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Grüne Grenze für Handy-Telefonate

08.01.2003, 11:34 Uhr

Europa ohne Grenzen? Kein Zollbeamter steht mehr an der deutsch-holländischen Grenze, doch wer bislang telefonierend die verwaisten Grenzsteine passierte, merkte schnell, dass dort noch der Schlagbaum stand: Das Gespräch brach einfach ab. Man musste sich neu einwählen und saftige Roaming-Aufschläge bezahlen.
T-Mobile öffnet nun auch diese Grenze. Wer im Netz der T-Mobile Deutschland sein Gespräch beginnt, kann dies auch in Holland fortsetzen, ohne neu anwählen und auch ohne zusätzlich Roaminggebühren zahlen zu müssen. Umgekehrt gilt dies natürlich auch: Wer sich noch in Holland in das Netz der T-Mobile-Tochter Ben einwählt, zahlt auch nach Grenzübertritt in Deutschland die Roaminggebühren.
Dieses Handover genannte Verfahren ist nicht neu. Ein Handover, also die Übergabe des Gesprächs von einer Funkzelle zur Nachbarzelle, findet zum Beispiel dann statt, wenn man mit 200 km/h über die Autobahn fährt. Aber auch zwischen zwei Netzen, wenn ein Kunde von O2 statt ins Funkloch ins Netz vom T-Mobile wechselt. Das erste Handover zwischen zwei Mobilfunknetzen verschiedener Länder hat T-Mobile bereits zwischen seinen beiden Töchtern in Deutschland und Österreich umgesetzt.

(Peter Giesecke)

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