#21  (Permalink
Alt 31.07.2020, 09:20
NokDar NokDar ist offline
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Wieder so ein gescheitertes Telekomprojekt?!?
Wie kommst du darauf? Wäre mir neu wenn das flächendeckend gewesen wäre.

T-FTTH gibt es in DD mittlerweile nicht nur im ehemaligen Pilotgebiet aber auch nicht für ganz Dresden (sondern u.a. auch sehr viel FTTC). Bei Stichproben scheinen die T-FTTH Gebiete (verständlicherweise) auch nicht zum Vodafone/Drewag-FTTH Gebiet zu gehören (verständlicherweise). Auch in DD gibt es viel klassische CuDA-Struktur und nicht nur (ehm.) OPAL/HYTAS. Dürfte in B (auch wenn man nur Ost B betrachten würde) nicht anders aussehen.
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  #22  (Permalink
Alt 31.07.2020, 11:23
elchipower elchipower ist offline
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
Zitat von phonefux Beitrag anzeigen
Es ist absolut zulässig, wenn eine Kommune selber ausbaut ohne Ausschreibung. Und dann unabhängig von der Wirtschaftsform des eigenen Unternehmens (also Eigenbetrieb oder privatwirtschaftliche Organisationsform). Die dürfen ja auch die Müllabfuhr oder Wasserversorgung selber machen ohne Ausschreibung.

Auch das ist absolut zulässig und üblich bei einem Unternehmen, das der Kommune gehört.
__
Bürgermeister und Vorstand: Wenn die Stadt in Bereiche eingreift, die nicht von der Wirtschaft bedient werden ist es ja ein legitimes Model.

Das Ziel der Privatisierung von Staatseigentum war ja mehr Wettbewerb im entsprechenden Wirtschaftszweig. Die Entscheidung hätte man sich aber Sparen können, wenn wieder auf Kommunaler ebene ausgebaut wird. Kommunale Aktiengesellschaft zu 100% Besitz der in der Kommune haben ein deutlich anderen Spielraum als herkömmliche Wettbewerber. Da haben Unternehmen wie Deutsche Glasfaser ein enormen Problem, die bauen wirklich aus und müssen mit den Geldern wirklich wirtschaftlich umgehen.

Bürgermeister im Vorstand eines Unternehmens, welches im direkten Wettbewerb steht hat dadurch einen sehr Faden Beigeschmack. Habe ja auch schon ein Link eingefügt wie der regionale Versorger gegen die Stadt geklagt hat, weil Vodafone gewonnen hat bei der Ausschreibung. Bei google findet man aus anderen Städten keinerlei solches aggressives vorgehen.

Gerade bei Vorstand&Bürgermeister&Wettbewerber ist halt fraglich wie neutral der Bürgermeister ist. Schlussendlich geht es um das eigene Einkommen als Vorstand. Zumal öffentliche Gelder einfach mal so ausgegeben werden für genau die Betriebe wo man im Vorstand ist. Spätestens da sollte es immer zu einer Ausschreibung kommen.

Hier nochmal der Artikel:
https://www.radiodresden.de/beitrag/...ausbau-600190/

P.S. Die Stadt Dresden hätte auch keine 21 Millionen aus eigener Tasche versenken müssen für das Projekt 500+. Das Land Sachsen fördert meines Wissens FTTH zu 100% aus der Kasse vom Bundesland, muss dann aber eine Ausschreibung sein. Finde es mit der Doppelbesetzung daher besonders kritisch.
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  #23  (Permalink
Alt 31.07.2020, 11:37
phonefux phonefux ist gerade online
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Ich finde das eher ein gutes Zeichen, dass man diese ja quasi interne Klage (städtisches Unternehmen gegen Stadt) zugelassen hat, um die Rechtmäßigkeit der Ausschreibung zu überprüfen.

Es war also ein Förderverfahren. Seltsamer wird kein Betreibermodell erwähnt, offenbar baut Vodafone doch also selber und die Förderung erfolgt nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Soll mit dem Hinweis auf die "Kooperation" mit der Stadt Dresden diese Tatsache verschleiert werden? Gemäß der eigenen Preisliste dürfte man dort dann keinen Regiozuschlag nehmen. Der Angebotspreis in der Ausschreibung wird natürlich geringer, wenn man den Endkundenpreis erhöht (unter der Annahme, dass die Take-up-rate dadurch nicht zu sehr sinkt).
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  #24  (Permalink
Alt 31.07.2020, 12:45
pufferueberlauf pufferueberlauf ist gerade online
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen
Bürgermeister und Vorstand: Wenn die Stadt in Bereiche eingreift, die nicht von der Wirtschaft bedient werden ist es ja ein legitimes Model.
Welche Bereiche von der Wirtschaft bedient werden ist schlicht eine Frage des Geldes, man kann Infrastruktur in kommunaler/staatlicher Hand aufbauen und betreiben oder privatwirtschaftlich (z..B. Autobahnen, oder auch Autobahnmaut). Insofern besteht da immer Konkurrenz, aber IMHO ist es ein neo-liberaler Fehlschluss, dass die private Wirtschaft immer besser/effizienter wäre als der Staat, auch wenn dass in den vergangenen Jahrzehnten ein beliebtes politisches Motiv war.
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen

Das Ziel der Privatisierung von Staatseigentum war ja mehr Wettbewerb im entsprechenden Wirtschaftszweig.
Zum Teil sicherlich, aber da war auch viel neo-liberaler Dogmatismus im Spiel nach dem der Staat alles falsch und die private Wirtschaft alles richtig macht, und der Staat sollte nach Möglichkeit nicht selbst aktiv werden (weder als Betreiber noch als Regulierer). Und ja zudaetzlich konnte man damit auch kurzfristig/einmalig die Staatsfinanzen aufpolieren...
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen

Die Entscheidung hätte man sich aber Sparen können, wenn wieder auf Kommunaler ebene ausgebaut wird.
Warum? Im gegensatz zu den teilweise global agierenden ISPs hat eine Kommune ein deutlich naeherliegendes Interesse ihre Infrastruktur auf modernem Stand auszubauen und zu halten. Zusaetzlich haben Komunnen auch duetlich längere Planungshorizonte als sich Aktiengesellschaften heutzutage selber einraeumen (siehe z.B. Silver2s Postings zum Thema kommunaler FTTH-Ausbau im laendlichen Schleswig-Holstein in anderen Threads).
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen


Kommunale Aktiengesellschaft zu 100% Besitz der in der Kommune haben ein deutlich anderen Spielraum als herkömmliche Wettbewerber. Da haben Unternehmen wie Deutsche Glasfaser ein enormen Problem, die bauen wirklich aus und müssen mit den Geldern wirklich wirtschaftlich umgehen.
Erm, auch wenn ein kommunales Unternehmen GF-ausbaut bauen die wirklich aus, mit aehnlichen Kosten... Und i.d.R. ist es nicht so, dass Kommunen das machen wollen, sondern meist sehen die sich durch erkennbares Marktversagen dazu gezwungen... Und aucj kommunale Unternehmen muessen mit den Geldern wirtschaftlich umgehen, da gibt es sogar regelmaessige Kontrollveranstaltungen vei denen die ultimaten Geldgeber ueber die Performance der Kommunalen Leitung abstimmen duerfen (Wahlen)...
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen

Bürgermeister im Vorstand eines Unternehmens, welches im direkten Wettbewerb steht hat dadurch einen sehr Faden Beigeschmack. Habe ja auch schon ein Link eingefügt wie der regionale Versorger gegen die Stadt geklagt hat, weil Vodafone gewonnen hat bei der Ausschreibung. Bei google findet man aus anderen Städten keinerlei solches aggressives vorgehen.
Aus dem Link ist nicht klar ob der Bürgermeister nun selber fuer oder gegen Vodafone war/ist, das waere aber zur Unterstützung Deiner These nicht ganz unrelevant, oder?
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen

Gerade bei Vorstand&Bürgermeister&Wettbewerber ist halt fraglich wie neutral der Bürgermeister ist. Schlussendlich geht es um das eigene Einkommen als Vorstand.
Ich bezweifle stark, dass der OB da im Aufsichtsrat viel bekommt, 2018 war die Summe der AUfsichtsratbezuege bei 22000 EUR bei 19 Mitgliedern (siehe https://www.drewag.de/wps/wcm/connec...S&CVID=nddAtcG).
Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen


Zumal öffentliche Gelder einfach mal so ausgegeben werden für genau die Betriebe wo man im Vorstand ist. Spätestens da sollte es immer zu einer Ausschreibung kommen.
Wie phonefux schreibt, es gibt gute Gruende kommunale Aufgaben in semi-autonomme Unternehmen auszugliedern, aber diese Unternehmen gehoeren dann unter kommunale Kontrolle, also z.B. dadurch dass gewaehlte Representaten der Stadt auch im Aufsichtsrat sitzen. Soweit so normal.

Zitat:
Zitat von elchipower Beitrag anzeigen


Hier nochmal der Artikel:
https://www.radiodresden.de/beitrag/...ausbau-600190/

P.S. Die Stadt Dresden hätte auch keine 21 Millionen aus eigener Tasche versenken müssen für das Projekt 500+. Das Land Sachsen fördert meines Wissens FTTH zu 100% aus der Kasse vom Bundesland, muss dann aber eine Ausschreibung sein. Finde es mit der Doppelbesetzung daher besonders kritisch.
Was passt Dir an der Erklaerung „Die Vorteile, die Glasfaserpaare faktisch selbst in der Hand zu halten und nicht für jede Netzdienstleistung bei privaten Telekommunikationsunternehmen sowohl Leitungen anmieten als auch Datentransport einkaufen zu müssen, haben am Ende einfach überwogen“ jetzt nicht?

Gruss
P.

P.S.: Nur weil etwas per Ausschreibung verbeben werden soll macht das ganze nicht automatisch über jeden Zweifel erhaben, siehe z.B. die Probleme des A. Scheuer mit der Automobilmaut auf deutschen Autobahnen.
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  #25  (Permalink
Alt 31.07.2020, 13:22
Pornstar Pornstar ist offline
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
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Danke A1B2C3D4 für dein Beitrag!


Habe ich direkt von www.vodafone.de/dresden daher gehe ich davon aus, dass die noch aktuell sind.

Ich konkretisiere mal meine Frage zu Dualstack. Wird es auch in den Privatkunden Tarifen angeboten? Muss ich dafür die Fritzbox von Vodafone Mieten/Kaufen? Möchte gerne opnsense/pfsense verwenden.

Wie nennt sich der Tarif mit nur 12 Monaten? Welche Bandbreite hat er und wieviel kostet der?

Gibt es weiterhin PPPoE bei Vodafone FTTH?

Wie sieht das GPON Splitter Verhältnis aus?

Baut Vodafone im öffentlichen Bereich auch mit Masten?

Gibt es eine Kontaktmöglichkeit an Vodafone wie das telekom hilft team? Würde gerne mal eine Mail schreiben, finde aber nirgends eine Adresse.

Wieso bietet Vodafone kein Fernsehen bei FTTH an?
Der Preis für 12 Monate ist immer der Listenpreis. Deswegen lohnt es sich immer nur 24 Monate abzuschließen. Wenn die Bandbreite nicht passt, einfach mithilfe breitbandmessung.de Sonderkündigen.

Wenn du dein eigenes Modem anschließen willst, wirst du Klagen müssen. Gerne kann ich dafür auch eine crowdfunding Kampagne ins Leben rufen. Wird dann wahrscheinlich auch auf Golem und heise als News geben, wenn man es vernünftig plant.
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  #26  (Permalink
Alt 31.07.2020, 16:03
talk talk ist offline
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Hallo zusammen,

Zitat:
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Es ist absolut zulässig, wenn eine Kommune selber ausbaut ohne Ausschreibung. Und dann unabhängig von der Wirtschaftsform des eigenen Unternehmens (also Eigenbetrieb oder privatwirtschaftliche Organisationsform). Die dürfen ja auch die Müllabfuhr oder Wasserversorgung selber machen ohne Ausschreibung.
Meines Wissens dürfen sich Kommunen direkt nur begrenzt wirtschaftlich betätigen. Die Stadtwerke als mehr oder weniger "eigenständige" und oftmals auch privatwirtschaftliche Einheiten gibt es ja nicht umsonst.

Der verlinkte Artikel ist da meines Erachtens auch etwas ungenau formuliert. Ich würde mal vermuten, daß die Drewag diese Investitionen vornimmt und nicht die Stadt Dresden selbst. Die Drewag könnte diese dann wiederum aus eigenen Mitteln, aus Krediten o.ä. finanzieren. Ich glaube aber nicht, daß die Stadt Dresden da einfach einen beliebigen Betrag aus Steuermitteln gezielt an die Drewag für den Ausbau geben könnte (vielleicht wäre noch am ehesten eine Kapitalerhöhung als Gesellschafter möglich).

Bei den üblichen öffentlich geförderten Breitbandausbauprojekten gibt es ja auch Ausschreibungen - auch beim ebenfalls hier im Thread genannten Ausbau mit Vodafone war das der Fall.

Daß Stadtwerke für eigene Zwecke bzw. im Rahmen von Bauarbeiten für Strom, Gas, Wasser auch eigene TK-Leitungen mitverlegen, ist ja nichts neues. Wirklich unabhängig von den etablierten TK-Anbietern ist man aber trotzdem nicht (auch wenn das in dem Artikel so anklingt), denn irgendjemand muß diese Leitungen auch nutzen. Ein eigener Lokal-Carrier von Drewag ist mir aktuell nicht bekannt und Drewag bzw. Drewag-Netz erwähnen ihr LWL-Netz auf ihren Internet-Seiten offenbar auch nicht wirklich.

Dabei hatte die Drewag (gemeinsam mit anderen lokalen Gesellschaftern) früher schon mal einen lokalen TK-Anbieter gegründet: Die DDKOM, die aber schließlich 2007 vollends an Versatel verkauft wurde, nachdem sich Tropolys sich schon früher - bevor man selbst von Versatel übernommen wurde - in das Unternehmen eingekauft hatte.

Die TK-Branche ist für Stadtwerke kein einfaches Pflaster. Als Ex-Strom-Monopolist in einem anderen Geschäftsfeld unterwegs zu sein und dort der Herausforderer zu sein, der aktiv um Kunden kämpfen muß, ist schwieriger, als es oft gedacht wird. In den 2000er Jahren haben ja viele lokale und regionale Stromversorger ihre zum Start der TK-Liberalisierung gegründeten Carrier verkauft (oftmals an Versatel).

cu talk
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  #27  (Permalink
Alt 31.07.2020, 16:27
phonefux phonefux ist gerade online
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Meines Wissens dürfen sich Kommunen direkt nur begrenzt wirtschaftlich betätigen. Die Stadtwerke als mehr oder weniger "eigenständige" und oftmals auch privatwirtschaftliche Einheiten gibt es ja nicht umsonst.
Jein. Bei den Stadtwerken gibt es ja auch beides. Tradionell waren es (und sind es oft noch) Eigenbetriebe, das sind gerade keine privatwirtschaftlichen Einheiten, sondern eine interne Organisationsform der Kommune. Wenn ein Eigenbetrieb handelt, handelt rechtlich die Kommue unmittelbar. Die Stadtwerke dürfen dabei auch nicht mehr als die Kommune selbst. Mehr und mehr wurden und sind die Stadtwerke allerdings privatwirtschaftlich organisiert. Eine Stadtwerke-GmbH, die zu 100% der Kommune gehört, ist kein Eigenbetrieb, auch wenn die Begriffe da manchmal durcheinander gehen.

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Bei den üblichen öffentlich geförderten Breitbandausbauprojekten gibt es ja auch Ausschreibungen - auch beim ebenfalls hier im Thread genannten Ausbau mit Vodafone war das der Fall.
Aber was den Bau angeht nur deshalb, weil es praktisch fast immer eine Förderung mit Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke ist. Beim Betreibermodell, der anderen, aber selteneren Fördermöglichkeit, baut die Gebietskörperschaft selbst ohne Ausschreibung und sucht dann - wiederum per Ausschreibung - einen Betreiber. Die Förderung liegt dann darin, dass man das Netz günstiger verpachtet, als es die Investitionskosten eigentlich erfordern würden.
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  #28  (Permalink
Alt 31.07.2020, 21:32
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
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Wenn du dein eigenes Modem anschließen willst, wirst du Klagen müssen. Gerne kann ich dafür auch eine crowdfunding Kampagne ins Leben rufen. Wird dann wahrscheinlich auch auf Golem und heise als News geben, wenn man es vernünftig plant.
Ich würde erst mal über die BNetzA anfragen, wo denn die gesetzlich vorgeschriebene Schnittstellenbeschreibung für die Glasfaseranschlüsse zu finden ist. Mal sehen, ob Vodafone es dann überhaupt riskiert, da "Ethernet" reinzuschreiben, oder gleich einsehen, dass man sich damit womöglich ein Eigentor schießt.

Und wenn die tatsächlich da Ethernet reinschreiben, dann hat man ja schwarz auf weiß, dass die einen aktiven Netzabschluss vorsehen, und kann auf dieser Grundlage weiter vorgehen.
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  #29  (Permalink
Alt 31.07.2020, 22:06
pufferueberlauf pufferueberlauf ist gerade online
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Standard AW: Geförderter FTTH Ausbau Vodafone Dresden

Zitat:
Zitat von robert_s Beitrag anzeigen
Ich würde erst mal über die BNetzA anfragen, wo denn die gesetzlich vorgeschriebene Schnittstellenbeschreibung für die Glasfaseranschlüsse zu finden ist. Mal sehen, ob Vodafone es dann überhaupt riskiert, da "Ethernet" reinzuschreiben, oder gleich einsehen, dass man sich damit womöglich ein Eigentor schießt.

Und wenn die tatsächlich da Ethernet reinschreiben, dann hat man ja schwarz auf weiß, dass die einen aktiven Netzabschluss vorsehen, und kann auf dieser Grundlage weiter vorgehen.
Oder VF ueberweist/reduziert nomnell die monatlichen Kosten um eine Pauschale fuer den Stromverbrauch des ONT und erklaert ihn zum Bestandteil des eigenen aktiven Netzes... auch das waere TKG-konform.

Gruss
P.
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  #30  (Permalink
Alt 01.08.2020, 14:44
Pornstar Pornstar ist offline
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Zitat:
Zitat von pufferueberlauf Beitrag anzeigen
Oder VF ueberweist/reduziert nomnell die monatlichen Kosten um eine Pauschale fuer den Stromverbrauch des ONT und erklaert ihn zum Bestandteil des eigenen aktiven Netzes... auch das waere TKG-konform.

Gruss
P.
Hier habe ich aber das Problem, das die Datenblätter oft nicht den maximalen Stromverbrauch nennen. Müssten also mindestens eine 20% höhere Pauschale zahlen. Zudem kommt dann noch das Problem, das zumindest bei mir jedes Jahr die Strompreise anders sind aufgrund des jährlichen wechsels.
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