#31  (Permalink
Alt 17.01.2018, 21:25
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robert_s robert_s ist offline
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Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Willst du nicht doch die Mikroelektronik an den Nagel hängen und die TK-Branche retten?
Der Telekom ist ja nicht zu helfen, und Vodafone Kabel hat schon gute Leute. Wo meinst Du denn könnte man da noch gut aushelfen?

Zitat:
Zitat von A1B2C3D4 Beitrag anzeigen
Selbst beim Anbieter von Gottes Gnaden Vodafone gibt es noch Nachholbedarf.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/...sung-node.html
Ich verstehe nicht, warum die BNetzA da nicht Vodafone DSL und Vodafone Kabel trennt, das sind doch völlig unterschiedliche Zugangsnetze/technologien. Ebenso Telekom DSL und FTTH. Das alles in einen Topf zu werfen macht die Ergebnisse doch recht undurchschaubar.
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  #32  (Permalink
Alt 17.01.2018, 22:51
xdjbx xdjbx ist offline
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Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Auch das 95%-BNG-Thema? Wusste denn da jemand, woran das liegt, was getan wird und wann?
Ja natürlich.
Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Jetzt bezweifle ich allerdings, dass Du wirklich verstehst, was für einen Schlag Menschen ich meine. Ich meine den "leidenschaftlichen" Ingenieur, der mit 95% nicht zufrieden ist und sich in Probleme aus eigener Motivation reinhängt, bis sie gelöst sind. Und diese Leute reden sehr gerne über ihre Leidenschaft, wenn sie mal jemanden finden, der sich für ihre Arbeit interessiert.
Na können sie ja tun, aber glaub mir mal, dass bei den Netzbetreibern insbesondere bei den Großen, wie der Telekom, Menschen in der Entwicklung sitzen, die wissen was sie tun.
Die entwickeln sogar internationale Standards oder arbeiten mit.

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Bei Typen, die mit einem "das ist zu kompliziert, um es Laien zu erklären" daherkommen, kann man sich dagegen sicher sein, dass die nichts wissen. Wer seine Materie wirklich versteht, kann sie auch Laien erklären. Ganz abgesehen davon, dass nicht jeder Endkunde ein Laie ist. Mich hielten manche Telekom-Techniker auch schon für einen Kollegen...
Mag auf Dich vielleicht zutreffen, aber ohne drinzustecken, fehlt den meisten auch technisch versierteren Kunden halt sowohl der technische Gesamtblick als auch das Verständnis für der größere Zusammenspiel der verschiedenen Architekturen.
Und der Experte, der die Bits und Bytes programmiert oder die Gesamtzusammenhänge kennt, der hat in der Regel einfach keine Zeit um Erwachsenenbildung von Unbeteiligten zu betreiben.

Wer meint, die nötige Qualifikation zu haben um in dem hochkomplexen Geschäft mitzuarbeiten, dem steht es ja frei sich entsprechend einzubringen / zu bewerben.
Ich denke die Global-Player suchen immer gute Leute...
http://www.telekom.jobs/de/de/global/site/index
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  #33  (Permalink
Alt 18.01.2018, 11:47
infinity4 infinity4 ist offline
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen

Na können sie ja tun, aber glaub mir mal, dass bei den Netzbetreibern insbesondere bei den Großen, wie der Telekom, Menschen in der Entwicklung sitzen, die wissen was sie tun.
Die entwickeln sogar internationale Standards oder arbeiten mit.
DAS bezweifle ich mal stark, gerade bei der T.
Selbst wenn es dort fähige Leute gibt sind ihnen die Hände, in Form von Aktionären und Bilanzen, gebunden.
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  #34  (Permalink
Alt 18.01.2018, 11:55
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Zitat:
Zitat von infinity4 Beitrag anzeigen
Selbst wenn es dort fähige Leute gibt sind ihnen die Hände, in Form von Aktionären und Bilanzen, gebunden.
Was heißt Hände gebunden? Es wird halt in eine Richtung entwickelt, die in Gesamtheit deren Interessen auch vertritt, Bsp. GPON und das Telekom-FTTH-Netz.

Von einer AG kann man nicht unbedingt die Rettung des Abendlandes erwarten. Zumindest, solange keiner das bezahlen will.
__________________
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  #35  (Permalink
Alt 18.01.2018, 21:30
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Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Na können sie ja tun, aber glaub mir mal, dass bei den Netzbetreibern insbesondere bei den Großen, wie der Telekom, Menschen in der Entwicklung sitzen, die wissen was sie tun.
Nur weiß das offenbar niemand außer denen. Die "sichtbaren" Ergebnisse sprechen jedenfalls nicht unbedingt dafür, dass sie das, was sie tun, besonders gut machen.

Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Die entwickeln sogar internationale Standards oder arbeiten mit.
Da habe ich auch so meine Zweifel. Nach meinen Erfahrungen betätigen sich die in Standardisierungsgremien entsandten Vertreter großer "Abnehmer"konzerne oft als reine Interessenvertreter. Mitgearbeitet wird da bestenfalls an den Requirements und Use Cases, ansonsten sehen die nur zu, die wirtschaftlichen Interessen ihres Konzerns durchzusetzen. Mit der technischen Entwicklung haben die nichts am Hut, das machen die beteiligten Tech-Firmen und Forschungsinsitute.
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  #36  (Permalink
Alt 18.01.2018, 22:43
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Musst du mal besser googleln ;-)
http://www.laboratories.telekom.com/...Licensing.aspx
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  #37  (Permalink
Alt 19.01.2018, 08:08
LokiG LokiG ist offline
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Zitat:
Zitat von rannseier Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Eine gute Freundin zog mit der Telekom vom einen Ortsnetz ins nächste. Ich sollte den Kram einrichten.

Der Techniker kam nun vergangenen Freitag (05.01.18) und schaltete den Anschluss. Nachdem dieser nun weg war sollte ich den Anschluss in Betrieb nehmen. Natürlich funktioniert der Anschluss nicht.

Gegen 11 Uhr war der Techniker von der Telekom wieder weg. Sync ist da (auch, wie mittlerweile festgestellt wurde, mit dem richtigen Port). Bandbreite, SNR etc. sind soweit ok.

Die vorhandenen Zugangsdaten (die auch so im Kundencenter stehen) funktionieren nicht, es gibt nur die Meldung PPPoE-Zeitüberschreitung, sowohl bei einem SP 724V als auch bei einer Fritzbox 7490.

Der erste Anruf führt zu der Aussage: Auftrag noch nicht abgeschlossen, das System lässt keine Messung zu. Nun gut..

Gegen 13:30 kam eine SMS an den Anschlussinhaber, dass der Anschluss nun funktionieren würde. Der nächste Anruf bei der KT 1000 endete von einer schlecht deutsch sprechenden Mitarbeiterin mit russischem Dialekt mit der Aussage "Müssen bis 21 Uhr warten!" "Müssen warten!". Ja nee, is klar..

Nach 21 Uhr ging das Spiel dann weiter. Eine weitere schlecht deutsch sprechende Mitarbeiterin (ja, auch wieder mit russischem Dialekt) brachte uns dann auch nicht weiter. Sie wiederholte ständig "Sie müssen bis 21 Uhr warten". Ja, dass haben sie nun drei mal gesagt. Wir haben jetzt 21:39 Uhr. Sie sagt dann: "ich habe jetzt was gemacht" (was, das wusste sie leider nicht ), ich rufe sie gleich in 15 Minuten zurück um zu gucken ob das nun funktioniert. 3 Sätze später dann: Kann auch 5 Minuten länger dauern. Auf den Rückruf warten wir noch heute.

Eine Stunde später probierten wir es dann noch mal. Ein Mitarbeiter mit leicht nasalen Einschränkungen meinte dann: Interessiert mich nicht, was die Kollegen vorher gesagt haben, sie müssen 24 Stunden warten und damit basta. Auf meine Aussage "Sag mal Leute, gehts noch?" legt er dann wir eine beleidigte warme Leberwurst auf.

Der nächste Anruf führt ebenfalls zu einem männlichen Mitarbeiter, der irgendwann einfach aufgelegte.

Ab hier änderten wir nun die Strategie und wählten im IVR "Gesprächsaufzeichnung ja".

Darauf kam ich dann so einer engaierten Mitarbeiterin, mit der ich die Zugangsdaten überprüfte, mal wieder die Fehlermeldung nannte (PPPoE-Zeitüberschreitung bei VLAN 7 und ungetaggt). Sie gab uns dann einen Technikertermin für kommenden Mittwoch.

Kurz gesagt: Die Mitarbeiter sehen offensichlich ob das Gespräch aufgezeichnet wird oder nicht (kenne ich auch von vielen anderen Carrieren so) und verhalten sich auch dementsprechend. Auch routen die einzelnen Callcenter/Dienstleister die nicht aufgezeichneten Calls zu deren Lowperformern, denen es nur um die AHT geht (9 Minuten sind das aktuelle Limit). Die Lowperformer sind auf unter 3 Minuten getrimmt.

Wer besonders schlechte Laune bekommen will, der wählt nicht nur als Anbieter Telekom sondern auch im IVR brav "Mit der Aufzeichnung nicht einverstanden.

edit: Zwischendurch wurde noch ein Störungsticket eröffnet und genau so auch wieder kommentarlos geschlossen.

(hier fehlt noch ein Kotz-Smilie, den ich leider, oder vielleicht auch zum Glück, nicht finde).
...kann dich wirklich verstehen, sorry wir haben alle schon unsere Prob smit der Telekom gehabt. PS: super witzig geschrieben, musste mehrfach lachen!
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  #38  (Permalink
Alt 19.01.2018, 09:58
Wechsler Wechsler ist offline
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Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Na können sie ja tun, aber glaub mir mal, dass bei den Netzbetreibern insbesondere bei den Großen, wie der Telekom, Menschen in der Entwicklung sitzen, die wissen was sie tun.
Menschen, die dann auch schon mal aus Versehen OpenSSL kaputt patchen und dabei Milliardenschäden verursachen.
Zitat:
Die entwickeln sogar internationale Standards oder arbeiten mit.
Wie das Verschlüsselungsverfahren MAGENTA, welches zum AES-Wettbewerb eingereicht wurde und dann prompt in der ersten Runde wegen Sicherheitsmängeln durchgefallen ist.
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