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Computer: News, Tests und Ratgeber - Einzelheiten zu Soft- und Hardware

Notebooks, Tablets, Convertibles - Die Technik schreitet unaufhaltbar voran und sorgt für eine größere Auswahl auf dem Markt. Immer häufiger entscheiden sich Käuferinnen und Käufer für mobile Endgeräte, doch Desktop-PCs haben als bewährte Klassiker noch lange nicht ausgedient. Sie liefern die höchste Leistung, sind in jeder Preisklasse erhältlich und lassen sich individuell zusammenstellen und aufrüsten. Die einst mausgrauen und lärmenden Blechkisten sind heutzutage so wandelbar wie nie zuvor.

Desktop PC: ein Allrounder für Büro und Freizeit

Ein moderner PC hat ein Gehäuse, das liegend auf dem Tisch oder stehend auf dem Boden platziert werden kann. Im Inneren befinden sich Hardwarekomponenten wie Arbeitsspeicher (RAM), Festplatte oder neuerdings eine auf Speicherzellen basierende Solid State Disk, kurz SSD, Grafikkarte (GPU) und der Hauptprozessor (CPU). Die Leistungswerte dieser Komponenten schwanken je nach Einsatzzweck.

Der große Vorteil eines Desktop-PCs besteht in der Austauschbarkeit seiner Komponenten, wodurch sich nicht nur die Möglichkeit zum Auf- oder Umrüsten von Hardware ergibt. Ebenso kann der PC von vornherein individuell zusammengestellt und aufgebaut werden. Wem das zu kompliziert oder zu aufwendig ist, kann natürlich auf fertige Modelle vom Hersteller zurückgreifen oder einen individuellen PC von einem Onlineshop zusammenstellen und -schrauben lassen.

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Prozessor

Der Prozessor, auch CPU (Central Processing Unit) genannt, ist für die zahlreichen Rechenoperationen der Programme zuständig. Um eine verzögerungsfreie Arbeit zu ermöglichen, sollte er leistungsfähig genug sein. Das erkennt man vor allem an zwei Parametern. Anhand der Kerne im Prozessor lässt sich ablesen, wie viele Operationen gleichzeitig stattfinden können. Diese Qualität wird umso wichtiger, je mehr Multitasking stattfinden soll.

Ein durchschnittlicher Büro-PC hat zwischen 2 und 8 Kernen. Daneben gibt die in Gigahertz (GHz) gemessene Taktfrequenz an, wie viele Operationen ein einzelner Kern pro Sekunde ausführt. Für heutige Verhältnisse sollte der Wert mindestens zwischen 2 und 3 GHz betragen.

Egal, von welchem Hersteller der PC gekauft wurde, im Regelfall sind darin Hauptprozessoren von AMD oder Intel verbaut. Sie sind die führenden Hersteller und optimieren ihre Produkte ständig. Jährlich gelangen so neue Prozessorgenerationen auf den Markt. Wenn der PC vornehmlich zum Surfen und für Office-Anwendungen genutzt werden soll, sind die meisten aktuellen Prozessoren ausreichend schnell.

Geht es aber darum, einen leistungsfähigen Gaming-PC zu bauen, ist das Studieren von Fachlektüre mit Tests oder einer umfangreichen Kaufberatung vor dem eigentlichen Kauf empfehlenswert. Das hilft dabei, herauszufinden, wie effektiv der Rechner im Hinblick auf bestimmte Anwendungen ist.


Prozessoren-Kauftipp

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Grafikkarte

Eine moderne, dedizierte Grafikkarte, auch GPU (Graphics Processing Unit) genannt, wird maßgeblich von Spielern, teils auch von professionellen Anwendern benötigt. Sie ist etwa für anspruchsvolle 3D-Spiele und deren verzögerungsfreien Darstellung mit möglichst hohen Bildraten unverzichtbar. Besonders der Grafikkartenmarkt ist in der Regel kurzlebiger als der von Prozessoren.

Wer einen PC hauptsächlich zum Spielen nutzt, sollte ein möglichst aktuelles Geforce-Modell von Nvidia oder eine Radeon-Grafikkarte von AMD kaufen, die in verschiedenen Preisklassen erhältlich sind. Ältere Generationen von Nvidia und AMD sind weiterhin kompatibel, aber nicht mehr so leistungsfähig wie neue Modelle, sodass sich Käufer mit Kompromissen bei Optik und erreichbaren Bildern pro Sekunde abfinden müssen.

Wer hingegen einen reinen Office-PC benötigt, muss eine dedizierte Grafikkarte in den allermeisten Fällen gar nicht mehr kaufen. Sehr viele Prozessoren von AMD und Intel verfügen über einen integrierten Grafikchip, der schnell genug für die Darstellung von Programmen, Videos und simplen Spielen ist.


Grafikkarten-Kauftipp

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Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher (RAM, Random Access Memory) ist ein besonders schneller Zwischenspeicher, in dem wichtige Daten vom Prozessor zeitweise abgelegt werden. Wenn der Arbeitsspeicher komplett ausgelastet wird, umgangssprachlich vollläuft, muss auf die langsamere Festplatte oder SSD ausgewichen werden. Das bemerkt der Anwender durch längere Wartezeiten.

Für einen Gaming-PC sollte der Arbeitsspeicher mindestens 8, besser 16 Gigabyte betragen. Darunter liegende Werte führen tendenziell zu Problemen. Wer seinen PC professionell nutzt, etwa für umfangreiche Bild- und Videobearbeitung, der sollte am besten gleich zu 32 Gigabyte greifen.

Für einen Office-PC, der vorrangig zum Chatten, Surfen, Schreiben und Streamen genutzt wird, reichen dagegen noch 4 Gigabyte Arbeitsspeicher aus, mit leichter Tendenz zu 8 Gigabyte. Wir würden daher bei einem Neukauf auch aufgrund der niedrigen Preise jedoch direkt zu 8 Gigabyte raten.

Am besten bestücken Sie einen PC mit zwei nahezu identischen Speicherriegeln des gleichen Herstellers (beispielsweise 2x 8 Gigabyte DDR4 3200 MHz). Diese sogenannte Dual-Channel-Konfiguration hat den Vorteil, dass der Prozessor Daten schneller im Arbeitsspeicher schreiben und lesen kann. Das Ergebnis äußert sich meist in einem Leistungsgewinn zwischen fünf und zehn Prozent.


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Festplatte und SSD

Neben dem Arbeitsspeicher verfügt ein PC auch über eine Festplatte, wobei zwischen neueren SSD- und herkömmlichen HDD-Varianten unterschieden wird. Der Vorteil der SSD-Festplatte besteht in der schnelleren Informationsverarbeitung, weil sie über keine beweglichen Bauteile verfügt und stattdessen Flash-Speicherchips nutzt, wie sie etwa von USB-Sticks bekannt sind. Das macht die SSD handlicher, leichter und unempfindlich gegenüber Erschütterungen.

SSDs gibt es aktuell in zwei gängigen Varianten: In der 2,5 Zoll Version ähneln sie herkömmlichen Festplatten und werden per SATA mit dem Mainboard verbunden. Die alternde SATA-6-Gb/s-Schnittstelle limitiert aber immer häufiger die schnellen SSDs auf Geschwindigkeiten zwischen 500 und 600 Mbyte pro Sekunde – lesend wie schreibend. Die deutlich schnellere und noch teurere Variante sind SSDs im M.2-Format. Diese SSDs sind kleiner und werden direkt in einen passenden Slot auf dem Mainboard gesteckt. Sie sind per NVMe angebunden und nutzen so die PCI-Express-Schnittstelle, die je nach Standard Datenübertragungen zwischen 2.000 und 7.000 Mbyte pro Sekunde realisiert.

Die HDD-Festplatte (Hard Disk Drive) speichert Daten hingegen auf rotierenden Magnetscheiben, wodurch sie zwar langsamer wird. Dafür verfügt sie über deutlich mehr Speicherplatz und ist merklich günstiger in der Anschaffung.

High-End-Computer verfügen oft über große SSDs von mindestens 1 Terabyte, die außerdem noch erweiterbar sind. Dadurch können häufig genutzte Programme vom schnellen Speicher profitieren, während eher selten genutzte und große Datenmengen auf die HDD-Festplatte ausgelagert werden können.


SSD-Kauftipp

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Microsoft Windows, Apple macOS und Open-Source-Betriebssysteme

Bei der Wahl des Betriebssystems ist wiederum die Frage ausschlaggebend, wofür der Computer genutzt werden soll. Das Spielen von Games funktioniert mit Windows am besten, weil die meisten Spiele dafür programmiert worden sind. Entsprechende Titel für macOS-Nutzer sind dagegen klar in der Unterzahl. Darüber, welches System stabil läuft und am wenigsten fehleranfällig ist, gibt es verschiedene Meinungen.

Während sich manche Nutzer von Windows abwenden und zu macOS wechseln, schwören andere auf Microsoft und ihre Produkte. Hier hilft nur ein ausgiebiger Vergleich unter Berücksichtigung der eigenen Anwendungsbereiche und Ziele. Apples macOS läuft zudem offiziell nur auf den vom Hersteller gefertigten MacBooks und Desktop-Macs. Das Betriebssystem kann aber auch mit etwas Aufwand und der richtigen Hardware auf zusammengestellten Computern betrieben werden, jedoch ist dann teils der Funktionsumfang eingeschränkt und die Aktualisierung gestaltet sich mitunter schwierig.

Eine weitere und sogar komplett kostenfreie Möglichkeit ist die Nutzung von Open-Source-Betriebssystemen wie etwa Debian, Ubuntu oder Linux Mint. Alle Produkte können kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Dass sie als die sichersten Betriebssysteme gelten, liegt weniger an der vorbildlichen Entwicklungsarbeit als an ihrer geringen Verbreitung.

Denn das Hauptziel von Trojanern und Computerviren besteht darin, möglichst viele Daten zu stehlen, was derzeit bei Windows- und Mac-Nutzern einfach lukrativer ist. Linux-Betriebssysteme benötigen in der Regel etwas Einarbeitungszeit und je nach Distribution auch mehr Kenntnisse im täglichen Umgang. Sie laufen auch nicht immer auf jedem Computer oder Notebook einwandfrei, eine Recherche vor der Installation ist unumgänglich.

Mini-PC als Alternative

Eine Alternative zum tendenziell großen Desktop-PC sind kleine Mini-PCs, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so wirkt, kann ein Mini-PC über eine erstaunlich hohe Leistung verfügen und bietet noch weitere Vorteile. Durch seine Kompaktheit kann er überall platziert werden, ohne dabei an Leistung einzubüßen. Denn kleine Abmessungen und eine hohe Systemgeschwindigkeit stehen heutzutage nicht mehr im Widerspruch.

Weil im Mini-PC häufig Notebook-Technik zum Einsatz kommt, ist er gegenüber seinem großen Bruder stromsparender. Das macht ihn vor allem, wenn er überwiegend für Office-Anwendungen verwendet werden soll, zu einer ersten Alternative.

Hinzu kommt, dass ein Mini-Rechner mittlerweile fast alle Aufgaben eines normalen PCs übernehmen kann. Neben gewohnten Internet- und Office-Programmen lässt sich auch Bildbearbeitung betreiben. Sollte doch einmal mehr Leistung benötigt werden, bieten die Hersteller entsprechende Lösungen an. Für Videobearbeitung inklusive Rendering-Aufgaben sind die meisten kleinen Rechner jedoch zu langsam.

An seine Grenzen kommt der Mini-PC ebenfalls dort, wo eine leistungsstarke Grafikkarte benötigt wird, was ihn für aufwendige und moderne Spiele untauglich macht. Da vorrangig stromsparende und effiziente Prozessoren zum Einsatz kommen, wird auch das Verbauen von leistungsstärkeren Modellen, um die Performance zu steigern, nicht funktionieren.

Doch für die meisten Arbeitsplätze in Behörden, Firmen und Schulen spielt das allenfalls eine untergeordnete Rolle. Die bekanntesten kleinen Computer verkauft Intel unter dem Namen "NUC". Sie werden häufig als sogenannte Barebones verkauft, Interessierte müssen für ein vollständig lauffähiges System zusätzlich noch Arbeitsspeicher und eine Festplatte erwerben.

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