Ratgeber zu Website und Webhosting

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Webhosting: Server, Webspace und Domain für Websites

Der Begriff "Hosting" bzw. "Webhosting" bezeichnet im Allgemeinen das Beherbergen von Websites. Bis auf einen eigenen PC, einen Internetzugang und einen Vertrag mit einem Webhostinganbieter braucht man in der Regel nicht viel – vielleicht noch ein wenig Software, Kreativität und Technikkenntnis.

Wer heute seine Website unterbringen will, steht meist vor einer schier unüberschaubaren Angebotsfülle. Von der winzigen Visitenkartenlösung bis zur Miete von ganzen Server-Racks und Räumen in einem Rechenzentrum ist alles möglich. Entscheidend sind vor allem die Kundenwünsche und der Geldbeutel – ansonsten setzt meist nur die Phantasie die Grenzen.

Webhosting: Von Web-Visitenkarte bis hin zum Managed Server

Von der Visitenkarte bis zur eigenen Serverfarm ist alles möglich. Es gibt die großen Anbieter (United Internet AG, Strato AG), nicht ganz so große und zahllose Kleine in der Branche. Die Zahl der Angebote übersteigt die der Unternehmen um ein Vielfaches. Hier ein Überblick über die wichtigsten Webserver-Varianten:

  • dedizierter Server

    Ein dedizierter Server (oder "Dedi") ist auch tatsächlich ein "Host". Die Domain bzw. die IP-Adresse konnektieren auf einen bestimmten Computer, der im Rechenzentrum des Hosters steht. Je nach Angebot verwaltet der Kunde den Rechner selbst oder lässt ihn vom Anbieter managen ("Managed Hosting").

  • Shared Hosting

    Beim Shared Hosting laufen viele hundert Domains auf einem einzigen Rechner. Jeder Kunde hat eigenen Webspace und kann nur bestimmte, vordefinierte Dienste nutzen. Er teilt sich die Hardware (also Ressourcen und Performance) mit anderen Kunden. Bei einer anderen Spielart des Shared Hosting liefern viele Webserver die angefragten verschiedenen Domaininhalte aus einer Datenbank aus. Der Kunde ist dann nicht mehr einem festen Rechner zuzuordnen. Die Webserver teilen die Last automatisch unter sich auf.

  • virtuelle Server

    Der "virtuelle Server" ist eine Promenadenmischung aus den beiden Ur-Formen. Zwar liegen wie beim Shared Hosting mehrere Kunden auf einem physikalischen Rechner, eine Software stellt jedem Kunden aber eine komplette "Root"-Umgebung zur Verfügung.

  • Managed Server

    Während der Kunde den Root-Server nach Belieben einrichten und verwalten kann, wird ihm die administrative Betreuung beim Managed Server von Experten des Anbieters abgenommen. Hier kann man zwar sein Webangebot frei gestalten, muss (und kann) sich aber nicht um die Administration des Servers kümmern. Das ist sehr bequem, aber auch teurer. Root-Rechte, also die volle Systemkontrolle, erhält der Kunde nicht.

Worauf muss ich bei meinem Hoster achten?

Auf der Suche nach dem richtigen Hoster stößt man meist zuerst auf die Angebote der bekannten Marken wie 1&1 oder Strato. Doch auch bei der Konkurrenz wird der Kunde schnell fündig - immer vorausgesetzt, er weiß ungefähr, was er braucht. Nicht jeder braucht gleich das XXL-Package oder gar einen eigenen dedizierten Server. Die Einstiegsprodukte der größeren Hoster sind dem Entwicklungsstadium inzwischen entwachsen und bieten in der Regel verlässliche Qualität zum günstigen Preis.

Welche Probleme können auftauchen?

Die beiden wichtigsten Probleme sind sicherlich die Ausfallsicherheit und das Backup. Für den Fall eines Crashs sollte man ein Backup haben – und zwar nicht nur zu Hause auf dem heimischen PC: während viele Anbieter oftmals nur ein einziges Backup anbieten (z.B. das Webangebot vor 24 Stunden), gibt es auch Anbieter, die mehrere Rückholpunkte anbieten. So kann man sich im Falle eines Falles die eigene Website nicht nur auf den Stand von vor 24 Stunden, sondern auch auf einen weiter zurückliegenden Stand zurücksetzen. Das ist auch dann hilfreich, wenn man aufgrund eigener Fehler die Datenbank gecrasht hat oder Probleme bei der Installation von Software aufgetaucht sind.

Wie bekomme ich meine eigene Domain?

Die meisten Anbieter geben dem Kunden die Gelegenheit, sich mindestens eine Domain auszusuchen. Dabei werden die Top-Level-Domains meist vorgegeben, da diese unterschiedlich teuer für die Anbieter sind. Webhoster reichen den Antrag auf eine Domain meist auch nur an die zuständige Registrierungsstelle weiter und müssen entsprechend dafür zahlen. Den Gewinn haben sie durch den Aufschlag auf ihren zu zahlenden Preis.

Die Top Level Domain (TLD) kann eine Länderkennung (".de") sein oder die Art der Website beschreiben (".com",".org"). Der persönliche, frei wählbare Teil des Domainnamens ist die so genannte Second-Level-Domain ("onlinekosten") und wird häufig einfach als Domain bezeichnet.

Auf welche Domains sollte ich besser verzichten?

Wer seine Wunschdomain unterhalb der ".de"-Domain nicht mehr bekommen kann, mag sich auf den ersten Blick für vermeintliche Alternativen begeistern, die vor das ".de" eine eigene Domain gesetzt haben und so aus dem Wunsch "onlinekosten.de" immerhin "onlinekosten.xyz.de" machen. Eine andere Möglichkeit ist, den Namen unter der Second-Level-Domain ".de.vu" der Inselrepublik Vanuatu anzumelden. Allerding ist die Alternative, den eigenen Namen unter ".com", ".net" oder ".org" anzumelden, sicher die bessere. Von den inoffiziellen alternativen TLD-Adressen, die zum Beispiel "onlinekosten.xyz" möglich machen, ist abzuraten. All das ist wenig seriös, im Falle der falschen TL-Domains meist auch schwer im Internet erreichbar, da nicht offiziell abgesegnet und rechtlich gerade in Hinblick auf die Verfügungsgewalt über die Domain oftmals unsicher.

Wie kann ich E-Mails empfangen?

Ein eigener Mailserver oder zumindest die Möglichkeit, E-Mails zu empfangen und zu versenden, ist Teil der meisten Hosting-Angebote. Sinnigerweise geschieht das dann über die zuvor ausgewählte eigene Domain. Um die Mails auch verarbeiten zu können, gibt es meist entweder ein Webinterface und/oder die Möglichkeit, Nachrichten über POP3 bzw. SMTP zu empfangen und verschicken. Bei einigen Hostingpaketen ist auch die zentrale Verwaltung des Postfachs auf dem Webserver per IMAP möglich. Dafür braucht man ein Mailprogramm wie zum Beispiel Outlook.

Wie binde ich eine Datenbank in mein Angebot ein?

Eine Datenbank, welche die Basis für viele umfangreiche Angebote im Netz ist, setzt voraus, das mySQL oder Microsofts SQL auf dem Server laufen. Dies bieten viele Hoster gleich vorkonfiguriert an, so dass die Datenbank im Hintergrund meist bereits "steht". Man muss dann lediglich die eigenen Daten mitbringen.

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