#1  (Permalink
Alt 28.05.2020, 12:02
forensachen forensachen ist offline
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Standard DSL Kabel

Hallo,
in unserem Haus haben wir im Keller ein Patchfeld, über das die Fritz Box ihr DSL Signal im EG bekommt. Im Keller ist die TAE Dose und von dieser geht ein Kabel in das Patchfeld und oben aus der passenden Dose dann ein DSL Kabel in die Fritz Box. Dieses zweite Kabel ist allerdings zu kurz und ich bräuchte ein 5m Kabel. Was für ein Kabel ist das genau bzw. was für ein neues muss ich kaufen? Sieht quasi aus wie ein LAN Kabel, aber kommt halt das DSL Signal durch.

Mit freundlichen Grüßen
forensachen
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  #2  (Permalink
Alt 28.05.2020, 12:29
speckbaer speckbaer ist offline
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Hallo,


schau mal hier:


https://telekomhilft.telekom.de/t5/T...el/m-p/4390333


Cat 7 ginge bei der kurzen Distanz sicher auch, aber die Impedanz haut nicht ganz hin.


Gruß,
speckbaer
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  #3  (Permalink
Alt 28.05.2020, 13:14
nsa112 nsa112 ist offline
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Standard AW: DSL Kabel

Du kannst ein ganz mormales Cat 7 Netzwerkkabel bei der kurzen Entfernung nutzen. Mache ich auch ohne Probleme.


https://www.amazon.de/LogiLink-CQ407...664428&sr=8-16
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  #4  (Permalink
Alt 28.05.2020, 22:01
llk llk ist offline
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Standard AW: DSL Kabel

Das ist immer so eine Sache mit (V)DSL über Patchfelder, von der Impendanz der verschiedenen Kabeltypen mal ganz abgesehen baut man sich gleich 2 weitere Schaltpunkte mit ein, welche einen schlechten Übergang haben können.

Bei der Qualität häufig verbauten Patchfelder und Datendosen ist inzwischen zumindest aus meiner Sicht hopfen und Malz verloren, demnach sind die Dosen/Patchfelder selbst die größte Krux, die paar Meter Cat7 Kabel in der Wand oder das LAN Kabel zum verbinden der (DSL-Buchse) FritzBox sind nur eine weitere Suboptimale variablen.

So lange es funktioniert ist ja alles gut, jedoch ist es immer sinnvoll bis zum Modem möglichst wenige Schaltpunkte zu haben.

llk
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  #5  (Permalink
Alt 29.05.2020, 00:59
NokDar NokDar ist offline
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Zitat:
Zitat von forensachen Beitrag anzeigen
... und oben aus der passenden Dose
Ist das eine reguläre UAE-/Datendose mit RJ45-Buchse(n) (und keine TAE-Dose)? Wenn ja:

Zitat:
Zitat von forensachen Beitrag anzeigen
Was für ein Kabel ist das genau bzw. was für ein neues muss ich kaufen?
Stinknormales bzw. handelsübliches Patchkabel in CAT5, CAT6 oder CAT6A. Entsprechende CAT7-Patchkabel mit den regulären RJ45-Steckern gibt es nicht (auch wenn solches oft verkauft/angeboten wird aber die daran verbauten RJ45-Stecker drücken es dann insg. mindestens wieder auf CAT6A-Niveau (je nachdem welche RJ45-Stecker verwendet wurden), daher ist das dann nur ein "angebliches" CAT7-Patchkabel aber das kann man letztlich natürlich auch nehmen). Aber CAT5 oder gar CAT3 oder J-2Y(St)Y würde für xDSL auch schon ausreichen.

Zitat:
Zitat von forensachen Beitrag anzeigen
Sieht quasi aus wie ein LAN Kabel, aber kommt halt das DSL Signal durch.
Dann ist das evtl. auch schon ein LAN- bzw. Patchkabel (obwohl es auch entsprechende Anschlusskabel mit insg. nur 2 Adern und an beiden Enden jeweils einem RJ45-Stecker gibt, welche auch funktionieren würden (wenn die richtigen PINs belegt sind)). Letztlich ist es einem LAN- bzw. Patchkkabel reichlich egal ob da Ethernet, ISDN, POTS oder DSL-Signale durchgehen.
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  #6  (Permalink
Alt 07.06.2020, 15:53
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kball kball ist offline
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Zitat:
Zitat von llk Beitrag anzeigen
Das ist immer so eine Sache mit (V)DSL über Patchfelder, von der Impendanz der verschiedenen Kabeltypen mal ganz abgesehen baut man sich gleich 2 weitere Schaltpunkte mit ein, welche einen schlechten Übergang haben können.

Bei der Qualität häufig verbauten Patchfelder und Datendosen ist inzwischen zumindest aus meiner Sicht hopfen und Malz verloren, demnach sind die Dosen/Patchfelder selbst die größte Krux, die paar Meter Cat7 Kabel in der Wand oder das LAN Kabel zum verbinden der (DSL-Buchse) FritzBox sind nur eine weitere Suboptimale variablen.

So lange es funktioniert ist ja alles gut, jedoch ist es immer sinnvoll bis zum Modem möglichst wenige Schaltpunkte zu haben.

llk
Leider muss ich die obigen Einwände bestätigen.

Habe eine zusätzliche Fritzbox nun direkt in den Raum wo das Telekom Telefonkabel herkommt.
Die Fritzbox zeigt eine wesentlich kürzere Leitungslänge an und hoffentlich läuft sie nun endlich stabil.

Einen einzelnen Disconnect hatte ich derweilen zwar dennoch.

Hoffentlich bleibt es dabei.



Zuvor hatte ich es im Nebenraum probiert, Cat7 Verlegekabel direkt an die Telekom Anschlussstelle und dann über ein Patchpanel direkt in die Fritzbox, war die gleiche Katastrophe wie bisher über die Hausverkabelung vom Keller in den 1.Stock.
__________________
T-Mobile Austria gigakraft 5G 500: LTE+5G 500MBit down 50MBit up EUR 60 WARUM NICHT IN DEUTSCHLAND ? Internet -Erleben was uns trennt: https://www.magenta.at/internettarife/5g/ http://www.hot.si/
Goodbye Telekom. Baut mal aus und/oder macht gescheite Tarife.
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  #7  (Permalink
Alt 07.06.2020, 21:01
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Zitat:
Zitat von kball Beitrag anzeigen
Leider muss ich die obigen Einwände bestätigen.

Habe eine zusätzliche Fritzbox nun direkt in den Raum wo das Telekom Telefonkabel herkommt.
Die Fritzbox zeigt eine wesentlich kürzere Leitungslänge an und hoffentlich läuft sie nun endlich stabil.

Einen einzelnen Disconnect hatte ich derweilen zwar dennoch.

Hoffentlich bleibt es dabei.



Zuvor hatte ich es im Nebenraum probiert, Cat7 Verlegekabel direkt an die Telekom Anschlussstelle und dann über ein Patchpanel direkt in die Fritzbox, war die gleiche Katastrophe wie bisher über die Hausverkabelung vom Keller in den 1.Stock.
Ein schlechtes Signal kann man nur noch verschlimmbessern. Techniker @rezzler oder diverse Andere hier namentlich nicht genannte könne(t)n das Bestätigen.

Geändert von slight (07.06.2020 um 21:16 Uhr)
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  #8  (Permalink
Alt 25.06.2020, 11:25
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Zitat:
Zitat von llk Beitrag anzeigen
Das ist immer so eine Sache mit (V)DSL über Patchfelder...

Bei der Qualität häufig verbauten Patchfelder und Datendosen ist inzwischen zumindest aus meiner Sicht hopfen und Malz verloren
Danke für den Tipp. Hatte im Elternhaus seit knapp einem Monat einen VDSL-Anschluss (vormals Koax) in Betrieb genommen. Von der neuen TAE im Keller ging es dann mit dem AVM-DSL-Kabel ins Patchfeld und dann über 8m Cat7-Verlegekabel hoch ins Wohnzimmer über eine Netzwerkdose und ein 0,5m Patchkabel zur FritzBox.

Bei Anschluss murmelte der Techniker was von guten Leitungswerten trotz der Kabellänge von ca. 300 m. Die vollen 116 MBit Sync kamen bei ihm am Messgerät an der TAE raus.

Bei der FB im Wohnzimmer war davon weniger zu sehen. Nur noch knapp 104 Mbit und DLM griff gleich in der zweiten Nacht ein mit dem 100er Profil. Das Spektrum war zwar nicht super auffällig, hatte aber um 13 MHz eine starke Tendenz nach unten um weiter oben wieder gleichmäßig anzusteigen. Es gab zwar 17 weitere Tage lang keinen Resync, aber ab und an doch zahlreiche CRC-Fehler.

Am vergangenen Samstag habe ich das Cat7-Verlegekabel nun direkt an der TAE auf Klemme 5+6 gelegt und umgehe so das Patchpanel. Ergebnis ist, dass die Leitungskapazität auf 125 MBit und der SNR um 6-7 dB angestiegen ist.

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  #9  (Permalink
Alt 25.06.2020, 12:25
llk llk ist offline
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Zitat:
Zitat von Tom H Beitrag anzeigen
Danke für den Tipp.
Bitte

Ja, es ist so.

Das Cat7 Kabel ist zwar nicht Optimal aber auch nicht die Hauptursache für derartige Probleme.

Die Kontaktfedern am Patchfeld/Netzwerkdose sowie die Qualität der Kontaktierung auf der LSA seite spielen eine große Rolle und dann diese fertig konfektionierten Patchkabel, dort weiß man auch nie so wirklich die gut die Kontaktierungen sind.

Bei Ethernet fällt die Verbindung im zweifel auf 100/-10Mbit wenn dort etwas nicht passt, und im zweifel kommt halt gar kein Link zustande wenn zu viele/und die richtigen Kontakte unterbrochen oder schlecht sind.

(V)DSL wird ja bekannterweise auch bei schlechten Kontaktierungen synchron und bei so vielen möglichkeiten sucht man sich nen Wolf.

Es gibt in derartigen Konstellation "fast immer" Probleme.

llk
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  #10  (Permalink
Alt 25.06.2020, 21:33
eifelman eifelman ist offline
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Gibt es denn spezielle Kandidaten, die auffällig sind in der Problemhäufung? In neuen Wohnhäuser ist solche Bauweise schon häufig zu sehen --> Patchpanel im Keller, Verlegekabel zu den einzelnen Wohnung in eine Netzwerkdose oder einen Multimediaverteiler. TAE-Dose kommt dann neben APL und per Kabel wird auf den entsprechenden Port für die Wohnung gegangen. Da müsste es dann reihenweise Probleme geben.

Kann bei mir selbst großen keine Unterschiede bei den DSL-Werten / Spektrum feststellen - egal ob ich direkt hinter den APL gehe oder das Singal weiterleite - z. B. über eine Netzwerkdose zum Patchpanel (von Digitus) gehe oder über ein Keystonemodul in den Multimediaverteiler ins OG, wo E-DAT Module drin sind.

Es ist natürlich korrekt, dass die Qualität der Federnkontakte und der Kabelstecker wichtig ist. Aber das ist kein alleiniges Problem von Netzwerkdosen/-modulen oder Patchkabeln - kann bei TAE-Dosen oder DSL-Anschlusskabeln auch passieren (hier beim Nachbar, wo der Pin 5 vom DSL-Anschlusskabel kaum Kontakt hatte und daher enorme Probleme auftraten: https://www.onlinekosten.de/forum/sh...69#post2381269). Inzwischen sind mir schon mehrere DSL-Anschlusskabel mit Kontaktproblemen begegnet (auch original Signaturkabel).

Ich würde einfach versuchen immer so wenig Kontaktstellen (potentielle Fehlerquellen) wie möglich im Leitungsweg zu haben. Und wenn es doch Auffälligkeiten gibt, durch das Ausschlussverfahren zu prüfen, welche Kontaktstelle das Problem ist.
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