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Alt 22.10.2014, 10:40
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Meester Proper Meester Proper ist offline
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Das ist klar. Mit dem Marketingbegriff „IP-basierter DSL-Anschluss" soll nur die Telefonie herausgestellt werden.
__________________
Zitat:
Consumers have only limited interest in NGA at present – incremental willingness to pay (WTP) for ultra-fast broadband is at most only about € 5 per month, which is nowhere near enough to fund the initial investment needed in most parts of the national territory.
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  #32  (Permalink
Alt 25.10.2014, 16:39
feedzapper feedzapper ist offline
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Zitat:
Zitat von wolfgang.968 Beitrag anzeigen

Was nach wie vor nicht funktioniert ist eine ISDN-Datenverbindung. Stelle ich um auf CAPI-Analog-Modem-Emulation (V32bis) geht es jedoch, nachdem ich die Fritzcard an der Gegenstelle (dort echtes ISDN) auch entsprechend umgestellt hatte.
Resümee :

Eine ISDN-Datenverbindung mit X.75 oder PPP funktioniert nur an einem Telekom VOIP Anschluss, wenn sich auch beide Anschluss Partner in einer
VOIP Umgebung bewegen.
Eine ISDN-Datenverbindung VOIP <-> alter ISDN Universal Anschluss funktioniert nicht.

Noch eine tolle Original Antwort der Telekom auf meine Anfrage diesbezüglich :

Sehr geehrter Herr XXXXX,


Sie haben sich mit einer Anfrage an uns gewandt – gern unterstützen wir Sie bei der Lösung des Problems.

ISDN X.75 Datenverbindungen sind in der Leistungsbeschreibung für Consumer IP-Telefonieanschlüsse nicht enthalten.
Von daher *kann* eine Konstellation funktionieren - muss es aber nicht.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen hiermit weiterhelfen konnten. Gern stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 33 01000.


Mit freundlichen Grüßen

Ihre Telekom
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  #33  (Permalink
Alt 28.10.2014, 13:43
talk talk ist offline
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Hallo zusammen,

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Glücklicherweise hat der Großhändler auch noch ANALOGE Einwahl Ports für Bestellungen.
Ich habe mir dann ab Stapel NEU OVP aus dem Restpostenabverkauf bei EBAY ein externes ELSA MICROLINK V56+ Analog Modem (Technik Bj.1998) gekauft. Dieses ist fest von mir auf "V32" (4800/9600bd) eingestelltund hängt an einem Analog Port der FritzBox. Genutzt wird immer "G.711" über VOIP. Damit geht es nun wieder prima mit den Bestellungen. Höher als V32 sollte man auch nicht gehen in der Geschwindigkeit. Bei V32bis (14400 bd) kommt es bei 50% aller Fälle zu Verbindungsabrüchen.
Für Modemverbindungen fordert die Telekom meines Wissens in ihren technischen Richtlinien die Nutzung von V.152, einem Standard speziell für die Übertragung von Modem-over-IP. Damit sollte mindestens V.34, wenn nicht sogar V.90 möglich sein. Die Frage ist, ob die Fritz!Boxen dieses Verfahren unterstützen.

Wenn nicht mal 14.400 bps möglich sind, wäre es interessant, wie "gut" die zugrundeliegende VoIP-Verbindung hinsichtlich Jitter, Paketverlustrate, etc. ist (da bietet die Fritz!Box ja in ihrer Weboberfläche einige Infos dazu).

Zitat:
Zitat von Blauer Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte man einfach auf ein anderes Bestellsystem umsteigen? Analoge Modems sind schon Steinzeittechnik. Modem und Barcode klingt schon etwas anachronistisch.
Es gibt Standards für die Übertragung von Fax-over-IP, Modem-over-IP und Clearchannel-over-IP. Ich finde, man kann von IAD-Herstellern und Netzbetreibern erwarten, daß diese dann auch korrekt(!) umgesetzt werden, damit auch solche "Steinzeit"-Anwendungen weiterhin funktionieren. In vielen Fällen müßte eigentlich bereits eine "gute" G.711-Verbindung hierfür ausreichen. Erstaunlich, daß das immer noch so ein Problem ist.

Zitat:
Zitat von NokDar Beitrag anzeigen
Nein, so etwas ist nicht vorgesehen denn Clearmode nach RFC 4040 reicht auch nicht aus um die ganzen anderen ISDN-Merkmale (z.B. ISDN-Dienstkennung, D-Kanal, 3PTY, CCBS, CCNR, ECT, G4 Fax, usw. usw...) so zu simulieren. Und "IP-Pakete" haben nun mal den prinzipiellen Nachteil das diese im Gegensatz zum Leitungsvermittelten Netz per EWSD o. S12 nicht so "Latenzsicher" bzw. "Bandbreitenexklusiv" übertragen werden.
Wie Du siehst, gibt es hier im Thread zumindest zwischen zwei VoIP-Anschlüssen erfolgreiche Clearchannel-over-IP-Verbindungen. RFC 4040 spricht in seinen Beispielen (nicht abschließend formuliert!) ausdrücklich von 7-khz-Telefonie und "ISDN Data". Zumindest soweit kann man ISDN also mit VoIP "nachbauen".

Interessant wäre es nun zu wissen, wie das hier dann mit der Dienstekennung gelöst wird, für dieses Thema sind meines Wissens die ITU-Normen Q.931 und Q.939 relevant?

Der Technikhersteller Sonus schreibt auf seiner Website:

Zitat:
Zitat von https://support.sonus.net/display/VXDOC/Configure+VX+for+Clearmode
Clearmode supports for transporting/signalling clear channel data in ISDN over RTP as per RFC 4040. When an AS- SIP (Assured Services) signalling appliance receives a Q.931 SETUP message, where the bearer capability IE indicates that the bearer is 64 kbps unrestricted, then it will generate an outbound INVITE that includes the "SDP" parameters as specified in RFC 4040. The media ("m=")will be assigned the value audio. The attribute ("a=") will be assigned the value CLEARMODE/8000.

When an AS-SIP appliance receives an INVITE intended for the TDM network where m=audio and a=CLEARMODE/8000, the signaling applicance creates a Q.931 SETUP message with the bearer capability IE indicating that the bearer is 64 Kbps unrestricted.
Wobei meines Wissens in Q.939 dann noch die einzelnen Dienstekennungen für G4 Fax etc. definiert sind. Wie diese dann ggf. übertragen werden, ist mir nicht bekannt.

Man kann jedoch (wenn ich richtig informiert bin) mit SIP-I/SIP-T offenbar die ganze ISDN-Signalisierung über VOIP übertragen. Da wären wir dann aber ziemlich in den Tiefen der ISDN-Protokolle angelangt...

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Resümee :

Eine ISDN-Datenverbindung mit X.75 oder PPP funktioniert nur an einem Telekom VOIP Anschluss, wenn sich auch beide Anschluss Partner in einer VOIP Umgebung bewegen. Eine ISDN-Datenverbindung VOIP <-> alter ISDN Universal Anschluss funktioniert nicht.
Das mag in Deinem konkreten Fall so sein. Das kann aber nicht das Konzept von RFC 4040 sein - ich bleibe dabei, daß hierbei (zumindest theoretisch) auch Verbindungen ins Festnetz möglich sind. Alles andere wäre auch unlogisch, zumal ja in beiden Fällen (VoIP -> VoIP und VoIP->ISDN) irgendwo eine Umwandlung VoIP-> ISDN erfolgt. Entweder erst beim Nutzer (ISDN-Datenkarte hängt an S0-Bus des VoIP-Routers) oder schon beim Netzbetreiber (Mediagateway übergibt an ISDN-Netz). Wenn es also grundsätzliche Probleme mit Dienstekennungen o.ä. gäbe, dann in *beiden* Szenarien.

Da aber wohl nicht alle IADs, Media-Gateways etc. den "RFC 4040" unterstützen, kann es hier möglicherweise gerade an Netzübergängen zu Problemen kommen. War das Ziel denn ein ISDN-Anschluß der Telekom oder von einem anderen Anbieter? Und hast Du in beiden Richtungen (ISDN -> VoIP und VoIP -> ISDN) getestet?

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Noch eine tolle Original Antwort der Telekom auf meine Anfrage diesbezüglich :

Sehr geehrter Herr XXXXX,

Sie haben sich mit einer Anfrage an uns gewandt – gern unterstützen wir Sie bei der Lösung des Problems.

ISDN X.75 Datenverbindungen sind in der Leistungsbeschreibung für Consumer IP-Telefonieanschlüsse nicht enthalten. Von daher *kann* eine Konstellation funktionieren - muss es aber nicht.
Die Telekom hat bei ihren VoIP-Anschlüssen leider die schwammige Klausel in ihren Leistungsbeschreibungen, daß die VoIP-Telefonie nur für Sprache gedacht ist und "alles andere" funktionieren kann, oder auch nicht. Erstaunlich, nachdem man ja in seinen technischen Richtlinien (hier im Thread bereits teilweise zitiert) durchaus an Nicht-Sprachdienste gedacht hat.

Zudem halte ich das auch für ziemlich kundenunfreundlich, so wäre ja sogar Fax ein nicht garantierter Dienst. Fraglich, ob das im Zweifel rechtlich alles so haltbar wäre...

cu talk
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Alt 28.10.2014, 21:01
feedzapper feedzapper ist offline
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Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen

Da aber wohl nicht alle IADs, Media-Gateways etc. den "RFC 4040" unterstützen, kann es hier möglicherweise gerade an Netzübergängen zu Problemen kommen. War das Ziel denn ein ISDN-Anschluß der Telekom oder von einem anderen Anbieter? Und hast Du in beiden Richtungen (ISDN -> VoIP und VoIP -> ISDN) getestet?
Das Ziel war ein Telekom ISDN-Anlagenanschluss eines Großhändlers.
Ich konnte es leider nur in eine Richtung testen VOIP -> ISDN Anschluss, dafür aber aus zwei verschiedenen Ortsnetzbereichen (von zwei veschiedenen VOIP Anschlüssen).
Was aber auch nicht geht sind die ISDN PPP "Internet by Call" Einwahlnummern - alle mit "019XXXX" beginnend z.b. 0191011 (Telekom).
Alles getestet mit einer Fritzbox 7270v3 + v1 und einem Telekom Speedport W921v !
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  #35  (Permalink
Alt 30.10.2014, 16:01
feedzapper feedzapper ist offline
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Hallo nochmal zusammen,

hier ein AKTUELLES Update zur Sachlage -Stand- 30.10.2014
Seite heute funktionieren bei mir alle ISDN-Datenverbindungen AUCH ins ISDN
Festnetz !
Ich habe hier keinerlei Änderungen vorgenommen. (Fritz 7270v3 + v1)
Dabei hatte ich gestern (29.10.2014) im Zuge meines letzten Postings vom 28.10.2014 die ISDN X.75 + PPP Datenverbindungen noch einmal überprüft.
Auch die Internet by Call Einwahl der Telekom mit PPP zu 0191011 funktioniert nun,
ebenso wie die ISDN X.75 Datenverbindungen zu meinem Großhändler.
Da muss die Telekom scheinbar an Ihrer VOIP Plattform nochmal ganz schön was geschraubt haben seit gestern !?!
Hoffe dieser Zustand bleibt nun auch so bestehen :-) !?

Geändert von feedzapper (30.10.2014 um 16:12 Uhr)
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  #36  (Permalink
Alt 02.11.2014, 18:32
talk talk ist offline
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Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
hier ein AKTUELLES Update zur Sachlage -Stand- 30.10.2014
Seite heute funktionieren bei mir alle ISDN-Datenverbindungen AUCH ins ISDN
Festnetz !
Na, das klingt doch gut! Meinen Glückwunsch dazu, wenn man das jetzt so sagen darf...

Damit dürfte jetzt auch mal eindeutig unter Beweis gestellt sein, daß ISDN-Data über VoIP durchaus funktionieren kann, auch wenn das viele Nutzer einem nicht ganz glauben wollen...

Der springende Punkt ist halt: Auf Nutzerseite (VoIP-Router) wie auch auf Anbieterseite (Gateways) müssen gewisse Anforderungen erfüllt sein (z.B. Unterstützung nach RFC 4040). Gerade bei solchen Themen könnte die Telekom punkten, anstatt - wie andere VoIP-Anbieter - Schmalband-Datenverbindungen einfach mehr oder weniger trickreich aus den Leistungsbeschreibungen herauszunehmen.

Billiges VoIP kann jeder! Gut gemachtes VOIP ist dagegen unter Umständen schon eine gewisse Kunst...

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Ich habe hier keinerlei Änderungen vorgenommen. (Fritz 7270v3 + v1)
Dabei hatte ich gestern (29.10.2014) im Zuge meines letzten Postings vom 28.10.2014 die ISDN X.75 + PPP Datenverbindungen noch einmal überprüft.
Auch die Internet by Call Einwahl der Telekom mit PPP zu 0191011 funktioniert nun, ebenso wie die ISDN X.75 Datenverbindungen zu meinem Großhändler.
Im Posting davor schreibst Du, daß Du auch den Speedport W921V getestet hast, funktionieren dort nun auch ISDN-Datenverbindungen ins Festnetz? Ich meine mal irgendwo einen entsprechenden Bericht eines anderen Nutzers gelesen zu haben, finde ihn aber spontan nicht wieder.

Daß sogar die 0191011-Einwahl von T-Online funktioniert, überrascht mich ehrlich gesagt. Wenn ich mich recht erinnere, sind für die zukünftigen NGN-Zusammenschaltungen die bisherigen Vorleistungen für Internet-by-Call gar nicht mehr speziell geplant. Von daher hätte ich gedacht, daß die VoIP-Plattform der Telekom zu diesen 019xyz-Nummern gar nicht mehr verbindet.

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Da muss die Telekom scheinbar an Ihrer VOIP Plattform nochmal ganz schön was geschraubt haben seit gestern !?!
Hoffe dieser Zustand bleibt nun auch so bestehen :-) !?
Das hoffe ich ebenfalls! Leider wird es niemand dauerhaft garantieren können und das ist gerade für Business-Anwendungen halt schon ein Problem.

Und falls tatsächlich die entsprechenden Experten der Telekom hier mitlesen sollten: Habt Ihr Euch auch um das Funktionieren von V.34/V.90/V.92-Modemverbindungen via VOIP gekümmert? Wenn das klappt und auch noch Overlap Dialing (RFC 3578) kommt, könnte man tatsächlich selbst einen eingefleischten VoIP-Skeptiker wie mich noch beeindrucken...

cu talk
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  #37  (Permalink
Alt 02.11.2014, 22:04
feedzapper feedzapper ist offline
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Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen

Im Posting davor schreibst Du, daß Du auch den Speedport W921V getestet hast, funktionieren dort nun auch ISDN-Datenverbindungen ins Festnetz? Ich meine mal irgendwo einen entsprechenden Bericht eines anderen Nutzers gelesen zu haben, finde ihn aber spontan nicht wieder.
Werde ich die Tage mal tun und berichten
Muss dazu immer alles abklemmen und den Speedport W921V extra anschliessen. Alle Fritzboxen (7270v3 + v1) laufen hier nur im CLIENT Mode. Die V1 hängt an einem FAXGERÄT / die V3 an einer TIPTEL ISDN Telefonanlage. Alles zusammen an einem ASUS-RT-N66U mit TOMATO V1.28 shibby build + einem Zyxel VMG1312-B30A im bridge mode als ADSL2+ Modem (ANNEX J).

Zitat:
Zitat von talk Beitrag anzeigen
Daß sogar die 0191011-Einwahl von T-Online funktioniert, überrascht mich ehrlich gesagt. Wenn ich mich recht erinnere, sind für die zukünftigen NGN-Zusammenschaltungen die bisherigen Vorleistungen für Internet-by-Call gar nicht mehr speziell geplant. Von daher hätte ich gedacht, daß die VoIP-Plattform der Telekom zu diesen 019xyz-Nummern gar nicht mehr verbindet.
Es geht auch nur die 0191011 (t-online)
Bei Anwahl eines anderen call-by-call providers (019XXXX) gibt es die SIP-Fehlermeldung : 603
Irgendwas mit "nicht erlaubt" oder so ähnlich. Habe den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf.


Man kann nun auch an die Leute Entwarnung geben, die noch
EC-Cash Terminals oder POS-Kassensysteme am ISDN Anschluss betreiben.
Diese SOLLTEN nun auch nach Umstieg auf VOIP weiter funktionieren.
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  #38  (Permalink
Alt 03.11.2014, 09:59
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ja die funktionieren auch bei anderen providern. das problem ist, dass es unzuverlässig ist. jeder zehnte versuch oder so am ec terminal schlägt fehl bei einem voip provider hier. mittlerweile haben wir das terminal einfach auf ip umgestellt (geräte können ja oft mehrere modi) und fertig.
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  #39  (Permalink
Alt 03.11.2014, 18:43
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Wie versprochen hier auch noch der Test mit dem Telekom Speedport W921V.
Aktuellste Firmware V1.36.000
ISDN Datenverbindungen am internen ISDN S0 des Routers funktionieren am VOIP Anschluss bei mir.
Sowohl X.75 als auch PPP.
Auch möglich : MULTILINK PPP+X.75 = CONNECT 128000 (was bei der Fritzbox ebenfalls funktioniert) !
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  #40  (Permalink
Alt 04.11.2014, 17:46
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Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Alle Fritzboxen (7270v3 + v1) laufen hier nur im CLIENT Mode. Die V1 hängt an einem FAXGERÄT / die V3 an einer TIPTEL ISDN Telefonanlage. Alles zusammen an einem ASUS-RT-N66U mit TOMATO V1.28 shibby build + einem Zyxel VMG1312-B30A im bridge mode als ADSL2+ Modem (ANNEX J).
Meine Güte, das ist ein ordentlicher Gerätepark...

Da bin ich nun durchaus etwas verwundert, daß das mit den ISDN-Dateneinwahlen über VoIP tatsächlich so klappt. Denn die Frage ist, inwiefern die Fritz!Boxen bzw. der Speedport in dieser Konstellation überhaupt ein effektives Quality-of-Service für VoIP gewährleisten können, das gerade bei Nicht-Sprachdiensten (die einen starken Jitter oder eine hohe Paketverlustrate weniger gut vertragen als einfache Sprachtelefonie) entscheidend sein kann.

Bei diesen Routermodellen kann man meines Wissens bei der Konfiguration einzelne (teilweise vorkonfigurierte) Anbieter wie "Telekom" auswählen oder aber mit "anderer Anbieter" (o.ä.) alle Angaben komplett von Hand setzen. Welche Vorgehensweise hast Du gewählt?

Die Telekom setzt ja eigentlich laut ihrer "Technischen Richtlinie 1TR112" darauf, daß der Telekom-VoIP-Verkehr vom Router des Kunden mit VLAN 7 und Priorität 5 (RTP) bzw. 6 (SIP) getaggt wird. Bei Nutzung der "Telekom"-Vorauswahl in den Routern könnte dies der Fall sein, bei einer komplett manuellen Eingabe wohl eher nicht. Und selbst wenn der Router den VoIP-Verkehr entsprechend taggt, stellt sich die Frage, ob z.B. der ASUS-Router alles transparent durchreicht. Gerade wenn dort vermutlich auch noch NAT zum Einsatz kommt?

Außerdem: Im Normalfall, bei dem Fritz!Box oder Speedport alleine "direkt an der DSL-Leitung" hängen, haben diese ja jeweils die Kontrolle über den gesamten Datenverkehr (> wichtig für QoS), das ist hier aber nun nicht der Fall. Damit könnten aber Nutzer bzw. Geräte, die an der jeweils anderen Fritz!Box (oder vielleicht sogar schon am ASUS-Router bzw. Zykel-Modem?) angeschlossen sind, doch dem VoIP-Verkehr Bandbreite wegnehmen. Ob dann noch die 64-80 kBit/s (ohne bzw. mit Overhead) für die ISDN-Datenverbindung über VoIP sicher zur Verfügung stehen, halte ich (gerade im Extremfall ohne jegliches QoS) für fraglich.

Möglicherweise haben frühere Einwahlversuche von Dir (auch) deshalb nicht funktioniert, weil damals gerade auch andere Geräte für sich Bandbreite beansprucht haben?

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Es geht auch nur die 0191011 (t-online)
Bei Anwahl eines anderen call-by-call providers (019XXXX) gibt es die SIP-Fehlermeldung : 603
Irgendwas mit "nicht erlaubt" oder so ähnlich. Habe den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf.
Ein andere Möglichkeit, alternative Provider zu testen, wären die lokalen anmeldefreien Ortseinwahlnummern, die zu seeligen XXL-Sunday-Zeiten ihre Blütephase erlebten und teilweise heute noch geschaltet sind.

Siehe http://www.teltarif.de/i/einwahlnummern.html

Die EWE-Tel-Nummer scheint nicht mehr geschaltet zu sein, diverse Arcor-Einwahlen und die von HTP-Tel haben bei mir aktuell noch funktioniert.

Hinweis: Diese Ortseinwahlen sind von den Telekom-Telefonflatrates ausgenommen und werden meines Wissens mit 2,9 Ct/Min berechnet.

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Man kann nun auch an die Leute Entwarnung geben, die noch
EC-Cash Terminals oder POS-Kassensysteme am ISDN Anschluss betreiben.
Diese SOLLTEN nun auch nach Umstieg auf VOIP weiter funktionieren.
Die Frage ist, wie die Bilanz nach vielleicht 1 oder 2 Monaten aussieht. Ob also in diesem Zeitraum alles ohne Probleme funktioniert oder ob sich nicht doch irgendwann herauskristallisiert, daß z.B. jede X. Einwahl scheitert.

Es dürfte auch Szenarien geben, wo ein analoges Modem an einer ISDN-Anlage hängt. Da wäre ja dann auch interessant, ob bzw. wie solche Anwendungen dann langfristig funktionieren, wenn sie über eine VoIP-Strecke gezwungen werden.

Zitat:
Zitat von feedzapper Beitrag anzeigen
Wie versprochen hier auch noch der Test mit dem Telekom Speedport W921V.
Aktuellste Firmware V1.36.000
ISDN Datenverbindungen am internen ISDN S0 des Routers funktionieren am VOIP Anschluss bei mir.
Sowohl X.75 als auch PPP.
Auch möglich : MULTILINK PPP+X.75 = CONNECT 128000 (was bei der Fritzbox ebenfalls funktioniert) !
Ich bin beeindruckt!

ISDN-Kanalbündelung ist ja noch eine Spur exotischer und wird (soweit ich das sehen kann) selbst im Zusammenhang mit dem hier diskutierten RFC 4040 kaum erwähnt.

Es scheint im Internet auch kaum Diskussionen zu dieser ganzen Thematik zu geben (egal ob mit oder ohne Kanalbündelung), da betreten wir hier ja fast irgendwie Neuland...

cu talk

Geändert von talk (04.11.2014 um 17:52 Uhr)
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