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Alt 08.03.2008, 08:26
stefanxxx stefanxxx ist offline
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Standard AW: freenet sind abzocker

Zitat:
Zitat von Holger_P
Natürlich führt freenet diesen Vertrag nicht vor - bei allen Providern, die ich kenne, führt die Abgabe eines Falls an ein Inkasso Büro zur Kündigung.
Es mag sein, dass das so gehandhabt wird, nichtsdestotrotz ist dies absurd. Nur die berechtigte Kündigungserklärung eines Teils an den Vertragspartner führt zur Kündigung.
Zitat:
Zitat von Holger_P
Die Frage, ob eine außerordentliche Kündigung mit unleserlichen Nachweisen rechtswirksam ist und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt sie es dann ist, ist sicherlich schwierig.
Nein, einzige Voraussetzung für die Rechtswirksamkeit ist das Vorliegen eines wichtigen Grundes.
Zitat:
Zitat von Holger_P
Aus freenets Sicht sieht die Sache so aus: Ein Nachweis fehlte bzw. war nicht lesbar. Man hat einen Nachweis angefordert und in angemessener Zeit nicht erhalten.
freenet hat gegenüber dem Kunden Anspruch auf Vorlage eines geeigneten Nachweis für die Kündigungsberechtigung, der notfalls rechtlich durchsetzbar ist.
Zitat:
Zitat von Holger_P
Damit ist normalerweise die Kündigung hinfällig bzw. wird dann vorgenommen, wenn die Nachweise vorliegen.
Nein, eine Kündigung ist nicht "hinfällig", wenn Nachweise fehlen oder angeblich nicht leserlich sind, das ist Humbug. Der Gekündigte hat auch grundsätzlich keine Kündigung "vorzunehmen". Er hat sie zur Kenntnis zu nehmen. Selbstverständlich kann der Gekündigte rechtlich dagegen vorgehen, wenn er meint, die Kündigung wurde zu Unrecht ausgesprochen. Aber freenet kann sich nicht einfach einen privaten Rechtsraum mit eigenen Regeln basteln, die mit dem bürgerlichem Recht völlig unvereinbar sind.
Zitat:
Zitat von Holger_P
Oder wenn der Fall ans Inkassobüro geht, was hier offenbar der Fall war.
Die Abgabe an ein Inkassobüro kann nur als absurd bezeichnet werden.