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Kommentar zum Artikel: Europaparlament stimmt gegen Reform des Urheberrechts
Das Europaparlament hat der umstrittenen Reform des Urheberrechts vorerst eine Absage erteilt. Die Pläne, die unter Schlagworten wie "Upload-Filter" scharf kritisiert werden, sind aber noch nicht ganz vom Tisch.
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  #1  (Permalink
Alt 05.07.2018, 18:18
Blaria Blaria ist offline
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Beiträge: 368
Standard die armen Printmedien :-(

grundsätzlich ein positives Urteil, was zu begrüssen ist. Man fragt sich bei sowas nur immer wieder: warum können solche Entscheidungen nicht unwiderruflich, also zumindest für ~5 Jahre fest, entschieden werden ?
so macht es den Anschein als sei es für die Betroffenen eine Win-Win Situation: verarmte EU-Politiker auf der einen Seite und ums überleben kämpfende Medienindustrie auf der anderen Seite - ob da nicht noch eine Urlaubsüberraschung für den ein oder anderen gefunden wird ?

Und wer tatsächlich meint unsere Printmedien gehen den Bach runter, der guckt vor dem Antworten doch bitte mal kurz: https://www.zdf.de/comedy/die-anstal...rdaer-102.html (is auch noch verdammt lustig dazu)
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  #2  (Permalink
Alt 06.07.2018, 01:30
Benutzerbild von revoluzzer
revoluzzer revoluzzer ist offline
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Standard AW: die armen Printmedien :-(

Zitat:
Zitat von Blaria Beitrag anzeigen
grundsätzlich ein positives Urteil...
War doch kein Gerichtsurteil, sondern eine Abstimmung des Paralments.

Zitat:
Das Europaparlament hat Pläne zur Reform des EU-Urheberrechts mit den umstrittenen Upload-Filtern vorerst zurückgewiesen, die Reform aber nicht endgültig gekippt.
Ja, wird dann wohl beim zweiten Anlauf in evtl. leicht entschärfter Form trotzdem noch vom EU-Parlament durchgewunken werden. War ja bei CETA genauso. Das mit den USA wurde abgelehnt, während das mit Kanada genehmigt wurde. Somit haben die multinationalen Konzerne über den Umweg Kanada doch wieder das erreicht, was sie wollten.
Ich finde es traurig, daß das Internet immer mehr von den Mächtigen vereinnahmt, zensiert und reglementiert wird. Wer im Internet mittlerweile eine abweichende Meinung äußert, wird entweder abgemahnt oder der Beitrag wird gelöscht. Künftig kommt dann wohl auch noch gleich das präventive Nichtveröffentlichen von Bilddokumenten (z.B. um einen Beitrag zu unterlegen) dazu. Interessant war nur die Anfangszeit des I-Net, Anfang der 2000er Jahre, als alles noch erlaubt war.
__________________
ISP seit 04.06.2019: Telekom. Tarif: Fiber-250. Reale DL/UL-Speed: 266/103 MBit. Durchschnittspreis mit Cashback: 34,11 €/Monat. Hardware: Asus RT-AC68U mit Fresh-Tomato-FW V2020.8 (18-12/2020) + Fritz!Box 7580 (FW V7.12) für Internet-Telefonie. DECT-Handteile: Siemens Gigaset C475IP + C450IP.
"Switched" at 11/2018 to Linux Ubuntu-Mate 20 LTS. Coming soon: FTTH via Telefónica-Backbone.
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  #3  (Permalink
Alt 06.07.2018, 07:14
longitudinal longitudinal ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 26.01.2016
Beiträge: 586
Provider: VDSL2 Telekom
Standard AW: die armen Printmedien :-(

Der neue und dann auch durchgewunkene Entwurf, sieht dann auch vor das gebrauchte Printmedien nur noch für andere nicht lesbar entsorgt werden müßen, ansonsten werden Urhebergebühren in Höhe des 100fachen Einkaufspreises erhoben. Zweitens ist jede Aussage, eines Redakteurs, "Journalisten" durch das Gesetz geschützt, bei Veröffentlichung droht eine Strafzahlung an die Medienkonzerne in Höhe von 100000€. Jedes Zitat, ist mit einer Abgabe zu belegen die pauschal 10€ beträgt und ebenfalls den Medienkonzernen zukommt. Im Vorgriff auf noch nicht veröffentlichtes aber potentiell veröffentlich würdiges Material wird auf jeden Text eine Gebühr von 10 Cent pro Buchstabe gelegt. Hiermit ist dann dem umfassenden Schutz der Medienschaffenden Recht getan.


Mal davon abgesehen das die geistige Schaffenshöhe der meissten Artikel, Kolumnen und Nachrichten der sogenannten Qualitätsmedien und Boulevard Blätter nicht das Schwarze unter dem Fingernagel wert ist, sie überwiegend das oftmals schlichte und eingeschränkte Weltbild des Verfassers, des Eigentümers des Printmedium wiedergeben und somit überhaupt keine Relevanz besitzt, ist das Ganze nur eine Form von Zensur, ein Versuch die Bevölkerung und die Medien gänzlich zu entpolitisieren, damit jede, aber auch jede Schweinerei unbemerkt in Kraft gesetzt werden kann. Wohin das die letzten Jahrzehnte geführt hat sieht man am Rechtsruck in dieser Gesellschaft, ein totalitär feudal faschistoides Denken ist heutzutage wieder en vogue. Aber die Verleger habens immer noch nicht begriffen, soviel zur Qualität.
__________________
Modem: Vigor 130; Router: UBNT ERLite
AP: 2 Linksys Lapac 1200; VoIP: Gigaset c610IP
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