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FAQ Webhosting - Im Alltag

3. Webhosting im Alltag
3.1 Worauf muß ich bei meinem Hoster achten?
3.2 Welche Probleme können auftauchen?
3.3 Wie bekomme ich meine eigene Domain?
3.4 Was ist eine Top-Level-Domain?
3.5 Was ist eine Second-Level-Domain?
3.6 Auf welche Domains sollte ich besser verzichten?
3.7 Wie kann ich E-Mails empfangen?
3.8 Wie binde ich eine Datenbank in mein Angebot ein?
3.9 Brauche ich die Software, die die Anbieter verschicken (wollen)?
3.10 Muß ich Zwangswerbung akzeptieren?


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3.1 Worauf muß ich bei meinem Hoster achten?
Auf der Suche nach dem richtigen Hoster stößt man meist zuerst auf die Angebote der bekannten Marken wie 1&1 oder Strato. Doch auch bei der Konkurrenz wird der Kunde schnell fündig - immer vorausgesetzt, er weiß ungefähr, was er braucht. Nicht jeder braucht gleich das XXL-Package oder gar einen eigenen dedizierten Server. Die Einstiegsprodukte der größeren Hoster sind dem Entwicklungsstadium inzwischen entwachsen und bieten in der Regel verläßliche Qualität zum günstigen Preis. [oben] [FAQ Index]

3.2 Welche Probleme können auftauchen?
Die beiden wichtigsten Probleme sind sicherlich die Ausfallsicherheit und das Backup. Ein Anbieter sollte im Regelfall eine zugesicherte Erreichbarkeit von 99,9% haben. Das klingt viel, beinhaltet aber auch viele Stunden Offlinezeit pro Jahr im Falle eines Falles. Für den Fall eines Crashs sollte man daher auch ein Backup haben – und zwar nicht nur zu Hause auf dem heimischen PC: während viele Anbieter oftmals nur ein einziges Backup anbieten (z.B. das Webangebot vor 24 Stunden), gibt es auch Anbieter, die mehrere Rückholpunkte anbieten, so z.B. Strato. So kann man sich im Falle eines Falles die eigene Website nicht nur auf den Stand von vor 24 Stunden, sondern auch auf einen weiter zurückliegenden Stand zurücksetzen. Das ist auch dann hilfreich, wenn man aufgrund eigener Fehler die Datenbank gecrasht hat oder Probleme bei der Installation von Software auftauchten. [oben] [FAQ Index]

3.3 Wie bekomme ich meine eigene Domain?
Die meisten Anbieter geben dem Kunden die Gelegenheit, sich mindestens eine Domain auszusuchen. Dabei werden die Top-Level-Domains meist vorgegeben, da diese unterschiedlich teuer für die Anbieter sind. Webhoster reichen den Antrag auf eine Domain meist auch nur an die zuständige Registrierungsstelle weiter und müssen entsprechend dafür zahlen. Den Gewinn haben sie durch den Aufschlag auf ihren zu zahlenden Preis beim Registrar. [oben] [FAQ Index]

3.4 Was ist eine Top-Level-Domain?
Die Top Level Domain (TLD) kann eine Länderkennung (".de") sein oder die Art der Website beschreiben (".com",".org"). [oben] [FAQ Index]

3.5 Was ist eine Second-Level-Domain?
Der persönliche, frei wählbare Teil des Domainnamens ist die so genannte Second-Level-Domain ("onlinekosten") und wird häufig einfach als Domain bezeichnet. [oben] [FAQ Index]

3.6 Auf welche Domains sollte ich besser verzichten?
Wer seine Wunschdomain unterhalb der ".de"-Domain nicht mehr bekommen kann, mag sich auf den ersten Blick für vermeintliche Alternativen begeistern, die vor das ".de" eine eigene Domain gesetzt haben und so aus dem Wunsch "onlinekosten.de" immerhin "onlinekosten.xyz.de" machen. Eine andere Möglichkeit ist, den Namen unter der Second-Level-Domain ".de.vu" der Inselrepublik Vanuatu anzumelden. Allerding ist die Alternative, den eigenen Namen unter ".com", ".net" oder ".org" anzumelden, sicher die bessere. Von den inoffiziellen alternativen TLD-Adressen, die zum Beispiel "onlinekosten.xyz" möglich machen, ist abzuraten. All das ist wenig seriös, im Falle der falschen TL-Domains meist auch schwer im Internet erreichbar, da nicht offiziell abgesegnet und rechtlich gerade in Hinblick auf die Verfügungsgewalt über die Domain oftmals unsicher. [oben] [FAQ Index]

3.7 Wie kann ich E-Mails empfangen?
Ein eigener Mailserver oder zumindest die Möglichkeit, E-Mails zu empfangen und zu versenden, ist Teil der meisten Hosting-Angebote. Sinnigerweise geschieht das dann über die zuvor ausgewählte eigene Domain. Um die Mails auch verarbeiten zu können, gibt es meist entweder ein Webinterface und/oder die Möglichkeit, Nachrichten über POP3 bzw. SMTP zu empfangen und verschicken. Bei einigen Hostingpaketen ist auch die zentrale Verwaltung des Postfachs auf dem Webserver per IMAP möglich. Dafür braucht man ein Mailprogramm wie zum Beispiel Outlook. [oben] [FAQ Index]

3.8 Wie binde ich eine Datenbank in mein Angebot ein?
Eine Datenbank, welche die Basis für viele umfangreiche Angebote im Netz ist, setzt voraus, das mySQL oder Microsofts SQL auf dem Server laufen. Dies bieten viele Hoster gleich vorkonfiguriert an, so dass die Datenbank im Hintergrund meist bereits "steht". Man muss dann lediglich die eigenen Daten mitbringen. [oben] [FAQ Index]

3.9 Brauche ich die Software, die die Anbieter verschicken (wollen)?
Wenn ein Hoster Software im Angebot hat, sollte man sich durchaus mal überlegen, ob man diese wirklich braucht. Schließlich erfordert jede neue CD mit einem Homepage-Erstellungsprogramm auch Einarbeitungszeit und Lernwillen. Und oftmals berechnen die Anbieter für den Versand zusätzliche Gebühren. Wer weiß, wie er sein FTP-Programm bedient und sich auch zutraut, sein Blog selbst einzurichten oder phpBB aufzusetzen, braucht keine Extra-Software. [oben] [FAQ Index]

3.10 Muß ich Zwangswerbung akzeptieren?
Angebote mit zwingend eingeblendeter Werbung (z.B. durch den Hoster oder seine Werbepartner) kann man mit einem Wort treffend bezeichnen: unzumutbar. Wer nicht einmal die wenigen Cents für eine winzige Web-Visitenkarte ausgeben mag, sollte sich überlegen, wie ernsthaft er wirklich im Web vertreten sein will.[oben] [FAQ Index]

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