsten Anschluss-Varianten. Für die ländliche Anbindung werden Aufpreise von 5 bis 20 Euro / Monat gegenüber den günstigsten Angeboten in Citylage fällig. Aber das ist zu verschmerzen.

Sorry, wenn ein Journalist seinen A...llerwertesten nicht aus seiner Waldhütte bewegen will, um seine Fotos von einem schnelleren Internet-Anschluss aus dem Internetcafe in der nächsten Stadt abzusetzen, soll er gefälligst selbst in die Tasche greifen, um sich einen schnelleren Anschluss legen zu lassen. Und soweit ich weiss, läuft so eine Übertragung von Fotos per FTP oder E-Mail oder ähnlicher Datenübertragungstechnologien vollautomatisch ab, d. h., ich stosse die Übertragung an und gehe dann Mittag essen, ein Bier trinken, die Sportschau gucken oder ins Bett, und wenn ich mich wieder um die Angelegenheit kümmere, ist der Transfer erledigt.

Und wenn der Herr Landrat meint, sein Landkreis braucht schnelles Internet, finde ich es richtig prima, wenn der Landrat die Lösung des Problems aus Eigenmitteln finanziert und nicht jahrelang auf die Hilfe von Bund und EU wartet.

Vielleicht ist es ja geil, in einem Forsthaus zu wohnen. Aber warum sollen andere in die Tasche greifen, um dem Forsthaus-Bewohner den schnellen Internet-Anschluss zu verlegen?

Was die Firma angeht, die moderne Rechnungslegung anstrebt, steht es ihr sicher frei, sich ein kleines Büro in einer grossen Stadt mit einem Computer, einer Schreibkraft und einem schnellem Internet-Anschluss zu mieten. Bei entsprechender Daten-Organisation liessen sich die täglich benötigten Daten sicher sogar per analoger Telefonleitung und 56k-Modem innerhalb einer halben Stunde übertragen.

Und ich bleibe dabei: Wem das Internet an seinem Standort nicht schnell genug ist, sollte sich einen neuen Standort suchen statt lange rumzujammern und zu betteln, dass FTTH bis zu ihm verlegt und ihm dann natürlich zum günstigsten City-Tarif angboten wird.
__________________
Those who would give up essential Liberty to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. Benjamin Franklin, 1775
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  #4  (Permalink
Alt 18.05.2014, 16:04
FTTH FTTH ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 03.10.2013
Beiträge: 1.248
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

Zitat:
Die nächste "Stadt" mit mehr als 10.000 Einwohnern ist jeweils weiter als 15 km entfernt, 100.000 Einwohner-Städte finden sich in ca. 30 km bis 50 km Entfernung.
Das ist nicht überall so. Hier zum Beispiel ist das anders. Andere Hofheimer Stadtteile sind 5 KM entfernt. In 20 Kilometern Entfernung liegen Wiesbaden, Mainz und Frankfurt.

Zitat:
Trotzdem ist das Objekt mit der schlechtesten Internet-Anbindung mit DSL-1000 angebunden, in allen anderen Objekten ist DSL16k und über die Kabelanbieter sogar bis 100k verfügbar. Gut, ich bekomme nicht die günstigsten Anschluss-Varianten. Für die ländliche Anbindung werden Aufpreise von 5 bis 20 Euro / Monat gegenüber den günstigsten Angeboten in Citylage fällig. Aber das ist zu verschmerzen.
Hier gibt es von der Telekom DSL6000 RAM ohne Splitter (3) bis DSL0

Zitat:
Und wenn der Herr Landrat meint, sein Landkreis braucht schnelles Internet, finde ich es richtig prima, wenn der Landrat die Lösung des Problems aus Eigenmitteln finanziert und nicht jahrelang auf die Hilfe von Bund und EU wartet.
Das ist hier passiert. Nächsten Monat soll der Ausbauende feststehen.
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  #5  (Permalink
Alt 18.05.2014, 17:22
JackHowdy JackHowdy ist offline
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Registriert seit: 23.02.2005
Beiträge: 392
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

40 Leute pro Quadratkilometer ist schon sehr wenig. Hier kann man doch gut mit LTE arbeiten. Gebt den Leuten doch einfach die doppelte Trafficmenge und gut ist.

Tatsächlich wurde das "Almöhi Gschätz" aber dazu verwendet einem 5000 Seelendorf kein 16000er DSL zu schalten. Allerdings können in unserer Gegend auch einzelne "Bauernhöfe" für ein paar hundert Euro sogar direkt ans FTTH ran. Den sie liegen direkt auf dem Weg in die 20.000 Einwohner Stadt.

Warum also hier nicht ein bischen flexibel sein und den Anschluss realisieren - wo kaum Arbeit anfällt?
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  #6  (Permalink
Alt 21.05.2014, 11:33
Ehemalige Benutzer Ehemalige Benutzer ist offline
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Registriert seit: 01.02.1999
Beiträge: 0
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

Also wenn dem Alm Özi 6Mbit im Upload mit SkyDSL nicht reichen, ist ihm nicht zu helfen.
__________________
Dieser Beitrag stammt von einem Account, der aufgelöst wurde.
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  #7  (Permalink
Alt 21.05.2014, 12:03
Benutzerbild von fruli
fruli fruli ist offline
Moderator
 
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Beiträge: 27.454
Provider: NetCom BW
Bandbreite: FTTH 300/60
Standard AW: und immer wieder und wieder ....

Die Bevölkerungsdichte als reine Zahl ohne näheres Hinsehen ist nicht sehr aussagekräftig.

Dorfkern mit z.B. 800 Einwohnern bei etwas größerer Gemarkungsfläche von z.B. 17km², einer Handvoll Aussiedlerhöfe wären 50 EW/km² und nun wollte man hier bei schätzungsweise 300-350 Haushalten in einem geschlossenen Siedlungskern die alle auf LTE verweisen allein wegen einer nominellen Bevölkerungsdichtezahl, die z.B. bei nur der halben Gemarkungsgröße plötzlich bei 100 EW/km² liegen würde, trotz sonst gleichen Voraussetzungen.

bzw. wenn man den Landkreis als Maßstab nimmt, kann es innerhalb des Landkreises erhebliche Abweichungen der Siedlungsstrukturen geben
__________________
So long.
fruli
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