FTP-Server
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FTP-Server für die schnelle Datenübertragung

Ein FTP-Server dient im Gegensatz zu einem normalen Webserver ausschließlich dem Datentransfer und wird daher auch als File-Server bezeichnet. Zum Abrufen der Inhalte auf einem FTP-Server wird ein FTP-Client benötigt.

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Das vom FTP-Server genutzte File Transfer Protocol – kurz FTP – stammt bereits aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und dient der Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke in beide Richtungen. Auch können Verzeichnisse auf dem Server angelegt, umbenannt oder gelöscht werden.

FTP-Server für Treiber und Updates

FTP-Server werden häufig von Firmen und Institutionen eingesetzt, um Dateien auf ihrer Domain – etwa Software, Treiber und Updates – großflächig intern oder extern bereitzustellen. Um die Inhalte der File-Server abrufen zu können, benötigt der Nutzer ein spezielles Programm, den sogenannten FTP-Client.

Dieser ist heute jedoch in den meisten aktuellen Webbrowsern bereits integriert. Darüber hinaus gibt es mit WebFTP aber auch einen Dienst für Webserver, mit dem der Zugriff auf FTP-Server über HTTP erfolgen kann. Dennoch beginnt eine typische FTP-URL immer mit "ftp://".

FTP auch verschlüsselt möglich

Wie bei zahlreichen Protokollen aus anderen Bereichen des Internetverkehrs – etwa POP3, IMAP, SMTP oder HTTP – kann die Datenübertragung per FTP zudem über SSL verschlüsselt erfolgen. FTPS wird von den meisten gängigen FTP-Clients unterstützt und bietet einen guten Schutz vor unbefugtem Mitlesen der Datenübertragung.

Um einen eigenen File Server ins Netz zu stellen, benötigt der Administrator neben dem richtigen Hosting-Anbieter eine entsprechende Server-Software. Neben kostenpflichtigen Angeboten – wie etwa den Windows-Server-Paketen oder dem Serv-U-FTP -Server – gibt es auch zahlreiche sogenannte Free-FTP-Server-Tools. Der bekannteste und beliebteste unter ihnen ist wohl FileZilla.

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