Einzelnen Beitrag anzeigen
  #30  (Permalink
Alt 10.06.2013, 14:38
NokDar NokDar ist offline
Senior Mitglied
 
Registriert seit: 15.12.2012
Beiträge: 5.839
Provider: DTAG - FTTH Entertain
Bandbreite: ausreichend...
Standard AW: Speedport W724V

Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Okay dann ändern wir das in "der großteil aller Router basieren auf Linux".
Einverstanden

Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Selbst bei der Telekom waren die Arcadyan Router ja nur eine zeitweilige Erscheinung, denn früher waren die Speedports ja Fritzboxen und die basieren auch auf Linux.
Nicht einverstanden...

Niemals waren alle Speedports (auch nicht früher!) von AVM. Bei der Telekom waren mittlerweile eher die AVM-Geräte eine zeitweilige "Erscheinung" und nach wie vor bzw. mittlerweile sind die Arcadyan-Speedports die mit am häufigsten vertretenen (u.a. auch wegen dem W921V). Arcadyan Speedports gibt es übrigens schon länger als die AVM Speedports (früher hießen die Siemens/Arcadyan ), auch der erste Speedport mit WLAN war ein Siemens/Arcadyan und somit ist Arcadyan der am meisten genutzte Hardware-Partner der Telekom!

Auch den W724V gibt es als Typ B von Arcadyan (der natürlich nicht auf einer Linux-Firmware basiert). Wie das beim Typ C aussieht (SerComm) ist scheinbar noch unbekannt da dies wohl der erste Speedport von dieser Firma ist...

Zitat:
Zitat von Slowking Beitrag anzeigen
Ansonsten haben eben die meisten Router Linux unter der Haube. Ist ja auch verständlich. Es ist kostenlos und benötigt in der richtigen Konfiguration kaum Resourcen.
Dummerweise scheint genau dies der Vorteil der gängigen proprietären Alternativen zu sein, geringerer Ressourcen-Verbrauch...
Interessanterweise kommen Router die auf VxWorks basieren i.d.R. mit dem halben Flash- und Arbeitsspeicher gegenüber ähnlichen Geräten mit Linux-Kernel aus, auch die Firmware der Arcadyan-Geräte scheint Ressourcenschonender zu sein als vergleichbare Geräte mit Linux-Kernel...

Der Vorteil eines Linux-Kernels ist dass man keine Lizenzkosten bezahlen muss und Sicherheitsupdates/Features anscheinend schneller behoben bzw. nachgerüstet werden und der Linux-Kernel mittlerweile auch als ausgereift und äußerst umfangreich zu betrachten ist gegenüber proprietärer Software. Dafür hat der Routerhersteller wiederum einen größeren Aufwand bei der Programmierung/Entwicklung und höhere Herstellungskosten (aufgrund größerem Flash- und Arbeitsspeicherbedarf).

EDIT:
Früher basierten nur wenige Router auf einer Linux-Firmware aufgrund der höheren Hardwareanforderungen, mittlerweile hat aber der Linux-Kernel aufgrund der immer leistungsfähigeren Hardware die "Nase vorn".

Geändert von NokDar (10.06.2013 um 14:43 Uhr)
Mit Zitat antworten