Computer - der Klassiker der digitalen Welt

Der klassische Computer wird immer mehr durch Smartphones und Tablets ersetzt. Vor allem Desktop-PCs haben es immer schwerer auf dem Markt. Dennoch ist ein Ende des PCs nicht abzusehen. Wer mit dem PC täglich im Büro arbeitet, kommt um einen Desktop-Rechner samt einem großen Monitor kaum herum.

Zahlreiche Hersteller

Zu den großen Computer-Herstellern zählen der chinesische Marktführer Lenovo, Hewlett Packard (HP), Asus, Acer und das japanische Unternehmen Toshiba, die Modelle in den unterschiedlichsten Preisklassen anbieten.

Intel LogoIntel ist Marktführer.

Intel führt im CPU-Markt

Bei Prozessoren hat Intel derzeit die Nase weit vorn, auch wenn die Preise für die CPUs bei dem Chip-Giganten deutlich teurer ausfallen als beim Konkurrenten AMD - die Mehrleistung samt geringerem Energieverbrauch rechtfertigt den Aufpreis jedoch.

Intel Core Prozessoren aus der i3-Reihe markieren dabei die Einsteigerklasse. Core-i5-CPUs richten sich an Nutzer, die ihren Computer auch beispielsweise für anspruchsvolle Bildbearbeitung verwenden möchten. Recheneinheiten mit dem Zusatz i7 bieten schlussendlich das Maximum an Leistung.

Desktop-PC erlaubt einfaches Aufrüsten

TastaturDesktop-PCs können nach eigenem Belieben aufgerüstet und problemlos individualisiert werden.

Ein großer Vorteil von Desktop-PCs ist die einfache Aufrüstbarkeit und die Fülle an Anschlussmöglichkeiten für weitere Peripherie - neben der obligatorischen Maus und Tastatur. So lassen sich bei modernen Rechnern bis zu vier Monitore anschließen oder bei Bedarf auch - falls nicht bereits vorhanden - beispielsweise ein MicroSD-Kartenslot, Bluetooth und WLAN nachrüsten. Darüber hinaus kann der Speicherplatz mit einer weiteren Festplatte in wenigen Minuten vergrößert werden, auch der Arbeitsspeicher lässt sich bequem aufstocken.

Auch eine zusätzliche Grafikkarte ist schnell eingebaut: Falls der Computer auch zum Spielen dienen soll, empfiehlt sich die Anschaffung einer dedizierten Grafikkarte. Den Markt teilen sich die Unternehmen Nvidia und AMD, beide Hersteller bieten für jeden Geldbeutel die passende Grafikkarte an: Ab 100 Euro sind brauchbare Varianten für Einsteiger im Handel verfügbar. Eventuell müssen hier Abstriche in der Darstellungsqualität in Kauf genommen werden. Die empfehlenswertere mittlere Leistungsklasse beginnt ab rund 200 Euro. Für High-End-GPUs können um die 1.000 Euro und mehr fällig werden.

Betriebssysteme: Die Dominanz von Windows bleibt

Auf so gut wie allen neuen Rechnern im Handel ist Windows 10 bereits vorinstalliert. Der „normale“ PC-Nutzer kommt in der Regel nicht um das Betriebssystem von Microsoft vorbei - schließlich ist ein Großteil der Software und PC-Spiele nur für Windows verfügbar. Natürlich gibt es die Alternative Linux, besonders die Distribution Ubuntu erfreut sich großer Beliebtheit - oft verhageln aber Treiber- und Kompatibilitätsprobleme die Freude am Umstieg. Besitzer eines Mac von Apple setzen natürlich auf OS X, können bei Bedarf mit der Software „Boot Camp“ aber auch Windows parallel installieren.

2-in-1 Geräte: Hybriden zwischen Notebook und Tablet

Nach dem klassischen Desktop-PC und natürlich dem Notebook, werden seit der Einführung von Windows 10 vor allem 2-in-1-Computer immer beliebter. Je nach Modell lässt sich die Tastatur entweder komplett abnehmen, wie es das Surface Pro von Microsoft vormacht, oder der Bildschirm um 360 Grad umklappen - so kann der Computer auch als Tablet genutzt werden. Besonders für Geschäftsleute erhöht dies den Komfort auf Reisen. Da die 2-1 Geräte weniger Gepcäk bedeutet und trotzdem nicht auf Leistung verzichtet werden muss.

Den passenden Rechner finden

Der PC-Markt bietet für jeden Käufer das Passende - man muss es nur finden. Wir berichten regelmäßig über neue Computer-Schnäppchen aus den Bereichen Desktop-PCs, Notebooks und 2-in-1-Geräten sowie die neuesten Entwicklungen im IT-Bereich.

Der Arbeitsspeicher: Je größer, desto besser

Für einen stationären Rechner sind vier Rechenkerne Pflicht, auch der Arbeitsspeicher sollte entsprechend groß Ausfallen: Mindestens acht Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher gehören an Bord. Arbeitspeicher können bei Bedarf noch nachgerüstet werden.

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