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Alt 11.04.2009, 13:38
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DarkRaziel DarkRaziel ist offline
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Zitat:
"Wir haben herausgefunden, dass die Dauer des Spielens keine Auswirkung auf die Aggressionsbereitschaft hat." Junge Erwachsene, die gern und oft Zeit mit Spielen wie "Counterstrike" oder "Unreal Tournament" verbringen, würden damit nicht Gewalt verbinden, sondern eher die Freude am Spielen, den Zeitvertreib.
Wie ich spiele auch seit nun mehr als 15 Jahre Computerspiele seit C64 und Atari2600 und habe somit den ganzen Wandel der Computerspiele mitgemacht.
Und das die Gewalt in Spielen höher ist als früher will ich auch nicht bestreiten, doch damals waren halt die Fähigkeiten von den Computer und Konsolen nicht so hoch wie heute um Spielraum bei der Programmierung zu zulassen.
Auch ich bin früher schon ohne Probleme an Spiele wie Mortal Kombat, Wolfenstein usw. gekommen aber das ich dadurch Schaden genommen habe kann ich nicht behaupten. Denn gerate der Reitz an dem Verbotenen ist der Reiz für viele Minderjährigen.

Wie ich spiele Games weil ich Spaß haben möchte und in Virtuelle Welten abtauchen will um dort vielleicht in manchen Spielen meinen Frust vom Alltag loswerden möchte oder eben nur Spaß haben will bzw. die Zeit vertreiben möchte.

Und in der heutigen Vernetzten Zeit halt mit Freunden aus aller Welt gemeinsam im Team über das virtuell Schlachtfeld ziehen und gemeinsam das Level überstehen.

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Alt 11.04.2009, 19:21
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Pharao Pharao ist offline
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Wie wäre es mal mit einer Studie, ob "Killerspiele" nicht vielleicht sogar dazu beitragen, Aggressionen, die sich im Alltag aufbauen, abzubauen? Ich traue mich wetten, das Ergebniss könnte verblüffend ausfallen...

PS: Mittlerweile langweilen mich 3d-Shooter, aber früher habe ich von DUMM über Duck Nugget bis QUARK 4 alles gezockt. Allerdings bevorzuge ich mittlerweile andere Genres. Irgendwann ist man einfach satt vom ewig gleichen 1st Person Stoff. Und ich bin so gut wie nie Amok gelaufen
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Alt 12.04.2009, 13:01
Reniarz Reniarz ist offline
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Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Wie wäre es mal mit einer Studie, ob "Killerspiele" nicht vielleicht sogar dazu beitragen, Aggressionen, die sich im Alltag aufbauen, abzubauen? Ich traue mich wetten, das Ergebniss könnte verblüffend ausfallen...
Derartige Studien gibt es bereits und zeigen NICHT, dass Aggressionen abgebaut werden können. Sie zeigen eher, dass diese Menschen gewaltbereiter sind und bzgl. Gewalt abgestumpfter reagieren.

Aber: Gewalt gab es schon immer: "Früher" gab es Raufereien und der Sieger hörte auf, heute wird nachgetreten. (Nicht nur in der U-bahn) Allerdings kann man das den Spielen nicht alleine anlasten. Die Gesellschaft wandelt sich zum Individualistentum, keiner traut dem Anderen, Neid, "tolle" Vorbilder (selbst Politiker, Banker) und die Medien (TV: Wieviele Menschen sterben täglich im TV? Das stumpft auch ab...). Es würde sich also durch ein Verbot dieser Spiele so gut wie nichts ändern.

Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Und ich bin so gut wie nie Amok gelaufen
Und auch das zeigen Studien: Nicht durch diese Spiele wird man zum Amok-Läufer. Wäre schlimm, dann hätten wir ja mehrere zig Millionen. Das ist manchmal der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und wenn es das nicht gäbe, wäre etwas anderes dieser Tropfen.

Aber ich persönlich sehe keinen Nutzen in Spielen, in denen Menschen nur regelrecht abgeschlachtet werden, quasi virtuelles Morden. Es dient auch nicht der persönlichen Reifung des Menschen, sondern behindert es sogar. (Auch dazu gibt es Studien) Dann freuen sich die Kids, dass das Blut spritzt, der Schädel platzt. Wenn man daran Freude hat, läuft was falsch. Solche Spiele gehören nicht in die Hände pubertierender Teenager, deren Gehirn gerade noch reifen muss.

Nein, ich bin hier nicht für ein generelles Verbot, aber ich finde, Altersfreigaben sollten schon beachtet werden, die sind ja nicht zur Belustigung aufgedruckt. Aber solange selbst Eltern ihren 12 Jährigen Sprößlingen Ballerspiele kaufen, die ab 18 freigegeben sind....

(Und falls jetzt jemand sagt, ja aber man kann sich das im Internet ja downloaden: Eltern sind die Erziehungspersonen und müssen schon sehen, was ihre Kinder Stunden lang vorm PC treiben.)
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Alt 12.04.2009, 20:11
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Pharao Pharao ist offline
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Zitat:
Zitat von Reniarz Beitrag anzeigen
(Und falls jetzt jemand sagt, ja aber man kann sich das im Internet ja downloaden: Eltern sind die Erziehungspersonen und müssen schon sehen, was ihre Kinder Stunden lang vorm PC treiben.)
Ist doch bequem, wenn Kinder Stundenlang vor Computer oder Fernseher gefesselt sind, dann hat man seine Ruhe...

...aber dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Kinder durch Medien und falsche Ideale "verseucht" werden.

Ich denke, das Problem sind nicht die Medien an sich, sondern die mangelhafte Erziehung der Kinder im Umgang mit denselben. Leider wird dieser geradezu durch die Medien gefördert. Denn schließlich gilt es, das "Marktpotential" der Kinder voll auszuschöpfen. Das Wohl der "Konsumenten" bleibt da zweitrangig. Aber das ist nicht ein Problem, das der Gesetzgeber lösen muss, sondern die Gesellschaft selbst.
Tragödien wie diesen Amoklauf gab es schon immer (auch vor dem Coputerzeitalter) und wird es immer geben. Ich erinnere mich da an eine Reportage über einen Fall in den 60ern, in dem 2 Jugendliche in England einen Obdachlosen grausamst zu Tode gequält haben einfach nur "aus Spaß". Ähnliches ereignete sich sich in den letzten Jahrzehnten in fast allen modernen Ländern.
Bleibt nur zu hoffen, dass soch wiederkehrende Ereignisse wenigstens kurzzeitig die Gesellschaft wachrütteln.
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Alt 13.04.2009, 15:25
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Zitat:
Zitat von Reniarz
Derartige Studien gibt es bereits und zeigen NICHT, dass Aggressionen abgebaut werden können. Sie zeigen eher, dass diese Menschen gewaltbereiter sind und bzgl. Gewalt abgestumpfter reagieren.
Zitat:
Einige Studien belegten einen minimalen Zusammenhang zwischen der Bereitschaft zu Gewalt und dem Spielen von "Killerspielen" wie Ego-Shootern. Andere Studien wiederum zeigten, dass es keinen Zusammenhang gebe oder sogar eher, das Spieler weniger zu Gewalt neigten "das scheint ja widersprüchlich", erklärte Kneer, die an der Universität Köln forscht.
Hmmm????
Also doch?
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Alt 13.04.2009, 23:01
Aruhn Aruhn ist offline
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Zitat:
Zitat von Pharao Beitrag anzeigen
Ist doch bequem, wenn Kinder Stundenlang vor Computer oder Fernseher gefesselt sind, dann hat man seine Ruhe...


Ich denke, das Problem sind nicht die Medien an sich, sondern die mangelhafte Erziehung der Kinder im Umgang mit denselben. Leider wird dieser geradezu durch die Medien gefördert. Denn schließlich gilt es, das "Marktpotential" der Kinder voll auszuschöpfen. Das Wohl der "Konsumenten" bleibt da zweitrangig. Aber das ist nicht ein Problem, das der Gesetzgeber lösen muss, sondern die Gesellschaft selbst.
So ist es!
Ein Problem was da auf jedenfall mit einfließt ist der Aspekt welche Werte man den/seinen Kindern vermitteln möchte.
Kinder brauchen Bezugspersonen und ihnen müssen Grenzen und Werte vermittelt werden.
Die Grenzsetzung muss auch mal mit lauterer Stimme (autoritär) geschehen.

Wer seine Kinder vor dem Fernseher setzt um seine Ruhe zu haben und die sich selbst überlässt, das geht einfach überwiegend schief.

Das Thema Erziehung, Grenzsetzung und Wertevermittlung geht auch mit anderen Themen daher wie "Geht unsere Jugend dem Bach runter" und dergleichen.
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  #7  (Permalink
Alt 15.04.2009, 11:53
Panzerfaust Panzerfaust ist offline
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@Reniarz

du sprichst ja von mehreren Studien. Kannst du mal bitte Links zu diesen Studien posten? Währe nett Danke.
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