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Kommentar zum Artikel: BUGLAS: Bei zu hohen TAL-Entgelten fehlt Geld für Glasfaserausbau
Die von der Bundesnetzagentur vorgeschlagene Erhöhung der Entgelte für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) wird vom Glasfaserverband BUGLAS abgelehnt. Stattdessen müssten die TAL-Entgelte langfristig stabil bleiben.
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  #11  (Permalink
Alt 14.04.2019, 18:47
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rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Und warum kommt dann ständig "Glasfaser bauen!" Wenn schon die Erschließung von Kvz unrentabel ist?
- Zukunftssicherheit
- höhere Geschwindigkeiten als per FTTC
- keine monatlichen Entgelte (wenn mans komplett neu baut)

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Der mit dem Vectoring-Monopol legt fest, welches Profil verwendet wird, oder nicht? Also wer entscheidet, ob SV eingesetzt wird?
Ich geh davon aus, das es da auch regulierte Vorleistungsprodukte gibt. Und wieso sollte es die für SV nicht auch geben?

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Die KNBs operieren profitabel mit gemieteten Rohrtrassen. Zum Problem wird es offenbar erst wenn ein "TAL-Entgelt", "VULA" oder irgendwas anderes pro Anschluß fällig wird.
Warum? Andere operieren mit BSA-Anschlüssen auch profitabel.

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Wie stellt man sich denn diesen Wettbewerb nun vor? Erklärung bitte!
Einen Infrastrukturwettbewerb wird es in der Fläche sinnvollerweise nie geben. Also wird es, wie momentan, entweder auf einen geförderten Ausbau hinauslaufen oder Stückwerk von kleineren Anbietern.

Was sind denn deine Vorstellungen, wenn sich ein KVz-Ausbau schon nicht lohnt?
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  #12  (Permalink
Alt 14.04.2019, 18:54
wellmann wellmann ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Wechsler meint anscheinend, interessante oder provokante Fragen zu stellen - dabei sind sich hier alle einig: KVz-AP o.ä. lohnt sich in der Fläche einfach nicht. Tiefbaukosten sehr hoch, ohne sich dabei von der Konkurrenz Telekom, Vodafone, 1&1, O2 und Co. nennenswert absetzen zu können. Das geht höchstens mit FTTB/FTTH, insbesondere, aber nicht ausschließlich (DG vermarktet teils trotzdem erfolgreich), wenn der Ort von DSL/Kabel unterversorgt ist.
1&1 ist nach Kunden der Drittgrößte Anbieter auf dem deutschen Breitband-Markt und selbst die setzen nicht mal flächendeckend auf L2-BSA ab BNG(!).
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  #13  (Permalink
Alt 14.04.2019, 19:00
Wechsler Wechsler ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Zitat:
Zitat von rezzler Beitrag anzeigen
Warum? Andere operieren mit BSA-Anschlüssen auch profitabel.
Klar, man erschließt ein paar BNGs. Da hat aber nichts mit "Glasfaser bauen" zu tun.

Zitat:
Was sind denn deine Vorstellungen, wenn sich ein KVz-Ausbau schon nicht lohnt?
Jemand anders hat "Glas bauen!" gefordert, sich dann aber nicht mehr weiter dazu geäußert. Das habe ich kommentiert.

Die Telekom ist (von ein paar regionalen Ausnahmen abgesehen) offenbar das einzige Unternehmen, das einige eigene Kvz (nicht alle) profitabel mit Glasfaser erschließen kann. Weil es sich selbst keine TAL-Entgelte zu zahlen hat und dem Unternehmen sogar die Rohrtrassen gehören.

Deshalb nochmal die Frage: Wie stellt man sich denn einen profitablen Glasfaserausbau mit erhöhten TAL-Entgelten nun genau vor?
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  #14  (Permalink
Alt 14.04.2019, 19:10
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rezzler rezzler ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Klar, man erschließt ein paar BNGs. Da hat aber nichts mit "Glasfaser bauen" zu tun.
Nichtmal. Gibt ja auch L3.

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Die Telekom ist (von ein paar regionalen Ausnahmen abgesehen) offenbar das einzige Unternehmen, das einige eigene Kvz (nicht alle) profitabel mit Glasfaser erschließen kann. Weil es sich selbst keine TAL-Entgelte zu zahlen hat und dem Unternehmen sogar die Rohrtrassen gehören.
Wenn das die Begründung wäre hätte die BNetzA bei der Festlegung der Preise versagt. Wobei eine Telekom natürlich schlicht durch die Größe ganz andere Einkaufsbedingungen und Möglichkeiten hat als ein Regionalkrauter.

Zitat:
Zitat von Wechsler Beitrag anzeigen
Deshalb nochmal die Frage: Wie stellt man sich denn einen profitablen Glasfaserausbau mit erhöhten TAL-Entgelten nun genau vor?
Der Ausbau wird durch die erhöhten TAL-Entgelte profitabler, weil man weniger Geld abführen muss. Die Kosten und Aufwand, erstmal einen Glasfaserausbau (also FTTB/FTTH) hinzubekommen bleiben gleich, es sollte sich nur schlicht schneller rechnen.
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  #15  (Permalink
Alt 15.04.2019, 03:12
dslworker dslworker ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Guten Tag zusammen,
in der VATM-Studie Seite 21
https://www.vatm.de/wp-content/uploa...8_091018_f.pdf
ist zu erkennen, dass die Wettbewerber den grössten Beitrag zum Glasfaserausbau in die Häuser leistet FTTB. Allerdings ist die Vermarktung nur zu ca. 2/3 geglückt. Vielleicht ist den meisten Kunden Glas einfach zu teuer.
mfG
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dIe eInZIG vErNÜftiGE RecHTsChReibrefORM :
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  #16  (Permalink
Alt 15.04.2019, 07:34
phonefux phonefux ist offline
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Standard AW: Die TAL Nutzung ist rückläufig

Nur zu ca. 1/3 (35,1 %) beim Wettbewerb und 1/8 bei der Telekom.

Beim Wettbewerb ist es überwiegend FTTB, was vor G.Fast jahrelang kaum einen Mehrwert bot. Bei der Telekom dürfte es maßgeblich an der mangelnden Bereitschaft liegen, die FTTH-Hausverkabelung zuzulassen.

Am Preis liegt es mE eher nicht, in der Regel bekommt man darüber ja auch die kleinen Tarife.
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